Hallo allerseits. Gestern Nacht bin ich mit Family aus USA zurückgekommen und habe damit meinen fast 3-wöchigen Coasterurlaub beendet. Nun werde ich Euch, bestimmt nicht in einem Stück, berichten, was wir so (Eltern und ein Kumpel mit!) in den Parks erlebt haben. Zunächst eines vorweg: In allen Parks war die Stimmung bei den Gästen und auch Operatern schon relativ schlecht, irgendwie ängstlich und angespannt. Aber ja auch kein Wunder nach dem, was da passiert ist. Nun aber zur Reise selbst: Wir flogen von Frankfurt nach Pittsburgh. Dann am Montag der erste Park:
Kennywood Park Der Park war eigentlich nur wegen Halloween offen und an diesem Tag nicht sehr voll. Aber vielleicht auch, da das Wetter nicht so dolle war. Es regnete morgens und war recht kühl. Zuerst ging es zu Phantom's Revenge, und dort gleich die erste Enttäuschung: Ride closed! Die Bahn hatte den ganzen Tag nicht geöffnet. Schade, sieht von außen sehr viel versprechend aus . . . ! Dann eben zuerst auf Thunderbolt, einem Wooden-Coaster, der mir recht gut gefiel. Aber auch ein Manko: die Fahrt ist sehr kurz. Der First Drop, Helix, und zurück Richtung Station. Danach zu Enterprise, ich glaube sogar, ein HUSS-Modell. Sehr gute Fahrt. Dann auf ein weiteres Karussell, Flying Carpet. Genauso wie 1001 Nacht auf deutschen Festplätzen. Nun auf den nächsten Coaster: The Exterminator. Ein Spinning-Coaster im Dunkeln. ;-) Doch schon eher was nach meinem Geschmack! Echt gut gelungener Ride. Nun auf Pittsburgh-Plunge, ein Water-Ride von Intamin. Der letzte Drop ist echt sehr hoch und sehr schnell, und unten spritzt das Wasser beim Aufprall der Boote die gesamte Anlage und die Station voll. Wirklich schön ! ! Jetzt auf den Ride, auf den ich mich schon in Deutschland gefreut hatte: Pitt Fall. Dieser 80 m hohe Giant Drop von Intamin ist einfach nur genial. ;-) :-) Man hat echt das Gefühl, der Magen fliegt einem bis zum Hals. FRAGE an alle Insider unter Euch: ist dieser Ride eigentlich noch der höchste FreeFall der Welt ? ? ? Dann auf The Racer, ein Dueling-Wooden-Coaster, der wirklich Spaß macht, vor allem, wenn man ganz vorne sitzt. Dann auf Skycoaster: mein Erster überhaupt ! ! ! Es ist Wahnsinn ! In dem Moment, in dem man die Leine löst, glaubt man wirklich, geradewegs in den boden zu rasen, doch dann geht es wieder hoch, der Magen kribbelt wie verrückt, man fliegt wirklich . . . herrliches Gefühl. Doch auch etwas zu teuer, wie ich finde. Aber da wir zu dritt fuhren, mein Dad , mein Kumpel und myself , hatten wir noch die billigste Variante erwischt. Anschließend auf Aero 360, genauso wie Sky Flyer auf deutschen Festplätzen. Bloß viel höher und schneller ! Dann noch auf Raging Rapids, ein Rapid-Ride. Man wird wirklich SAUnass ! ;-) Und am Schluss noch mal zwei Fahrten auf Pitt Fall, dem besten Free Fall der Welt. Das war also der erste Park. Der Park selbst ist wirklich schön, viele Bäume und viel Grün. :-) So. Ich mach schon jetzt mal die erste Pause, da ich noch ein bißchen schlafen will und noch ein paar Einkäufe machen muss. Die weiteren Park-Erlebnis-Berichte folgen. Bis denne,
beim Lesen des Trip-Reports bin ich über ein paar Ungereimtheiten gestolpert.
>Kennywood Park ... >! Dann eben zuerst auf >Thunderbolt, einem Wooden-Coaster, der mir >recht gut gefiel. Aber auch >ein Manko: die Fahrt ist >sehr kurz. Der First Drop, >Helix, und zurück Richtung Station.
ca. 900 m Länge, Double Out'n'Back-Layout.
