Letzte Bearbeitung am 24-Mai-06 um 03:42 Uhr () Sorry, aber mit dem "Theming" verarscht sich der EP dieses Jahr selbst. Selbst das Zeltdach der umliegenden Dekorationsunterstände hätte der Station besser gestanden als dieses hässliche Wellblech.
Der kleine Tempel nach dem First Drop sowie die paar aufgestellten Bäume reissen da auch nciht mehr viel raus. Zumindest gabs ne nette Beleuchtung zur Eröffnung ;-) Bleibt zu hoffen das zumindest die Fahrt das bietet was sie dem Aussehen nach verspricht...
Und jetzt zerreisst mich. Ich lasse mich übrigens bei meinem Besuch im Sommer gerne eines besseren belehren, Bilder verzerren halt immer ein wenig (hoffe ich)...
Sofern ich das von den Bildern beurteilen kann (ich war noch nicht da) würde ich nicht in allererster Linie an eine Baustelle denken, sondern vielmehr an eine Ausgrabungsstätte. Manche machen das beruflich, manche als Hobby ;). Und das hätte dann schon wieder etwas mit dem Thema im [strike]weiteren[/strike] engeren Sinne zu tun. Aber auch ich bin gespannt auf den ersten vor-Ort-Eindruck und werde mich solange mit Wertungen zurückhalten :)
Neben dem schönen Bericht von Lifthill und natürlich den vielen Bilderberichten im Internet hab ich mich mal drangesetzt, einen eigenen Bericht zu schreiben.
Hier das Resultat:
Nachdem man wie üblich den hinteren griechischen Themenbereich betreten hat und sich ungewohnterweise nach rechts wendet, wo man doch sonst so oft nach links zu Poseidon gegangen ist, durchläuft man einen kleinen Wellblechunterstand - von denen man einige in der Nähe der Bahn findet - welcher den Ein- und Ausgang markiert. Vorbei an archeologischen Ausgrabungen und Artefakten geht es unter der Stationsausfahrt von Pegasus hindurch, von wo man schon einen ersten nahen Blick auf die Züge werfen kann. Weiter geht es in einem Linksbogen durch weitere Ruinen und an Ruhe- und Präparationszelten vorbei zu einer Treppe, welche hoch in die Station führt. Leider bekommt man in den unbedachten Teilen der Warteschlange ab und zu Mal einige Tropfen Wasser von Poseidon ab.
In der Station kann man sich für eine der neun Anstellreihen entscheiden. Ich persönlich favorisiere die hinterste, man sollte auf jeden Fall mal alles ausprobieren. Das sollte eigentlich auch gut möglich sein, da sich die Wartezeiten den ganzen Tag über in Grenzen gehalten haben. Ungefähr 10 bis 20 Minuten musste man einplanen, gegen Abend vielleicht noch 5. Im Vergleich waren die Wartezeiten im sonstigen Park recht lange. Selbst bei Piraten in Batavia musste man länger anstehen als bei Pegasus. Auch die nahgelegene Poseidon hatte eine längere Warteschlange, obwohl doch Pegasus zurzeit die Neuheit im Park sein sollte?!
Na ja, immerhin gut für uns, die wir die Bahn fahren wollten.;)
Der Wartebereich und die Station sind sehr schön und auch detailliert gestaltet. Alte Fundstücke, Vermessungsstäbe, Ausrüstung, Laternen... es gibt viel zu sehen. Das Wellblech und die Stützkonstruktionen der Zelte sind nicht einfach nur im Baumarkt-Rohzustand, sondern lückenlos in rostigem, gebrauchtem Look bemalt. Allgemein laufen hier noch einige Musikstücke, die in Richtung Griechenland und Sirtaki gehen.
Das Einsteigen erfolgt recht einfach und bequem, und letzteres sind vor allem die Sitze. Für die kleineren Mitfahrer lassen sich die Bügel sehr weit schließen, allerdings klackert es beim Schließen recht laut. Egal. Hauptsache, man sitzt endlich drinnen.
Nach der Abfahrt des Zuges, wozu auch bei Pegasus die seit Silver Star obligatorische Startfreigabe der Mitarbeiter in der Station erforderlich ist, rollt der Zug langsam die leicht geneigte Zufahrt zum Lift herunter, begleitet von Schnauben und Galoppieren des Pferdes als Soundeffekt.
Auf dem Lift bemerkt man etwas, was mir schon an Atlantica ziemlich gefallen hat: Auch in Pegasus steckt ziemlich viel effiziente Technik. So schalten sich die einzelnen Reibradeinheiten kurz vor dem Überfahren klackend ein und stoppen wieder, nachdem der letzte Wagen das Antriebssegment passiert hat. Zur Sicherheit gegen Zurückrollen befinden sich auf dem Lift drei Bremsen. Die Liftfahrt wird übrigens mit weiterem Sound begleitet; einer passenden Musik zu einer abenteuerlichen Fahrt.
