Danke, dass Du das mal so geschrieben hast. Wer es nun noch nicht kapiert hat, sollte sich wirklich mal ernsthafte Gedanken über sein "Fangehabe" machen, bevor es zu spät ist!
Ich schäme mich für das absolut grenzüberschreitende Banner der Schwarzgelben. Die Spastis, die DAS fabriziert haben, sollten lebenslanges Stadionverbot bekommen.
Letzte Bearbeitung am 23-Sep-08 um 11:26 Uhr () Immerhin hat Hopp Anzeige wegen Beleidigung erstatt - gut das BerndiBroter seine "Hopp du Hure" Signatur gegen "Hopp du HuSo" getauscht hat. Das ist weniger verfänglich! ;)
Das Schreiben soll ja suggerieren, dass die ganze Liga Hoffenheim hasst. Dem ist nicht so. Hassen tun die nur Loserfans von Loserclubs, die es nicht ertragen können, dass da jetzt jemand Erfolg hat, der sich nicht an die althergebrachten Strickmuster hält. Diese Loserfans der Loserclubs schaffen sich so eine künstliche Gemeinschaft, die es nur in ihren Loserhirnen gibt. Eine Gemeinschaft, die sie wohl gerne hätten.
Ich hoffe inständig, dass die Fans des Hamburger Sport Vereins nicht so dämlich sind. Gewinnen soll der HSV gegen Hoffenheim natürlich trotzdem ... ;-)
Man kann die Deppen, die das Banner halten, doch deutlich erkennen. Eine Strafverfolgung sollte eigentlich kein Problem sein?!
Nö, ich finde das kein stück lustig, es wird nur wieder viel zu heiß gegessen.
Jeden Spieltag muss sich Herr Hopp solche Gesänge anhören, aber jetzt wird auf einmal darüber berichtet als sei ein Lebendiger Dino gefunden worden.
Und natürlich sind die Deppen in der Schwatzgelben Kutte mit ihrem Banner über das Ziel hinausgeschossen, und es ist doch auch schon alles in die Wege geleitet diesbezüglich, aber irgendwann reichts dann auch, der BVB hat Sportlich seine Strafe auf dem Platz bekommen und die Leute werden ihre Gesetzlich bekommen, damit hat es sich dann aber auch.
was sich Hoeneß in Gladbach für Sprüche um die Ohren lassen hauen muss (oder auch in anderen Stadien) und trotzdem weiß auch jeder, dass er sein Geschäft gut macht. Ich bleibe aber auch dabei, hier wird gerade etwas extrem geputscht und mich wundert es, wie dünnhäutig Hopp ist, denn er kann doch nciht wirklich erwartet haben, dass die gegnerischen Fans in Hoffenheim still halten werden. Schmähgesänge und Schmährufe sind doch keine Hoffenheimer Ausnahme, sondern jeden Spieltag in den Stadien zu hören, nur hier wird es gerade eben extrem heiß gekocht.
Nur das es neben den "Schmähgesängen" und "Buhrufen" auch bereits vor und in der Saison einige Mordrohungen gibt, die bei ihm zu Hause eingehen - und ich wäre dann, glaube ich, auch etwas "dünnhäutig"!
Ich beziehe das ja jetzt auch nicht auf die Morddrohungen oder Sonstigem. Auch Gladbach ist ja in die Kritik geraten, da man Schmähgesänge Richtung Hopp gesungen hatte und da wird eben alles derzeit sehr hochgepuscht. Morddrohungen oder Androhung von Gewalt finde ich natürlich auch völlig daneben und da hört es bei mir dann auch auf.
wobei ich dir schon eigentlich in allen Punkten zustimme. Trotzdem, man darf nicht vergessen, dass hier ein Verein mit vielen Millionen sich auch entsprechend (gute) Spieler einkauft. Und diese Millionen sind nicht erwirtschaftet worden, sondern sie werden von Hopp in den Verein gepumpt, damit dieser halt erfolgreich ist/wird. Keine Frage, sie machen dort gute Arbeit, aber ob ein Obasi, Ibisevic, Demba Ba, Wellingtop, Salihovic oder Eduardo (Diese kosten mal alleine knapp 18 Mio) ohne die entsprechenden Gehälter zu einem "provinzclub" gekommen wären bezweifel ich mal stark. Auf Deutsch, jedem Fan wird bei Hoffenheim einfach vorgeführt, dass Geld zählt, nicht ein Name, nicht die Fans, das was zählt ist Money.