>Danach zu Enterprise, ich glaube >sogar, ein HUSS-Modell. Sehr gute >Fahrt. Dann auf ein weiteres >Karussell, Flying Carpet. Genauso wie >1001 Nacht auf deutschen Festplätzen.
Flying Carpet ist ein vierarmiger Teppich von Zierer, 1001 Nacht wurde von Weber produziert und hat nur einen Arm, der allerdings viel höher ist.
>Nun auf den nächsten Coaster: >The Exterminator. Ein Spinning-Coaster im >Dunkeln. ;-) Doch schon eher >was nach meinem Geschmack! Echt >gut gelungener Ride. Nun auf >Pittsburgh-Plunge, ein Water-Ride von Intamin.
Das Ding ist von O.D. Hopkins
>Der letzte Drop ist echt >sehr hoch und sehr schnell, >und unten spritzt das Wasser >beim Aufprall der Boote die >gesamte Anlage und die Station >voll. Wirklich schön ! ! >Jetzt auf den Ride, auf >den ich mich schon in >Deutschland gefreut hatte: Pitt Fall. ... >Hals. FRAGE an alle Insider >unter Euch: ist dieser Ride >eigentlich noch der höchste FreeFall >der Welt ? ? ?
Nein.
>Dann auf The Racer, >ein Dueling-Wooden-Coaster, der wirklich Spaß
Das Ding ist ein Möbius Racer, kein Dueling Coaster.
... >Variante erwischt. Anschließend auf Aero >360, genauso wie Sky Flyer >auf deutschen Festplätzen. Bloß viel >höher und schneller !
Ein Sky Flyer von Vekoma (normale Sitze) ist 18 m hoch, ein Hawk 48 (Suspended Sitze) von Zamperla gerade mal 3 m höher.
>Dann noch auf Raging Rapids, ein >Rapid-Ride. Man wird wirklich SAUnass >! ;-) Und am Schluss >noch mal zwei Fahrten auf >Pitt Fall, dem besten Free >Fall der Welt. ...
Bist Du schon alle gefahren, so daß Du dies beurteilen könntest?
@ Ralph: - Thunderbolt ist im Gegensatz zu den meißten anderen Woodies, die ich in diesen knapp drei Wochen gefahren bin, relativ kurz. Die meißten der anderen Parks sind mindesten 1200 bis 1500 m lang! - zu Pitt Fall . Ob er der beste Free Fall der Welt ist, naja , dass ist halt meine Meinung. Ich bin schon viele gefahren und von allen war dieser der Beste!!
Und weiter mit meinem Bericht.
Am nächsten Tag gings gleich weiter zum nächsten Park: Paramount`s Kings Dominion Auch hier das gleiche Bild. Ziemlich leerer Park und ziemlich mieses Wetter. :-( Dafür aber den ganzen Tag trocken!!! Nach einer Fahrt auf Berserker, einer Schiffschaukel ging es zuerst auf Avalanche , einer Bobbahn, die mir besser gefiel als die Anlagen, die es bei uns in Deutschland gibt. Danach auf Anaconda. Dieser Looping-Coaster verläuft über und unter einem See. Nach dem First Drop fährt man durch einen Tunnel, danach in einen Loping, Boomerang und noch zwei Korkenzieher knapp über dem Wasser. Diese Bahn macht echt Laune. Dann auf Flight of Fear. Dieser Dark-Coaster ist sehr extrem. Ein Abschuss wie bei RCC in WDW Florida und danach eine Fahrt im Dunkeln wie bei Space Mountain, bloß hier sieht man wirklich nichts. Dazu noch kopfüber, schon recht hart. Zum Glück aber haben die Wagen keine Überrollbügel, dass macht es doch etwas veträglicher. Anschließend erstmal zur Beruhigung auf Log Flume, eine Wildwasserbahn mit einem recht hohen letzten Drop. Doch hier wird man nicht ganz so nass wie bei den meißten anderen Anlagen in USA. Dann auf Hurler. Dieser Woody ist nicht sehr groß, dafür bietet er einen doch recht hohen First Drop, so dass man hier auch ordentlich Airtime verspürt. Nun war es endlich so weit. Jetzt waren wir, d.h. mein Kumpel und ich bereit für Hypersonic-XLC. Die Bahn lief übrigens den ganzen Tag ohne Probleme, vielleicht, da der größte Beuscheransturm