STH-Winter-Edition Folge 11: Der Boss hat immer Recht!
Hi!
Mittwoch und wie versprochen erscheint am alten Wochenplatz wieder eine Folge :-) - Dieb will noch ein wenig pausieren, daher kommt diese Folge wie die nächsten paar wieder von mir.
Habt Ihr auch schon bemerkt, daß Euer Boss manchmal seltsame Einfälle hat? Oder daß er sich manchmal über Dinge sorgt, über die man sich nicht sorgen sollte? Ähnliche Erfahrungen dürfen heute Dietmar und Lizzy machen - aber seht selbst:
Abber ... Sie kenne isch doch! Sie sind die Dame aus meinem Muster-Zimmer!!! Isch möschte Sie auf jedenfall in 10 Minuten in meinem Büro sprechen!"
Die Worte klingelten Lizzy immer noch in den Ohren und tausend Gedanken raßten ihr durch den Kopf als sie sich auf den Weg zu Marie B' machte:
'Oh je! Auch das noch! Was will die nur von mir? Bestimmt werde ich jetzt rausfliegen ... nach dem was ich mir gestern alles geleistet hatte - und Dietmar wird sie bestimmt auch furchtbar schimpfen, daß er mich hierhergeholt hat. Oder wird sie ihn vielleicht auch noch entlassen?
Aber wenn ich rausfliege und arbeitslos bin dann ... dann bekomme ich weniger Geld. Und wie soll ich dann leben? Wie soll ich meine Miete davon bezahlen und die Katzenimpfungen im Frühjahr ... Wie soll ich überhaupt meine Biester daheimt durchbringen? Oh Gott, was mache ich nur???'
Wie durch ein Wunder verlief sich Lizzy nicht schon wieder in dem großen Erlebnis-Center-Komplex. Aber James hatte ihr den Weg dorthin eigentlich auch genau beschrieben, nachdem er endlich die große Güte gehabt hatte, sie wieder abzusetzen - anscheinend machte es ihm gar nix aus ca. 62 Kilo längere Zeit auf den Armen zu haben. Andererseits war sie ja froh gewesen, als er sie von der Leiter im letzten Moment aufgefangen hatte ...
Naja, wie dem auch sei - inzwischen war sie am Ziel angekommen und stand nun mit ganz weichen Knien an Marie B' s Büro-Türe während sie vorsichtig anklopfte.
"'erein!"
"Sie ... sie wollten mich sprechen?" hörte sich Liz mit leiser und zaghafter Stimme sagen, als sie schüchtern in das imposante Büro der obersten Hotel-Chefin eintrat.
"Ah ja! Ganz recht! Bitte setzen Sie sisch Frau 'eichert'!
Naja ... lange hätte sie mit den wackeligen Knien sowieso nicht mehr stehen können und so nahm Lizzy also in dem Ledersessel Platz der gegenüber Mary B's gewaltigem Schreibtisch stand. Mein Gott was für ein Büro! So was Edles kannte sie bisher nur aus diversen TV-Serien. Noch nie hatte Lizzy aber eines in der Art live zu sehen bekommen ...
Unterdessen blickte Marc in der Kantine endlich auf die Uhr und konnte es kaum fassen: "Oh Gott Jessi! Weißt Du wie spät es ist?"
"Hmmm was?"
"Um Himmels Willen wir sind schon über eine Stunde hier und reden!"
"Ach komm' das kann nicht sein - oder doch? Oh Mist! Fast 12.00 Uhr! Meine Zimmer!"
"Meine Deko! Dietmar wird mich umbringen!"
Wie von der Tarantel gestochen sprangen die beiden hoch und eilten schnellen Schrittes aus der Kantine ...
Während Jessi in Richtung ihrer noch zu machenden Zimmer verschwand, erlebte Marc auf dem 'Market Place' eine Überraschung: irgendjemand hatte wohl Heinzelmännchen gespielt und inzwischen seinen Job auf merkwürdige Art und Weise erledigt.
James, der seither Lizzy's Müll und Gerätschaften weggeräumt hatte, klappte gerade noch die Leiter zusammen, als er ihn heraneilen sah: "Hiho Marc! Na, was sagst Du zu Lizzy's Deko-Meisterleistung?"
"Lizzy hat das getan?"
"Jepps ... nachdem wohl keiner von Euch anderen Helden dazu im Stande war ..."
"Ich war nur kurz in der Pause!"
"Hehe Jungchen ... na klar ... kurz ... soso ... Am besten Du kommst jetzt mit mir ins Büro und erzählst das Deinem Chef - hehe!" grinste James ihn breit an.
Marc wurde puderrot und begann zu stottern: "Äh ... also ..."
"Hahaha! War doch nur Spaß - ich verpfeiff Dich schon nicht, Kleiner! Aber hier gibt's jetzt sowieso nix mehr zu tun! Wir könnten derweil ins Büro gehen und uns mit diesem neuen PC-Game beschäftigen, daß ich mir heute morgen organisiert habe - zumindest solange bis wir neue Anweisungen vom Boss bekommen - Los komm schon!"
