Ich hab heute noch was zum Thema von GMX bekommen...
Napster.com, Musiktauschbörse mit Kult-Status, hat in dieser
Woche wieder einmal kräftig für Schlagzeilen gesorgt: Ein US-
Bezirksgericht entschied nach langem hin und her, dass die
Start-up Kids um Gründer Shawn Fanning mit ihrem Dienst
Urheberrechte von Labels und Musikern verletzt hätten. Dicht
machen wird der beliebte MP3-Tauschdienst wohl aber nicht - die
Verfügung müsse erst noch modifiziert werden, hieß es aus den
USA und so lange bleibt alles beim alten. Naja, nicht ganz ...
die medienwirksame Allianz mit der Bertelsmann E-Commerce-Group
hat Folgen für Nutzer und Produzenten. Die Mitglieder - nach
Angaben von Napster mittlerweile stolze 61 Millionen - werden
künftig zur Kasse gebeten und sollen mit Abonnements für ihre
Downloads zwischen drei und zehn US-Dollar pro Monat berappen.
Napster hat angeboten, in fünf Jahren eine Milliarde (!) Dollar
an die Produzenten und Künstler abzudrücken - finanziert aus
Mitgliederbeiträgen. Wir wollten es genau wissen und haben in
unserer Trendwatch-Frage (mehr dazu unter II) GMXler gefragt,
ob sie bereit wären, für MP3s aus dem Netz zu zahlen. Bis zum
Tag der (Ab-)Rechnung wünschen wir weiterhin
Happy Download ...
Ihr GMX-Team
Jens Uwe Kupka
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