inzwischen vorbei ist und sie nicht mehr ganz so viele Fahrten machen muss. Nach nur 10 Minuten in der Warteschlange, in der Mann jeden Abschuss des Zuges gut hörbar miterlebt (LAUT ! ! !) , standen wir schließlich in der Station und nahmen zwei Plätze im zweiten Wagen ein. Vor der ersten Sitzreihe ist eine Windschutzscheibe , fast wie im auto, angebracht. Und diese ist vollkommen notwenig ! ! Dann erstmal eine doch im Gegensatz zu anderen Coastern recht lange Prozedur: die Bügel schließen. Hier sind sie nur wirklich sehr schwer und mit äußerster Kraft zu schließen, aber sicher ist sicher. Dann raus aus dem Bahnhof selbst, Halt vor einer Ampel. Ein Operator erklärte uns noch einmal, was zu beachten und unbedingt zu vermeiden sei. Dann Blick auf die Ampel: rot, gelb, grün, looooooooos ! ! ! ! W O W ! Zuerst ist es gar nicht mal so schlimm, man denkt, das geht ja noch, doch nach etwa 40 Metern, wo der Zug nur noch schneller wird, würde man dann doch liebendgerne wieder anhalten. Der Körper wird hier quasi in den Sitz eingraviert. Dann den Berg hoch, Wahnsinn, Blick in den gräulichen Himmel, dann oben wieder in die Waagerechte. Hier steht der Zug dann fast. Doch kaum hat er den Turm erklommen und überwunden, rast er schon wieder hinab. Senkrecht. Der Körper hebt vollständig vom Sitz ab. Dieses Feeling kann wohl nicht mal MF in CedarPoint toppen. Dann eine eröhte Kurve, und mit einer immer noch erheblich hohen Geschwindigkeit zurück zur Station. :-) :-) :-) W a h n s i n n ! ! ! ! Doch nach der Fahrt ist man doch schon sehr geschafft. Also erstmal eine kleine Kaffeepause. Anschließend dann auf Grizzly, einem Wooden-Coaster mitten im Wald. Hier trifft der Name ACHTERbahn noch wirklich zu. Die Strecke verläuft tatsächlich wie eine doppelte 8 und ist allen sehr zu empfehlen. Schöner Ride. Danach auf Shockwave, ein Stand-Up Coaster, allerdings mit 2 Personen, die nebeneinander stehen. Nicht so großartig, 1 Looping und eine restliche zwar kurvenreiche aber dennoch nicht so berrauschende Fahrt. Dann zu Rebel Yell. Dieser Dueling-Wooden-Coaster (@ Ralph: dieses Mal richtig?????) ist etwas ganz besonderes: ein Zug fährt vorwärts, der andere rückwärts. Zuerst bin ich rückwärts gefahren und das ist schon ziemlich geil. Vor allem den First Drop kann man so noch mehr und intensiver genießen. ;-) Dann, direkt danach vorwärts. So bekommt man meiner Meinung nach mehr vom Duell der beiden Züge mit, welches bei diesem Ride recht gut gelungen ist. Zum Schluss dann noch auf Volcano, der am besten thematisierte Inverted-Coaster, den ich kenne. Man wird nach dem Start direkt in den Vulkan geschossen, direkt in einen ,,halben" Korkenzieher, der aus der Vulkanöffnung hinauskommt. Dieser biegt nach links ab. Es folgt eine Zero G-Roll und viele Korkenzieher, das alles sehr schnell und immer mit direktem Blick auf den Vulkan. Ein perfekter Ride, sowohl die Fahrt als auch die Thematisierung. Soviel zu diesem Park, der im Großen und Ganzen sehr schön angelegt wurde. Viele Bäume, viele Blumen und sehr sauber. Ohne Pause am nächsten Tag dann nach Baltimore in der Nähe von Washington D.C. . Unser Ziel : Six Flags America Hier wird man schon vor der eigentlichen Parkeröffnung eingelassen, muss dann aber warten und wird doch recht gründlich kontrolliert (doch in den jetzigen Tagen kann man ja wohl nicht gründlich genug sein ! ) . An diesem Tag war das Wetter endlich mal recht gut, trocken und Sonnenschein. Dieser