Friedberger Stadtrat sagt zum Freizeitpark Ja, aber
Als Voraussetzung für ein konkretes Verfahren werden jedoch noch Studien über die Auswirkungen verlangt
Von unserem Redaktionsmitglied Thomas GoßnerFriedberg
Es war ein „Ja, aber“, das der Stadtrat gestern Abend zu den Plänen für einen Freizeit- und Hotelpark sagte: Grundsätzlich wird die Absicht, ein 400-Millionen-Projekt am Friedberger See zwar begrüßt. Bevor die Stadt jedoch in weitergehende Überlegungen eintritt, will sie nähere Erkenntnisse vor allem über die Wirtschaftlichkeit und die Auswirkungen des Vorhabens auf Friedberg gewinnen. Die anwesende Immos-Geschäftsführung reagierte darauf mit dem Kommentar, dieser Abend habe sehr nachdenklich gestimmt. Man werde nun die Beschlüsse sehr sorgfältig studieren.
Im Detail verlangt der Stadtrat von der Immos Group:
ein schlüssiges Finanzierungs- und Tourismuskonzept
eine Untersuchung, die die nachhaltig positiven Auswirkungen für Friedberg belegt
eine Umweltverträglichkeitsprüfung
eine Kostenübernahmeerklärung für Planungsmittel und
eine Verpflichtungserklärung des Investors für einen städtebaulichen Vertrag mit Kostenübernahmeerklärung für Planung und Erschließung.
Auch der Bürgerentscheid, der voraussichtlich am 13. Juni stattfinden soll, wurde gestern Abend beschlossen. Klar ist für die Stadtratsmehrheit zudem, dass die Verwirklichung der AIC25neu Vorrang vor dem Freizeitpark hat. Dieses Vorgehen war, wie berichtet, im Ältestenrat einvernehmlich beschlossen worden und wurde auch gestern bei nur vier Gegenstimmen abgesegnet. Grundsätzlich gegen den Park stimmten lediglich Claudia Eser-Schuberth und Katrin Müllegger (beide Grüne), Erich Schuster (Unabhängige) und Wolfgang Rockelmann (parteifrei).
Vor fast 300 Zuhörern in der völlig überfüllten kleinen Sporthalle stellten zunächst Immos-Pressesprecher Wolfgang Oberressl und Enes Basaric vom Architekturbüro Voit & Partner das Projekt vor. CSU-Fraktionschef Manfred Losinger sieht darin eine faszinierende Chance für Friedberg. Man dürfe nicht in Euphorie verfallen, aber solle das Vorhaben ganz offen begleiten und eingehend prüfen. Roland Fuchs sagte, die SPD-Fraktion stehe dem Projekt mit vorsichtigem Optimismus und der gebotenen Skepsis gegenüber. Allerdings sei für eine eingehende Bewertung die objektive und nachvollziehe Darstellung des Vorhabens mit allen seinen Auswirkungen auf Friedberg unverzichtbar. Reinhard Mizera (FW) bot die Stadt als zuverlässigen, offenen und kompetenten Partner für die Projektanten an, von denen aber das selbe erwartet werden.
Man habe nur bunte Bilder gesehen, kritisierte Claudia Eser-Schuberth (Grüne), die durch die Präsentation keine Fragen geklärt fand. Sie begründete ihre Ablehnung auch mit dem neuen Leitbild Friedbergs, wonach die Stadt moderat wachsen und ihre Resourcen schonen soll. Auch Erich Schuster (Unabhängige) bezweifelte, dass der Park zur Entwicklung Friedbergs passe. Wolfgang Rockelmann (parteifrei) stellte angesichts der Dimensionen fest: „Das wird grausam.“
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Erleichterung über Verzicht auf einen "Schnellschuss"
Viele Bürger befürworten das Vorgehen des Stadtrates
Friedberg (msti).
