Winter-STH Folge 18: Die Lebkuchen-Connection (Teil1)

#1

Winter-STH Folge 18: Die Lebkuchen-Connection (Teil1)

LETZTE BEARBEITUNG AM 13-Dez-2001 UM 18:21 Uhr ()

Hi!

Tja, es ist zwar schon nach 0.00 Uhr und der Mittwoch ist vorbei aber vorher habe ich es nicht geschafft die neueste Folge fertigzustellen - I'm so sorry ...
Aber hier ist sie nun - noch ganz frisch und (duftend) wie Axel's Lebkuchen. Wer Axel ist? Das und noch mehr erfahrt Ihr in der heutigen Folge - viel Spaß!


"Los Marc hilf mir mal!"
"Jaja sofort - ich habe auch nur 2 Hände!"
Hin und wieder waren bestimmte Aufgaben gar nicht so einfach zu lösen obwohl sie auf den ersten Anschein gar nicht so schwer erschienen.
In diesem schwierigen Fall handelte es sich um das schon von manchen Gästen lang erwartete Lebkuchen-Haus, welches auf dem 'Marcet-Place' des Erlebnis-Zentrums seinen angestammten Platz einnehmen sollte.
Marc, Ingo und James waren gerade dabei die Haushälften zusammenzubauen als Chef-Pattissier Axel die Deko-Elemente in Form von Lebkuchen in DinA4-Größe anlieferte, welche herrlich duftend und reich mit Zuckerguss verziert vor allem für die Front des Hauses bestimmt waren.
"Hi Leute! Hier bringe ich Euch den ersten Schwung!"
James vielen fast die Augen aus dem Kopf: "Mann! Die sehen ja toll aus - und wie die duften - hmmmm, ich glaube da muß ich mal gleich einen probie ..." Schon will er sich einen geifen. Aber Axel haut ihm sofort auf die Finger:
"Untersteh' Dich! Das ist Baumaterial - wenn Ihr unbedingt naschen wollt, dann kommt später bei mir vorbei! Ich hätte da noch ein paar Reste!"
"Jaja ..." meinten Marc, Ingo und James im Chor.
Aber kaum das Axel außer Reichweite war, gab es für James kein Halten mehr: "Hmmmmm lecker - knurps!"
"Aber James wir sollen doch ..."
"Ach halt den Mund und iß Marc!"
"Hmmmm laßt mich auch mal probieren!"
"Na dann greif doch zu! Sind doch genug davon da Ingo! Die schmecken wirklich gut!" James war in seinem Element.


Lizzy unterdessen hatte sich inzwischen auf dem Weg nach unten gemacht.
"Hi Liz!" rief Jessica, die an den Fahrstühlen stand und einen kleinen Schwatz mit Stefan dem Herzensbrecher vom Dienst hielt.
"Oooohh unsere hübscheste Mitarbeiterin! Aber hallo!" sülzte Stefan ölig.
Liz zog es vor darauf gar nicht erst einzugehen - stattdessen wandte sie sich sofort an Jessica:
"Hi Jessi! Nanu? Schon wieder eine andere Frisur?"
"Ja! Und das alles nur wegen meines doofen Chefs! Erst beanstandete er meine blauen Strähnen! Angeblich würde ich damit aussehen wie ein Punk! Dann habe ich mir kurzerhand die Haare Aubergine getönt! Und da meinte er wortwörtlich: 'Nun sehen sie ja erst recht unmöglich aus! Lila! Das ist doch keine Farbe!' Ich bitte Dich Liz, das war doch kein Lila! Das war Aubergine!"
"Hm ... naja ... ist natürlich ein himmelweiter Unterschied ..." meinte Lizzy etwas desinteressiert.
"Ja! Ist es! Naja - und nun sind sie eben ganz schwarz - mit leichtem Blau-Schimmer! Jetzt bin ich mal gespannt, was er daran wieder auszusetzen hat!"
"Also ich verstehe das eigentlich nicht! Du bist doch hauptsächlich vom Housekeeping - oder nicht?! Wieso stellt sich Dein Chef so quer - da isses doch egal, wie ihr rumläuft ..." mischte sich Stefan ein.
"Oh, laß ihn das nur nicht hören! Der Mann hat schließlich Prinzipien!" meinte Jessi mit verächtlicher Stimme.
"Ja ... aber ihr habt doch so gut wie keinen Kundenkontakt!" beharrte Stefan weiter.
"Trotzdem ... mein Chef ist ein Hirni! Naja ... und hin und wieder muß ich ja beim Bedienen in der Hausbrauerei aushelfen - da sind immer so viele krank ..."
"Ach so ... na dann ..." gab Stefan endlich auf.
"Naja ... bei uns ist das ja schon komisch geregelt - kein anderes Hotel würde den Service-Bereich mit dem Housekeeping vermischen! Aber bei uns ..." stöhnte Jessica.
"Das ist bestimmt auf dem Mist unserer Chefin Marie B' gewachsen! Die hat manchmal Einfälle - das glaubt man nicht!" meinte Stefan mit einem Augenrollen. Schließlich fügte er aber noch hinzu: "Aber sie sieht eigentlich ganz gut aus - ich meine, für ihr Alter!"
"Alter Schwerenöter!" grinste Jessica.
"Tja Leute ich muß eigentlich auf den 'Marcet-Place'!" wollte sich Lizzy schon verabschieden, wurde aber von Stefan an der Schulter festgehalten: "Lizzy warte mal! Sag' mal ... hast Du heute Abend schon was vor?"
"Äh ..."
"Ich habe da nämlich ein ganz reizendes kleines Restaurant in der Stadt entdeckt und ..."
"Stefan - Hör auf! Ich habe Dir schon mal gesagt, daß ich kein Interesse hab'! Also laß mich endlich in Frieden!!!"
Lizzy riß sich los und stieg schnell in den nächsten Aufzug ein um ihrem nervenden Verehrer zu entkommen ...
"Wenn die sich aufregt sieht sie besonders süß aus! Jessica, Du kennst Lizzy doch schon länger! Sag' mal, was muß ich denn machen, damit ich sie ... naja ... äh ..."
"Damit Du sie 'rumkriegst?"
"Äh ... naja ..."
"Vergiß es! Lizzy hat einen Dickschädel - wenn sie nicht will, will sie nicht!"
"Hmmm ich habe ja auch noch nicht alles ausprobiert! Tja, ich denke ich muß zu Plan B übergehen!"
"Und was ist Plan B?"
"Na, ich verrate doch nicht alle meine Geheimwaffen!" grinste Stefan und trollte sich endlich.