Während James und Marc sich auf den Weg machten, um ihren eigenen Beschäftigungen nachzugehen, kam sich Lizzy in Marie B's Büro mehr als nur klein und unbedeutend vor, um genau zu sein wäre sie am Liebsten gleich irgendwo in einem Loch vollends versunken.
Und dann noch dieser Blick der Chefin - so so ... nachdenklich. So, als würde sie sich überlegen, was sie mit so einer unfähigen Untergebenen nur machen sollte.
Von Kopf bis Fuß wurde Lizzy gemustert, dann fiel ihr Blick auf ein Din-A4 Blatt, welches auf dem Schreibtisch lag.
'Oh Gott! Das ist bestimmt mein Entlassungsschreiben!" dachte Lizzy verzweifelt. Schließlich blickte die Chefin wieder auf und schüttelte dann langsam den Kopf:
"Mon Dieu! Ich 'ätte nischt gedacht, daß die Person, der ich soviel zu verdanken 'abbe und die isch den ganzen Morgen verzweifelt gesucht 'abbe, direkt 'ier in der Teschnik arbeitet!"
Lizzy hielt die Spannung nicht mehr aus und wie aus einem Springbrunnen sprudelten die Worte hervor:
"Ach, ach Chefin - ich ... ich weiß ja, daß ich Mist gebaut habe ... und ... und es tut mir auch so leid - ehrlich ... ich ... ich kann verstehen, wenn Sie mich nun rausschmeißen wollen ... aber bitte ... bitte verschonen Sie Dietmar! Der kann wirklich nix dafür ... und ... und ... derweil hat Dietmar es nur gut gemeint und ... und ..."
"Wer ist denn Dietmar?" unterbrach Marie B' Lizzy's Gejammere.
"Mein ... mein Chef ... Herr Rheineck ... aber er kann wirklich nix dafür - ehrlich!"
"Hmmm 'err Rheineck - soso ... vielleischt sollte isch mit ihm auch mal ein Wörtchen reden ... abber daß 'at noch Zeit!"
"Oh bitte - nicht! Sie ... Sie dürfen Dietmar nicht auch noch rausschmeißen ..."
"Warum sollte isch? 'ören Sie - isch weiß bis 'eute nischt, warum Sie gestern in meinem Show-Room geschlaffen 'abben - abber es war wohl ein Geschenk des 'immels im Nach'inein!"
'Bitte? Was redete die da? Ein Geschenk des ... Himmels?' Lizzy traute ihren Ohren nicht - sicher hatte sie es aufgrund Marie B's starkem französischen Akzent nicht richtig verstanden.
"Wie? ..."
"Wären Sie gestern nischt gewesen, dann wäre mein Gespräch mit der Dame und den 'erren der Firma Kleckerfrau sischer anders verlauffen ..."
"Äh ... ja ... vermutlich weniger peinlich für Sie Frau Chefin ..."
"Peinlisch? Nunja ... Wie auch immer! Sie 'abben es geschafft, daß unser 'otel in deren Reise-Katalog mit aufgenommen wird!"
"Ich?"
'Was habe ich denn damit zu tun? Nur weil ich gestern ein wenig dieses Erlebnis-Zentrum gelobt habe? Derweil war ich doch sowas von 'neben der Kappe' gewesen ...' dachte Lizzy erstaunt und blickte ihre Chefin groß an.
"Ja! Das war wohl 'auptsäschlisch Ihr Verdienst Frau 'eichert! Und isch wollte misch bei Ihnen persönlisch dafür bedanken!"
Lizzy konnte es nicht fassen! Das gab es doch gar nicht!
Und so bekam sie kaum noch ein Wort heraus bis auf ein leises:
"Hmmm - bitte ... gerne geschehen - wenn wieder mal was ist ..."
Und prompt nutzte ihre Chefin diese Gelegenheit um Lizzy für ihre Zwecke einzuspannen:
"Ja - es ist wieder mal etwas! Deswegen möschte isch Sie außerdem noch sprechen! Isch denke, es gibt keine Zeitschrift mit Namen " 'ier liegen Sie rischtisch!" stimmts?!"
"Äh... nö ... nicht daß ich wüßte - ich ... ich mußte doch irgendwas sagen gestern!"
"Jaja ... nur die Dame und die 'erren der Firma Kleckerfrau wissen das wohl nischt und würden gerne weiter'in mit Ihnen zusammenarbeiten ..."
"Mit mir???"
"Sehen Sie - das ist das Problem! Isch würde diese Firma nur ungern enttäuschen! Und wenn isch einerseits zugebbe, daß Sie nischt die Person sind, für die Sie sisch ausgegebben 'abben, dann könnte daß im Nach'inein ein schlechtes Bild auf unser 'otel werfen!"
"Ja - aber warum denn?"
"Wenn wir zugebben, daß bei uns sozusaggen 'ochstabbler die Möglischkeit 'abben 'ier ein und auszuge'en ..."