Ein „Ja“, das an einige Bedingungen geknüpft wurde, sprach der Stadtrat zum Thema Freizeitpark (wir berichteten). Hunderte von Zuhörern wollten dabei sein, als die Volksvertreter über das nicht unumstrittene Projekt diskutierten. Wir haben uns am Morgen danach auf dem Stadtmarkt umgehört, wie die Entscheidung bei den Friedbergern angekommen ist.
Erleichterung über das vorsichtige Vorgehen des Stadtrates war der Tenor in den Reaktionen vieler Bürger. Die Befürchtungen eines „Schnellschusses“, die einige Gegner gehegt hatten, scheinen unbegründet gewesen zu sein. „Ich finde es sehr gut, dass zunächst einmal ausgelotet werden soll, was auf die Leute zukommt. Ich wohne selbst in der Nähe des Baggersees und wäre froh, wenn das Projekt, dessen Grundidee ich sehr gut finde, etwas weniger mammutmäßig verwirklicht würde“, meinte beispielsweise Christa Greß. Gerade die Belastung der Anwohner durch Lärm und Verkehr müsse vorher abgeschätzt werden können. „Aber ich denke, so intelligent werden die Politiker dann schon sein“, meint sie. Hans Schönfeldt kann mit der Entscheidung des Stadtrates gut leben. „Sicher muss man so etwas gründlich überdenken und Manches abwägen. Die Investoren sollten deshalb ein bisschen Geduld mitbringen und Verständnis für die Ängste der Anwohner haben“, findet der Friedberger. Seine Frau Angelika plädiert ebenfalls dafür, dass man „das Ganze nicht vorschnell über den Tisch ziehen“ sollte. Beide wissen aber auch um die Chancen, die der Freizeitpark eröffnen könnte. „Andere Städte würden sich darum reißen“, glaubt Schönfeldt.
„Das Vorgehen des Stadtrates ist vollkommen in Ordnung. Man muss schließlich wissen, was auf die Stadt und auf uns Bürger zukommt“, sagt Marianne Harlander. Sicher berge ein solches Großprojekt Vor- und Nachteile, das Wichtigste sei jedoch, dass man nun vorher die nötigen Erkundigungen einholen wolle. „Die Einflüsse auf die Natur sollten schon geprüft werden. Aber generell ist so ein Freizeitpark doch nicht schlecht, immerhin lockt er Leute und Geld nach Friedberg“, pflichtet ihr Birgit Eis bei und auch Heidi Ritter kann sich dies gut vorstellen.
Die Stimmung verbessern
Sie warnt jedoch vor überstürztem Handeln. „Es muss schon gewährleistet sein, dass die Stadt im Falle eines Scheiterns der Anlage oder wenn nicht genügend Besucher kommen, nicht auf den Kosten sitzen bleibt“, findet sie. Mit besserer Informationspolitik könne man ihrer Meinung nach viele Unsicherheiten und Befürchtungen in der Bevölkerung ausräumen und die Stimmung gegenüber dem Freizeitpark verbessern.
Denn nicht alle Friedberger sind so begeistert von den Planungen und auch die nun beschlossene Vorgehensweise seitens der Politiker stößt nicht nur auf Gegenliebe. „Wie sollen denn solche Untersuchungen im Vorfeld von statten gehen? Selbst wenn man alle Eventualitäten in Betracht zieht und noch so viele Prognosen versucht, kann man doch erst beurteilen, wie dieser Park wirkt, wenn er erstmal steht - und dann ist es zu spät“, kritisiert zum Beispiel Andrea Meir. Sie befürchtet, dass Friedberg durch das Großprojekt etwas von seinem Charme verloren gehen könnte.
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Freizeitpark: Immos sieht Alternativen zu Friedberg
Ein-Standort-Strategie wackelt nach Stadtratsbeschlüssen
Von unserem Redaktionsmitglied Thomas Goßner
Friedberg - Nach dem Stadtratsbeschluss vom Donnerstagabend hat Friedberg bei der Immos Group weiterhin Vorrang bei den Planungen für einen Freizeitpark. Aber es gibt auch Überlegungen, ob die bisherige „Ein-Standort-Strategie“ weiterverfolgt werden kann. Klarheit über das weitere Vorgehen soll ein Gespräch mit Bürgermeister Dr. Peter Bergmair in der kommenden Woche bringen, kündigte Immos-Sprecher Wolfgang Oberressl gestern im Gespräch mit unserer Zeitung an.
