Stairway to heaven - Part SIEBEN
So Leute. Jetzt sind wir mit der Durchnummerierung wieder im Reinen. Danke an dieser Stelle noch mal an Krummbein.
Sicher seit Ihr genauso gespannt, was wohl in der Halle der neuen Attraktion passiert. Wird Marc entdeckt? Kann Lizzy irgendetwas tun? Warum will Steve überhaupt die Gruppe zur Besichtigung in die Halle führen?
Lassen wir Steve erzählen:
Eigentlich viel zu süss die Kleine, um mit einer solchen Horde hier zumhängen. Aber nun gut, das Publikum unter der Woche ist nun mal sehr jugendlich geprägt. Und sonst hätte ich Julia ja nun auch nicht kennengelernt. 18 ist sie und kurz vor dem Abi, so hat sie mir das zumindest erzählt. Noch ein paar Wochen und den Abschluss, und dann will sie das Leben in den Staaten geniessen, vielleicht sogar dort studieren. Ein Grund mehr für mich, dieses Mädel mal richtig zu beeindrucken...
Die ganze Woche hab ich den Eingang der neuen Attraktion in „Fantasia“ beobachtet, mir genau gemerkt, wann dort wer ein und aus geht. Die ganze Woche musste ich Julia vertrösten, doch es scheint sich gelohnt zu haben, denn gerade bin ich mit der Bande in den ziemlich weit aussen gelegenen Themenbereich unterwegs, da kommem uns Mike und seine Technikfreaks entgegen. Offensichtlich auf dem Weg zur Kantine.
„Heiho Mike, wohin geht´s? Rüber in die Kantine?“
„Howdy Steve, du Schleimbeutel, wieder mit deinen Groupies unterwegs? Lass Dir immer schön den Ausweis zeigen“, tönt es quer über den Platz.
„Mike, du bist ein Ekel. Kein Wunder, dass sowas wie ihr in die Kulissen gesperrt wird zum Arbeiten“, blaff ich zurück
„Jaja, aber der Supervisor der Raumkosmetiker ist natürlich was viel besseres. Pass nur auf, dass Du nicht noch mehr Teenie-Herzen brichst“, grinst mich einer dieser Schraubenfuzzies an. „Sollen wir einen Kaffee für dich mittrinken? Du scheinst ja schwer beschäftigt.“
„Mir würde es schon reichen, wenn ihr euch einfach unsichtbar macht, die Leute denken sonst noch, die Geisterbahn hätte schon Feierabend“, brüll ich zurück, doch offenbar hat es keiner dieser Pappmaché-Köppe mehr gehört.
„Was meinte er mit >noch mehr Teenie-Herzen brechen< Steve“ gurrt Julia mir ins Ohr. Gut, sie ist hübsch, aber wie sie das Abi schaffen will, bleibt mir ein Rätsel.
„Nichts Schätzchen, das sind nur Freaks. Einfach nicht beachten. Ausserdem ist das unsere grosse Chance...“ Ich nehme sie bei der Schulter; die fünf Handtücher, die sie immer in Begleitung hat, laufen wie Zombies hinter uns her. Lieber wäre mir, ich hätte Julchen für mich alleine, aber okay... „Bleibt stehen, ich schau nach, ob wir hier herein kommen...“
Ich fühle vorsichtig an der Klinke, und BINGO!
„Hmmmm scheint tatsächlich keiner hier zu sein! Der vertrottelte Mike hat prompt vergessen zuzuschließen - hähä! Typisch - diese Deppen von der Technik!“ Die Gruppe steht wie angenagelt vor der Tür.
„Hey Leute kommt schon - die Luft ist rein! Gleich erfahrt ihr exklusiv vom lieben Steve, was hier Sache ist!“ Wir treten ein in die Halle und tatsächlich, der Sternenhimmel ist an, und die Kulissenarbeiten sind auch schon ziemlich weit fortgeschritten; selbst mir bleibt die Spucke weg. Plötzlich merke ich wie Julia meine Hand nimt und drückt. „Das ist überwältigend schön“, haucht sie. JA, der liebe Gott muss heute ein Steve-Fan sein, yeah.
