Stairway to Heaven Part 16
LETZTE BEARBEITUNG AM 31-Jul-2001 UM 06:06 Uhr ()
Hallo Leute!
Bevor Ihr euch jetzt alle wundert, warum hier Stairway to heaven Teil blablabla erscheint und trotzdem nicht die gewohnten Namen Twister Sister oder Maaahzel davor stehen...
Die Beiden haben einfach Jemanden gesucht, der sie ein wenig entlasten kann und genügend Einblick hat, die Story mit ihnen weiter zu erzählen. Entlastung braucht vor allem Marcel, der es mit seinem Computer ein wenig zu gut gemeint hat und ihm eine Portion Orangensaft zukommen ließ. Leider hat er dabei dessen Durst wohl etwas überschätzt. Der Computer verschluckte sich heftig und verweigerte darauf hin umgehend den Dienst. Auch ein sofortiges „Magenauspumpen“ brachte nicht den gewünschten Erfolg. Mittlerweile befindet sich der Laptop in stationärer Behandlung. Uns bleibt im Moment nur gute Besserung zu wünschen. Aber ihr seht – es musste dringend Jemand einspringen.
Und hier bin ich nun: Gestatten mein Name ist Writer – Ghost Writer!
Als waschechter Geist mit Stammbaum bis weit ins Mittelalter zurückreichend, habe ich natürlich sozusagen naturgemäß den notwendigen Überblick! Ja man könnte sagen, ich schwebe praktisch über den Dingen. Damit habe ich einen großen Vorteil meinen zwei Mitautoren gegenüber. Die sind Beide in Wirklichkeit nämlich ganz schön befangen. Warum? Na ganz klar – weil sie in der Geschichte zumindest zu einem kleinen Teil selbst mitspielen. Da hätten wir zum einen diesen etwas naiven, noch etwas unreif wirkenden Marc. Marschiert da schnurstracks in einen Freizeitpark um dort etwas mit anzupacken. Naja in Wirklichkeit dachte er wohl, er steigt morgens um 9.00Uhr (oder darf es auch etwas später sein) in einen Coaster und verlässt diesen dann rechtzeitig zum Feierabend wieder. Ach nein ich vergaß: Gelegentlich wird er wohl mal auf ein stilles Örtchen gehen. Das müsst ihr Menschen ja von Zeit zu Zeit. Das er dort in Wirklichkeit richtig arbeiten sollte, auf diese Idee ist er bestimmt gar nicht gekommen! Also stolpert er eigentlich als Springer oder besser Reinigungskraft eingestellt mal so durch den Park und rennt dabei Lizzy um, die ihn mit weiblicher (Hinter)List spontan, sämtliche Weisungen der Vorgesetzten ignorierend, für ihre höchst eigenen Zwecke einspannt. Und der liebe, offenbar etwas trottelige Marc denkt sich dabei gar nichts und mutiert zu Lizzys Assistenten. Naja vermutlich wäre er wohl mit so ziemlich Jedem mitgegangen, der ihm die Hand entgegengestreckt hätte. Zumindest scheint er also nicht mehr zu fremdeln. Als Lizzy dann ihren kleinen Arbeitsunfall mit dem Farbeimer hat, hockt er ganz betreten und vor allem reichlich tatenlos bei der Grafikerin in Spe und stellt eine Gesichtsfarbe zur Schau, die jedem Geist zur Ehre gereichen würde. Aber bleiben wir doch mal einen Moment bei der zweiten Autorin. In der Story nennt sie sich Lizzy - richtiger wäre wohl Twizzy. Wie sie doch Alle besorgt waren, dass ihr bei dem kleinen Zwischenfall nichts Ernsthaftes passiert ist. Hat sich denn Irgendjemand mal gefragt, wie es dem armen Farbeimer ergangen ist? Ich meine das war ja immerhin ein Sturz aus gut und gern 2 Meter Höhe. Da kann man sich den Henkel ganz schön anschlagen. Dem Blechkameraden hätte man ja wenigstens wünschen können, dass er auf den Betonboden aufschlägt. Stattdessen musste er auch noch Bekanntschaft mit Lizzys Dickschädel machen! Autsch! Nein nicht genug damit, wurde er auch noch von Mike als der Übeltäter schlecht hin präsentiert.