Die Verantwortlichen der Projektgesellschaft reagierten zurückhaltend und verunsichert auf die Entscheidungen des Stadtrates. Wie berichtet, hatte sich Bergmair am Freitag vergangener Woche mit der Immos-Geschäftsführung getroffen und dabei die geplanten Beschlüsse erläutert. Demnach sollten Finanzierungs- und Tourismuskonzept sowie die Nachhaltigkeitsstudie „rechtzeitig“ vorgelegt werden. Am Dienstag tagte dann der Ältestenrat und formulierte Bergmairs Beschlussvorschläge um: Die Studien wurden nun zu Voraussetzungen. Die entsprechende Sitzungsvorlage wurde in der Debatte vom SPD-Fraktionschef Roland Fuchs noch verschärft und dann mit breiter Mehrheit verabschiedet.
Offen blieb dabei aber nach wie vor, welchen Umfang die entsprechenden Studien haben sollen und wer dafür bezahlt. Beides wird in den Beschlüssen mit keinem Wort erwähnt. Bei Immos fürchtet man offenbar, unter Umständen in zeitliche Schwierigkeiten zu kommen. Eine ernsthaft betriebene Nachhaltigkeitsstudie könne kaum vor dem Herbst vorgelegt werden. Dadurch wäre der Bürgerentscheid erst zum Jahresende möglich, zumal der Stadtrat den vorgesehenen Termin am 13. Juni von der Vorlage der gewünschten Zusatzinformationen abhängig macht.
„Wir wollen uns auf Friedberg konzentrieren. Aber wir müssen auch wissen, wie diese Beschlüsse zu verstehen sind“, sagte Immos-Sprecher Oberressl. Nach Presseveröffentlichungen über das Bürgerbegehren hätten sich drei Bürgermeister aus dem Raum zwischen Stuttgart und Landshut wieder gemeldet, mit denen man bereits im Vorfeld Kontakt gehabt habe. „Es muss nicht unbedingt bayerisch Schwaben sein“, sagte Oberressl zu möglichen Alternativ-Standorten.
Anfang der kommenden Woche will die Immos Group einen Termin mit Bürgermeister Bergmair vereinbaren, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Kommunalreferent Wolfgang Basch räumte ein, dass die vom Ältestenrat formulierten Beschlüsse noch Klärungs- und Interpretationsbedarf aufweisen. Dabei soll auch ein Treffen mit der Spitze der Industrie- und Handelskammer helfen, das für Anfang Februar angesetzt ist.
Fragestellung abgeändert
Leicht abgeändert wurde im Stadtrat die Frage für den geplanten Bürgerentscheid. Sie lautet nun: „Sind Sie dafür, dass die Stadt Friedberg den Bau eines Freizeitparks am Friedberger See befürwortet.“ Der Hinweis auf die Stärkung des Wirtschaftsstandortes wurde gestrichen. Auf Antrag der CSU ist außerdem nicht ein eigener Projektausschuss, sondern der Stadtentwicklungsausschuss für das Verfahren zuständig. Die Fraktionsvorsitzenden sollen in der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe vertreten sein, um die Abstimmung mit der Politik zu verbessern.
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Von der Wasserwelt bis zum Golfplatz
Freizeitpark würde in sechs Phasen wachsen
Friedberg (scha).
Eine ganze Reihe von Hürden hat das Projekt des am Friedberger Baggersee geplanten Freizeitparks vor sich: Vom Finanzierungsund Tourismuskonzept, das zunächst vorgelegt werden soll, über einen Bürgerentscheid bis zu aufwendigen Genehmigungsverfahren (wir berichteten). Doch auch wenn das Freizeit-, Hotel- und Tagungsprojekt alle Hürden nimmt, würde es nicht auf einen Schlag, sondern abschnittsweise in sechs Bauphasen umgesetzt. Erste Priorität hätte dabei eine Wasser- und Eiswelt unmittelbar nördlich des Baggersees.