„Kommt noch ein Stück weiter, es gibt noch eine Menge zu sehen.“
„Steve, diese Puppen hier sehen so lebensecht aus, wie kommt das?“ fragt mich die Süsse aus ihren tiefseeblauen Augen.
„Das sind Ani... Ani... Anierotica, der neueste Schrei aus den USA. Mit viel Hydraulik und so nem Zeugs“, stottere ich etwas verwirrt.
„Anierotica, wie? Steve du bist und bleibst ein Volltrottel“, klingt es plötzlich von rechts. Mist, dieses blonde Lockenmonster aus der Dekoabteilung. „Was machst Du denn hier Lizzy?“
„Die Frage müsstest du MIR beantworten, Steve, denn im Vergleich zu Dir darf ich hier sein und DU nicht. Vor allem nicht in Begleitung deiner niedlichen Fangruppe.“
„Pah, und was willst Du tun? Wem willst du es schon erzählen? Wer glaubt den einer Aushilfs-Deko-Blondine“, gebe ich gehässig zurück.
„Well, ich glaube, ich würde Lizzy mehr glauben als dir, my red Friend“, tönt es hinter mir, „Liz, führ doch unsere Kids outside, die nächste Scene wird nicht jugendfrei!“
Oh Gott, es hätte alles passieren dürfen, nur nicht Evil Dick. Nicht hier, nicht jetzt...
„Dick, ich....also....ich kann.... ich kann das erklären....“, ringe ich verzweifelt nach Worten. Immer näher kommt Mr. Security auf mich zu. „Ach Steve, auf diesen Augenblick hab ich soo lange gewartet. No Panic, it won´t hurt too much…”
Das sind die letzten Worte die ich höre, danach fällt eine gnädige Dunkelheit über mich….
Maaaaaaaaaahzel
think free, be free, fall free
Sicher seit Ihr genauso gespannt, was wohl in der Halle der neuen Attraktion passiert. Wird Marc entdeckt? Kann Lizzy irgendetwas tun? Warum will Steve überhaupt die Gruppe zur Besichtigung in die Halle führen?
Lassen wir Steve erzählen:
Eigentlich viel zu süss die Kleine, um mit einer solchen Horde hier zumhängen. Aber nun gut, das Publikum unter der Woche ist nun mal sehr jugendlich geprägt. Und sonst hätte ich Julia ja nun auch nicht kennengelernt. 18 ist sie und kurz vor dem Abi, so hat sie mir das zumindest erzählt. Noch ein paar Wochen und den Abschluss, und dann will sie das Leben in den Staaten geniessen, vielleicht sogar dort studieren. Ein Grund mehr für mich, dieses Mädel mal richtig zu beeindrucken...
Die ganze Woche hab ich den Eingang der neuen Attraktion in „Fantasia“ beobachtet, mir genau gemerkt, wann dort wer ein und aus geht. Die ganze Woche musste ich Julia vertrösten, doch es scheint sich gelohnt zu haben, denn gerade bin ich mit der Bande in den ziemlich weit aussen gelegenen Themenbereich unterwegs, da kommem uns Mike und seine Technikfreaks entgegen. Offensichtlich auf dem Weg zur Kantine.
„Heiho Mike, wohin geht´s? Rüber in die Kantine?“
„Howdy Steve, du Schleimbeutel, wieder mit deinen Groupies unterwegs? Lass Dir immer schön den Ausweis zeigen“, tönt es quer über den Platz.
