Stairway to heaven - Part 12
So, hier haben wir Part 12 der Stairway. Erfahren wir heute, was mit Steve aka Steffen passiert? Werden wir erfahren, wer die zweite Stimme ist? Fragen über Fragen, schauen wir nach den (möglichen) Antworten...btw: nach der "Kritik" von letztem Mal, die Story sei zu kurz, gibts diesmal 2 volle DIN-A4-Seiten. Voilá... ;-)
„Okay, dann wollen wir es ihm mal erzählen“, schliesst die zweite Stimme das Gespräch ab. Beep-beep. „Nein, nicht schon wieder dieser Piepser. Weißt Du eigentlich, wie sehr ich diese Dinger hasse? Nicht alle Ideen aus den Staaten waren wirklich gut.“
„I know chief. Ich hab nie etwas anderes behauptet”
„Okay, dann machen wir es anders. Du gehst zu Steve... äh Steffen und ich erwarte eine Einigung zwischen euch beiden. Ich vertraue dir Dick.“
„Yeah Chief, kein Problem.“
„Hör auf Dick. Du brauchst mir keinen Honig um den Bart schmieren....“
„Tu ich das denn Chief?“, unterbricht ihn Dick grinsend „Ich bin doch immer nur die Nanny in diesem Kindergarten hier..“
„Ach geh. Mach deinen Job, und mach ihn ordentlich wie immer. Ich erwarte morgen früh die ersten Ergebnisse.“
„I´ll do my very best“ erklingt ein letztes Mal Dick´s lachende Stimme, als er davon stapft.
„Hey Dick. Here´s your ice”, brüllt ihm Mary hinterher, die plötzlich um die Ecke kommt. Behäbig wie immer, und trotzdem irgendwie ausser Atem erreicht sie Dick.
„Jesus, Mary. Bist du etwa gerannt?“ grinst der Securitysupervisor sie an.
„Shut up Dick. Take your ice and leave me alone.”
* * *
Die Kopfschmerzen klingen nach und nach ab. Zwar tanzen ab und zu wieder diese bunten Lichtpunkte vor meinen Augen, aber es geht langsam wirklich wieder. Vorsichtig taste ich mir der rechten Hand meinen Brummschädel ab. Ah, da ist die Beule. Aber es scheint nicht geblutet zu haben. In kleinen Schritten kommt auch die Erinnerung wieder. Ich war mit dieser süssen Kleinen und ihren pickligen Begleitern in der Baustelle. Da war Lizzy und es kam Dick, und ständig muss ich an Felsen denken... Ich bekomm es nicht in die richtige Reihenfolge.
Die Tür knarrt und der Raum wird wieder heller erleuchtet. Schwere Schritte durchmessen den Raum. Eine einzelne Person lässt sich auf einem Stuhl nieder und ächzt.
„Das bist du Dick, nicht wahr?“ frage ich in den Raum
„Deine Auffassungsgabe ist wirklich nicht schlecht, Steve.“ Er nennt mich Steve registriere ich unbewusst. Hat er das mit Steffen nicht mitbekommen, oder steckt mehr dahinter. Ich denke gerade wieder an die zweite Stimme, die ich immer noch nicht einordnen kann.
„Dir ist sicher klar, dass dieser Tag heute nicht unbedingt your day war, oder“
„Ich weiss nicht...:“
„Doch du weißt sehr wohl, my little friend. Aber du kannst dir sicher sein, dass sich so etwas wie heute nicht wiederholen wird.“ gibt Dick zurück
„Werde ich gefeuert?“ platzt es erschreckt aus mir heraus.
„Gefeuert? Nun, ich denke hire-and-fire ist nicht die Methode, mit der unser Boss arbeitet. Obwohl du sicherlich einen Denkzettel verdient hättest.“ sinniert Dick, „was hast du dir bei der Aktion eigentlich gedacht?“
Auch wenn ich mich wahrscheinlich ewig dafür schämen werde, entschliesse ich mich, die Wahrheit zu sagen. Irgendwas an Dick scheint mir anders als sonst.
„Weißt du Dick. Die kleine Blonde... Ich meine, oh sie hat mir schon länger den Kopf verdreht... und ich.... naja, du weißt schon.“
„Well, well. Hmmm, wie hast du sie eigentlich kennengelernt?“
„Ja puh...wie eigentlich? Das war im Internet über einen Chat. Ich chatte halt sehr gerne, und dann war da einen Abend mal ein Mädel drin. Und da sonst immer nur Kerle sind, die über Achterbahnen fachsimpeln, hab ich sie einfach mal angesprochen. Sie nannte sich KleineHexe18...naja nun... ich habe sie eigentlich nur antippern wollen“, sprudelt es aus mir heraus.