"Mampf! Also diese Lebkuchen sind einfach köstlich!" schwärmte James ein paar Etagen tiefer.
"Allerdings! Wir sollten ein paar davon mit ins Büro nehmen ..." pflichtete ihm Ingo bei.
"Ja die sind ganz ausgezeichnet - und vor allem nicht zu süß!" grinste Marc und biß ein weiteres Stück von seinem Lebkuchen ab.
"Sagt mal - habt Ihr sie noch alle???" Lizzy war auf das gefräßige Trio hinzugestoßen und schüttelte ungläubig den Kopf.
"Hehehe ... wir haben sie alle Lizzy - fast alle aufgegessen!" kicherte Ingo.
"Ja allerdings! Das sehe ich! Ich dachte, daß wäre Deko-Material!"
"Ist es auch! Probier mal ..." meinte James und bot ihr sogleich etwas davon an.
"Aber das könnt Ihr doch nicht machen!!!" zeterte Lizzy laut.
Dann aber stieg ihr der betörende Duft nach Honig und Zimt und ... und ... Weihnachten in die Nase.
Liz lief das Wasser im Munde zusammen und schließlich wurde sie doch weich: "Hmmmm ... aber riechen tun die wirklich gut - knurps ... mampf ... lecker!!!"
Wer konnte da schon wiederstehen!


Dietmar blickte unterdessen auf den kleinen Monitor seines Empfängers - ah ja! Da waren ja die beiden verräterischen Punkte von Lizzy's Sendern auf dem Display. So wie es aussah befand sie sich tatsächlich auf dem 'Marcet-Place'.
Dietmar war zufrieden - das scheint ja hervorragend zu funktionieren. Zufrieden lehnt er sich in seinem Büro-Sessel zurück und blickte aus dem Fenster hinaus.
Himmel wie das schneite! Na das ist ja so gesehen das beste Wetter für die Park-Winter-Eröffnung ...
Und noch ein weitere Mensch starrte zur ungefähr gleichen Zeit verträumt aus dem Fenster und beobachtete das Tanzen der Schneeflocken wärend er mit seinen Gedanken ganz wo anders war ... Schließlich hielt es Dick nicht länger in seinem komfortablen Büro aus - vielleicht sollte er sich auf einem Kontroll-Rundgang durchs Zentrum ein wenig die Beine vertreten?