Die Pläne des Augsburger Architekturbüros Voit & Partner sehen nacheinander folgende Bauabschnitte vor, die je nach Erfolg des Projektes mehr oder weniger schnell umgesetzt würden (siehe neben stehendes Bild):
1. Phase: Parkplätze, Eiswelt, Wasserwelt, ökologische und optische Einbindung
2. Phase: Sportwelt
3. Phase: Multimedia-Erlebnispark
4. Phase: Faszination Technik mit Achterbahn, Offroad und Stuntshow
5. Phase: Golfplatz
6. Phase: Hotel- und Tagungsbereich
Die einzelnen Themenbereiche stellen wir in einer Artikelserie vor.

Die Wasser- und Eiswelt würde das eigentliche Aushängeschild und die Hauptattraktion des Freizeitparks. Dafür wäre eine Fläche von 30 Hektar vorgesehen.
Wasserwelt: Nördlich der früheren Wasserwachtstation am Nordufer des Sees entstünde dieses Erlebnisbad. Vorgesehen sind dort Bereiche für Wellness, Familien, Show und Wassersport sowie Saunas, Dampf- und Thermalbäder. Nördlich schließt sich außen eine Wasserfläche für Shows an.
Ein Ozeaneum würde unmittelbar an den See im Bereich der nördlichen Liegegewiesen angrenzen. Die Welt der Meere soll dort populärwissenschaftlich mit Aquarien, Meeresfauna und -flora sowie mit Multimedia-Einrichtungen präsentiert werden. Ebenfalls beim Ozeaneum wären ein Tauchcenter, eine Segelschule, ein Seeclub und eine Disco mit Meeresambiente angesiedelt.
Zwischen Erlebnisbad und Ozeaneum wäre der Eingangsbereich angesiedelt. Dieses so genannte Welcome Center ist als multifunktionaler Animationsraum für verschiedenste Veranstaltungen gedacht.
Eiswelt: Schon von weitem würde diese überdachte Skihalle ins Auge fallen. Sie wäre etwa 65 Meter hoch, 350 Meter lang und 60 Meter breit. Drinnen sind Pisten für Profis und Einsteiger vorgesehen. In einer unteren Ebene ist ein Ski- und Rodelbereich speziell für Kinder angedacht. Klettern wäre an einer hohen Eiswand möglich. Die Eiswelt würde außerdem ein Panoramarestaurant, ein Skiverleihcenter, eine Skischule, Themengastronomie und Läden beherbergen. Den Besuchern würden in der Eiswelt auch Shows und Happenings geboten, für Sportler bestünden Trainingsmöglichkeiten.
Parkanlage: An die Eis- und Wasserwelt würde sich östlich eine große Parkanlage anschließen. Diese „Welt der Pflanzen“ ist als eine Art botanischer Garten vorgesehen.
In der ersten Bauphase entstünden auch die Parkplätze nördlich des Areals sowie eine ökologische und optische Einbindung
QUELLEN: Augsburger Allgemeine
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Skihalle, Seaworld und Rafting
Protest gegen ein Retorten-Paradies
Schweizer Investoren wollen in Friedberg Bayerns größten Freizeitpark errichten – Bürger fürchten um ihre Stadt Von Guido Kleinhubbert
Friedberg – Die Stadt Friedberg liegt 514 Meter über Normalnull und damit strategisch günstig, um einen guten Aus-blick aufs Umland zu haben. Dieser Um-stand entpuppte sich über die Jahrhunderte als durchaus wichtig, weil sich Friedberg immer wieder gegen ungebetene Gäste zur Wehr setzen musste: „Immer wieder wurde es umlagert, immer wieder verlor es Gebiete“, schreibt der Historiker Hubert Raab auf der städtischen Internetseite. Dass jetzt eine Gruppierung aus der Schweiz kommt, um sich eine stattliche Stadtrands-Fläche für den geplanten Bau von Bayerns größtem Freizeitpark einzuverleiben, passt deswegen irgendwie in die Historie – genau wie der Umstand, dass in Augsburgs Nachbarstadt erheblicher Widerstand gegen diesen Plan zu erwarten ist.