Hm jetzt bin ich aber gewaltig vom Thema abgekommen. Aber als über den Dingen schwebendes Wesen nehme ich mir einfach das Recht heraus, manche Dinge in das richtige Licht zu rücken. Als Himmelswesen habe ich ja geradezu die Pflicht, euch Erdlingen ein wenig auf die Sprünge zu helfen J
Erinnert ihr euch noch an Steves Führung durch die Baustelle der neuen Attraktion des Parks? Wisst ihr noch, wie Schneewitchen äh Julia mit ihren 5 Zwergen bei der Sightseeing Tour ertappt und von Marc und Lizzy nach draußen geführt wurden? 3 waren jünger als das Kunstwerk aus Schminke und die anderen Beiden nicht älter als 16? So dachte wohl der Lehrling und so dachte wohl auch die frischgebackene Dekorateurin. Nur leider hatten sie damit nicht ganz recht – denn einer hatte die Teenagerzeit schon längst hinter sich gelassen und würde nur noch als Ty – Ager durchgehen. Martin Hellriegel oder besser Mister Big wie ihn alle nur nannten, hatte sich gut getarnt. Von Natur aus mit einer stämmigen Statur gesegnet, hatte er sich in einer dieser, von den Kiddies so geliebten weiten Hosen gestürzt und hätte trotzdem locker noch einen dieser schmächtigen Bürschchen mit hineinnehmen können. Darüber trug er einen Schlabberpulli, der jeden Ansatz eines Bauches sofort im Keim erstickte. Zusätzlich hatte er sich eine Schirmmütze besorgt und diese tief über die Stirn gezogen. Den Rest erledigte eine Sonnenbrille, die mehr vom Gesicht verbarg, als sie offen ließ. Dazu kamen noch einige unverzichtbare Accessoires. Sehr wichtig die überdimensionalen Turnschuhe – selbstverständlich um mindestens 3 Nummern zu groß ausgefallen – die immer den entscheidenden Vorteil eines Ein- und Aussteigens ohne vorherige Öffnung des Schnürsenkels haben. Auch ein wichtiges Detail ist der riesige, an einer genauso großen Kette mit anschließendem an der Hose befestigte Karabinerhaken, hängende Geldbeutel! Ja Leute also das muss schon sein. Die 3,50DM, die sich da normalerweise darin befinden, wollen schließlich gut bewacht werden. Also ihr seht, Martins Tarnung als absolut cooler Teeny war nahezu perfekt. Kein Wunder das weder Marc noch Lizzy irgendeinen Verdacht schöpften. Dennoch war Mr. Big’s Nervosität bei dem unverhofften „Verhör“ alles Andere als gespielt. Hoffentlich merkt dieses Fleisch gewordene Muster einer Blondine nichts, dachte er sich. Besser ich schau ihr nicht direkt ins Gesicht. Nicht das sie doch noch was spannt. Außerdem bei meinem Charme – womöglich verknallt sie sich sonst noch in Mich! Also starrte er gesenkten Hauptes Löcher in den Boden und antwortete auf die Frage nach seinem Alter mit Stimmbruchartiger Piepsstimme: „16!!!“ Aber so langsam wurde ihm immer wärmer unter seinem dicken Pulli, den er insgeheim zu verfluchen begann. Was würde Lizzy mit ihnen machen? Dem Parkdirektor übergeben? Die Polizei rufen? Würden sie eine Anzeige bekommen? Er spürte, wie ihm der Schweiß auf der Stirn stand. Warum nur hatte er Julia, seine Cousine, zu diesem Ausflug überredet? Warum nur musste er immer unbedingt vorn mit dran sein, wenn in „seinem“ Park eine neue Attraktion aufmachte. Aber es war einfach zu verlockend immer etwas mehr zu wissen als alle Anderen! Und so hatte er mit großem Interesse beobachtet, als Julia sich bei ihrem letzten Parkbesuch spontan in diesen geschniegelten, aalglatten Vorarbeiter der Staubwedelschwinger verschossen hatte. Nun auf dem ersten Blick sah sie schon extrem heiß aus, mit ihrem rückenfreien weißem Top, dem