Ein paar Etagen höher und auf einer anderen Ebene machte derweil Herr von Steinenfels - Lizzy's ehemaliger Arbeitgeber - der gerade ankommenden Jessica, welche mit einem Putzwagen bewaffnet war, wiedermal das Leben schwer:
"Aaah! Fräulein! Gut das Sie kommen! DAS soll also mein neues Zimmer sein? Sind Ihr Vorgesetzten nun von allen guten Geistern verlassen? Da sehe ich ja direkt auf diesen ... diesen Freizeitpark!"
"Ja - aber das ist doch das Schöne an diesem Zimmer! Hier haben sie den besten Ausblick auf unsere Park-Attraktionen!" meinte Jessi verwirrt.
"Ja und der Lärm? Zum Beispiel diese komische Achterbahn da drüben! Glauben Sie vielleicht es würde mir Spaß machen, den ganzen Tag dieses widerliche Gekreische der Fahrgäste mitanhören zu müssen?! Ich weiß doch genau, daß sie Winter-Eröffnung haben! Was denken Sie was dann hier los sein wird!!!"
Innerlich mußte Jessica stöhnen. Das durfte doch wohl nicht wahr sein! Mußte sie heute Morgen wieder diesem fürchterlichen Menschen in die Quere kommen? Sie wollte doch nur die Handtücher und Bettwäsche wechseln und saubermachen. Und anstatt, daß sich Herr von Steinenfels mit anderen Dingen, wie beispielsweise einem Besuch in den 'Poseidon-Quellen' oder im Sport- und Fitness-Park beschäftigte, wie es sich um diese Zeit für einen Gast eigentlich gehörte, ging er ihr lieber mit solchen Beschwerden auf den Geist. Dabei war sie weder für Zimmer-Reservierungen bzw. Umbuchungen noch für Beschwerden zuständig!
Aber es half nichts - sie war im Moment der Blitzableiter und ihr Chef hatte sie immer wieder darauf hingewiesen zu einem Gast stets höflich und zuvorkommend zu sein. So versuchte sie also tapfer mit dem erbosten Herr von Steinenfels, dessen Gesichtsfarbe langsam der einer überreifen Tomate glich, klarzukommen:
"Aber Herr von Steinenfels, der 'Golden Arrow' - also die Achterbahn, die sie meinen - ist meines Wissens nach in dieser kalten Jahreszeit gar nicht in Betrieb!"
"Ach ja? Dafür aber der andere Krempel!!! Und was sagen Sie zu diesem Ding da unten, was mir da gerade vor die Nase gesetzt wird?"
Jessi ging ans Fenster und blickte hinunter auf einen Autokran und ein halbaufgebautes High-Tech-Karussell.
Schließlich meinte sie etwas kleinlaut: "Ach, Sie meinen den 'Space Rider' ... äh ..."
"Also wie dieses Ding heißt interessiert mich wirklich nicht! Wieso wird das hier außerhalb des Parks und direkt an das Hotel gestellt? Und auch noch unterhalb MEINES Zimmers! Was für eine Erklärung können Sie mir dafür geben? Ich höre?!"
Tja das war nun wirklich eine gute Frage.
Irgendwie hatte es Marie B' für einen guten Einfall gehalten, einem stadtbekannten Schausteller für eine geringe Platzmiete zu erlauben, am Hotel eines seiner Fahrgeschäfte und zwei seiner Buden aufzubauen und zu betreiben.
Marie B' war der Ansicht, daß man auch den 'Kurzzeit-Besuchern' wie beispielsweise Tagungsgäste etc., die wenig Zeit hatten und für die ein Park-Besuch außer Frage stand, eine kleine Möglichkeit des Vergnügens zur Verfügung stellen sollte. Und so beauftragte sie kurzerhand den Schausteller mit dem Aufstellen eines seiner Karussells sowie einer Mandelbrennerei und einer Schießbude ...
Jessica kam ins Schleudern:
"Tja ... also Herr von Steinenfels ... äh ... ich bin ja nur vom Housekeeping ... äh ... aber ich ... äh ... ich versichere Ihnen, daß wir überall im Haus sehr schalldichte Fenster haben! Sie werden den 'Space Rider' wärend Ihres Aufenthaltes sicherlich nicht hören!"
"Papperlapapp! Das können Sie Ihrer Großmutter erzählen! Ich will ein anderes Zimmer! Sofort!!!


"Soooo jetzt haben wir noch genau 5 Lekuchen übrig und mir ist sau-schlecht!" jammerte Lizzy unterdessen auf dem Market-Place und blickte auf den kläglichen Rest ihres ehemals großen Stapels an Baumaterial.
Als hätten sie es geahnt, hatten sie wärend ihrer Deko- bzw. Fress-Beschäftigung prompt kurzen Besuch von Tim und Dennis bekommen, die sich wärend der Zeit ihres Aufenthaltes großzügig angeboten hatten, beim Verbrauch des herrlich leckeren Baumaterials mitzuhelfen.
Ergebnis: Ganze 5 Lebkuchen waren übriggeblieben.