„I see. Und weiter?“
„Von da an haben wir uns jeden Abend, naja fast jeden Abend online gesehen und gechattet. Naja, halt so flirtmässig... und dann habe ich ihr irgendwann mal ein Treffen vorgeschlagen. Sie wohnt halt nicht weit von hier und hat so oder so eine Saisonkarte.“
„Hmmm“, ermuntert mich Dick weiter zu reden
„Tja, und dann Anfang der Woche war es soweit. Wir hatten uns auf der Main Street verabredet. Da unten beim Eisman, weißt du? Ja und dann kam sie auch... und wie sie so um die Ecke kommt... wusch“, ich merke deutlich, wie mir das Blut in den Kopf schiesst. Vermutlich könnte ich einem Feuerlöscher ernsthafte Konkurrenz machen.
Ich höre wie sich Dick auf mich zu bewegt. „Hier hast du einen Eisbeutel und ein Tablette. Du wirst sie brauchen können...“
„Wie meinst du das Dick?“ frage ich verunsichert.
„Well, egal. Du hast dich also verknallt, wie ihr Deutschen so schön sagt, right?“
„Ja ich glaube schon.“ Seltsam, warum vertraue ich Dick eigentlich so? Der Eisbeutel auf der Stirn verfehlt seine Wirkung nicht. Wie ein starker Windstoss vertreibt er die Spinnenweben in meinen Gedanken.
„Ja ich glaube wirklich. Naja, und deshalb wollte ich sie wohl beeindrucken. Die ganze Woche war sie da, und ich habe nach einer Gelegenheit gesucht, mit ihr in die Baustelle zu schleichen.“
„Ach Steve“, seufzt Dick. „Ich weiss gar nicht how to tell you...“
„Was sagen Dick? Ist ihr etwas passiert? Oh Mist, ich hätte das nicht tun sollen.“
„Das hättest du wirklich nicht, aber nein. Ihr ist nichts passiert und es geht ihr gut. Vielleicht ist sie nur ein bischen eingeschüchtert von Liz, die sie verscheucht hat.“
„Oh mann diese Lizzy, wenn ich die in die Finger bekomme...“
„Was dann Steve“, fällt er mir ins Wort. „Was willst du dann tun? Meinst du nicht, du hättest schon genug schaden angerichtet? Unererlaubtes Betreten einer Baustelle und dann noch einer 15-jährigen das Herz gebrochen...“
„Wie bitte?“ bell ich zurück, und merke, wie mir heisse Tränen der Wut in die Augen schiessen. „Ich vertraue dir meine Story an, und du nimmst mich auf den Arm?!“
Doch plötzlich trifft mich die Erkenntnis. Immer diese halbstarken Jungen in der Gruppe dabei. Immer so viel Make-up im Gesicht. Und auch diese offensichtliche Unerfahrenheit.... Oh, nein... das ist wirklich nicht mein Tag....
„Du hast es begriffen Steve?“
„Ja, habe ich“ ich merke, dass sich meine Kehle wie Sandpapier anfühlt. Und als hätte Dick es geahnt, reicht er mir ein Glas Wasser.
„Well, der Doc wird gleich hier sein. Deine short Story wird unter uns bleiben. Darauf gebe ich dir mein Wort.“
„Äh, danke Dick“, stammel ich.
„Nichts zu danken. Für Dank und Einsicht hast Du ab morgen genug Zeit.“
„Ab morgen? Genug Zeit? Was, wie...?“
„Tja, ab morgen trägst du kein Supervisor-Schild mehr, sondern eine goldene Dienstmarke der Security. Und keine Angst, viel Verantwortung wirst du ersteinmal nicht zu tragen haben. Eher solche Sachen wie Türenabschliessen, and so on, wird ab morgen dein Job sein. By the way: meine Abteilung freut sich schon auf dich.“ Das Lachen in Dicks Stimme ist nicht zu überhören.
Sie haben mich versetzt. Versetzt und degradiert, schiesst es mir durch den Kopf. Das muss was mit der zweiten Stimme von vorhin zu tun haben.
„Wer war die andere Stimme?“ frage ich hart.
