STH-Winteredition Folge 17: Kleine Geschenke erleichtern das Leben ...

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STH-Winteredition Folge 17: Kleine Geschenke erleichtern das Leben ...

LETZTE BEARBEITUNG AM 09-Dez-2001 UM 16:42 Uhr ()

Hi!
2. Advent und wiedermal Zeit für die Stairway. Heute erfahrt Ihr, was es mit Dick's Geschenk wirklich auf sich hat ...

"Dick!!! Das kann doch nicht Dein Ernst sein!"
Wenn Dietmar wollte konnte er ganz schön in die Luft gehen - und Dick war auch jedesmal überrascht wenn er seinen Technik-Kumpel 'explodieren' sah. Jedoch ließ er sich dieses Mal nicht aus der Ruhe bringen:
"Dude, das ist mein voller Ernst! Das legst Du Liz einfach um's Handgelenk - hehehe!"
Dietmar wollte ihm eine bissige Antwort entgegenpfeffern, ließ es aber dann doch sein und versuchte sich irgendwie wieder etwas zu beruhigen. Schließlich schimpfte er:
"Na toll! Sie macht hier Unsinn und ich soll sie auch noch dafür belohnen? Und dann auch noch mit Schmuck? Ja wer bin ich denn, daß ich ihr dafür auch noch so ... so ein Armband schenke???"
"Oh Dude! Das ist kein gewöhnliches Armband! It's something very special!"
Dietmar stutzte, hob das kleine silberne Ding auf und schaute es sich genauer an - an einer Stelle war so eine Art Knubbel bzw. Erhöhung eingebaut.
"Naja interessantes Design ..." brummte er und sah Dick wieder an. "Was hat das denn für einen Wert?"
"Naja, es war nicht gerade billig! Es hat mich einige Mühe gekostet, so ein Ding aufzutreiben and by the way ich hab noch ein paar davon in Ersatz - man kann nie wissen ..."
"Also ... nun rück schon mit der Sprache heraus! DAS kann doch nicht Dein Ernst sein! Ich soll Lizzy ein Armband umlegen und damit wären alle Probleme gelöst?"
"Jepps - hier ... das gehört noch dazu! Es gäbe aber auch noch eine Möglichkeit die Daten auf einem von Deinen Computern hier abzurufen ..."

Damit stellte er ein kleines unscheinbares Gerät mit einem winzigen Monitor auf Dietmars Schreibtisch und endlich ging diesem dann ein Licht auf:
"Dick! Das ... das ja ist ein Empfänger! Dann wäre dieses Armband ..."
"Der Sender - jepps! Genau!"
"Aber ... wo hast Du das her?"
"My little Secret!"
"Hmmmm ein Peilsender ... keine schlechte Idee - aber was mache ich, wenn Liz dieses kleine Geschenk nicht anziehen will?"
"Sie wird! Sie ist eine Frau! Denen gefällt sowas ..."
"Naja ... sie ... hat nie viel Schmuck an ... also ..."
"Zur Not gibst Du Ihr noch diese neue ID-Card - die ist auf die selbe Weise präpariert! Dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite! Hehe!"
"Hmmmm, nicht schlecht! Aber sag mal ... ist das eigentlich legal, was wir da machen?"
"Pffff ... legal ... es dient der Sicherheit! Hehehe - So viel ich erfahren habe läuft im Strafvollzug gerade auch so ein Versuch - allerdings mit Fußbändern die weitaus klobiger sind! Tja, und drüben in den Staaten staffiert die Upper-Class zum Teil schon ihre Kinder mit solchen Dingern da aus - damit sie nicht verlorengehen!"
"Ach?"
"Ja und neulich hab' ich eine Bericht gelesen, something about ... seine Kinder auch hier in Germany mit solchen Sendern auszustatten! Entweder als 'Schmuck'-Variante - oder .... hehehe ... man spritzt so einen kleinen Sender direkt unter die Haut - ähnlich wie die Micro-Chips bei Haustieren! Kurz und relativ schmerzlos! You understand?"
"Du meine Güte!"
"Naja ... das wäre dann die andere Möglichkeit gewesen, die ich mir für Lizzy überlegt habe! Die Sachen dafür habe ich noch in meinem Büro - im Handling very easy! Ein kurzer Pieks - that's all! But I have no Idea, wie wir das dann Lizzy erklären sollen ... naja ... we could say, es wäre eine Impfung oder so ..."
"Dick! Also DAS können wir nicht machen!"
"Hmmm naja - ich weiß, sie ist empfindlich was Spritzen und Ähnliches angeht, but irgendwie muß man so ein Ding ja implantieren ... hehehe and ... damit wären wir dann bei der Kleinen auf der absolut sicheren Seite - you know?! Hahaha!"
Dick ließ sein berühmt berüchtigtes 'Rottweiler-Bellen' ertönen - seine Art zu lachen ...
"Dick!!"
"What? Es wäre doch nur ein ganz kleiner Pieks - hehehe -It won't hurt too much - really!"
"Dick!!! Nein!!!"
"Dude, come on! Sie würde es wirklich kaum spüren! And ... es wäre auch zu ihrem Schutz - you know?"
"Bitte?"
"Never leave her alone - da draußen sind ... a lot of Maniacs! You know what I mean?!
"Hmmm - ja leider ... ist manchmal eine wirklich böse Welt da draußen und Irre laufen genügend darin herum ..."
"Right! Und auf diese Weise wäre sie immer und überall aufzufinden - und einen implantierten Sender könnte man ihr weder abnehmen noch könnte sie ihn verlieren! Du willst doch auch nicht, daß ihr mal was Schlimmes zustößt Dude - oder?!"
"Nein natürlich nicht ... Aber deswegen können wir noch lange nicht zu solchen Mitteln greifen! Außerdem ... Himmel Dick! Sowas müßte doch dann eigentlich auch ein Arzt machen - oder?"
"Why? It's very easy! Wenn Du willst, nehme ich sie gleich mit in mein Büro und mache es selbst! No Problem! Wo ist sie eigentlich?"
"Nein Dick! Vergiß es! Kommt nicht in Frage! Auf keinen Fall!"
"Na gut ..." seufzte Dick "Ok ... cool down! Ich mach mir doch nur Sorgen um die Süße ..."