eigentlich etwas zu kurz geratenen Mini und ihren hochhackigen Schuhen. Die ganze Montur war natürlich hervorragend geeignet für einen längeren Parkaufenthalt mit Fahrt in diversen Coastern und Waterrides. Und genau nach der Fahrt mit der Wildwasserbahn, die für die Blickdichtheit von Julias Top nicht unbedingt förderlich war, kam Steve uns entgegen. Dessen Blicke ruhten dann sofort in Regionen, die haarscharf unter der, der normalen Augenhöhe anzusiedeln sind. Mehrere plumpe Anmachen und viele geblümte Worte später, hatte Julia eine Visitenkarte von Steffen in der Tasche. Was für eine Chance! Als quasi Führungskraft musste es für Steve sicher kein Problem sein, Zutritt in die neue Attraktion zu erhalten. Und wenn meine Cousine ihn lieb bitten würde – vielleicht würde er sich dann erweichen lassen, mit uns eine Führung zu machen. Julia war alles recht, hauptsache sie würde ihren geliebten Little Steven wiedersehen können. Der zögerte und zauderte dann zwar noch eine Weile umeinander, aber die Aussicht auf ein eventuelles Schäferstündchen ließ ihn dann einwilligen. Ärgerlich nur, dass Julia auch noch 4 von diesen Halbwüchsigen aus ihrer Clique von der Extratour erzählt hatte und diese unbedingt mitkommen wollten. Na egal! Mit der geeigneten Kleiderwahl würde ich unter dieser Gang nicht weiter auffallen. Alles ging glatt und ich konnte mit meiner Digicam sogar ein paar schnelle Fotos von dieser sensationellen Halle schießen. Aber dann kam dieser blonde Alptraum von Lizzy aus dem Dunkel geschossen. Und nun stand ich also gesenkten Hauptes wieder vor der Halle und war froh, Julias Kumpel als Tarnung dabei zu haben. Aber was würde nun mit uns passieren? Was hatte die Dekorateurin vor? Welch Erleichterung als uns Lizzy dann so mir nichts dir nichts einfach laufen ließ. Ich konnte mein triumphierendes Grinsen kaum verkneifen. Jetzt aber nichts wie weg. Oh Gott – jetzt musste sich Julia dieses frühreife Luder auch noch bei der bedanken. Ich hätte sie am liebsten erwürgen können. Mensch Mädchen komm endlich. Du machst noch Alles kaputt! Wenn ich jetzt wegen dir mein frisch hinzugewonnenes Wissen nicht an die Anderen weitergeben kann. Dann kannst du was erleben. Puuuhhhh endlich – sie kommt! Nichts wie Heim an den Computer um die sensationellen, bisher ausschließlich mir bekannten Neuigkeiten ins Netz zu stellen. Oder ob ich vielleicht doch gleich per Handy ...? Nein langsam gaaanz langsam! Das Ganze muß genau durchdacht werden. Nur so würde er in dem ihm gebührenden Licht da stehen!
Hallo Leute!
Bevor Ihr euch jetzt alle wundert, warum hier Stairway to heaven Teil blablabla erscheint und trotzdem nicht die gewohnten Namen Twister Sister oder Maaahzel davor stehen...
Die Beiden haben einfach Jemanden gesucht, der sie ein wenig entlasten kann und genügend Einblick hat, die Story mit ihnen weiter zu erzählen. Entlastung braucht vor allem Marcel, der es mit seinem Computer ein wenig zu gut gemeint hat und ihm eine Portion Orangensaft zukommen ließ. Leider hat er dabei dessen Durst wohl etwas überschätzt. Der Computer verschluckte sich heftig und verweigerte darauf hin umgehend den Dienst. Auch ein sofortiges „Magenauspumpen“ brachte nicht den gewünschten Erfolg. Mittlerweile befindet sich der Laptop in stationärer Behandlung. Uns bleibt im Moment nur gute Besserung zu wünschen. Aber ihr seht – es musste dringend Jemand einspringen.
Und hier bin ich nun: Gestatten mein Name ist Writer – Ghost Writer!