Dies ist überall das was zählt, nur hier wird es halt zu deutlich vorgeführt.
>>>Einen Verein, der absolut friedliche Fans hat...>>>>
Gut ein Vorteil, aber dadurch, dass es halt kein oder fast kein gewachsenens Fanpotential gibt sind besonders halt Auswärtsspiele mit vielleicht 300 bis 500 Auswärtsfans einfach auch eher langweilig. Für mich gehört zum Fußball halt mehr dazu, als einfach nur ein schönes Spiel. Meine Meinung, diese gilt nicht für alle.
>>>>Einen Verein, der die jüngste Mannschaft in der BuLi hat...>>>
Klar, viel Wahres dran, dass Rangnick kein Schlechter ist weiß doch auch jeder, aber er hat halt auch den Vorteil, nicht so auf das Geld achten zu müssen. Es ist ja nichts so, dass Hopp nicht in sein Portmonaie tief hineingegriffen hat um Spieler zu kaufen. Auch wenn es junge Spieler sind, ich bleibe dabei, dass man nicht ganz unkritisch damit umgehen sollte. Genauso wie ich mit Sicherheit der Letzte sein werde, der alles was mit Hoffenheim zu tun hat als Schlechtes zeigen würde.
Deine Aufzählungen aus der Geschichte des Fußballs - sorry, Fußball hat auch was mit Emotionen zu tun, klar gegnerische Fans zu töten gehört nicht dazu, ist aber in Deutschland nun auch wirklich nicht die Regel, aber trotzdem lebt halt Fußball auch von der Emotion und die vermisse ich ehrlich gesagt auch ein wenig bei Hoffenheim, denn man hat halt das Gefühl, dass eher das Geschäft im Mittelpunkt steht, der Erfolg, aber nicht die Emotion.
Mal Zitat eines Interviews mit Hopp:
""Der Masterplan Bundesliga war auf einen Zeitraum von fünf Jahren ausgelegt. Nun haben wir es schon nach zwei Jahren geschafft. Dem Plan sind wir in der Zeit weit voraus.""
Masterplan, Spieler als "Anlage" usw. usw. ganz unkritisch damit umzugehen finde ich halt auch falsch, auch wenn ich einige Dinge für übertrieben halte.
Trotzdem, Schmährufe und/ oder Beleidigungen sind doch in Stadien an der Tagesordnung, bei Bayer 04 Leverkusen oder bei Derbys, bei Hoeneß oder bei dem Schiedsrichter. Hier wird gerade etwas medial wieder extrem hochgeputsch und letzendlich muss ein Hopp halt auch damit leben, dass er nicht mit Beifall von den gegnerischen Fans empfangen wird. SO naiv kann er doch nicht sein, dass die Fans von Vereinen, die nicht mal eben in der 2 Liga 20 Mio in SPieler investieren können das System Hopp gut finden.
>wobei ich dir schon eigentlich in allen Punkten zustimme. Trotzdem, man darf nicht >vergessen, dass hier ein Verein mit vielen Millionen sich auch entsprechend (gute) >Spieler einkauft. Und diese Millionen sind nicht erwirtschaftet worden, sondern sie >werden von Hopp in den Verein gepumpt, damit dieser halt erfolgreich ist/wird. Keine >Frage, sie machen dort gute Arbeit, aber ob ein Obasi, Ibisevic, Demba Ba, Wellingtop, >Salihovic oder Eduardo (Diese kosten mal alleine knapp 18 Mio) ohne die entsprechenden >Gehälter zu einem "provinzclub" gekommen wären bezweifel ich mal stark. Auf Deutsch, >jedem Fan wird bei Hoffenheim einfach vorgeführt, dass Geld zählt, nicht ein Name, >nicht die Fans, das was zählt ist Money. > >Dies ist überall das was zählt, nur hier wird es halt zu deutlich vorgeführt.