"Ach, dann sagen Sie doch, daß Sie mich nicht mehr ausfindig machen konnten ... wir können doch schlecht so mir nix Dir nix einfach eine neue Zeitung auf den Markt werfen, nur damit die Firma Kleckerfrau was zum Lesen oder zum Zusammenarbeiten hat!"
"Hmmmm ... keine schlechte Idee ... Sie bringen misch da auf etwas ..."
"Äh ... Moment mal! Ähem ..."
"Abber lassen Sie das nur meine Sorge sein! Vorerst bin isch sehr mit Ihnen zufrieden!"
"Ich ... ich werde also ... nicht entlassen?"
"Nein! Natürlisch nischt! Sie 'abben wie mir scheint Ideen! Sie 'abben die Gabbe zum Improvisieren! Und isch glaubbe, es wird Zeit für neue Ideen - für frischen Wind! Übbrigens ... die neue Deko auf dem 'Market Place' - war das allein Ihr Werk?"
"Naja ... schon ... es ... es sieht ein wenig merkwürdisch - ähem merkwürdig aus ... isch ... äh ich weiß ..."
Marie B's Akzent begann langsam auf Lizzy abzufärben, aber die Chefin schien nichts davon zu bemerken.
"Hmmmm - etwas gewöhnungsbedürftig - vielleischt auch etwas zu abstrakt - abber ... eigentlisch auch sehr extravagant!"
"Naja ... äh ... kann ich nun wieder an die Arbeit gehen?"
Lizzy wollte trotz allem so schnell wie möglich wieder aus diesem Büro kommen - nicht, daß es sich die Chefin vielleicht anders überlegte und sie doch noch hochkant hinauswarf. Und überhaupt: Das alles kam ihr irgendwie sehr merkwüdig vor. Andererseits - so waren Chefs oder Chefinnen eben: immer ein wenig 'merkwürdisch' und ganz abgesehen davon - der Boss hat schließlich immer Recht!
"Ja, Frau 'eichert - gehen Sie ru'ig wieder an die Arbeit! Wie gesagt: Isch bin sehr zufrieden mit Ihnen!"
'Uff!!! Das darf ja wohl nicht wahr sein! Träume ich nun oder bin ich wach? Wenn das Dietmar wüßte!!! Oder Marc! Hmmmm Marc ... den habe ich schon ewig nicht mehr gesehen ...
Am besten mache ich mich sofort auf die Suche nach ihm und erzähle ihm alles!' dachte sich Liz als sie wieder draußen auf dem Gang war. Dann machte sie sich schleunigst auf den Weg um Marc zu suchen. Moment ... wo war sie noch gleich hergekommen? Links oder Rechts?
Dietmar war ein paar Stockwerke weiter unten derweil immer noch mit dem armen 'Coaster-Sitzungs-geschädigten' Mike beschäftigt.
"Ach Dietmar - das ist doch zum junge Hunde kriegen! Erst dieser Hyper mit all seinen Macken! Dann Fantasia, daß immer noch nicht läuft ... und nun noch dieser Stand-Up-Dingsda! Unser Chef möchte am liebsten nächste Woche schon den Grundstein für dieses 'Baby' legen ..."
"Jaja nun krieg Dich wieder ein - soooo schnell schießen die Schwaben nicht!"
"Preußen!"
"Was?"
"Die Preußen schießen nicht so schnell ... aber ... unser Chef schon! Er plant, daß das Projekt nächsten Sommer eröffnet werden soll - und damit basta! Stell Dir das mal vor!"
"Ach was, daß glaube ich nicht, daß das bis dahin klappt! Wie sieht es denn nun eigentlich mit den Baugenehmigungen und dem ganzen Papierkram dafür aus?"
"Naja die Genehmigung ist natürlich noch nicht ganz durch - aber die diesbezüglichen Gespräche zwischen dem Bauamt, Herrn Stiel und was weiß ich wer da noch alles und mit wem zusammen beteiligt bzw. im Gespräch ist oder war, laufen ja schon eine ganze Weile - das weißt Du doch und lange wird das nicht mehr dauern, dann haben wir die Jungs von der Herstellerfirma auf dem Gelände ... und dann geht das Theater wieder los ..."
Oh ja! Diesen Zustand von Mike kannt Dietmar bereits zur Genüge - in dieser Stimmung war mit seinem Chef nix, aber auch gar nix mehr anzufangen ...
"Naja, nun beruhige Dich mal Mike - das werden wir schon hinbiegen! Fahr Du nächste Woche erstmal in Urlaub und erhole Dich mal richtig! Dann sehen wir weiter!"
"Urlaub? Nix Urlaub! Kur! Eine Kur hat mir der Arzt aufgebrummt ... furchtbar - es graut mir eigentlich jetzt schon davor - und ob es meinem Kreuz was nützt, weiß ich auch nicht ... Ach, und ich kann Dich doch jetzt nicht mit allem hier alleine lassen und ... Himmel ich brauche einen Schnapps - mir ist ganz übel!"
