Hi Mathias, Gerade hab ich auf Deiner Homepage gelesen, dass angeblich nur noch 1 Land zum Europa-Park hinzukommen soll und dass auch nur die bereits bestehenden Erweiterungsflächen zur Erweiterung benutzt werden. Das wirbelt ja einen Haufen neuer Fragen auf!
Was dann??? Wie wird der Europa-Park ohne Erweiterungen fortbestehen können? Wenn man einmal in Betracht zieht, dass es im Europa-Park jährlich mehr neues gibt als in allen anderen Parks Deutschlands, und dann soll eines Tages gar nichts mehr kommen, komme ich in eine Art Endzeitstimmung! Oder wird unterirdisch weitergebaut? Oder vielleicht ein 2. Stock???
Die einzige Möglichkeit, die mir als plausibel erscheint, ist, dass einzelne Attraktionen abgerissen und dann durch neue ersetzt werden. Doch was das angeht, hat der EP in letzter Zeit meines Erachtens nach große Fehler begangen. Die folgenden Sätze entsprechen rein meiner Meinung: Das E-Motional hat einen Unterhaltungswert von 0%. Erstens schneit es nicht, sondern es schäumt, dann sind irgendwelche Pillen auf ner Leinwand nicht gerade das, was man in einem Freizeitpark sehen will. Das Lila Geheimnis dagegen war eine lustige Geschichte, die bei mir schon Kultstatus erreicht hatte. Die "Kündigung" von Scholo, dem Schokogeist werde ich dem Europapark nicht verzeihen! Derselbe Schrott wurde der Wildwasserbahn angetan: Statt traumhaft schöner Eiszeit-welt nun dieser Trash-Blech-Drache und die Kitsch-Zwerge. Einfach zum brechen.
Wird das jetzt so weitergehen? Wird eines Tages meine geliebte Baron William's Mystery Hall durch irgendein enttäuschendes Zeug ersetzt? Was ist Eure Meinung dazu, und wie denkt Ihr über das Ableben der Eiszeitwelt und des Lila Geheimnis?? (leider hatte es ja danach auch einen tragischen Tod gegeben, den ich hier in keinster Weise durch das Wort "Ableben" in den Zusammenhang bringen will)
Zum Thema ein weiterer Zeitungsartikel aus der Badischen Zeitung vom 20. 10.
„Mack in der Region halten“
Die Idee vom zweiten Park findet Anklang
FREIBURG (amp). Die Idee eines zweiten Freizeitparks neben dem „Europapark“ findet unter den Kommunalpolitikern am südlichen Oberrhein großen Anklang. In der gestrigen Beratung im Planungsausschuss des Regionalverbands in Freiburg war zwar in der Sache nicht viel zu entscheiden, doch die meisten Fraktionssprecher signalisierten mehr oder weniger deutlich Zustimmung. Selbst die Grünen geben sich in der Abwägung des Projekts „ergebnisoffen“. Anstoß nehmen sie derzeit am Verfahren: Die Idee eines zweiten, womöglich doppelt so großen Europa-Parks war lediglich als Eingriff in einen „regionalen Grünzug“, also in ein Gebiet, in dem nicht gebaut werden darf, in die öffentliche Diskussion geraten. „Das Projekt hat es nicht verdient, einfach so mitgeschleift zu werden“ im Zuge mehrerer anderer Änderungen des Regionalplans, so Eckart Friebis, Sprecher der Grünen.
Zwar wünschen alle Fraktionen ebenso wie die Grünen mehr Informationen, aber deswegen wollen sie das Verfahren nicht durch Vertagen aufhalten. Zumal auch die Spitze des Regionalverbands dahinter steht. Wie der Verbandsvorsitzende, der Ortenauer Landrat Günter Fehringer, berichtete, sei der Verband auf den „Europa-Park“ zugegangen mit der Frage, ob er nicht Ideen für das durch eine neue Autobahnausfahrt künftig bestens erschlossene Areal habe. Erst dann habe das „Europa-Park“-Unternehmen Mack ein Konzept entworfen, von dem heute niemand wisse, ob und wer es durchsetzen werde und wolle. Deshalb weisen die Planer die vorgesehene Fläche sehr abstrakt als „regional bedeutsamen Schwerpunkt für Tourismus“ aus. Mack selbst hat aber schon ein detailliertes Konzept vorgelegt, das auf den 120 Hektar Sportflächen, Campingplätze, Hotels, Veranstaltungssäle, ein Spaßbad und andere Freizeiteinrichtungen vorsieht. Wichtig sei, so die überwiegende Meinung in der gestrigen Ausschuss-Sitzung, das kräftig expandierende Unternehmen Mack auch in Zukunft in der Region zu halten.
Scheint ein beliebtes Thema in der Region zu werden. Ein weiterer Artikel vom 20. 10. aus der Südwest Presse.