Nur, und da ist für mich der Haken, wieviele Vereine haben das noch getan und tun das heute noch? Entweder "auf Pump", Aktienausgabe oder weil Gazprom eine kleine Finanzspritze gegeben hat. Abgesehen davon, selbst wenn da 18 Millionen für 6(!) Spieler geflossen sind, wo waren die großen Verein, die diese Spieler hätten erwerben wollen? Warum hat sich dann, wenn es derart talentierte Spieler sind, niemand anders die Dienste der Spieler gesichert? Vielleicht weil es eben nicht ausschließlich um Geld geht - sonst würde auch ein Herr Podolski nicht schnellstmöglich von der Isar wegwollen!
Und das ausgerechnet Hoffenheim nun der Verein ist, der zeigt das es nur am Geld liegt, kann ich nicht glauben. Schlichtweg deshalb, weil es schon einige Vereine gibt, die mit ganz anderen Summen um sich werfen. Und trotzdem nicht zwangsläufig erfolgreich spielen - oder warum ist bereits der ein oder andere höherklassige Verein in Pokalspielen in Hoffenheim gescheitert? Und das vor der Zeit des "großen" Geldes? Ach ja, das ist Pokal, da herrschen eigene Gesetze!
Fakt ist doch, wenn ein Ibesevic, Ba oder Eduardo weiterhin so gut spielt, steht am Ende des Jahres ein großer Verein auf der Matte und will ihn haben. Und ob dann Hoffenheim es schafft, ihn zu halten, wird von der Tabellenposition und von der sportlichen Zukunft abhängen - also genauso wie bei jedem anderen Verein. Denn so wird es doch seid Jahren gehandhabt, kleinere Vereine bauen Talente auf und die großen kaufen sie weg - außer Bayern, die kaufen die nur, damit sie kein anderer mehr hat! Und nichts anderes ist mit Investition gemeint, das kaufen eines Spielers für einen angemessenen Preis und der Verkauf mit Gewinn. Und das tut Köln (Podolski, Helmes), Gladbach (Jansen, nächste Saison Marin) und auch Hamburg (v.d.Vaart, Kompany). Dann wird ein wenig gejammert, das der Topstar weg ist, nur um kurz darauf ein neues Talent zu präsentieren - und das geht seit Jahren schon so!
>Masterplan, Spieler als "Anlage" usw. usw. ganz unkritisch damit umzugehen finde ich >halt auch falsch, auch wenn ich einige Dinge für übertrieben halte.
Das tun andere Vereine nicht? Gut, bei dem ein oder anderen fällt schon mal das Wort "Rettungsplan", aber ist es nicht im Prinzip das gleiche? Macht irgendein Verein da draussen seine Vereins-, Einkaufs- und Führungspolitik aus caritativen Gedanken?
>Trotzdem, Schmährufe und/ oder Beleidigungen sind doch in Stadien an der Tagesordnung, >bei Bayer 04 Leverkusen oder bei Derbys, bei Hoeneß oder bei dem Schiedsrichter.
Jemanden im Fadenkreuz abzubilden mit den Worten "Hasta la vista" hat mit Schmähung oder ähnlichem nichts mehr zu tun. Da sind dann auch nicht die "bösen Medien", die jetzt etwas hochpuschen, sondern ganz klar Idioten und Fußballfaschisten.
>SO naiv kann er doch nicht sein, dass die Fans von Vereinen, die nicht mal eben in der >2 Liga 20 Mio in SPieler investieren können das System Hopp gut finden.
Und welcher Verein würde 20 Mio nicht ausgeben und in Spieler investieren, wenn er sie hätte? Welcher Fan aus welcher Liga würde sich nicht freuen, wenn 20 Mio in die Mannschaft gepumpt werden könnten? Zeig auf einen einzigen Verein. Zeig mir einen Einzigen, der sagen würde: Uh, das Geld kommt nicht aus der Trikotwerbung oder den Stadiongeldern. Das ist ieh, das nehmen wir nicht. Das soll besser gespendet werden, und wir leben lieber von ein paar Kilo Euro aus der Bandenwerbung und dem Bratwurstverkauf...
