Stairway to heaven - Eine beinahe echte Story
Mein erster Arbeitstag. Wow, genial. Ich hab es geschafft. Endlich darf ich in diesem tollen Park arbeiten. Wie lange hatte ich mir das gewünscht, wie lange musste ich dafür kämpfen, welch Klippen musste ich alle umschiffen. Was ich wohl heute erleben werde, als was ich wohl eingesetzt werde?!
(Rückblende)
„Sie sprechen also Niederländisch, haben bereits mehrfach auf einer Kirmes gearbeitet, und meinen sich aus zu kennen?“ die junge Dame vom Recruiting Team schien sichtlich gelangweilt.
„Ja, das stimmt“, antwortete ich, obwohl mich langsam das Gefühl beschlich, dass die Fähigkeit in Venlo Zigaretten einzukaufen wohl genau so hochgestochen war, wie meine „Erfahrung“ auf der Kirmes. Bezog sich letztere doch eher auf das Verkaufen von Losen auf dem örtlichen Schützenfest. Trotzdem war ich der festen Überzeugung, dass dieses Vorstellungsgespräch im Casting meine grosse Chance sei. Ich wollte das jetzt durchziehen.
Während Susanne, so hiess die junge Rekrutiererin, weiter von Schichtmodellen, Flexibilität in der Arbeitswoche und anderen Gemeinheiten des Parklebens schwadronierte (sie tat das mit einer bewundernswerten Langeweile) schweiften meine Gedanken ab. Securityofficer oder Stuntman. Ja, das ist das wahre Leben. Und eines Tages bis DU verantwortlich für den Einkauf neuer Achterbahnen und Thrillrides. Eines Tages wird das alles Dir gehören Luke... Oh, ich ertappte mich dabei, wie sich meine zwei Hobbies langsam vermischten, und den Blick auf die Realität verwischten.
„Melden Sie sich Montagmorgen um 0800 bei Steve, ihrem Supervisor. Seien Sie pünktlich, sonst sind Sie sofort wieder raus. Sie bekommen 15 DM pro Stunde und werden ersteinmal als Springer eingesetzt. Besorgen Sie sich bis Montag eine dunkelblaue Stoffhose und schwarze Schuhe, der Rest wird Ihnen erst einmal gestellt. Noch Fragen?! Der NÄCHSTE!“
Wie betäubt wandelte ich zurück zu meinem Drahtesel, der am Lieferanteneingang stand. Ich bin es. Ich BIN es. Ab sofort bin ich Teil des grossen Unterhaltungskonzert, bei dem es nach Popcorn duftet, beschwingte Musik die Menschen glücklich macht und die tollen Attraktionen den Besuchern ein Jauchzen entlockt...
(Zurück in der Gegenwart)
„Hey Sie da! Warum sind die Kassen noch nicht auf? Wir sind 400 km angereist, und die verfluchten Kassen sind noch nicht auf!“blafften mich zwei unglaublich weisse Beine an, die in einer peinlich kurzen Hose steckten.
„Ich...ääähm, also ich.... sehen Sie, das ist heute mein erster Arbeitstag. Ich bin mir nicht ganz sicher....“ stotterte ich. Mein erster Kundenkontakt...
„Inkompetenter Saftladen. Sagen Sie Ihrem Chef, dass ich mein Geld auch wo anders hintragen kann.“
Schnell schlich ich mich in Richtung Mitarbeitereingang, wo ich mein Fahrrad angeketten wollte. Das vergesse ich lieber schnell, dachte ich mir.
„Where´s your ID“, bellte mich plötzlich eine Stimme an. Ich drehte mich um, und meinte plötzlich, die Sonne sei untergegangen. „Ich bin neu hier und heute ist mein erster Arbeitstag, was ist eine ID?“ fragte ich etwas mutlos diese Schrankwand, die sich vor mir aufgebaut hatte.
„Oh my goodness. Ein Frischling. Well, ohne ID kannst Du hier nicht stehenbleiben. You see? Fahr Dein Rad auf den Besucherparkplatz und melde dich am Securitydesk. And hurry up, die Zeit wird knapp.“ Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass die Bulldogge von Officer wohl recht hatte.