Grüne gegen neuen Freizeitpark
Ökologische Bedenken - Anliegergemeinden bieten Unternehmen 120 Hektar Land an Bei Rust im Ortenaukreis soll ein zweiter Freizeitpark auf 120 Hektar Fläche entstehen - doppelt so groß wie der jetzige Europapark. Dem Mega-Fun-Projekt fielen ¸¸rund 70 Hektar wertvolle Grünfläche zum Opfer'', klagen entsetzt die Bündnis-Grünen.
DIETER FRAUENHEIM
Rust· Mit mehr als 100 Fahrgeschäften und seinen Themen-Bereichen ist der Europapark in Rust im Ortenaukreis der größte deutsche Freizeitpark. Das 62 Hektar umfassende Gelände ist inzwischen fast bis auf den letzten Quadratmeter bebaut. ¸¸Die haben keinen Platz mehr'', sagt der Ruster Bürgermeister Günter Gorecky.
Die Gemeinde Rust und die Nachbargemeinde Ringsheim haben deshalb dem Europapark 120 Hektar interkommunales Gebiet zur Erweiterung angeboten. ¸¸Der Europapark braucht ein zweites Standbein, wenn er weiterhin attraktiv bleiben will. Deshalb müssen wir ihm etwas anbieten, bevor er woanders was sucht'', sagt Gorecky. Er verweist darauf, dass die Oberrheinkonferenz Rust als einen europäischen Schwerpunkt für Tourismus eingestuft hat.
Da bestehe Handlungsbedarf, um der Bezeichnung gerecht zu werden. Auf dem neuen Gelände (nur einen Kilometer Luftlinie vom jetzigen Europapark entfernt) sollen ein Spaßbad, eine Bühne für Open-AirVeranstaltungen, Fernsehstudios, ein Hotel- und Kongresszentrum, ein Science-Center für populärwissenschaftliche Darstellungen und ein Planetarium entstehen. Zudem soll Raum für Funsport-Möglichkeiten (Skatebording, Inlineskating, BMX, Freeclimbing, Beach-Volleyball) geschaffen werden.
¸¸Die nächste Achterbahn bauen wir aber bestimmt noch nicht auf dem neuen Gelände'', betonte Parkchef Roland Mack. In den nächsten drei Jahren sei nicht mit dem ersten Spatenstich zu rechnen. Gestern wurde über das Projekt erstmals im Planungsausschuss des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein beraten. Der Ausschuss stimmte gestern Abend den Ausbauplänen zu. Die Grünen haben erhebliche Bedenken geäußert, weil für das Projekt eine Fläche von rund 70 Hektar ¸¸aus einem bestehenden Grünzug zwischen den beiden Gemeinden'' herausgenommen werden soll.
Unter dem ¸¸Deckmäntelchen der Kommunalfreundlichkeit würde wieder einmal die Ökologie leiden'', klagte der Grünen-Fraktionssprecher im Regionalverband, Eckart Friebis. Die ¸¸exorbitant große Gesamtfläche von 200 Fußballfeldern'' verliere ihre ökologische Ausgleichsfunktion für das Lokalklima, das Grundwasser und zur Erhaltung von charakteristischen pflanzlichen und tierischen Lebensgemeinschaften. 80 Hektar des Geländes gehören den beiden Kommunen und sind zum Teil verpachtet, 40 Hektar sind in Privatbesitz.
Der Europapark besteht seit 25 Jahren. In dieser Zeit hat die Familie Mack 600 Millionen Mark in den Park investiert. Die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde Rust stiegen dank des Europaparks auf 2,5 Millionen Mark. Vom Park profitiert aber auch der Fremdenverkehr. In den zwei Hotels im Europapark und in den Gasthöfen und Hotels der Umgebung übernachten pro Jahr 500000 Besucher des Europaparkes. Allein in der Gemeinde Rust bieten 70 Privatleute, zehn Pensionen und die zwei Hotels im Park 1400 Gäste-Betten an. ¸¸Der Europapark hat uns aus dem Dornröschenschlaf geweckt'', sagt Bürgermeister Gorecky. Am 5. November endet die diesjährige Saison des Europaparks. Drei Millionen Besucher werden dann in Rust gewesen sein.
Mit diesem Jahresergebnis steigt die bisherige Gesamtbesucherzahl auf 53 Millionen. Diese Zahlen sprächen für sich, meint der Chef des Freizeit-Unternehmens,Roland Mack. Er hofft auf breite Unterstützung für seine Pläne, damit der Europapark weiterhin Nummer eins in Deutschland bleiben kann.
>Das E-Motional hat einen Unterhaltungswert von 0%. ... >Das Lila Geheimnis dagegen war eine lustige Geschichte, die bei mir schon >Kultstatus erreicht hatte.
Dem kann ich nur zustimmen. Wir (Familie mit 2 Kindern 10/14) haben uns nach der Vorführung nur ratlos angesehen.
>Statt traumhaft schöner Eiszeit-welt nun dieser Trash-Blech-Drache und die Kitsch-Zwerge. Einfach >zum brechen.
Dem können wir nicht zustimmen. Wir haben uns recht lange in dieser Diamanten-Welt aufgehalten. Es war richtig entspannend (auch wegen der Musik).