Nach dem Passieren der Liftkrone folgt der Pre-Drop, welcher den Zug beschleunigt. Im vorderen Zug hängt man anschließend mehr oder weniger im Sitz, um anschließend immer schneller werdend abwärts geschoben zu werden. In den Back Rows wird man entsprechend schön in den Pre-Drop und anschließendem Drop heruntergerissen. Im Tal passiert man einen kleinen Tempel, um dann die kleine Version eines Horse Shoes zu durchfahren. Wie man bei Silver Star gewohnt ist, wird man im hinteren Zug schön aus dem Element herausgezogen. Im Vergleich dazu ist im vorderen Zug das Einfahren in dieses Element auch sehr interessant.
Dem Horse Shoe folgt eine Rechtskurve, welcher eine abwärtsgeneigte Linkshelix folgt. Anschließend fährt der Zug leicht aufwärts einen kleinen Hügel hinauf, wobei Airtime spürbar wird; um dann wieder plötzlich abwärts unter das Bodenniveau zu fahren. Der Zug schießt wieder hinauf in eine Rechtskurve; es folgt eine Linkshelix mit schönen G-Kräften und ein Umschwung, welcher in eine Rechtskurve überleitet, welche in die Schlussbremse führt. Dieser Umschwung ist mein Favorit bei der Bahn.
Dann ist der wilde Ritt leider auch schon wieder vorbei. Der Zug wird sanft von der Magnetbremse abgebremst und schließlich auf der abschüssigen Bremsstrecke von konventionellen Pneumatikbremsen einige Male leicht ruckartig abgebremst und wieder losgelassen, um dann langsam wieder in den Bahnhof einzufahren.
Die Bahn fährt sich wirklich sanft. Absolut kein Vergleich zu Eurosat oder -mir; und erst recht kein Vergleich zur nahen Poseidon. Die Berechnungen vom Stengel-Büro und Mack's neues Fertigungsverfahren leisten da wirklich ganze Arbeit. Die Kurvenwechsel fahren sich ebenso butterweich, was ziemlich ungewohnt ist, da man es bei Mack normalerweise nebenher ständig mit seitlichen G-Kräften zu tun hat. Außerhalb der Kurven wirkt die Bahn auf mich daher fast ein wenig lasch, das liegt dann aber wohl an der Gewohnheit.
Auch die Airtime kann überzeugen. Man trifft sie zwar nicht oft an, sie ist auch nicht außergewöhnlich stark, aber dadurch, dass sie in unmittelbarem Kontrast zu den positiven G-Kräften steht, fällt sie angenehm auf. Enttäuschungen wie bei den Airtimehügeln von Mack-Watercoastern gibt es nicht.
Auf Poseidon gibt es jetzt ein paar neue Blicke. Ziemlich toll sieht es aus, wenn man in der Schlussbremse rechts runter schaut, wo die Poseidonboote das trojanische Pferd unterqueren. Außerdem fällt in der Station immer mal wieder der Blick auf die Boote, die in der langgezogenen Kurve die Station von Pegasus umfahren.
Eines fand ich bei den letzten Fahrten am Tag ziemlich toll: Einen Dreikäsehoch im Zug sitzen zu sehen, welcher anscheinend gerademal ganz knapp den vorgeschriebenen Meter groß war. Denn das war von Anfang an geplant: Eine Bahn zu haben, mit der alle Spaß haben können, egal ob groß oder klein. Vielleicht der Grundstein für eine folgende Achterbahnbegeisterung? :)
Dann wünsche ich dem Park, dass viele positive Reaktionen der Besucher folgen werden und außerdem dem Unternehmen Mack viele Aufträge für einen schönen Achterbahntyp.
Hallo ich wollte nur mal kurz fragen, ob denn auf der aktuellen Parkkarte die Bahn schon drauf ist oder ob die tratsächlich nur so schwach gemalt ist, dass man sie kaum erkennt. Dangää
>Hallo >ich wollte nur mal kurz fragen, ob denn auf der aktuellen Parkkarte die Bahn schon >drauf ist oder ob die tratsächlich nur so schwach gemalt ist, dass man sie kaum >erkennt. So richtig erkennen kann man die Bahn nicht, aber es sind doch *fette* Pfeile dran mit dem Hinweis "(403) NEU ab Juni 2006". Auf den gedruckten Plänen, die im Park verteilt werden, sieht man die Bahn besser als auf der Homepage.