"Mike! Gaaaanz ruhig, ja?! Weißt Du was? Ich schlage vor, wir setzen uns nochmal mit Herrn Stiel zusammen und sehen uns die ganze Sache nochmals in Ruhe an! Aber erst muß ich noch nach Lizzy und den anderen Chaoten hier sehen - ich habe ein ungutes Gefühl ..."
"Meinst Du das bringt was?"
"Klar - man kann sie ja leider nicht alleine lassen!"
"Ich meine doch nicht Lizzy und die anderen! Ich meine Herrn Stiel!"
"Sicher wird das was bringen ... ich hatte bei der Eröffnung des Hypers ein paar Worte mit ihm gewechselt ... scheint doch ein sehr umgänglicher und vernünftiger Mensch zu sein!"
"Ach, der Chef hat doch schon zu allem 'Ja und Amen' gesagt und dann noch dieser Idiot von einem Marketingchef ... Pah! Blauengel mit seinen blöden Statistiken - der alles ja soooo viel besser weiß ... ich hasse diese Stitzungen wirlich und ... und ..."
Dietmar hatte sich inzwischen Mike's Telefon geschnappt:
"Momentchen Mike, ich rufe nur kurz James an und kläre ab, ob alles in Ordnung ist, dann können wir ... Ja Hallo James! Sag mal, ist bei Euch eigentlich alles ok? Was? Wie? Mann! Mach doch mal den Mund leer - ich verstehe kein Wort! So jetzt ist es besser! Was piepst denn da im Hintergrund? Spielt da vielleicht schon wieder jemand so ein PC-Game? Habt Ihr nix Besseres ... achso Marc macht Pause ... naja ... Also was gibt es Neues? Aha ... aha ... Soso die Stinkey's wollten im Heizungskeller baden ... Waaas??? Sind die wahnsinnig geworden?
Ach? Es ist wieder alles ok! Schön, das freut mich aber ... äh ... aha ... jaja ... darum kümmern wir uns später ... ja ... genau ... Halt Moment, nicht auflegen! Sag mal James, weißt Du ob Lizzy noch mit dekorieren beschäftigt ist? Ja genau ... ich habe ihr das so aufgetragen, ganz recht! Wie? Was soll das heißen? BITTE? Moderne Kunst? Oh je ... und wo ist sie jetzt? Ach so, zur Chefin ... Moment! Wieso eigentlich? Und wie lange schon? Grundgütiger ... na prima ... das fehlte noch ... ja ... jaja ... schon gut, ich kümmere mich darum!"
Dietmar schüttelte den Kopf und legte auf während Mike ihm nur einen ungeduldigen Blick zuwarf:
"Also was machen wir jetzt? Sollen wir gleich zu Stiel gehen solange der noch da ist? Mir brennt das echt unter den Nägeln ... und Hunger habe ich auch langsam ..."
"Ja ... geh Du mal voraus ich ... komme sofort nach ... ich muß da noch was erledigen - verdammt noch mal! Ich sag es ja! Man kann Liz keine 10 Minuten alleine lassen!"
"Was hat sie nun wieder verbrochen?"
"Frag nicht ... erst fabrizierte sie moderne Beleuchtungskunst auf dem 'Market Place', dann ist sie zur Chefin gegangen oder bestellt worden - und seither hat sie anscheinend keiner mehr gesehen ..."
"Also, dann versohl ihr halt den Hintern, wenn sie dauernd abhaut oder nur Blödsinn macht! Ich dachte, Du hättest sie jetzt im Griff? Sagtest Du gestern nicht ... naja egal, mach' von mir aus mit ihr was Du willst - aber um Himmels Willen später Dietmar! Später!"
"Pah! Dazu müßte ich sie ja erstmal wieder finden bzw. einfangen!"
"Dann sag der Security Bescheid - dann sollen die das machen! Zuwas haben wir die denn?"
"Hmmm gute Idee! Die haben sicherlich nix Besseres zu tun ..."
"Himmel Dietmar!"
Dietmar verdrehte die Augen - Himmel! Mike nervte heute wieder furchtbar. Aber was sollte er machen? Er war der Boss - sein Wort zählte. Dietmar seufzte innerlich und dachte an die Worte, die sein alter Herr schon vor Jahren einmal zu ihm gesagt hatte: "Mein lieber guter Junge - tu was Dein Boss sagt und merke Dir: Der Boss hat immer Recht - auch wenn er nicht Recht hat ..."
Schließlich schnappte er sich abermals Mike's Telefon und wählte die entsprechende Nummer.
""Jaja schon gut Mike! Ich rufe Evil Dick ja schon an ... Und während der sich um Lizzy kümmert, gehen wir zwei solange zu Stiel - vorher läßt Du mir sowieso keine Ruhe ..."
... Fortsetzung folgt
Ok, das wars mal wieder - eine schöne restliche Arbeitswoche wünsche ich Euch allen und haltet die Ohren steif!
Bis Sonntag zur nächsten Stairway-Zeit ...