Dick setzte sich in einen von Dietmar's bequemen Büro-Sessel und schaute verträumt aus dem Fenster.
'Oh je, den hat es ja anscheinend wirklich schwer erwischt ... Er hat sich tatsächlich in Lizzy verknallt! Kein Wunder, daß er sich um sie so sorgt - aber daß er mit seinen Sicherheitsvorkehrungen immer gleich so übertreiben muß!' dachte sich Dietmar nur.
Schließlich meinte Dick mit einem weiteren Seufzen:
"Ok Dude, versuch' es mit dem Schmuck und der ID-Card - Diese Maßnahme wird der Kleinen auf gar keinen Fall wehtun und zumindest DU bist endlich Deine ganzen Probleme mit ihr los! But ... falls das dann doch schiefläuft - wie gesagt, die Sachen für die andere Möglichkeit hätte ich in meinem Büro ... Okay Okay - ich hör' ja schon auf!"
Dietmar schüttelte den Kopf, dann meinte er schließlich:
"Tja, einen Versuch mit dem Armband und der Karte wäre es schon wert - DAS kann ich noch verantworten!"
"Du könntest noch mehr von Deinen Chaoten damit ausstatten - I think, that's a very good idea!"
"Naja ... was heißt hier 'meine Chaoten'?"
"Na Tim und Dennis for example! Die meinten neulich, sie müßten ... "
"Ja?"
"Forget it! Anyway ... Wenn sich diese Sache bewährt, könnten wir auf diese Weise alle möglichen Leute, Mitarbeiter, Gäste etc. überwachen! Wir hätten alles 'Under Control'! Was meinst Du Dude? Hehehe - just perfect! Hahaha!"
"Oh Gott Dick! Laß uns erstmal Lizzy 'Under Control' bringen - ja?"
"Na gut ... hehehe - ich mach' mich wieder an die Arbeit ..."