Wenn die Dinge so losgingen, was würde mir erst die Arbeitswoche bringen?
Maaaaaaaaaahzel
to be continued, depending on response
(Rückblende)
„Sie sprechen also Niederländisch, haben bereits mehrfach auf einer Kirmes gearbeitet, und meinen sich aus zu kennen?“ die junge Dame vom Recruiting Team schien sichtlich gelangweilt.
„Ja, das stimmt“, antwortete ich, obwohl mich langsam das Gefühl beschlich, dass die Fähigkeit in Venlo Zigaretten einzukaufen wohl genau so hochgestochen war, wie meine „Erfahrung“ auf der Kirmes. Bezog sich letztere doch eher auf das Verkaufen von Losen auf dem örtlichen Schützenfest. Trotzdem war ich der festen Überzeugung, dass dieses Vorstellungsgespräch im Casting meine grosse Chance sei. Ich wollte das jetzt durchziehen.
Während Susanne, so hiess die junge Rekrutiererin, weiter von Schichtmodellen, Flexibilität in der Arbeitswoche und anderen Gemeinheiten des Parklebens schwadronierte (sie tat das mit einer bewundernswerten Langeweile) schweiften meine Gedanken ab. Securityofficer oder Stuntman. Ja, das ist das wahre Leben. Und eines Tages bis DU verantwortlich für den Einkauf neuer Achterbahnen und Thrillrides. Eines Tages wird das alles Dir gehören Luke... Oh, ich ertappte mich dabei, wie sich meine zwei Hobbies langsam vermischten, und den Blick auf die Realität verwischten.
„Melden Sie sich Montagmorgen um 0800 bei Steve, ihrem Supervisor. Seien Sie pünktlich, sonst sind Sie sofort wieder raus. Sie bekommen 15 DM pro Stunde und werden ersteinmal als Springer eingesetzt. Besorgen Sie sich bis Montag eine dunkelblaue Stoffhose und schwarze Schuhe, der Rest wird Ihnen erst einmal gestellt. Noch Fragen?! Der NÄCHSTE!“
Wie betäubt wandelte ich zurück zu meinem Drahtesel, der am Lieferanteneingang stand. Ich bin es. Ich BIN es. Ab sofort bin ich Teil des grossen Unterhaltungskonzert, bei dem es nach Popcorn duftet, beschwingte Musik die Menschen glücklich macht und die tollen Attraktionen den Besuchern ein Jauchzen entlockt...
(Zurück in der Gegenwart)
„Hey Sie da! Warum sind die Kassen noch nicht auf? Wir sind 400 km angereist, und die verfluchten Kassen sind noch nicht auf!“blafften mich zwei unglaublich weisse Beine an, die in einer peinlich kurzen Hose steckten.
„Ich...ääähm, also ich.... sehen Sie, das ist heute mein erster Arbeitstag. Ich bin mir nicht ganz sicher....“ stotterte ich. Mein erster Kundenkontakt...
„Inkompetenter Saftladen. Sagen Sie Ihrem Chef, dass ich mein Geld auch wo anders hintragen kann.“
Schnell schlich ich mich in Richtung Mitarbeitereingang, wo ich mein Fahrrad angeketten wollte. Das vergesse ich lieber schnell, dachte ich mir.
„Where´s your ID“, bellte mich plötzlich eine Stimme an. Ich drehte mich um, und meinte plötzlich, die Sonne sei untergegangen. „Ich bin neu hier und heute ist mein erster Arbeitstag, was ist eine ID?“ fragte ich etwas mutlos diese Schrankwand, die sich vor mir aufgebaut hatte.
„Oh my goodness. Ein Frischling. Well, ohne ID kannst Du hier nicht stehenbleiben. You see? Fahr Dein Rad auf den Besucherparkplatz und melde dich am Securitydesk. And hurry up, die Zeit wird knapp.“ Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass die Bulldogge von Officer wohl recht hatte.
Wenn die Dinge so losgingen, was würde mir erst die Arbeitswoche bringen?
Maaaaaaaaaahzel
to be continued, depending on response