Als waschechter Geist mit Stammbaum bis weit ins Mittelalter zurückreichend, habe ich natürlich sozusagen naturgemäß den notwendigen Überblick! Ja man könnte sagen, ich schwebe praktisch über den Dingen. Damit habe ich einen großen Vorteil meinen zwei Mitautoren gegenüber. Die sind Beide in Wirklichkeit nämlich ganz schön befangen. Warum? Na ganz klar – weil sie in der Geschichte zumindest zu einem kleinen Teil selbst mitspielen. Da hätten wir zum einen diesen etwas naiven, noch etwas unreif wirkenden Marc. Marschiert da schnurstracks in einen Freizeitpark um dort etwas mit anzupacken. Naja in Wirklichkeit dachte er wohl, er steigt morgens um 9.00Uhr (oder darf es auch etwas später sein) in einen Coaster und verlässt diesen dann rechtzeitig zum Feierabend wieder. Ach nein ich vergaß: Gelegentlich wird er wohl mal auf ein stilles Örtchen gehen. Das müsst ihr Menschen ja von Zeit zu Zeit. Das er dort in Wirklichkeit richtig arbeiten sollte, auf diese Idee ist er bestimmt gar nicht gekommen! Also stolpert er eigentlich als Springer oder besser Reinigungskraft eingestellt mal so durch den Park und rennt dabei Lizzy um, die ihn mit weiblicher (Hinter)List spontan, sämtliche Weisungen der Vorgesetzten ignorierend, für ihre höchst eigenen Zwecke einspannt. Und der liebe, offenbar etwas trottelige Marc denkt sich dabei gar nichts und mutiert zu Lizzys Assistenten. Naja vermutlich wäre er wohl mit so ziemlich Jedem mitgegangen, der ihm die Hand entgegengestreckt hätte. Zumindest scheint er also nicht mehr zu fremdeln. Als Lizzy dann ihren kleinen Arbeitsunfall mit dem Farbeimer hat, hockt er ganz betreten und vor allem reichlich tatenlos bei der Grafikerin in Spe und stellt eine Gesichtsfarbe zur Schau, die jedem Geist zur Ehre gereichen würde. Aber bleiben wir doch mal einen Moment bei der zweiten Autorin. In der Story nennt sie sich Lizzy - richtiger wäre wohl Twizzy. Wie sie doch Alle besorgt waren, dass ihr bei dem kleinen Zwischenfall nichts Ernsthaftes passiert ist. Hat sich denn Irgendjemand mal gefragt, wie es dem armen Farbeimer ergangen ist? Ich meine das war ja immerhin ein Sturz aus gut und gern 2 Meter Höhe. Da kann man sich den Henkel ganz schön anschlagen. Dem Blechkameraden hätte man ja wenigstens wünschen können, dass er auf den Betonboden aufschlägt. Stattdessen musste er auch noch Bekanntschaft mit Lizzys Dickschädel machen! Autsch! Nein nicht genug damit, wurde er auch noch von Mike als der Übeltäter schlecht hin präsentiert.
Hm jetzt bin ich aber gewaltig vom Thema abgekommen. Aber als über den Dingen schwebendes Wesen nehme ich mir einfach das Recht heraus, manche Dinge in das richtige Licht zu rücken. Als Himmelswesen habe ich ja geradezu die Pflicht, euch Erdlingen ein wenig auf die Sprünge zu helfen J
Erinnert ihr euch noch an Steves Führung durch die Baustelle der neuen Attraktion des Parks? Wisst ihr noch, wie Schneewitchen äh Julia mit ihren 5 Zwergen bei der Sightseeing Tour ertappt und von Marc und Lizzy nach draußen geführt wurden? 3 waren jünger als das Kunstwerk aus Schminke und die anderen Beiden nicht älter als 16? So dachte wohl der Lehrling und so dachte wohl auch die frischgebackene Dekorateurin. Nur leider hatten sie damit nicht ganz recht – denn einer hatte die Teenagerzeit schon längst hinter sich gelassen und würde nur noch als Ty – Ager durchgehen. Martin Hellriegel oder besser Mister Big wie ihn alle nur nannten, hatte sich gut getarnt. Von Natur aus mit einer stämmigen Statur gesegnet, hatte er sich in einer dieser, von den Kiddies so geliebten weiten Hosen gestürzt und hätte trotzdem locker noch einen dieser schmächtigen Bürschchen mit hineinnehmen können. Darüber trug er einen Schlabberpulli, der jeden Ansatz eines Bauches sofort im Keim erstickte. Zusätzlich hatte er sich eine Schirmmütze besorgt und diese tief über die Stirn gezogen. Den Rest erledigte eine Sonnenbrille, die mehr vom Gesicht verbarg, als sie offen ließ. Dazu kamen noch einige unverzichtbare Accessoires. Sehr wichtig die überdimensionalen Turnschuhe – selbstverständlich um mindestens 3 Nummern zu groß ausgefallen – die immer den entscheidenden Vorteil eines Ein- und Aussteigens ohne vorherige Öffnung des Schnürsenkels haben. Auch ein wichtiges