Dick erhob sich von seinem Sessel, um Dietmar wieder alleine zu lassen - in dem Moment wurde die Büro-Tür aufgerissen und Lizzy kam hereingestürmt - total kopflos und völlig außer Atem:
"Morgen! Dietmar, es tut mir leid - sag jetzt nichts! Ich weiß, ich bin zu spät - aber meine Nachbarin ist hingefallen ... und ... ich konnte sie ja nicht einfach so liegenlassen! Schließlich sagst Du ja immer, daß man im Notfall helfen muß!"
'Aha! Eine ganz neue Variante! Diesmal war also die Nachbarin an Lizzy's Zuspätkommen schuld - soso!' dachte Dietmar kopfschüttelnd und warf Dick einen vielsagenden Blick zu.
"Jaja Lizzy - schon gut!" seufzte er dann.
Dick grinste und sah sich Lizzy von oben bis unten an - sie gefiel ihm von Mal zu Mal besser wenn er sieh sah. Nur in letzter Zeit hatte er sie viel zu wenig zu Gesicht bekommen.
Warum eigentlich?
"Hello Sweatheart!"
Liz wirbelte herum. So durcheinander wie sie war, bemerkte sie den anwesenden Sicherheits-Chef erst jetzt.
Ein kurzes Lächeln huschte über ihr Gesicht - aber schnell verschwand es auch wieder. Immerhin hatte er sie neulich nicht sonderlich nett behandelt, als er sie in Handschellen quer durchs Zentrum geschleppt hatte - DAS hatte sie ihm noch nicht verziehen und aus dem Grund war sie ihm seither auch strikt aus dem Wege gegangen.
Tja, aber nun war er hier und blickte sie grinsend an. Also warf sie einfach den Kopf in den Nacken, antwortete mit einem kühlen "Hi Dick!" und setzte sich demonstrativ mit dem Rücken zu ihm auf einen Büro-Sessel.
"Hey - what's up? Beleidigt?"
"Pah!"
"Hehehe - come on my Darling!"
"Es hat sich 'ausgedarlingt'! Das Du es weißt!"
"Why?"
"Das weißt Du ganz genau!"
"Äh ... nein!"
Liz drehte ihren Sessel wieder zu Dick um und funkelte ihn wütend an: "Wie konntest Du mir das nur antun?"
"Was?"
"Na was wohl? Wie konntest Du zulassen, daß mir dieses Ekelpaket Steve neulich Handschellen anlegte?"
"Ach das ... hehehe ..."
"Ich finde das nicht witzig! Und anstatt mich wieder loszubinden, hattest Du mich vor aller Gäste Augen mit diesen Dingern durchs Zentrum geschleppt! Was hast Du Dir dabei gedacht? Du fieser, gemeiner, brutaler ..." Lizzy gingen die Worte aus und bei der Erinnerung an diese Erlebnisse hatte sie vor Aufregung zu zittern angefangen.
"Och Sweatheart - sorry - but ... Du hattest doch die Wahl - warum bist Du nicht gleich freiwillig mitgekommen - hm?"
"Jaja ..." Lizzy senkte den Kopf und starrte auf den staubigen Fußboden.

Dick seufzte, er hätte nicht gedacht, daß ihr das immer noch so naheging. Schließlich lief er zu ihr hinüber, ging vor ihr in die Hocke und nahm ihre kleinen, zierlichen Hände in seine Pranken.
"Hey ... Sweety! Ist ja gut ... nicht traurig sein ... hm?"
Liz lief eine winzige Träne über die Wange und sie begann leise zu schluchzen: "Du ... du ... du bist manchmal sowas von gemein ..."
"I know ... but ... Du weißt doch warum man mich 'Evil' Dick nennt ..."
Lizzy stand abrupt auf, ging zum Fenster und drehte Dick und Dietmar wieder den Rücken zu.
"Du kannst von mir aus zu den Anderen 'evil' sein, so viel wie Du willst Dick ... aber ... aber ... doch nicht zu mir ..." schluchzte sie weiter.
Dick blickte hilfesuchend zu Dietmar hinüber - der zuckte aber nur mit den Schultern und sein Gesichtsausdruck schien sagen zu wollen: 'Junge, DAS ist jetzt DEIN Problem - DAS hast DU verbockt - nun sieh zu, daß DU es wieder in Ordnung bringst!'
Dick erhob sich und versuchte Lizzy abermals zu trösten: "Oh boy ... Come on my Darling ... nicht weinen ..."
Dann packte er sie und drückte sie fest an sich.
"It's allright ... don't cry Honey ..."
Nach einer Weile beruhigte sich Liz endlich wieder und blickte Dick dann ernst an:
"Tu das nie wieder mit mir!"
"Ok ..."
"Nie wieder Dick ... hörst Du?"
"Jepps ... never again ... I'll promise it to you!"

