Tod auf dem Frühjahrsfest

#1

Tod auf dem Frühjahrsfest

Eine Stadt im Norden Deutschlands. Es ist April. Der Frühling zeigt sich langsam. Unsere Betrachtung richtet sich auf den Festplatz am Rande der Stadt. Jährlich findet hier für zwei Wochen ein großes Frühjahrsfest statt. Zahlreiche kleinere und größere Schausteller sind vertreten: Von Imbißständen über Bierbuden, Lotterie - Verkäufern und Schießbuden ist alles da, was man sich bei einem solchen Fest vorstellt. Große und rasante Fahrgeschäfte ziehen jedes Jahr mehrere tausend Besucher an. Laut dröhnt die Diskomusik mit ihren stimulierenden Beats über den Platz. Kreischende Stimmen zahlloser Begeisterter überlagern den Geräusche-Brei.

Der "Star Bounce". Die Neuheit und Sensation in diesem Jahr. Zwischen den zahllosen Schaulustigen und vergnügungssüchtigen Gästen befindet sich ein sportlich wirkender Mann Mitte Dreißig. Er besorgt sich an der Kasse seine Karte. Als die Mitarbeiter des "Star Bounce" das Signal zum Einsteigen geben, begibt sich der Mann mit rund 20 weiteren Wagemutigen zu dem Gerät hinüber. Die Fahrgäste besteigen eine einige Zentimeter vom Boden entfernte Plattform. Über dieser befinden sich einige an einem Lenkarm befestigte, vorn offene Gondeln, in den Gondeln die Sitze der Fahrgäste. "Sitzschalen" träfe die Beschreibung noch besser: Die Form der gepolsterten Plätze ist der des menschlichen Körpers angepaßt, versehen mit einer hohen Kopfstütze und weit hervorreichenden Seiten, so daß man wenig Spielraum im Sitz hat.

Der sportlich wirkende Mann nimmt in der ersten Gondel Platz, er setzt sich ganz an den rechten Rand. Die Fahrgäste greifen nach den Sicherheitsbügeln, die sich über die Schultern und den Vorderkörper legen und fest verschließen. Das Standpersonal des "Star Bounce" geht die Gondeln ab, sammelt die Fahrchips ein und prüft, ob alle Fahrgäste gesichert sind. Dann wird das Startsignal gegeben.

Die Plattform klappt nach unten weg, es ist, als würde der Boden unter den Füßen wegfallen. Die Leute sind nun frei baumelnd in ihren Sitzen dieser Attraktion, die schon als "der Hit des Jahres" gefeiert wird. Der Mann am Steuerpult legt noch eine neue Platte auf, klopft ein paar Sprüche und schon geht es endgültig los. Zunächst ein langsames Einschaukeln. Heftiges Schwenken der Gondeln nach vor und hinten. Hoch und Runter. Im Kreis. Plötzliche Richtungswechsel. Laute Musik. Wummernder Bass. Vor Freude kreischende Menschen. Schneller, Höher. Mehr Drehungen. Schneller.

Dann geschieht das unfaßbare: Der Sicherheitsbügel des 30jähigen öffnet sich, die ganze Haltevorrichtung fliegt von der Sitzkonstruktion weg. Der Mann wird aus dem Sitz geschleudert. Meterweit fliegt er durch die Luft und schlägt auf dem Boden auf. Jetzt kommt das Kreischen der Masse nicht mehr vor Freude, Entsetzen liegt in den Stimmen. Für den Mann kommt jedoch jede Hilfe zu spät.

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Bevor jetzt jemand verärgert zur Tastatur greift: Selbstverständlich ist alles hier nur Fiktion, kein Detail ist so vorgekommen und ein solches Fahrgeschäft gibt es nicht. Aber es handelt sich hierbei um den Anfang eines Online-krimis zum Mitmachen. Wer weiterlesen will und Ideen hat, wie sich die Story entwickeln könnte, schaue einfach mal vorbei auf http://www.netcrime.de.

Olaf Dzwiza
http://www.netcrime.de/images/netcrime.jpg

Diskussionsübersicht

  1. #1 Tod auf dem Frühjahrsfest OlafD
    1. #2 RE: Tod auf dem Frühjahrsfest Metapro
      1. #3 RE: Tod auf dem Frühjahrsfest Rattle
        1. #4 RE: Tod auf dem Frühjahrsfest OlafD
          1. #5 RE: Tod auf dem Frühjahrsfest Onkel Juergen
#2

RE: Tod auf dem Frühjahrsfest

Antwort auf OlafD, Beitrag #1

Gestattet mir trotzdem die Anmerkung, daß ich einen SOLCHEN fiktiven Text in einem dieser Foren nicht gerade passend finde,
denn schließlich sind hier alle froh, wenn man genau solcherlei
Geschehnisse verhindern kann...

Es ist nicht richtig, solche Unfälle totzuschweigen, aber sie zu
erfinden setzt der Sache eine völlig neue, schlimme Krone auf....

mfG Mathias

www.nervenkitzel.de
#3

RE: Tod auf dem Frühjahrsfest

Antwort auf Metapro, Beitrag #2

Ich würde einfach folgendes sagen:
Das gehört nicht ins Allgemeine Forum (was für ein Fachgespräch ;-)), sondern in die Plauderecke. Dazu sollte man vielleicht schon gleich im Betreff klar machen, dass es sich dabei nur um einen fiktiven 'Krimi' handelt und nicht um einen realen Vorfall!
(So und nun sollte vielleicht ein Moderator das ganze verschieben)

Rattle
#4

RE: Tod auf dem Frühjahrsfest

Antwort auf Rattle, Beitrag #3

Ok, ich gebe zu, daß ich etwas schnell im falschen Forum gelandet bin. Info an Admin, sofern nicht selbst gelesen, ist raus, damit das ganze verschoben wird.

Und wegen des Inhalts:
Es geht im weiteren Verlauf noch um ganz andere Dinge.
#5

RE: Tod auf dem Frühjahrsfest

Antwort auf OlafD, Beitrag #4

>Info an Admin,
>sofern nicht selbst gelesen, ist
>raus, damit das ganze verschoben
>wird.

...da Admin Alex derzeit auf Weiterbildung im PHL ist, nur kurz von mir die Anmerkung: Eure Wünsche zum Verschieben des Themas sind angekommen... ...allerdings kann ich als "einfacher kleiner Moderator" nur Löschen oder sperren... Verschieben kann nur "der Chef persönlich"! ...Also etwas Geduld bitte!


MfG Euer Onkel Jürgen
http://www.schleimspur.de/selber.JPG
#6

RE: Tod auf dem Frühjahrsfest

Antwort auf Onkel Juergen, Beitrag #5

da ist man einmal die Granitas in Alt Berlin am testen... :D

Grüsse,
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