Düsseldorfs schärfster Döner wird 30!
Von unserem Lokalreporter Yüksel Cacik
Düsseldorf-Pempelfort
Düsseldorf-Pempelfort
Ganz Pempelfort liebt ihn: den schärfsten Döner der Landeshauptstadt! Und ihn gibt es nicht auf der Kö, nicht auf der Rheinpromenade, nicht auf der Bolkerstraße, nicht im hippen Unterbilk - den hottesten Döner der Stadt bekommt man unweit des Frankenheim-Stammhauses in der Wielandstraße. Turgut Kocer, der Vater hinter der scharfen Spezialität, schwört bei der Zubereitung seiner Geheimsauce auf ein von Generation zu Generation weitergegebenes Geheimrezept: "Ich mische hochgiftige Hundertfüßler heinein", so der Deutsch-Türke, der aufgrund seines guten Aussehens im Pretty Vacant auch als "osmanischer Bryan Ferry" bei den Frauen beliebt ist.
Dieser Trick kommt auch bei den schweren Jungs der nahen Rethelstraße gut an. Luden-Legende Berti W.: "Ich sach dir, Kollege: Nach ner langen Nacht mit meinen besten Pferdchen im Stall bringt mich nur Turguts Spezial-Döner mit Alles und extra-scharfer 'Scolopendra cingulata'-Sauce wieder hoch!" Nur die autonome Szene hält sich bedeckt: "Zu kommerziell" und "ey, voll established, ey" sei sein Döner geworden, woraufhin Teile der gewaltbereiten Krawallmacher nach Berlin verzogen sind.
Das hält ganz Düsseldorf jedoch nicht davon ab, dem Godfather des Superscharfdöners von Herzen zu gratulieren: Lieber Turgut: bitte die nächsten 30 Jahre auch weiter "mit Alles!"