Gruß
Twisi
http://www.seriousandfun.de
http://www.seriousandfun.de/html/heaven/Indexheaven.htm
Mittwoch und wie versprochen erscheint am alten Wochenplatz wieder eine Folge :-) - Dieb will noch ein wenig pausieren, daher kommt diese Folge wie die nächsten paar wieder von mir.
Habt Ihr auch schon bemerkt, daß Euer Boss manchmal seltsame Einfälle hat? Oder daß er sich manchmal über Dinge sorgt, über die man sich nicht sorgen sollte? Ähnliche Erfahrungen dürfen heute Dietmar und Lizzy machen - aber seht selbst:
Abber ... Sie kenne isch doch! Sie sind die Dame aus meinem Muster-Zimmer!!! Isch möschte Sie auf jedenfall in 10 Minuten in meinem Büro sprechen!"
Die Worte klingelten Lizzy immer noch in den Ohren und tausend Gedanken raßten ihr durch den Kopf als sie sich auf den Weg zu Marie B' machte:
'Oh je! Auch das noch! Was will die nur von mir? Bestimmt werde ich jetzt rausfliegen ... nach dem was ich mir gestern alles geleistet hatte - und Dietmar wird sie bestimmt auch furchtbar schimpfen, daß er mich hierhergeholt hat. Oder wird sie ihn vielleicht auch noch entlassen?
Aber wenn ich rausfliege und arbeitslos bin dann ... dann bekomme ich weniger Geld. Und wie soll ich dann leben? Wie soll ich meine Miete davon bezahlen und die Katzenimpfungen im Frühjahr ... Wie soll ich überhaupt meine Biester daheimt durchbringen? Oh Gott, was mache ich nur???'
Wie durch ein Wunder verlief sich Lizzy nicht schon wieder in dem großen Erlebnis-Center-Komplex. Aber James hatte ihr den Weg dorthin eigentlich auch genau beschrieben, nachdem er endlich die große Güte gehabt hatte, sie wieder abzusetzen - anscheinend machte es ihm gar nix aus ca. 62 Kilo längere Zeit auf den Armen zu haben. Andererseits war sie ja froh gewesen, als er sie von der Leiter im letzten Moment aufgefangen hatte ...
Naja, wie dem auch sei - inzwischen war sie am Ziel angekommen und stand nun mit ganz weichen Knien an Marie B' s Büro-Türe während sie vorsichtig anklopfte.
"'erein!"
"Sie ... sie wollten mich sprechen?" hörte sich Liz mit leiser und zaghafter Stimme sagen, als sie schüchtern in das imposante Büro der obersten Hotel-Chefin eintrat.
"Ah ja! Ganz recht! Bitte setzen Sie sisch Frau 'eichert'!
Naja ... lange hätte sie mit den wackeligen Knien sowieso nicht mehr stehen können und so nahm Lizzy also in dem Ledersessel Platz der gegenüber Mary B's gewaltigem Schreibtisch stand. Mein Gott was für ein Büro! So was Edles kannte sie bisher nur aus diversen TV-Serien. Noch nie hatte Lizzy aber eines in der Art live zu sehen bekommen ...
Unterdessen blickte Marc in der Kantine endlich auf die Uhr und konnte es kaum fassen: "Oh Gott Jessi! Weißt Du wie spät es ist?"
"Hmmm was?"
"Um Himmels Willen wir sind schon über eine Stunde hier und reden!"
"Ach komm' das kann nicht sein - oder doch? Oh Mist! Fast 12.00 Uhr! Meine Zimmer!"
"Meine Deko! Dietmar wird mich umbringen!"
Wie von der Tarantel gestochen sprangen die beiden hoch und eilten schnellen Schrittes aus der Kantine ...
Während Jessi in Richtung ihrer noch zu machenden Zimmer verschwand, erlebte Marc auf dem 'Market Place' eine Überraschung: irgendjemand hatte wohl Heinzelmännchen gespielt und inzwischen seinen Job auf merkwürdige Art und Weise erledigt.
James, der seither Lizzy's Müll und Gerätschaften weggeräumt hatte, klappte gerade noch die Leiter zusammen, als er ihn heraneilen sah: "Hiho Marc! Na, was sagst Du zu Lizzy's Deko-Meisterleistung?"
"Lizzy hat das getan?"
"Jepps ... nachdem wohl keiner von Euch anderen Helden dazu im Stande war ..."
"Ich war nur kurz in der Pause!"
"Hehe Jungchen ... na klar ... kurz ... soso ... Am besten Du kommst jetzt mit mir ins Büro und erzählst das Deinem Chef - hehe!" grinste James ihn breit an.
Marc wurde puderrot und begann zu stottern: "Äh ... also ..."
"Hahaha! War doch nur Spaß - ich verpfeiff Dich schon nicht, Kleiner! Aber hier gibt's jetzt sowieso nix mehr zu tun! Wir könnten derweil ins Büro gehen und uns mit diesem neuen PC-Game beschäftigen, daß ich mir heute morgen organisiert habe - zumindest solange bis wir neue Anweisungen vom Boss bekommen - Los komm schon!"