„Mike, du bist ein Ekel. Kein Wunder, dass sowas wie ihr in die Kulissen gesperrt wird zum Arbeiten“, blaff ich zurück
„Jaja, aber der Supervisor der Raumkosmetiker ist natürlich was viel besseres. Pass nur auf, dass Du nicht noch mehr Teenie-Herzen brichst“, grinst mich einer dieser Schraubenfuzzies an. „Sollen wir einen Kaffee für dich mittrinken? Du scheinst ja schwer beschäftigt.“
„Mir würde es schon reichen, wenn ihr euch einfach unsichtbar macht, die Leute denken sonst noch, die Geisterbahn hätte schon Feierabend“, brüll ich zurück, doch offenbar hat es keiner dieser Pappmaché-Köppe mehr gehört.
„Was meinte er mit >noch mehr Teenie-Herzen brechen< Steve“ gurrt Julia mir ins Ohr. Gut, sie ist hübsch, aber wie sie das Abi schaffen will, bleibt mir ein Rätsel.
„Nichts Schätzchen, das sind nur Freaks. Einfach nicht beachten. Ausserdem ist das unsere grosse Chance...“ Ich nehme sie bei der Schulter; die fünf Handtücher, die sie immer in Begleitung hat, laufen wie Zombies hinter uns her. Lieber wäre mir, ich hätte Julchen für mich alleine, aber okay... „Bleibt stehen, ich schau nach, ob wir hier herein kommen...“
Ich fühle vorsichtig an der Klinke, und BINGO!
„Hmmmm scheint tatsächlich keiner hier zu sein! Der vertrottelte Mike hat prompt vergessen zuzuschließen - hähä! Typisch - diese Deppen von der Technik!“ Die Gruppe steht wie angenagelt vor der Tür.
„Hey Leute kommt schon - die Luft ist rein! Gleich erfahrt ihr exklusiv vom lieben Steve, was hier Sache ist!“ Wir treten ein in die Halle und tatsächlich, der Sternenhimmel ist an, und die Kulissenarbeiten sind auch schon ziemlich weit fortgeschritten; selbst mir bleibt die Spucke weg. Plötzlich merke ich wie Julia meine Hand nimt und drückt. „Das ist überwältigend schön“, haucht sie. JA, der liebe Gott muss heute ein Steve-Fan sein, yeah.
„Kommt noch ein Stück weiter, es gibt noch eine Menge zu sehen.“
„Steve, diese Puppen hier sehen so lebensecht aus, wie kommt das?“ fragt mich die Süsse aus ihren tiefseeblauen Augen.
„Das sind Ani... Ani... Anierotica, der neueste Schrei aus den USA. Mit viel Hydraulik und so nem Zeugs“, stottere ich etwas verwirrt.
„Anierotica, wie? Steve du bist und bleibst ein Volltrottel“, klingt es plötzlich von rechts. Mist, dieses blonde Lockenmonster aus der Dekoabteilung. „Was machst Du denn hier Lizzy?“
„Die Frage müsstest du MIR beantworten, Steve, denn im Vergleich zu Dir darf ich hier sein und DU nicht. Vor allem nicht in Begleitung deiner niedlichen Fangruppe.“
„Pah, und was willst Du tun? Wem willst du es schon erzählen? Wer glaubt den einer Aushilfs-Deko-Blondine“, gebe ich gehässig zurück.
„Well, ich glaube, ich würde Lizzy mehr glauben als dir, my red Friend“, tönt es hinter mir, „Liz, führ doch unsere Kids outside, die nächste Scene wird nicht jugendfrei!“
Oh Gott, es hätte alles passieren dürfen, nur nicht Evil Dick. Nicht hier, nicht jetzt...
„Dick, ich....also....ich kann.... ich kann das erklären....“, ringe ich verzweifelt nach Worten. Immer näher kommt Mr. Security auf mich zu. „Ach Steve, auf diesen Augenblick hab ich soo lange gewartet. No Panic, it won´t hurt too much…”
Das sind die letzten Worte die ich höre, danach fällt eine gnädige Dunkelheit über mich….
Maaaaaaaaaahzel
think free, be free, fall free