Es ist in meinen Augen einfach nur eines: Neid. Blanker Neid. Freßneid. Wenn ich es hätte, dann wäre es was anderes. Aber solange es nicht meins ist, hat gefälligst niemand in die Beletage vorzurücken, der nicht mindestens schon 30 Jahre lang Profifußball gespielt hat, und gefälligst kein Geld von jemanden zu nehmen, der das Ganze als Investition in die Zukunft sieht und seinen persönlichen Vorteil daraus zieht. Vielleicht fangen die Borussen dieser Welt ja einfach mal an, und schicken Jack Wolfskin und Signal Iduna nach Hause. Die haben ihr Geld auch nicht einfach hergegeben, sondern versprechen sich einen Vorteil aus der ganzen Sache!
Ich vermute mal, Du hast die folgenden Kommentare darauf auch gelesen. Bis auf den von 08.54 Uhr sagen fast alle auf der ersten Seite aus, was *ich* darüber denke. Und es zeigt mir, wer hier mit seiner Meinung ziemlich isoliert da steht...
Letzte Bearbeitung am 23-Sep-08 um 16:35 Uhr () Und es sind genau solche offenen Briefe, die den Fußball in das schlechte Licht gerückt haben, in dem er schon seit langer Zeit steht! Unter dem Deckmäntelchen der Emotionalität wird ein Gewaltpotential beschwichtigt und das Stadion zum rechtsfreien Raum aufgerufen, in dem jeder Volldiot mal so richtig die Sau rauslassen kann! So leid es mir tut, aber Fußball ist in den Fankurven leider nur noch das Diktat des Pöbels. Und wo der Erfolg der eigenen Mannschaft (die eh nur noch aus Legionären besteht) zum Lebenszweck und -ziel geworden ist, werden dann auch noch solche Entgleisungen wie im Fall Hopp verteidigt. Pfui Teufel!
Statt solcher verallgemeinernder Blöd-Ergüsse solltest du lieber mal deine Kolumne schreiben ...
Im Gegensatz zu dir stand ich schon in so einigen Fankurven, bevor ich zum bequemen Sitzplatz-Ultra mutierte - und ich hatte noch nie den Eindruck, dort wäre ein "rechtsfreier Raum". Dank massiver und oftmals völlig überzogener Polizei-Präsenz hat man oftmals eher den gegenteiligen Eindruck.
Komm Samstag mit zur Fortuna - ich lade dich ein! Dann kannst du dich endlich mal darüber in Kenntnis setzten, worüber du hier seit Wochen wie ein Blinder von der Farbe sabbelst.
Letzte Bearbeitung am 23-Sep-08 um 17:45 Uhr () >wobei ich dir schon eigentlich in allen Punkten zustimme. Trotzdem, man darf nicht >vergessen, dass hier ein Verein mit vielen Millionen sich auch entsprechend (gute) >Spieler einkauft. Und diese Millionen sind nicht erwirtschaftet worden, sondern sie >werden von Hopp in den Verein gepumpt, damit dieser halt erfolgreich ist/wird. Keine >Frage, sie machen dort gute Arbeit, aber ob ein Obasi, Ibisevic, Demba Ba, Wellingtop, >Salihovic oder Eduardo (Diese kosten mal alleine knapp 18 Mio) ohne die entsprechenden >Gehälter zu einem "provinzclub" gekommen wären bezweifel ich mal stark. Auf Deutsch, >jedem Fan wird bei Hoffenheim einfach vorgeführt, dass Geld zählt, nicht ein Name, >nicht die Fans, das was zählt ist Money.