Ich war zufällig auch die letzten Tage im EP und am Donnerstag durfte ich Pegasus auch fahren, daher mein Kurzfazit: Das Theming ist schön, bis auf die Wellblechdächer, die mich nicht erwärmen können. Wer sich für Technik interessiert, kann im Anstehbereich die Sensoren und Kontaktgeber für die Reibräder sehen, die nicht alle gleichzeitig laufen, sondern es drehen sich nur die, in deren Nähe sich der Zug befindet. Für Schnüffler: Bei der brandneuen Bahn kann man zurzeit noch das Gummi der Reibräder riechen :-) Besonders nett finde ich das eingespielte Wiehern, wenn der Zug die Station verlässt. Die Fahrt selber ist sehr homogen, butterweich. Die ziemlich stark gebankten Kurven haben einen perfekten Kraftvektor orthogonal zur Schienenebene. Pegasus rundet das Angebot der Achterbahnen im Park perfekt nach unten ab.
BTW: Am Donnerstagvormittag kamen gerade Paola und Kurt Felix mit Roland Mack in die Station, als ich ausstieg. Die Ex-Verstehen Sie Spaß-Frau ist ja noch kleiner als Kylie Minogue.
>ich wollte nur mal kurz fragen, ob denn auf der aktuellen Parkkarte die Bahn schon >drauf ist oder ob die tratsächlich nur so schwach gemalt ist, dass man sie kaum >erkennt.
Pegasus ist tatsächlich sehr, sehr schwer zu erkennen auf dem aktuellen Parkplan. Nur mit geschultem Auge kann man die Strecke erkennen. Aber das liegt daran dass der Plan an der Stelle ohnehin schon etwas klein war und man die gesamte Umgebung nicht neu zeichnen wollte.
ABER es gibt derzeit noch ein extra Logo-Symbol dass optisch auf Pegasus hinweist.
Ich war ja mit Frau und Kind (grad 4 Jahre) letztes Wochenende im Park und natürlich stand alles was man ab 4 Jahre fahren kann mit am Tagesplan.
Nachdem er vom Alpen-Adria-Express und der Tiroler-Wildwasserbahn kaum runterzukriegen war (Ich hab die Fahrten nicht mehr gezählt!) gings am Freitag auch zum Pegasus.
Zuerst eine kurze Enttäuschung, Pegasus war geschlossen und Techniker vor Ort um etwas zu überprüfen. In 30 min sollte es weitergehen, aber erzählt das mal einem 4 Jährigen 30min zu warten. Obwohl ich echt sagen muß, daß er sich bei den meisten Attraktionen wirklich geduldig angestellt hat.
Wie auch immer, wir kehrten erst am Sonntag wieder zurück zu Pegasus und stellten uns in der langen Warteschlange an. Als wir endlich bei der Einstiegsluke waren gabs dann noch nen kleinen Zwischenfall, denn mein Sohnemann schien den Größentest nicht zu bestehen, obwohl er zuhause 1,02 m aufs Maßband brachte. Einem schrecklichen Tränenausbruch später folgte ein zweiter Meßversuch und diesmal hatte die Meßlatte keine Chance über den Scheitel zu gelangen. Da standen wir wohl beim ersten Mal sehr schief, den korrekten Mitarbeiter trifft keine Schuld ;-)
Also mit gemischten Gefühlen reingesetzt, ein prüfender Blick zum Nachwuchs-Achterbahn-Fan und dann gings los. Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, ob es nicht doch zu schnell für ihn war bzw. er noch ein wenig zu jung, da er die ganze Fahrt sehr konzentriert dreinsah und es für so einen Zwerg doch recht schnell zuging. Doch beim Aussteigen wurden meine Zweifel zerstreut mit einem freudigen "Nochmal, Papa, nochmal!"
Das konnte ich ihn aber aufgrund der langen Warteschlange gerade noch ausreden und wir erkundeten weiter den Park und beendeten den Abend schließlich mit 4 weiteren Runden beim Alpenadria-Express. Leider war meine Kamera schon hinüber, denn so einen kleinen Zwerg, der die ganze Zeit die Hände in der Höhe hat und "Juhuu" schreit erlebt man dort wohl auch nicht so oft :)
Conclusio: Was soll ich sagen, die 1 m Begrenzung gibts nicht ohne Grund und ich denke daß nicht so hart gesottene Nachwuchspiloten, wie unserer einer ist, wohl etwas überfordert sein könnten. Zumindest bei Kindern die knapp an der Alters- bzw. Größen-Grenze sind, sollte man vorher abschätzen ob der/die Kleine wirklich schon bereit für 'ne echte (wenn auch kleine) Achterbahn ist. Ein Jahr älter hab ich da keine Bedenken mehr!