"Äh ... soll ich Euch vielleicht für eine Weile alleine lassen?" mischte sich Dietmar ein, der sich hier irgendwie langsam aber sicher etwas fehl am Platze vorkam.
"Oh! Hehehe Dietmar ..." Dick gab Liz wieder frei und blickte etwas verlegen seinen Freund an.
Schließlich nutzte er diese Unterbrechung um Lizzy wieder etwas aufzuheitern: "Hey Sweatheart - schau doch mal, was Dietmar Hübsches für Dich hat!"
"Hm? Was denn?"
"Och, was richtig Schönes! Naja ... aber my Darling ... wenn es Dir je nicht gefallen sollte, dann kommst Du am besten mal bei mir vorbei! Ich hätte da ein noch viel hübscheres Geschenk für Dich - hehehe!"
"Dick!!! Nein!" Dietmar faßte es nicht! Fing der Bursche schon wieder damit an?

Zumindest war Lizzy wieder etwas besser drauf und platzte nun auf ihre alte Art dazwischen:
"Was denn? Dick? Was hast Du für mich?"
"Oh ... das ist ... a little surprise, Honey! Weißt Du was? Du kommst einfach anschließend bei mir vorbei und dann .."
"Dick!!! Laß es! Hörst Du?" schnitt Dietmar ihm wütend das Wort ab - das durfte doch wohl nicht wahr sein!
"Was denn? Was hat Dick für mich? Dietmar - Du weißt es doch! Ich will es jetzt auch wissen!"
"Hehe - da hörst Du es Dude!"
"Dick, ich warne Dich!" kalt funkelte Dietmar ihn an.
"Hahaha! Schon gut Dietmar! Sorry Sweatheart but, wir reden ein anderes Mal darüber! Tja, I'll better go - die Arbeit ruft - so long!"
Dick grinste nochmal in die Runde und verschwand dann endlich von der Bildfläche.


Lizzy runzelte die Stirn und Dietmar bildete sich ein viele grün-gelbe Fragezeichen über ihrem Kopf aufleuchten zu sehen. Schließlich hob sie die Augenbrauen und fragte ihn:
"Also? Was ist hier eigentlich los? Was meinte Dick? Was will er mir den schenken?"
"Och nichts Besonderes - Dick spaßt halt gerne! Du kennst ihn doch!"
"Naja ... seinen Humor muß man verstehen ..."
Lizzy schneuzte lautstark in ein Taschentuch.
"Äh ... ja ... Aber kommen wir mal zu was anderem! Die oberste Chefin hat sich neulich mal sehr lobend bei mir über Dich geäußert!"
"Ach ja ... ich glaube sie findet es ganz gut, daß ich hier arbeite! Sie hat nur hin und wieder komische Einfälle!"
"Oh ja! Das kann man wohl sagen! Naja - wie dem auch sei ich dachte mir, daß Du Dir eine ... Belohnung verdient hättest! Und ... schließlich ist ja auch bald Weihnachten!" Dietmar ging (eine Hand in der er das Armband hielt hinter seinem Rücken) zu ihr herüber und schenkte ihr sein hübschestes Lächeln.
"Ja? Wirklich? Dann ... hatte Dick ja doch recht! Was bekomme ich denn?"
"Naja ... ich hab es noch nicht eingepackt - also ich gebe es Dir gleich so! Mach die Augen zu und gib mir mal Deine rechte Hand!"
Lizzy gehorchte und ehe sie es sich versah, hatte sie Dietmar's bzw. Dick's 'kleines Geschenk' um ihr Handgelenk:
"Oooohhhh ein Armband!!! Ist das aber schön! Das darf ich jetzt wirklich behalten?"
Dietmar war überrascht - Dick hatte also tatsächlich recht gehabt - es gefiel ihr!
"Natürlich! Äh ... es soll Dir Glück bringen! Zieh es ruhig jeden Tag an! Das wird Dich nicht beim Arbeiten stören - und ... es steht Dir wirklich ganz ausgezeichnet!"
"Ja toll! Wow! Danke!" Lizzy war ganz hin und weg und Dietmar nutzte die Gelegenheit noch ein zweites Anliegen vorzubringen:
"Ach Liz - ich hab da nochwas für Dich!"
"Hm? Noch was?"
"Eine neue ID-Card!"
"Ach so ..."
"Deine alte sieht schon ganz abgewetzt aus! Die oberste Chefin hat das neulich auch schon bemerkt und naja ... Du willst sie doch nicht enttäuschen oder?"
"Natürlich nicht - gib her, dann stecke ich sie mir gleich an!"
"Sehr schön!"