Während James und Marc sich auf den Weg machten, um ihren eigenen Beschäftigungen nachzugehen, kam sich Lizzy in Marie B's Büro mehr als nur klein und unbedeutend vor, um genau zu sein wäre sie am Liebsten gleich irgendwo in einem Loch vollends versunken.
Und dann noch dieser Blick der Chefin - so so ... nachdenklich. So, als würde sie sich überlegen, was sie mit so einer unfähigen Untergebenen nur machen sollte.
Von Kopf bis Fuß wurde Lizzy gemustert, dann fiel ihr Blick auf ein Din-A4 Blatt, welches auf dem Schreibtisch lag.
'Oh Gott! Das ist bestimmt mein Entlassungsschreiben!" dachte Lizzy verzweifelt. Schließlich blickte die Chefin wieder auf und schüttelte dann langsam den Kopf:
"Mon Dieu! Ich 'ätte nischt gedacht, daß die Person, der ich soviel zu verdanken 'abbe und die isch den ganzen Morgen verzweifelt gesucht 'abbe, direkt 'ier in der Teschnik arbeitet!"
Lizzy hielt die Spannung nicht mehr aus und wie aus einem Springbrunnen sprudelten die Worte hervor:
"Ach, ach Chefin - ich ... ich weiß ja, daß ich Mist gebaut habe ... und ... und es tut mir auch so leid - ehrlich ... ich ... ich kann verstehen, wenn Sie mich nun rausschmeißen wollen ... aber bitte ... bitte verschonen Sie Dietmar! Der kann wirklich nix dafür ... und ... und ... derweil hat Dietmar es nur gut gemeint und ... und ..."
"Wer ist denn Dietmar?" unterbrach Marie B' Lizzy's Gejammere.
"Mein ... mein Chef ... Herr Rheineck ... aber er kann wirklich nix dafür - ehrlich!"
"Hmmm 'err Rheineck - soso ... vielleischt sollte isch mit ihm auch mal ein Wörtchen reden ... abber daß 'at noch Zeit!"
"Oh bitte - nicht! Sie ... Sie dürfen Dietmar nicht auch noch rausschmeißen ..."
"Warum sollte isch? 'ören Sie - isch weiß bis 'eute nischt, warum Sie gestern in meinem Show-Room geschlaffen 'abben - abber es war wohl ein Geschenk des 'immels im Nach'inein!"
'Bitte? Was redete die da? Ein Geschenk des ... Himmels?' Lizzy traute ihren Ohren nicht - sicher hatte sie es aufgrund Marie B's starkem französischen Akzent nicht richtig verstanden.
"Wie? ..."
"Wären Sie gestern nischt gewesen, dann wäre mein Gespräch mit der Dame und den 'erren der Firma Kleckerfrau sischer anders verlauffen ..."
"Äh ... ja ... vermutlich weniger peinlich für Sie Frau Chefin ..."
"Peinlisch? Nunja ... Wie auch immer! Sie 'abben es geschafft, daß unser 'otel in deren Reise-Katalog mit aufgenommen wird!"
"Ich?"
'Was habe ich denn damit zu tun? Nur weil ich gestern ein wenig dieses Erlebnis-Zentrum gelobt habe? Derweil war ich doch sowas von 'neben der Kappe' gewesen ...' dachte Lizzy erstaunt und blickte ihre Chefin groß an.
"Ja! Das war wohl 'auptsäschlisch Ihr Verdienst Frau 'eichert! Und isch wollte misch bei Ihnen persönlisch dafür bedanken!"
Lizzy konnte es nicht fassen! Das gab es doch gar nicht!
Und so bekam sie kaum noch ein Wort heraus bis auf ein leises:
"Hmmm - bitte ... gerne geschehen - wenn wieder mal was ist ..."
Und prompt nutzte ihre Chefin diese Gelegenheit um Lizzy für ihre Zwecke einzuspannen:
"Ja - es ist wieder mal etwas! Deswegen möschte isch Sie außerdem noch sprechen! Isch denke, es gibt keine Zeitschrift mit Namen " 'ier liegen Sie rischtisch!" stimmts?!"
"Äh... nö ... nicht daß ich wüßte - ich ... ich mußte doch irgendwas sagen gestern!"
"Jaja ... nur die Dame und die 'erren der Firma Kleckerfrau wissen das wohl nischt und würden gerne weiter'in mit Ihnen zusammenarbeiten ..."
"Mit mir???"
"Sehen Sie - das ist das Problem! Isch würde diese Firma nur ungern enttäuschen! Und wenn isch einerseits zugebbe, daß Sie nischt die Person sind, für die Sie sisch ausgegebben 'abben, dann könnte daß im Nach'inein ein schlechtes Bild auf unser 'otel werfen!"
"Ja - aber warum denn?"
"Wenn wir zugebben, daß bei uns sozusaggen 'ochstabbler die Möglischkeit 'abben 'ier ein und auszuge'en ..."