„Das, my little friend, wirst du noch früh genug erfahren.... früh genug. Und nun leg dich wieder hin, der Doc wird jeden Augenblick hier sein....“
Maaaaaaaaaahzel
think free, be free, fall free
„Okay, dann wollen wir es ihm mal erzählen“, schliesst die zweite Stimme das Gespräch ab. Beep-beep. „Nein, nicht schon wieder dieser Piepser. Weißt Du eigentlich, wie sehr ich diese Dinger hasse? Nicht alle Ideen aus den Staaten waren wirklich gut.“
„I know chief. Ich hab nie etwas anderes behauptet”
„Okay, dann machen wir es anders. Du gehst zu Steve... äh Steffen und ich erwarte eine Einigung zwischen euch beiden. Ich vertraue dir Dick.“
„Yeah Chief, kein Problem.“
„Hör auf Dick. Du brauchst mir keinen Honig um den Bart schmieren....“
„Tu ich das denn Chief?“, unterbricht ihn Dick grinsend „Ich bin doch immer nur die Nanny in diesem Kindergarten hier..“
„Ach geh. Mach deinen Job, und mach ihn ordentlich wie immer. Ich erwarte morgen früh die ersten Ergebnisse.“
„I´ll do my very best“ erklingt ein letztes Mal Dick´s lachende Stimme, als er davon stapft.
„Hey Dick. Here´s your ice”, brüllt ihm Mary hinterher, die plötzlich um die Ecke kommt. Behäbig wie immer, und trotzdem irgendwie ausser Atem erreicht sie Dick.
„Jesus, Mary. Bist du etwa gerannt?“ grinst der Securitysupervisor sie an.
„Shut up Dick. Take your ice and leave me alone.”
* * *
Die Kopfschmerzen klingen nach und nach ab. Zwar tanzen ab und zu wieder diese bunten Lichtpunkte vor meinen Augen, aber es geht langsam wirklich wieder. Vorsichtig taste ich mir der rechten Hand meinen Brummschädel ab. Ah, da ist die Beule. Aber es scheint nicht geblutet zu haben. In kleinen Schritten kommt auch die Erinnerung wieder. Ich war mit dieser süssen Kleinen und ihren pickligen Begleitern in der Baustelle. Da war Lizzy und es kam Dick, und ständig muss ich an Felsen denken... Ich bekomm es nicht in die richtige Reihenfolge.
Die Tür knarrt und der Raum wird wieder heller erleuchtet. Schwere Schritte durchmessen den Raum. Eine einzelne Person lässt sich auf einem Stuhl nieder und ächzt.
„Das bist du Dick, nicht wahr?“ frage ich in den Raum
„Deine Auffassungsgabe ist wirklich nicht schlecht, Steve.“ Er nennt mich Steve registriere ich unbewusst. Hat er das mit Steffen nicht mitbekommen, oder steckt mehr dahinter. Ich denke gerade wieder an die zweite Stimme, die ich immer noch nicht einordnen kann.
„Dir ist sicher klar, dass dieser Tag heute nicht unbedingt your day war, oder“
„Ich weiss nicht...:“
„Doch du weißt sehr wohl, my little friend. Aber du kannst dir sicher sein, dass sich so etwas wie heute nicht wiederholen wird.“ gibt Dick zurück
„Werde ich gefeuert?“ platzt es erschreckt aus mir heraus.
„Gefeuert? Nun, ich denke hire-and-fire ist nicht die Methode, mit der unser Boss arbeitet. Obwohl du sicherlich einen Denkzettel verdient hättest.“ sinniert Dick, „was hast du dir bei der Aktion eigentlich gedacht?“
Auch wenn ich mich wahrscheinlich ewig dafür schämen werde, entschliesse ich mich, die Wahrheit zu sagen. Irgendwas an Dick scheint mir anders als sonst.
„Weißt du Dick. Die kleine Blonde... Ich meine, oh sie hat mir schon länger den Kopf verdreht... und ich.... naja, du weißt schon.“
„Well, well. Hmmm, wie hast du sie eigentlich kennengelernt?“
„Ja puh...wie eigentlich? Das war im Internet über einen Chat. Ich chatte halt sehr gerne, und dann war da einen Abend mal ein Mädel drin. Und da sonst immer nur Kerle sind, die über Achterbahnen fachsimpeln, hab ich sie einfach mal angesprochen. Sie nannte sich KleineHexe18...naja nun... ich habe sie eigentlich nur antippern wollen“, sprudelt es aus mir heraus.
