LETZTE BEARBEITUNG AM 03-Mai-2001 UM 00:13 Uhr ()Ich wollte niemanden Angst machen und es braucht auch keiner welche haben. RTL und Co. haben mal wieder übertrieben. Ich wollte nur dazu auffordern, aufzupassen dass in den Warteschlangen keinen Scheiß gemacht wird. Das gilt übrigens auch für die Edding Sauerei an den Wänden !!
Dazu noch ein Artikel von der Badischen Zeitung :
„Wir tun alles für die Sicherheit“
Von unserer Redakteurin Maikka Kost
FREIBURG. Wie sicher sind Achterbahnen? Wie gut die Einsatzpläne im Ernstfall? Nach dem Brand im Brühler „Phantasialand“ muss sich auch der Europa-Park in Rust diese Fragen häufig stellen lassen. „Alles Menschenmögliche wird getan, damit bei uns niemand zu Schaden kommt“, sagt dazu die Parksprecherin Christine Wenz. „Der Familie Mack ist für die Sicherheit kein Preis zu hoch.“ Im Jahr 2000 wurde sie dafür vom Weltverband der Freizeitparks mit dem „Best Safety Awareness Award“ ausgezeichnet.
Dennoch ist auch der Europa-Park für den Ernstfall gerüstet. Die detaillierten Einsatzpläne mussten in den 25 Jahren seit der Gründung allerdings nie in Kraft treten. „Der Europa-Park ist vorbildlich beim Thema Sicherheit“, bestätigt auch Helmut Weiß vom TÜV München. „Die Macks brauchen keine Drohgebärden, um an Sicherheit zu denken.“
Bevor eine neue Bahn in Betrieb geht, kommen die TÜV-Experten für 1000 Prüfstunden nach Rust. Neben der „DIN Norm 4112 für
fliegende Bauten“ bilden bauaufsichtliche Bestimmungen dafür die Basis. „Deutschland ist sehr streng“, sagt Weiß, der keinen Grund
sieht, auf Achterbahnfahrten zu verzichten. Vor jeder Bauabnahme erstellt das Landratsamt als Genehmigungsbehörde ein Gutachten
zum Brandschutz. Auch die Feuerwehr und Brandschutzexperten werden gehört. Später wird weiter regelmäßig kontrolliert. Vom TÜV wie vom parkeigenen Sicherheitsingenieur.
Trotzdem: Passieren kann immer etwas. Das weiß auch Oliver Pierling von der Heinrich Mack AG in Waldkirch. Die Firma baut alle Bahnen für Rust und lieferte auch schon ans „Phantasialand“. „Die betroffene Achterbahn stammt aber nicht von uns“, bestätigt Pierling, der sich ansonsten nicht zum Unfall in Brühl äußern will. „Heute ist es die Bahn X, morgen könnte es unsere sein.“ So lange die Ursache feststeht, will Pierling nicht spekulieren.
In Rust steht zudem keine Achterbahn aus Holz. Die Attraktion „Euro-Mir“ ist vom Kaliber der betroffenen Bahn. Sie befördert bis zu 40'000 Fahrgäste pro Stunde. Laut Wenz werden alle Anlagen von einer Automatik überwacht, die bereits geringste Veränderungen registriert. Ein Block- und Bremssystem bringe sie sofort zum Stillstand. Evakuiert würde per Bahn – „das ist am schnellsten“ – oder über Feuerleitern. „Wichtig ist, dass alles glatt läuft“, sagt Wenz. In Rust werden die Mitarbeiter darum regelmäßig geschult. Übungen mit externen Organisationen finden laufend statt. 2002 will der Europa-Park die größte Achterbahn Europas eröffnen. Insofern werden die Erkenntnisse zum Unfall in Brühl registriert und gegebenenfalls berücksichtigt. „Wir tun eben alles für die Sicherheit“, heißt es.
Gruß Thomas vom EP Fan Team
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