Falsch wird nicht dadurch richtig, in dem man es nur oft genug wiederholt! Es ist zwar nett, dass du VERMUTEST, dass obengenannte Spieler "entsprechende Gehälter" verdienen. Diese Vermutung macht dann sofort als Tatsache die Runde. Ich kenn zwar den genauen Gesamtetat von Hoffenheim nicht, zitiere aber gerne TSG-Manager Schindelmeiser, der nach dem 1. Saisonspiel erklärte, der Etat von 1899 bewege sich "im eher unteren Mittelfeld" der Liga. Der reine Personaletat liegt laut Schindelmeiser im Bereich von 25 Mio. Euro. Das reicht m.E.n. beim FC Bayern nur für Ribery, Toni, Klose und Lahm. Wenn es um den gemittelten Marktwert pro Spieler geht, befindet sich Hoffenheim in akuter Abstiegsgefahr! Im Mittel ist sogar jeder Karlsruher teurer...
Und wenn man sich die Spieler von Weltgeltung anschaut, die bestimmt in jedem Notizbuch europäischer Topscouts standen, wird die Sache noch klarer. Ein Vedad Ibisevic z.B. wurde erst nach langwierigen und kostspieligen Verhandlungen von der Ersatzbank von Alemannia Aachen losgeeist. Dessen Gehalt dürfte locker das von Luca Toni übersteigen - zumindest in Lire...
>Gut ein Vorteil, aber dadurch, dass es halt kein oder fast kein gewachsenens >Fanpotential gibt sind besonders halt Auswärtsspiele mit vielleicht 300 bis 500 >Auswärtsfans einfach auch eher langweilig. Für mich gehört zum Fußball halt mehr dazu, >als einfach nur ein schönes Spiel. Meine Meinung, diese gilt nicht für alle.
Und warum machst du dann als Fan der anderen Mannschaft keine Stimmung? Oder macht es vielleicht keinen Spass, 300 SAP-Sekretärinnen als N*tten zu bezeichnen? Oder brauchst du das, dass dich die Hoffenheimer als A*schloch bezeichnen, für dein Wohlergehen?
>Klar, viel Wahres dran, dass Rangnick kein Schlechter ist weiß doch auch jeder, aber er >hat halt auch den Vorteil, nicht so auf das Geld achten zu müssen. Es ist ja nichts so, >dass Hopp nicht in sein Portmonaie tief hineingegriffen hat um Spieler zu kaufen.
Hoffenheim hat für diese Buli-Saison für 6 Spieler 10,70 Mios ausgegeben (davon 1/3 um ausgeliehene Spieler endgültig zu kaufen), damit liegen sie bestenfalls im Mittelfeld - weit weg von Hamburg, Wolfsburg, Schalke oder Leverkusen (und nur knapp mehr als die verschuldeten Dortmunder). So what...
>Deine Aufzählungen aus der Geschichte des Fußballs - sorry, Fußball hat auch was mit >Emotionen zu tun, klar gegnerische Fans zu töten gehört nicht dazu, ist aber in >Deutschland nun auch wirklich nicht die Regel, aber trotzdem lebt halt Fußball auch von >der Emotion und die vermisse ich ehrlich gesagt auch ein wenig bei Hoffenheim, denn man >hat halt das Gefühl, dass eher das Geschäft im Mittelpunkt steht, der Erfolg, aber >nicht die Emotion.
Hoffenheim sorgt zumindest bei mir für eine ganze menge Emotionen. Wenn ich sehe, wie geil die ihre Tore rausspielen, wie offensiv die auch in der Fremde spielen, dann werde ich aber sowas von emotionalisiert. Aber guter Fußball ist für wahre Fans ja vollkommen unwichtig, wenn man keine würdigen Gegner für seine Hasstiraden vorfindet...
>Trotzdem, Schmährufe und/ oder Beleidigungen sind doch in Stadien an der Tagesordnung, >bei Bayer 04 Leverkusen oder bei Derbys, bei Hoeneß oder bei dem Schiedsrichter. Hier >wird gerade etwas medial wieder extrem hochgeputsch und letzendlich muss ein Hopp halt >auch damit leben, dass er nicht mit Beifall von den gegnerischen Fans empfangen wird. >SO naiv kann er doch nicht sein, dass die Fans von Vereinen, die nicht mal eben in der >2 Liga 20 Mio in SPieler investieren können das System Hopp gut finden.