Park war im Gegensatz zu den beiden vorigen recht gut besucht. Als erstes dann auf Iron Eagle, einem Top Spin mit 3-er Reihe. (oder so ähnlich);-) Anschließend dann auf den allerersten Flying Dutchman für mich: Batwing. Die Warteschlange war hier zum Glück nicht so lang wie von uns zunächst erwartet. Dennoch dauerte es 20 Minuten, bis mein Freund und ich endlich die Station erreichten und uns in den dritten Wagen begaben. Da die Reihe, in der wir lagen, nur von uns zweien besetzt wurde, nahmen wir beide die Plätze jeweils ganz außen ein. Ich auf der rechten Seite. Und dann endlich ging es los. Den Aufzug hoch, der recht schnell ist, wie ich finde. Dann der First Drop. WAHNSINN . Das Gefühl liegen hinunter zu rasen ist schon sehr extrem, aber man fühlt sich frei, man glaubt wirklich, man würde fliegen. Vor allem drunter hängend ist es natürlich ein wahrer HOCHgenuss. Nach einer geilen und wie ich fand leider viel zu kurzen Fahrt wieder in die Bremse. Ausstieg. Schade. Aber vielleicht könnten wir ja an diesem Tag nochmals fahren. ;-) Dann auf Roar, ein Wooden-Coaster, der stark getwistet ist und eine recht schöne Fahrt bietet. Anschließend gleich auf den nächsten Woody: The Wild One. Dieser Coaster ist der älteste des Parks. Doch was ihm an Höhe und Speed fehlt, macht er durch sehr enge Kurven wieder gut, so dass ab und zu schon richtige Wilde Maus - Gefühle auftauchen. Sehr schöne Bahn. Dann auf Superman - Ride of Steel. Schon der Anblick ist recht imposant, zumal wir Europäer ja nicht so viele dieser Art von Bahnen haben ... (nich nicht !!) ! Auch hier war es nicht sehr voll. Wir in den 6.Wagen des mit 8 Wagen ausgestattteten Zuges. Den aufzug hoch und schließlich der gewaltige, 61 m hohe First Drop. W O W ! Wahnsinnsgefühl mit einer Neigung von 70° hinunter zu rasen. Dann eine stark getwistete Strecke mit vielen Kurven und einem großen helix. Am ende noch einige Bunny Hills und das alles mit fast durchgehend 95 km/h. Sehr guter Ride ! ! ! Anschließend auf Typhoon Sea Coaster, einem Water-Coaster , der mir nicht unbedingt zusagte. Außer der letzte Drop ein bißchen mager. Dann auf Tower of Doom, ein etwa 45 m hohe Turm von Intamin, der mir gut gefiel. Und da es hier sehr leer war, gleich zwei Fahrten hintereinander. Dann noch auf Two-Face - The Flip Side, ein Face-to-Face Inverted-Boomerang. Und wir fuhren mit vier Leuten, diesmal auch meien Mum, der die Fahrt aber nicht ganz so gut gefiel, wie ich das Gefühl hatte. Egal. Und schließlich und endlich noch auf Joker's Jinx. Dieser Looping-Coaster ist auf so engem Raum gebaut, dass er von außen eher an ein wollknäuel als an einen Coaster erinnert. Doch die Fahrt ist geil. Abschuss auf knapp 90 km/h, dann die enge Fahrt mit insgesamt 4 Inversions und zahlreichen Kurven. Toller Abschluss. Doch halt: ich konnte doch meinen Dad nicht aus den Park gehen lassen, ohne Batwing gefahren zu sein. So also nochmal eine Fahrt auf Batwing, dieses Mal zu dritt. Und schließlich musste auch mein Dad anerkennen, dass diese Art von Coaster etwas ist, dass man nicht verpassen darf. Fazit dieses Parks: Zahlreiche Thrill-Rides und, wie ich finde, auch eine schöne Parkaufmachung (was ja wohl nicht immer so war) . Es gibt viele Grünflächen und Bäume. Nur die Sauberkeit könnte man hier doch noch etwas intensiver pflegen. ;-)
Soviel für den Moment. Bis morgen, dann die weiteren berichte. U.a. Cedar Point, SF Marine World und SF Magic Mountain .