Großzügig versuchten Liz, Marc, James und Ingo nun die verbleibenden Lebkuchen so flächendeckend wie möglich auf der Front des Häuschens zu verteilen.
"Naja ... ich weiß ja nicht ..." grübelte Marc nachdenklich.
"Tja, hoffentlich bringt Axel schnell Nachschub!" meinte Ingo.
"Wir könnten ja inzwischen einen kleinen Verdauungsschnapps zu uns nehmen! Los alle Mann aufs E-Mobil - wir machen in der 'Maxi-Bar' eine kurze Lagebesprechung!" ereiferte sich James und startete auch schon den kleinen Elektro-Wagen mit dem sie vorhin noch die Einzelteile für das Häuschen samt Werkzeug transportiert hatten.

Keine 10 Minuten später tauchte Dick auf dem 'Market Place' auf. Genauso wie Dietmar besaß auch er einen kleinen Empfänger mit dem er Lizzy jederzeit orten konnte. Und da er nun auf seinem Rundgang war, wollte er bei der Gelegenheit so ganz nebenbei mal nach ihr sehen.
Allerdings traf er hier nur ein halbfertiges Lebkuchenhaus an, welches sage und schreibe ganze 5 Lebkuchen als Verzierung aufzuweisen hatte.
Mit nachdenklicher Pose ähnlich wie ein Besucher auf einer Ausstellung mit abstrakter Kunst baute er sich vor dem Häuschen auf und fragte sich, was das denn nun geben sollte, wenn es fertig war. Dann entdeckte er einen Din-A4-Zettel mit der Aufschrift:

"Hier entsteht für Sie demnächst ein Lebkuchenhaus! Die Technik-Abteilung."


"Noch einen Schnapps für mich und meine männlichen Kollegen!" dröhnte James Stimme an der Theke der 'Maxi-Bar'.
"Hey! Und was ist mit mir? Ich will auch noch einen!" beschwerte sich Liz sofort.
"Nein!!! Soviel verträgst Du nicht!" meinten James, Ingo und Marc im Chor.
Beleidigt zog Liz einen Flunsch wärend die anderen einen weiteren 'Verdauungshelfer' herunterspülten.


"Das darf doch wohl nicht wahr sein!!!" empörte sich Axel wütend auf dem 'Market-Place' als er gerade weiteres 'Baumaterial' aus seiner Backstube vorbeibrachte.
"Tja ... hehehe - sieht ein wenig mager aus, Dude - findest Du nicht?" meinte Dick der immer noch kopfschüttelnd vor dem Lebkuchenhaus stand grinsend.
"Mager??? Das ist die Untertreibung des Jahres!"
explodierte Axel und blickte Dick wütend an.
"Wo sind diese Banausen aus der Technik! Was haben die mit meinen Lebkuchen gemacht? Unglaublich! Alle weg!"
"Hehehe - so sieht es aus Dude!"
"Verdammt noch mal! Glaubt Ihr ich backe hier zum Spaß?"
"Hehe ... Dude ... don't look at me this way! Das habe nicht ich verbrochen! Aaah aber da kommt Dietmar - vielleicht weiß der ja mehr!"


... Fortsetzung folg ...

Soooo am Sonntag geht es mit der 'Lebkuchen-Connection' weiter! Bis dahin noch eine schöne Woche und macht es gut! Bis spätestens Sonntag

Gruß
Twisi

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#2

RE: Winter-STH Folge 18: Die Lebkuchen-Connection (Teil1)

Antwort auf Twister-Sister, Beitrag #1

Eine kleine musikalische Stairwayuntermalung ;-)

http://www.eishockeyzentrale.de/stairway.mp3

140 bpm *schmunzel*

greetz

TheMagicFlashing
Cybermaus

Besucht doch mal meine Homepage
http://www.eishockeyzentrale.de

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#3

RE: Winter-STH Folge 18: Die Lebkuchen-Connection (Teil1)

Antwort auf Cybermaus, Beitrag #2

Hi!

Eigentlich gingen mir in letzter Zeit die vielen Cover-Versionen, die man vor allem in den Charts vorgesetzt bekommt, etwas auf die Nerven. Aber mit dieser Version bin sogar ich sehr zufrieden :-) Hört sich wirklich sehr nett an ...

Gruß
Twisi

http://www.seriousandfun.de
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