Also grundsätzlich finde ich die GEMA ja wirklich einen sinnvollen Verein. Im Grundgedanken. Aber das peinliche Eigenleben, was sie entwickelt, grenzt ja schon fast an Radikalismus.
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Wobei hier der schwarze Peter eher bei Sony zu suchen ist: Die GEMA hat Exklusiv-Rechte, der Vertrag den die gute Frau also mit Sony hat, gilt nicht für Deutschland. --------------------------------------------- Mitglied im 1. FZPW-Minuspostingbesitzerklub!!
GEMA kommt mir nicht ins Haus, never ever. 1) Für Labels Verlustgeschäft durch dumme Zahlungen für Pressungen 2) Völlig Fehlerhafte Abrechnungen für den Artist, die im Schneckentempo korrigiert werden.
Wenn ein Artist denn bei der GEMA ist und meint, dadurch abzusahnen, mache ichs ganz einfach: Er zahlt, wenn er unbedingt will, die Gebühren gefälligst selbst, die ich für ihn zusätzlich zahlen muss, in einer Zeit, wo Tonträgerverkauf schon zu einer respektablen Kunst ausgeartet ist.
Warum? Wenn ein Kumpel Roulette spielt, kaufe ich ihm auch nicht das Spielgeld. Gucke aber gerne zu.
Der Grundgedanke der GEMA ist zwar vielleicht für einige toll, aber der Grundgedanke des Marxismus ist ja auch toll. Heißt also nichts.
Ich mache mir eigentlich keine große Sorgen, denn Verwertungsgesellschaften werden irgendwann global ziemlich obsolet, weil die Kontrolltools und Netzüberwachungen für "auffe Hand" mittlerweile so Sachen wie die GEMA massiv überfordern.
Die GEMA ist ja nur semi-frewillig. Ist so ein kleines bisschen wie GEZ, wenn man _wirklich_ keinen Fernseher hat.
Aber okay, dazu muss man auch wissen, dass ich Tantiemen bei Aufführungen für völlig überholt und spießig halte, wenn es nicht um absoluten Kommerzpop geht. :)