Nach SF America dann erstmal zwei Tage ohne jeglichen Park . :-( Aber die Fahrt von Baltimore zum Eerie-See ist doch sehr weit, so dass man schon zwei ganze Tage braucht, um dort hinzukommen. Dann, am Samstagmorgen, Ankunft beim nächsten Park:
Cedar Point Auch wenn man den Park doch relativ oft im TV in verschiedenen Berichten zu sehen bekommt, so ist es doch beeindruckend, auf die Insel zuzufahren und die vielen Coaster direkt am Wasser aufgereit zu sehen. Der Park war an diesem Tag recht gut besucht. Auch hier hatte man nur wegen Halloween geöffnet, die sogenannten HalloWeekends standen an. Das heißt zwar, dass der Park nicht sehr leer ist aber auch, dass alle Rides noch bis 22:00 Uhr fuhren !!! ;-) Als wir dann die Main Street betraten, die hier den ganzen Park in der Mitte durchteilt, dachten wir: ,,erstmal ein paar Rides zum Warmwerden ! " Und so ging es als erstes zu Disaster Transport, ein Dark-Coaster im vorderen Bereich des Parks. Der Coaster ist zu vergleichen mit Euro-Sat im EP, nur dieser Ride ist um einiges schneller und die Fahrt länger . Und der First Drop im Dunkeln : W O W ! Zwar nicht so hoch, aber für einen Ride im Dunkeln sehr steil und schnell... Hierauf gleich der nächste Coaster : Wild Cat . Diese Bahn ist eine Wilde Maus, allerdings mit breiteren Schienen und einer anderen Fahraufmachung wie die meissten Mäuse , die wir aus Deutschland kennen. Diese Fahrt fand ich nicht ganz so gut, zwar recht kurvig und wenig, aber irgendwie zu kurz geraten und dafür eine zu lange Wartezeit (20 Minuten!) . Danach auf den Coaster, der seit diesem Tag einer meiner klaren Favoriten ist: Magnum XL-200 . Dieser Vorläufer von MF ist sehr gut gelungen. So fährt man nach dem First Drop sofort wieder steil hoch, dann ein bißchen nach links geneigt und schräg nach links geneigt steil runter, am Rande des Sees, direkt in einen Tunnel und anschließend über eine stattliche Anzahl von Bunny Hills. Der Coaster hält den Anfangsspeed fast durchgehend und ist einfach genial, macht richtig Spaß, und da an diesem Tag zwei Züge fuhren, war die Wartezeit mit 35 Minuten auch nicht zu lang. :-) Dann, vor einer Mittagspause, auf Thunder Canyon, ein Rapid-Ride, der im Gegensatz zu fast allen anderen Rides im Park gut thematisiert wurde. Hier wird man auch richtig nass ! Doch das Wetter an diesem Tag war gut, 20° und Sonne, so dass die Klamotten doch recht bald trockneten. Nach einer Pause in einem der Restaurant dann endlich zu Millennium Force. Und wir hatten gut kalkuliert. Nach der Öffnung des Parks am Morgen waren fast alle Besucher, vor allem die jüngeren, gleich zu MF gelaufen, so dass die Bahn am Morgen sehr voll war. Doch jetzt war er nicht mehr so voll, zumindest leerer als am Vormittag. Dennoch mussten wir 55 Minuten warten, obwohl zwei Züge in Betrieb waren. Dann in die Station. Be - und Entladen wird bei diesem Coaster übrigens getrennt vorgenommen. Mein Kumpel und ich schließlich in den vierten Wagen eines gelben Zuges. Und ab gings. Lift rauf. Und hier merkt man schon, dass der Coaster wahnsinnig hoch ist, denn die Neigung der Strecke beim hochfahren ist schon sehr extrem, man glaubt, fast senkrecht nach oben zu fahren. Oben dann kurz der wunderschöne Blick auf den Park, dann aber gleich der Blick nach unten : O o o o o o o o o p s ! ! ! Man hat echt Schiss, jetzt wo es wirklich losgeht. Wer das sieht, der kann wohl auch nicht ruhig bleiben ! Zudem der Kick: durch die extreme Neigung der Abfahrt sieht man nichts