„I see. Und weiter?“
„Von da an haben wir uns jeden Abend, naja fast jeden Abend online gesehen und gechattet. Naja, halt so flirtmässig... und dann habe ich ihr irgendwann mal ein Treffen vorgeschlagen. Sie wohnt halt nicht weit von hier und hat so oder so eine Saisonkarte.“
„Hmmm“, ermuntert mich Dick weiter zu reden
„Tja, und dann Anfang der Woche war es soweit. Wir hatten uns auf der Main Street verabredet. Da unten beim Eisman, weißt du? Ja und dann kam sie auch... und wie sie so um die Ecke kommt... wusch“, ich merke deutlich, wie mir das Blut in den Kopf schiesst. Vermutlich könnte ich einem Feuerlöscher ernsthafte Konkurrenz machen.
Ich höre wie sich Dick auf mich zu bewegt. „Hier hast du einen Eisbeutel und ein Tablette. Du wirst sie brauchen können...“
„Wie meinst du das Dick?“ frage ich verunsichert.
„Well, egal. Du hast dich also verknallt, wie ihr Deutschen so schön sagt, right?“
„Ja ich glaube schon.“ Seltsam, warum vertraue ich Dick eigentlich so? Der Eisbeutel auf der Stirn verfehlt seine Wirkung nicht. Wie ein starker Windstoss vertreibt er die Spinnenweben in meinen Gedanken.
„Ja ich glaube wirklich. Naja, und deshalb wollte ich sie wohl beeindrucken. Die ganze Woche war sie da, und ich habe nach einer Gelegenheit gesucht, mit ihr in die Baustelle zu schleichen.“
„Ach Steve“, seufzt Dick. „Ich weiss gar nicht how to tell you...“
„Was sagen Dick? Ist ihr etwas passiert? Oh Mist, ich hätte das nicht tun sollen.“
„Das hättest du wirklich nicht, aber nein. Ihr ist nichts passiert und es geht ihr gut. Vielleicht ist sie nur ein bischen eingeschüchtert von Liz, die sie verscheucht hat.“
„Oh mann diese Lizzy, wenn ich die in die Finger bekomme...“
„Was dann Steve“, fällt er mir ins Wort. „Was willst du dann tun? Meinst du nicht, du hättest schon genug schaden angerichtet? Unererlaubtes Betreten einer Baustelle und dann noch einer 15-jährigen das Herz gebrochen...“
„Wie bitte?“ bell ich zurück, und merke, wie mir heisse Tränen der Wut in die Augen schiessen. „Ich vertraue dir meine Story an, und du nimmst mich auf den Arm?!“
Doch plötzlich trifft mich die Erkenntnis. Immer diese halbstarken Jungen in der Gruppe dabei. Immer so viel Make-up im Gesicht. Und auch diese offensichtliche Unerfahrenheit.... Oh, nein... das ist wirklich nicht mein Tag....
„Du hast es begriffen Steve?“
„Ja, habe ich“ ich merke, dass sich meine Kehle wie Sandpapier anfühlt. Und als hätte Dick es geahnt, reicht er mir ein Glas Wasser.
„Well, der Doc wird gleich hier sein. Deine short Story wird unter uns bleiben. Darauf gebe ich dir mein Wort.“
„Äh, danke Dick“, stammel ich.
„Nichts zu danken. Für Dank und Einsicht hast Du ab morgen genug Zeit.“
„Ab morgen? Genug Zeit? Was, wie...?“
„Tja, ab morgen trägst du kein Supervisor-Schild mehr, sondern eine goldene Dienstmarke der Security. Und keine Angst, viel Verantwortung wirst du ersteinmal nicht zu tragen haben. Eher solche Sachen wie Türenabschliessen, and so on, wird ab morgen dein Job sein. By the way: meine Abteilung freut sich schon auf dich.“ Das Lachen in Dicks Stimme ist nicht zu überhören.
Sie haben mich versetzt. Versetzt und degradiert, schiesst es mir durch den Kopf. Das muss was mit der zweiten Stimme von vorhin zu tun haben.
„Wer war die andere Stimme?“ frage ich hart.
„Das, my little friend, wirst du noch früh genug erfahren.... früh genug. Und nun leg dich wieder hin, der Doc wird jeden Augenblick hier sein....“
Maaaaaaaaaahzel
think free, be free, fall free