Hmm, jedem das seine, aber für mich ist die neue Eiswelt in der Wildwasserbahn das phantastischste und detailgetreuste Projekt das der Europa-Park hat. Ich fühlte mich bei meinen zwei Besuchen in diesem Jahr in dem Park jedesmal wieder wie bei Disney, während ich den Walk Through durch die Eishöhle genutzt habe. Diese Qualität ist aus meiner Sicht einen Freizeitoskar wert!
hier ist schon die Antwort ( aus der Badischen Zeitung - ganz aktuell !! ): Damit der Ruster Freizeitpark weiter wachsen kann, sollen 120 Hektar auf Gelände der Gemeinde Ringsheim reserviert werden
Kommt ein zweiter Europa-Park?
Von unserem Redakteur Joachim Röderer
RUST. Bekommt der Europa-Park in einigen Jahren einen kleinen Bruder an der Straße zwischen Rust und Ringsheim? Laut einem „Konzept Zukunft“ des Parks sollen auf einer Fläche von rund 120 Hektar ein Spaßbad, Funsport-Anlagen, Camping-Platz, Fernsehstudios, Open-Air-Bühne und ein Hotel- und Kongresszentrum entstehen. Auch ein zweiter kleinerer Themenpark könnte gebaut werden.
Ein Standort, zwei Parks – in Florida gibt es in dieser Richtung ein bekanntes Vorbild mit Disney-World und Epcot-Center. Doch so hoch möchte Europa-Park-Geschäftsführer Roland Mack die neuen Pläne nicht gehängt sehen. Von einem zweiten Mega-Freizeit-Park, den gestern die Grünen aus dem Konzept Zukunft herausgelesen haben, könne nicht die Rede sein, sagt Mack.
Das ins Auge gefasste Gelände liegt direkt am Zubringer zum künftigen Autobahnanschluss Ringsheim, noch in Sichtweite des Europa-Parks. Das Areal entspricht immerhin der Fläche von 200 Fußballfeldern und bringt es auf die doppelte Größe wie der bestehende Park. „Wir werden das sicher nicht morgen oder übermorgen angehen“, meint Firmenchef Mack. Zunächst will sich das Freizeituternehmen auf das bestehende Parkgelände konzentrieren und zunächst dort alle Möglichkeiten zur Erweiterung nutzen. Mack: „Die nächste Achterbahn bauen wir sicher nicht zwischen Ringsheim und Rust.“ Er kann sich draußen an der Autobahn aber sehr gut ergänzende Einrichtungen für den Tourismus und andere Dienstleistungen vorstellen.
Eine vom Park in Auftrag gegebene Studie hat den Freizeitunternehmer in seiner Meinung bestärkt. Im Park läuft zudem noch eine Besucherbefragung. Zu der Palette der Möglichkeiten zählen neben Bad, Hotel, Campingplatz, Entertainment auch ein Science-Center oder ein Planetarium – wie es auch in Freiburg geplant ist. Die Gemeinden Ringsheim und Rust seien auf das Unternehmen zugekommen, sagt Mack. Rusts Bürgermeister Günter Gorecky verweist darauf, dass die Oberrheinkonferenz Rust als europäischen Schwerpunkt für Tourismus eingestuft habe. Da sei es nur konsequent, sich frühzeitig um die weitere Entwicklung zu kümmern. Es bestehe Handlungsbedarf, weil der Europa-Park zumindest mittelfristig auf dem bestehenden Gelände an seine Grenzen stoße: „Wir wollen dem Park hier vor Ort ein zweites Standbein bieten, bevor er es sich irgendwo anders sucht“, sagt der Bürgermeister.
Heute tagt der Regionalverband, und es wird bei den Änderungen für den Regionalplan auch um das Thema Rust und Ringsheim gehen. Kritik kommt von den Grünen, weil 70 Hektar der vorgesehenen Flächen planungsrechtlich im regionalen Grünzug liegen. Die Grünen warnen vor vorschnellen Entscheidungen und fordern detaillierte Untersuchungen. „Alles andere wäre nicht sachgerecht und hinterließe den Eindruck, dass schon jetzt ohne großes Aufsehen entsprechende Fakten geschaffen werden sollen“, so Eckart Friebis, Fraktionsvorsitzender im Regionalverband.
ich war überzeugt, dass der europa-park nicht einfach aufhören wird zu erweitern. leider möchte viel lieber achterbahnen und sonstige attraktionen als eine open-air bühne und funsport-einrichtungen. heffentlich werden auch im zweiten teil bahnen zu finden sein.
vielleicht werden beide parks durch die einschienenbahn verbunden werden.
diese nachricht hat mich total erfreut... die zeigt, dass den macks die ideen noch nicht ausgegengen sind... und das werden sie meiner meinung nach auch nie! die zukunft ist vielversprechend...
übrigens: neben dem zeitungsartikel sind auf meiner hp auch neue bilder zum botta-zelt.