Lizzy steckte sich die neue ID-Card an und betrachtete dann wieder seelig ihr geschmücktes Handgelenk.
"Mann, ist das toll! Ich hatte noch nie ein so schönes Armband gehabt! Aber jetzt will ich trotzdem wissen was Dick noch für micht hat!"
"Nein Lizzy - also was das angeht ... Dick hatte da wirklich nur Spaß gemacht!"
"Ach ... ich dachte ... ich bekomme vielleicht noch eine passende Kette oder einen Ring oder so dazu ... schade ..."
Lizzy bedauerte das wirklich sehr - sie hatte sich vorhin so wohlgefühlt, als Mr. Security sie in seinen gewaltigen Armen hielt. Jetzt noch ein schönes Geschenk von ihm hätte ihren Tag sicher 'just perfect' gemacht.
Lizzy seufzte.
In den vergangenen 3 Monaten hatte sie verbissen dagegen angekämpft mehr als nur Freundschaft für Dick zu empfinden. Immerhin war er irgendwo ja auch so eine Art Kollege - wenn auch von einer anderen Abteilung - und sie wollte eigentlich nichts mit Mitarbeitern anfangen. Das war gegen ihrer Prinzipien.
Aber schließlich hatte sie den Kampf mit sich aufgegeben - es war einfach hoffnungslos!
Sobald sie Evil Dick nur von weitem sah, lief es ihr zumeist heiß und kalt den Rücken hinunter. Und dann noch diese berühmten Schmetterlinge im Bauch ... Es hatte sie ganz furchtbar erwischt und das kleine Erlebnis von vorhin ließ ihre sorgsam aufgebaute Mauer der Distanz (die aber so oder so schon voller Risse war) nun endgültig einstürzen ...
Wann hatte das eigentlich alles angefangen? Sie konnte sich an den genauen Zeitpunkt leider nicht erinnern.

"Tja Lizzy wir haben diese Woche sehr viel vor! Auf jeden Fall kommen die Chaoten vom Coaster-Club demnächst wegen ihrer Hauptversammlung bei uns vorbei! Das heißt, wir müssen da noch einiges vorbereiten ... und Anfang nächster Woche macht der Park für 3 Wochen auf - Die Wintereröffnung ... ach ich weiß gar nicht wo mir der Kopf steht! Also als erstes müssen wir ..."
Dietmar begann Liz seine geplante Arbeitseinteilung für diese Woche zu erläutern.
"Jaja ..." meinte diese nur, blickte wieder auf ihr Armband und ließ die Gedanken abschweifen.

Sie konnte sich noch sehr genau an ihre und Dicks übermütige Balgerei im See erinnern, die sie vor ein paar Monaten wärend der Hyper-Eröffnungs-Feier hatten. Damals wurde ihr klar, wie gefährlich ihr Dick wirklich hinsichtlich einer Liebelei werden konnte.
Und so wie sie es heute sah, war er wohl anscheinend auch nicht ganz abgeneigt - nur soooo sicher war sie sich leider auch wieder nicht ...
Tja das Leben bzw. das Liebesleben war kompliziert
und Dietmar's Kommentare konnte sie sich jetzt schon deutlich vorstellen. Es war ihrer Meinung nach sicher besser, ihm nichts von ihrer Verliebtheit zu erzählen - zumindest solange nicht, bis sie sicher war, ob sich daraus wirklich mehr ergeben könnte.

"Tja Lizzy - wir haben also wirklich noch eine Menge Arbeit! Du James, Marc und Ingo dürft das Lebkuchenhäuschen auf den 'Marcet-Place' stellen und dekorieren! Das wird Dir sicher gefallen!" meinte Dietmar gerade und sah sie erwartungsvoll an.
Lizzy blickte gedankenverloren wieder auf.
"Wie?"
"Lizzy! Träum nicht! Hast Du mir überhaupt zugehört?"
"Äh ..."
Dietmar stöhnte: "Oh Mann! Was rede ich eigentlich, wenn Du mir nicht zuhörst?"
"Äh ... 'tschuldigung ..."
"Na gut ... also Lizzy schau, daß Du Dich in den nächsten 5 Minuten auf dem 'Marcet-Place' sehen läßt! James wird Dich über alles aufklären!"
"Na gut ..."
"Und trödel nicht!"
"Jaja ..."

... Fortsetzung folgt.


So wie immer an dieser Stelle wünsche ich Euch eine schöne Arbeits- (Schul-) Woche! Haltet die Ohren steif! Man sieht sich - spätestens Mittwoch :-)

Gruß
Twisi

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