von der Schiene !;-) Dann ging's los ! Runter, fast senkrecht, der Körper hebt aus dem Sitz , Airtime, der Magen scheint sich schon fast in Mundnähe zu bewegen . . . ;-) Unten dann das genaue Gegenteil. Maximale G-Kräfte, der Magen klebt einen förmlich an den Kniekehlen . . . ! Aber zum Glück geht's ja gleich wieder hoch, Kurve, die Köpfe hängen nach unten, nächste Abfahrt. Hügel. Doch ein Manko: hier bleibt Airtime fast völlig aus, ab was solls ! Nach fast zwei Minuten wieder in die Bremse. U F F ! Geschafft! Und überglücklich ! ! ! Die Bahn haut einen echt aus den Socken und ist doch schon sehr extrem ! Dann, nach einer ausgiebigen Verschnaufpause auf Cedar Creek Mine Ride, einem Mine-Coaster, der mir nicht so gut gefiel. Lahm und kurz. Anschließend auf Blue Streak, einem älteren Wooden-Coaster in weiß, aber mit blauen Zügen. Auch nicht gerade berauschend, aber doch ganz spaßig ! ! Dann auf Power Tower.Und der ist hier echt super gebaut worden. Vier Türme, die oben miteinander verbunden sind. Eine wunderschöne Anlage, die auch sehr schnell ist und Spaß macht. Sowohl die zwei Abschuss-Türme als auch die beiden mit freiem Fall. Dann zu Mean Streak, einem sehr gigantischen Wooden-Coaster, der einen wunderbaren First Drop bietet und dann durch Hügel und Täler rast, die sich rund um den Coaster ,,schlängeln". Nicht sehr voll, warum auch immer ... ! Anschließend auf Gemini, ein Dueling-Wooden-Coaster. Wir, mein Dad und ich waren im roten Zug. Schöne Fahrt, schnell, aber doch sehr saubere Fahrt. Doch halt: die Bahn hat ja auch stählerne Schienen ! ! ! Dann noch auf Raptor, Werner Stengels Meisterwerk, was Inverter anbelangt. Zuerst der große Looping, dann Cobra Roll, Zero G-Roll und Boomerang, und... und... und... ! :-) Auch diese Bahn finde ich, ist eine der absolut besten auf der Welt . Sehr schnell, sehr viele Inversions und sehr viel Spaß ! ! ! Hierauf dann auf Snake River Falls. Dieser Waterride bietet einen hohen und sehr steilen letzten Drop, der vor einer Brücke endet, so dass alle , die auf der Brücke stehen, die volle Ladung Wasser abbekommen ! ;-) Doch auch als Fahrgast sieht man danach aus , als wenn man mit Klamotten unter der Dusche war. Dann auf Corkscrew. Nichts besonderes, ähnlich wie Big Loop im HP, bloß hier zuerst nur 1 Looping, danach dann 2 Korkenzieher direkt hintereinander. Und dann, schon dunkel draußen, noch auf Mantis: genial. Stehen durch solch große Loopings und so viele Inversions, dass ist einfach spitze . Auch hier gilt: Weltklasse ! ! ! ! ! Anschließend noch auf Iron Dragon. Eher öde, hängend über einen see, ein bißchen Geschaukel aber nur 1 wirklich steiler Drop. Nicht ganz so gut ! Und vor dem Ende des Tages noch einmal Magnum XL-200, diesmla in der letzten Reihe ! ! Und im Dunkeln, geil, süchtigmachend, garantiert unvergesslich ! ! :-) So viel zu diesem Park, und es stimmt wohl: für Thrillseeker die Capitol of the World. Aber: die Konzentration des Parks liegt zu viel auf den Coastern, die Thematisierung bleibt (fast) überall auf der Strecke. Aber dennoch: ein genialer Park, bei den Rides ja auch kein Wunder ! ;-)
Das wars wieder für den Moment ! Demnächst gehts weiter , dann noch u.a. Paramount's Kings Island, SF Great America und SF Magic Mountain.
Hallo! @ Alex: Ist schon in Ordnung, aber bei so viel zu schreiben können einem schon mal Fehler unterlaufen . . . @ Jens: zumindest der SkyCoaster kostete extra, alle anderen Rides bei Kennywood waren im Parkeintritt mit drin !