Hier geht es nicht um Schmährufe oder Beleidigungen. Schau dir die beiden von mir gezeigten Bilder noch mal genau an. Mit sowas muss imho niemand leben müssen. Im Übrigen wird die Sache gerade nicht medial hochgeputscht, sondern einfach nur vermeldet. Wieder so eine falsche Behauptung, die durch ständige Wiederholung nicht wahrer wird. Und das die Fans von einem Verein, der innerhalb weniger Jahre dreistellige Millionenbeträge vernichtet hat, Hopp wegen Investitionen von 20 Mio verabscheuen, willst du mir doch nicht wirklich erzählen.
Der Punkt ist einfach, dass Hoffenheim offensichtlich alles richtig macht (und zwar gar nicht mal mit besonders hohem finanziellen Aufwand, s.o.), während Clubs wie Dortmund, Bayer oder Schalke trotz Multimillionen Investitionen nicht dauerhaft an den Bayern dranbleiben können. Da kommt dann halt schnell mal der Neid auf- und es ist ja so schön, wenn dann ein Sündenbock gleich um die Ecke kommt...
Gruß
Bruno
"All that we see or seem is but a dream within a dream"
Ich kann Deinen Artikel fast unterschreiben. Aber nur fast. Das die Aktionen gegen H.Hopp zum Teil unter der Gürtellinie stattfinden ist traurig. Leider habe ich das Gefühl, das dies im Moment ein Selbstläufer ist und dadurch Überhand nimmt. Ich kann nur hoffen, daß sich das in naher Zukunft wieder etwas beruhigt, denn das ganze hat mit wirklichen Fans nichts zu tun.
Trotz allem sollte man noch einige Punkte kritisch betrachten dürfen, auch wenn einem ein H.Hopp im Moment vielleicht etwas Leid tun kann, ohne gleich in die Anti-Hoffenheim-Schublade gesteckt zu werden.
>Einen Verein, dessen Jugend- und Nachwuchsarbeit mittlerweile einen Spitzenplatz in Deutschland einnimmt...
Hier sollte man sich z.B fragen, warum das so ist. Die Talente kommen sicher nicht alle aus dem Dorf. Hier hat alleine das Geld regiert, und das finde ich persönlich bedenklich. Denn man lobt sich in Hoffenheim für die tolle Nachwuchsarbeit in den Himmel, aber das ein sehr großer Teil dieser Jugendspieler anderen Vereinen, die diese jahrelang aufgebaut haben, nur mit Geld nach Hoffenheim gelotst wurden, finde ich wiederum nicht in Ordnung. Nicht nur das man dadurch die Jugendarbeit anderer Vereine, die auch viel Zeit und Geld in diese stecken, stark behindert, nein da fließen dann schon im Jugendbereich Summen, wo ich mir nur noch am Kopf kratzen kann. Dann darf man sich auch nicht über Vereine wundern, in denen 20 ausländische Spieler tätig sind, weil junge deutsche Talente schon eine vielfach höhere Gehaltsvorstellung haben.
Deshalb sehe ich diese Lobeshymnen schon etwas kritischer. Aber Kritik sollte auch erlaubt sein, denn es gibt schon einen gravierenden Unterschied zwischen sachlicher Kritik und dem, was einige sogenannte Fangruppen da praktizieren. Wenn alles im Rahmen bleibt o.k., gehört es wohl zum Fußball dazu. Nur wer über das Ziel hinausschießt darf sich auch nicht wundern, wenn es Probleme gibt.
Und die anderen Vereine tun das nicht? Es ist doch so - jeder ambitionierte junge Spieler möchte möglichst bei einem Verein spielen, der eine sportliche Perspektive bietet. Und dabei ist es erstmal egal, ob das Bochum, Dortmund oder Hoffenheim ist - und das dann Geld fließt als auch kleine Leckerlis wie Fahrdienste, Ausrüstung und Geld ist bei nahezu jedem Verein so. Denn wenn man wirklich gut ist, dann nützt es einem nichts, wenn man beim TuS Witten-Bommern in der Kreisliga spielt. Der Wechsel zu einem der größeren Vereine ist dann eine recht logische Konsequenz!