Detail ist der riesige, an einer genauso großen Kette mit anschließendem an der Hose befestigte Karabinerhaken, hängende Geldbeutel! Ja Leute also das muss schon sein. Die 3,50DM, die sich da normalerweise darin befinden, wollen schließlich gut bewacht werden. Also ihr seht, Martins Tarnung als absolut cooler Teeny war nahezu perfekt. Kein Wunder das weder Marc noch Lizzy irgendeinen Verdacht schöpften. Dennoch war Mr. Big’s Nervosität bei dem unverhofften „Verhör“ alles Andere als gespielt. Hoffentlich merkt dieses Fleisch gewordene Muster einer Blondine nichts, dachte er sich. Besser ich schau ihr nicht direkt ins Gesicht. Nicht das sie doch noch was spannt. Außerdem bei meinem Charme – womöglich verknallt sie sich sonst noch in Mich! Also starrte er gesenkten Hauptes Löcher in den Boden und antwortete auf die Frage nach seinem Alter mit Stimmbruchartiger Piepsstimme: „16!!!“ Aber so langsam wurde ihm immer wärmer unter seinem dicken Pulli, den er insgeheim zu verfluchen begann. Was würde Lizzy mit ihnen machen? Dem Parkdirektor übergeben? Die Polizei rufen? Würden sie eine Anzeige bekommen? Er spürte, wie ihm der Schweiß auf der Stirn stand. Warum nur hatte er Julia, seine Cousine, zu diesem Ausflug überredet? Warum nur musste er immer unbedingt vorn mit dran sein, wenn in „seinem“ Park eine neue Attraktion aufmachte. Aber es war einfach zu verlockend immer etwas mehr zu wissen als alle Anderen! Und so hatte er mit großem Interesse beobachtet, als Julia sich bei ihrem letzten Parkbesuch spontan in diesen geschniegelten, aalglatten Vorarbeiter der Staubwedelschwinger verschossen hatte. Nun auf dem ersten Blick sah sie schon extrem heiß aus, mit ihrem rückenfreien weißem Top, dem eigentlich etwas zu kurz geratenen Mini und ihren hochhackigen Schuhen. Die ganze Montur war natürlich hervorragend geeignet für einen längeren Parkaufenthalt mit Fahrt in diversen Coastern und Waterrides. Und genau nach der Fahrt mit der Wildwasserbahn, die für die Blickdichtheit von Julias Top nicht unbedingt förderlich war, kam Steve uns entgegen. Dessen Blicke ruhten dann sofort in Regionen, die haarscharf unter der, der normalen Augenhöhe anzusiedeln sind. Mehrere plumpe Anmachen und viele geblümte Worte später, hatte Julia eine Visitenkarte von Steffen in der Tasche. Was für eine Chance! Als quasi Führungskraft musste es für Steve sicher kein Problem sein, Zutritt in die neue Attraktion zu erhalten. Und wenn meine Cousine ihn lieb bitten würde – vielleicht würde er sich dann erweichen lassen, mit uns eine Führung zu machen. Julia war alles recht, hauptsache sie würde ihren geliebten Little Steven wiedersehen können. Der zögerte und zauderte dann zwar noch eine Weile umeinander, aber die Aussicht auf ein eventuelles Schäferstündchen ließ ihn dann einwilligen. Ärgerlich nur, dass Julia auch noch 4 von diesen Halbwüchsigen aus ihrer Clique von der Extratour erzählt hatte und diese unbedingt mitkommen wollten. Na egal! Mit der geeigneten Kleiderwahl würde ich unter dieser Gang nicht weiter auffallen. Alles ging glatt und ich konnte mit meiner Digicam sogar ein paar schnelle Fotos von dieser sensationellen Halle schießen. Aber dann kam dieser blonde Alptraum von Lizzy aus dem Dunkel geschossen. Und nun stand ich also gesenkten Hauptes wieder vor der Halle und war froh, Julias Kumpel als Tarnung dabei zu haben. Aber was würde nun mit uns passieren? Was hatte die Dekorateurin vor? Welch Erleichterung als uns Lizzy dann so mir nichts dir nichts einfach laufen ließ. Ich konnte mein triumphierendes Grinsen kaum verkneifen. Jetzt aber nichts wie weg. Oh Gott – jetzt musste sich Julia dieses frühreife Luder auch noch bei der bedanken. Ich hätte sie am liebsten erwürgen können. Mensch Mädchen komm endlich. Du machst noch Alles kaputt! Wenn ich jetzt wegen dir mein frisch hinzugewonnenes Wissen nicht an die Anderen weitergeben kann. Dann kannst du was erleben. Puuuhhhh endlich – sie kommt! Nichts wie Heim an den Computer um die sensationellen, bisher ausschließlich mir bekannten Neuigkeiten ins Netz zu stellen. Oder ob ich vielleicht doch gleich per Handy ...? Nein langsam gaaanz langsam! Das Ganze muß genau durchdacht werden. Nur so würde er in dem ihm gebührenden Licht da stehen!