"Ach, dann sagen Sie doch, daß Sie mich nicht mehr ausfindig machen konnten ... wir können doch schlecht so mir nix Dir nix einfach eine neue Zeitung auf den Markt werfen, nur damit die Firma Kleckerfrau was zum Lesen oder zum Zusammenarbeiten hat!"
"Hmmmm ... keine schlechte Idee ... Sie bringen misch da auf etwas ..."
"Äh ... Moment mal! Ähem ..."
"Abber lassen Sie das nur meine Sorge sein! Vorerst bin isch sehr mit Ihnen zufrieden!"
"Ich ... ich werde also ... nicht entlassen?"
"Nein! Natürlisch nischt! Sie 'abben wie mir scheint Ideen! Sie 'abben die Gabbe zum Improvisieren! Und isch glaubbe, es wird Zeit für neue Ideen - für frischen Wind! Übbrigens ... die neue Deko auf dem 'Market Place' - war das allein Ihr Werk?"
"Naja ... schon ... es ... es sieht ein wenig merkwürdisch - ähem merkwürdig aus ... isch ... äh ich weiß ..."
Marie B's Akzent begann langsam auf Lizzy abzufärben, aber die Chefin schien nichts davon zu bemerken.
"Hmmmm - etwas gewöhnungsbedürftig - vielleischt auch etwas zu abstrakt - abber ... eigentlisch auch sehr extravagant!"
"Naja ... äh ... kann ich nun wieder an die Arbeit gehen?"
Lizzy wollte trotz allem so schnell wie möglich wieder aus diesem Büro kommen - nicht, daß es sich die Chefin vielleicht anders überlegte und sie doch noch hochkant hinauswarf. Und überhaupt: Das alles kam ihr irgendwie sehr merkwüdig vor. Andererseits - so waren Chefs oder Chefinnen eben: immer ein wenig 'merkwürdisch' und ganz abgesehen davon - der Boss hat schließlich immer Recht!
"Ja, Frau 'eichert - gehen Sie ru'ig wieder an die Arbeit! Wie gesagt: Isch bin sehr zufrieden mit Ihnen!"
'Uff!!! Das darf ja wohl nicht wahr sein! Träume ich nun oder bin ich wach? Wenn das Dietmar wüßte!!! Oder Marc! Hmmmm Marc ... den habe ich schon ewig nicht mehr gesehen ...
Am besten mache ich mich sofort auf die Suche nach ihm und erzähle ihm alles!' dachte sich Liz als sie wieder draußen auf dem Gang war. Dann machte sie sich schleunigst auf den Weg um Marc zu suchen. Moment ... wo war sie noch gleich hergekommen? Links oder Rechts?
Dietmar war ein paar Stockwerke weiter unten derweil immer noch mit dem armen 'Coaster-Sitzungs-geschädigten' Mike beschäftigt.
"Ach Dietmar - das ist doch zum junge Hunde kriegen! Erst dieser Hyper mit all seinen Macken! Dann Fantasia, daß immer noch nicht läuft ... und nun noch dieser Stand-Up-Dingsda! Unser Chef möchte am liebsten nächste Woche schon den Grundstein für dieses 'Baby' legen ..."
"Jaja nun krieg Dich wieder ein - soooo schnell schießen die Schwaben nicht!"
"Preußen!"
"Was?"
"Die Preußen schießen nicht so schnell ... aber ... unser Chef schon! Er plant, daß das Projekt nächsten Sommer eröffnet werden soll - und damit basta! Stell Dir das mal vor!"
"Ach was, daß glaube ich nicht, daß das bis dahin klappt! Wie sieht es denn nun eigentlich mit den Baugenehmigungen und dem ganzen Papierkram dafür aus?"
"Naja die Genehmigung ist natürlich noch nicht ganz durch - aber die diesbezüglichen Gespräche zwischen dem Bauamt, Herrn Stiel und was weiß ich wer da noch alles und mit wem zusammen beteiligt bzw. im Gespräch ist oder war, laufen ja schon eine ganze Weile - das weißt Du doch und lange wird das nicht mehr dauern, dann haben wir die Jungs von der Herstellerfirma auf dem Gelände ... und dann geht das Theater wieder los ..."
Oh ja! Diesen Zustand von Mike kannt Dietmar bereits zur Genüge - in dieser Stimmung war mit seinem Chef nix, aber auch gar nix mehr anzufangen ...
"Naja, nun beruhige Dich mal Mike - das werden wir schon hinbiegen! Fahr Du nächste Woche erstmal in Urlaub und erhole Dich mal richtig! Dann sehen wir weiter!"
"Urlaub? Nix Urlaub! Kur! Eine Kur hat mir der Arzt aufgebrummt ... furchtbar - es graut mir eigentlich jetzt schon davor - und ob es meinem Kreuz was nützt, weiß ich auch nicht ... Ach, und ich kann Dich doch jetzt nicht mit allem hier alleine lassen und ... Himmel ich brauche einen Schnapps - mir ist ganz übel!"