Auch Jürgen Klopp ist für mich ein superber Jugendförderer - unter seiner Leitung haben sich einige Spiele Top entwickelt. Aber leider nur so lange, wie er daneben stand!
Also wenn Spieler vom Karlsruher SC oder dem 1.FC Kaiserslautern weggezogen werden, lediglich mit überhöhten finanziellen Mitteln, kann man sicherlich nicht vom >TuS Witten-Bommern reden. Denn auch in diesen Vereinen findet eine gute Jugendförderung statt und die Spieler hätten in diesen Vereinen auch Perspektive. Vor 3 Jahren hätten diese Jugendspieler bei einer Anfrage von Hoffenheim höchstens gelacht.
Ich finde es ja gut, das Hoffenheim auf junge Spieler setzt und ihnen eine Chance geben, aber das ganze sollte im Rahmen bleiben. Ich finde es nicht gut, wenn junge Spieler schon so früh nur mit Geld gelockt werden.
Jedes Kind weiss, dass ein Fußballverein mit Tradition (das wiederum ist Definitionssache) nach dem fünften Jahr im bezahlten Fußball (1. oder 2. Liga) einen Baum pflanzen muss. Und an dem wächst dann der Fußballnachwuchs. Deswegen stehen solche Bäume in Karlsruhe und Kaiserslautern, und in Hoffenheim müssen sie Mundraub betreiben.
Die Frage ist aber, ob alles auf Teufel komm raus von heute auf morgen dort stehen muss (nur weil die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen), oder ob man den Jugendbereich nicht auch nach und nach aufbauen kann, ohne Mundraub zu betreiben. Zumindest sollte man in Hoffenheim nicht so tun, als wäre alles über Jahre hinweg in Eigenleistung zu dem aufgebaut worden, was es jetzt ist. Dem ist nämlich nicht in allen Bereichen so.
Letzte Bearbeitung am 23-Sep-08 um 18:35 Uhr () Es gab ja schon viele Vorwürfe hier gegen Hoffenheim und Hopp - aber Kannibalismus ist nun ganz neu. Oder wie soll man "Mundraub" verstehen? :)
Letzte Bearbeitung am 23-Sep-08 um 18:44 Uhr () Letzte Bearbeitung am 23-Sep-08 um 18:39 Uhr () Langsam wird es skurril...
Da wird tatsächlich ein Verein dafür kritisiert, dass er seinen Jugendspielern vernünftige Trainingsbedingungen gewährleistet. Wenn euch schon keine guten Anti-Hoffenheim-Argumente mehr einfallen, lasst es doch einfach bleiben. Ihr macht euch sonst lächerlich...ganz ehrlich
mit schmunzelnden Grüßen
Bruno
EDIT: Hilfe, liebe Deutschlehrer, ich kann "skurril" nicht richtig schreiben...
"All that we see or seem is but a dream within a dream"
Kann es sein das Du überhaupt nicht verstanden hast, worum es in den letzten Beiträgen ging?
Niemand hat hier Hoffenheim dafür kritisiert, das dieser Verein für Jugendspieler optimale Trainigsbedingungen stellt. Im Gegenteil, das ist lobenswert. Ich habe nur die Art kritisiert, wie Jugendspieler an den Verein gebunden werden. In der Regel schauen sich die großen Vereine (dafür gibt es extra Scouts) in der Gegend um, um Talente zu entdecken. Diese werden dann eingeladen und gesichtet, und bei einem guten Eindruck wird man auch gerne in diesem Verein gefördert. Auch werden Sichtungslehrgänge veranstaltet und dergleichen. Ich kritisiere lediglich, das Hoffenheim in diesem Bereich einfach nur überall gewildert hat. Und sich dann hinstellt und sagt, wir haben eine der besten Jugendabteilungen. Ja, dank der arbeit vieler Vereine, die gute Jugendspieler entdeckt haben. In Eigenleistung ist bis auf die Infrastrucktur und alles notwendige für eine gute Jugendabteilung nichts geschehen. Es wurden Spieler lediglich mit Geld gelockt, das war es. Und lediglich diesen Punkt kritisiere ich. Das in diesem Verein auch eine gute Jugendabteilung installiert wurde finde ich äußerst vernünftig, nur möchte der Verein ganz viel ganz schnell. Und ob das immer der Beste Weg ist stelle ich in Frage.