Einen Vorgeschmack darauf bekam die schweizerische Immos-Group am Donnerstag, als die Pläne für den Freizeitpark zum ersten Mal öffentlich präsentiert wurden. 400 Menschen kamen, gaben sich eher skeptisch und klatschten meist dann, wenn kritische Töne gegen den Park angeschlagen wurden. „Einen Blumenstrauß haben wir hier nicht gerade bekommen“, formulierte es Immos-Geschäftsführer Roger Jann nach der Veranstaltung ironisch. Er und seine Kollegen wissen nun, dass der Ankauf der Grundstücke ein Spaziergang werden könnte gegen die Überzeugungsarbeit, die in Friedberg zu leisten ist. Sie ahnen jetzt, dass der Weg zum Freizeitpark nicht in erster Linie über den noch zu bauenden Autobahnzubringer AIC 25 führt, sondern über einen Bürgerentscheid, der am 13. Juni stattfinden soll. „Das wird sehr schwer“, sagte ein Firmensprecher – Kritiker ließen sich leichter mobilisieren. Zum Glück gebe es aber längst „drei andere Städte in Südbayern“, die im Falle einer Ablehnung beim Bürgerentscheid gerne an Friedbergs Stelle treten würden, fügte er hinzu.
Weil mit großem Interesse und vielen skeptischen Bürgern gerechnet wurde, hatte der Stadtrat seine Sitzung ausnahmsweise in eine Turnhalle verlegt, die sich aber immer noch als viel zu eng entpuppte. Manche der Gäste drängten sich sogar draußen an die Fenster, um mitzubekommen, was die Eidgenossen vorhaben am Baggersee vor Friedbergs Haustür – unter anderem sollen auf 100 Hektar eine Seaworld, ein Multimedia-Center und eine Rafting-Strecke gebaut werden. Drei Millionen Besucher wollen die Schweizer damit jährlich anlocken – eine Zahl, von der man im Günzburger Legoland nur träumen kann: Dort werden pro Jahr etwa 1,3 Millionen Gäste gezählt. Hinter diesen hoch fliegenden Plänen stecken Investoren, deren Namen die Immos-Group noch nicht nennen will, und ein Plan des Augsburger Architektenbüros „Voit & Partner“. Dieser Plan sieht unter anderem eine Skihalle vor, die zwischen Oktober und April in Konkurrenz zu den anderthalb Stunden entfernten Alpen treten würde. „Eine Konkurrenz, die wir nicht scheuen“, sagte Architekt Enes Basaric. Die Skihalle würde 65 Meter hoch in den Himmel ragen, 325 Meter lang und somit zum größten Bauwerk der Stadt werden: „Grausam“ würde das aussehen, sagte der parteilose Stadtrat Wolfgang Rockelmann – und erntete damit den deutlich größten Applaus des Abends. Schon jetzt gibt es zwei Bürgerinitiativen in Friedberg, die Bürgermeister Peter Bergmair schon seit einigen Wochen vor den ökologischen Folgen eines solchen Parks warnen: „Die Stadt würde vom Verkehr überrollt und verlöre ihr Gesicht“, heißt es unter anderem. Der Stadtrat entschied allerdings nun erst einmal, die Pläne grundsätzlich zu unterstützen. „Wir stehen ja nicht vorm Zieleinlauf, sondern erst am Start“, sagte Bergmair. So eine Chance müsse man doch in diesen wirtschaftlich düstereren Zeiten genau prüfen, da sie unter Umständen viel Geld und 2000 Arbeitsplätze in die Stadt bringen könne.
QUELLE: SZ
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Naja, 400 Mille gehen drauf und dann so eine Art Expo-Gelände, wie ich das sehe... <stark grübel>
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