"Mike! Gaaaanz ruhig, ja?! Weißt Du was? Ich schlage vor, wir setzen uns nochmal mit Herrn Stiel zusammen und sehen uns die ganze Sache nochmals in Ruhe an! Aber erst muß ich noch nach Lizzy und den anderen Chaoten hier sehen - ich habe ein ungutes Gefühl ..."
"Meinst Du das bringt was?"
"Klar - man kann sie ja leider nicht alleine lassen!"
"Ich meine doch nicht Lizzy und die anderen! Ich meine Herrn Stiel!"
"Sicher wird das was bringen ... ich hatte bei der Eröffnung des Hypers ein paar Worte mit ihm gewechselt ... scheint doch ein sehr umgänglicher und vernünftiger Mensch zu sein!"
"Ach, der Chef hat doch schon zu allem 'Ja und Amen' gesagt und dann noch dieser Idiot von einem Marketingchef ... Pah! Blauengel mit seinen blöden Statistiken - der alles ja soooo viel besser weiß ... ich hasse diese Stitzungen wirlich und ... und ..."
Dietmar hatte sich inzwischen Mike's Telefon geschnappt:
"Momentchen Mike, ich rufe nur kurz James an und kläre ab, ob alles in Ordnung ist, dann können wir ... Ja Hallo James! Sag mal, ist bei Euch eigentlich alles ok? Was? Wie? Mann! Mach doch mal den Mund leer - ich verstehe kein Wort! So jetzt ist es besser! Was piepst denn da im Hintergrund? Spielt da vielleicht schon wieder jemand so ein PC-Game? Habt Ihr nix Besseres ... achso Marc macht Pause ... naja ... Also was gibt es Neues? Aha ... aha ... Soso die Stinkey's wollten im Heizungskeller baden ... Waaas??? Sind die wahnsinnig geworden?
Ach? Es ist wieder alles ok! Schön, das freut mich aber ... äh ... aha ... jaja ... darum kümmern wir uns später ... ja ... genau ... Halt Moment, nicht auflegen! Sag mal James, weißt Du ob Lizzy noch mit dekorieren beschäftigt ist? Ja genau ... ich habe ihr das so aufgetragen, ganz recht! Wie? Was soll das heißen? BITTE? Moderne Kunst? Oh je ... und wo ist sie jetzt? Ach so, zur Chefin ... Moment! Wieso eigentlich? Und wie lange schon? Grundgütiger ... na prima ... das fehlte noch ... ja ... jaja ... schon gut, ich kümmere mich darum!"
Dietmar schüttelte den Kopf und legte auf während Mike ihm nur einen ungeduldigen Blick zuwarf:
"Also was machen wir jetzt? Sollen wir gleich zu Stiel gehen solange der noch da ist? Mir brennt das echt unter den Nägeln ... und Hunger habe ich auch langsam ..."
"Ja ... geh Du mal voraus ich ... komme sofort nach ... ich muß da noch was erledigen - verdammt noch mal! Ich sag es ja! Man kann Liz keine 10 Minuten alleine lassen!"
"Was hat sie nun wieder verbrochen?"
"Frag nicht ... erst fabrizierte sie moderne Beleuchtungskunst auf dem 'Market Place', dann ist sie zur Chefin gegangen oder bestellt worden - und seither hat sie anscheinend keiner mehr gesehen ..."
"Also, dann versohl ihr halt den Hintern, wenn sie dauernd abhaut oder nur Blödsinn macht! Ich dachte, Du hättest sie jetzt im Griff? Sagtest Du gestern nicht ... naja egal, mach' von mir aus mit ihr was Du willst - aber um Himmels Willen später Dietmar! Später!"
"Pah! Dazu müßte ich sie ja erstmal wieder finden bzw. einfangen!"
"Dann sag der Security Bescheid - dann sollen die das machen! Zuwas haben wir die denn?"
"Hmmm gute Idee! Die haben sicherlich nix Besseres zu tun ..."
"Himmel Dietmar!"
Dietmar verdrehte die Augen - Himmel! Mike nervte heute wieder furchtbar. Aber was sollte er machen? Er war der Boss - sein Wort zählte. Dietmar seufzte innerlich und dachte an die Worte, die sein alter Herr schon vor Jahren einmal zu ihm gesagt hatte: "Mein lieber guter Junge - tu was Dein Boss sagt und merke Dir: Der Boss hat immer Recht - auch wenn er nicht Recht hat ..."
Schließlich schnappte er sich abermals Mike's Telefon und wählte die entsprechende Nummer.
""Jaja schon gut Mike! Ich rufe Evil Dick ja schon an ... Und während der sich um Lizzy kümmert, gehen wir zwei solange zu Stiel - vorher läßt Du mir sowieso keine Ruhe ..."
... Fortsetzung folgt
Ok, das wars mal wieder - eine schöne restliche Arbeitswoche wünsche ich Euch allen und haltet die Ohren steif!
Bis Sonntag zur nächsten Stairway-Zeit ...
Gruß
Twisi
http://www.seriousandfun.de
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