Und was ich nicht verstehe: Wenn man einen Punkt kritisiert, warum muss man dann auch direkt ein Anti-Hoffenheimer sein? Vielleicht ziehst Du Deine Hoffenheimbrille einmal ab und läßt auch Argumente von Leuten zu, die nicht alles in einem Verein hochjubeln, sondern gewisse Vorgänge kritisch begutachten?
Das mache ich übrigens auch mit meinem Lieblingsverein. Nur weil ich Fan von ... bin muss das nicht heißen, das ich dort alles toll finde muss. Auch dort muss es gestattet sein, kritisch zu hinterfragen.
Ja, da fing es vielleicht an. Aber glaubst Du da wurden auch schon Millionen ohne Ende in den Verein gepumpt, wie dies in den letzten Jahren der Fall war? Ich denke dem war nicht so. Ansonsten wäre in dieser Zeit vieles falsch gemacht worden.
H.Hopp kann ja sein verdientes Geld gerne in seinen Heimatverein stecken, und dort auch was großes aufziehen. Auch wenn ich mich ständig mit SAP-Problemen rumärgern muss gönne ich ihm den derzeitigen Erfolg. Zudem finde ich sind dort viele gute Ansätze zu finden, im Vergleich zu so manch einem Scheich oder der Russlandfraktion. Trotzdem sehe ich einige Punkte kritisch und denke, das man gewissen Dingen auch Zeit geben muss.
>Ja, da fing es vielleicht an. Aber glaubst Du da wurden auch schon Millionen ohne Ende >in den Verein gepumpt, wie dies in den letzten Jahren der Fall war? Ich denke dem war >nicht so. Ansonsten wäre in dieser Zeit vieles falsch gemacht worden.
Ich weiss nicht, warum Du Dir selbst widersprichst. Auf der einen Seite willst Du es nicht von heute auf morgen, auf der anderen Seite stellst Du aber fest, dass vor gut zwei Jahrzehnten noch keine Millionen geflossen sind. Was denn nun? Er kam eben nicht um die Ecke, hat ein paar Mio in Backsteine umgewandelt, und ein neues Leistungszentrum gebaut, sondern hat klein angefangen, und dann sein Investment, seine Beteiligung, sein Mäzentum ausgebaut.
Und, so weit ich informiert bin, wäre es bei dieser Anfangszuwendung auch geblieben, wenn Waldhof oder Lautern gewollt hätten. Der Plan war ursprünglich seinem Heimatverein unter die Arme zu greifen, und auf der anderen Hand einen Verein aus der Region professionell zu fördern. Die wollten nicht, Hoffenheim wollte - so what?
Btw: Ich bin kein uneingeschränkter Fan von Leuten mit Geld an den Füßen, vor allem nicht von denen, die nicht wissen, wohin damit. Aber von Herrn Hopp, den ich zwar persönlich nicht kenne, der aber als öffentliche Figur auch aus der Distanz ganz gut betrachtbar ist, habe ich eine recht positive Meinung. Da nimmt jemand sein ehrlich verdientes Geld in die Hand, und investiert es in Jugendförderung, Kultur und Sport. Ein Mäzentum der alten Schule. Das er das nicht für die berühmte Umme macht, finde ich dabei durchaus vertretbar und auch logisch.
Da werden Pläne geschmiedet, wie sich ein solcher Verein selbst tragen kann, statt für die nächsten 10 oder 20 Jahre ein Faß ohne Boden zu werden. Das ist für mich weitaus symphatischer als an der Börse dem kleinen Mann das Geld aus der Tasche zu ziehen, zu verbrennen um sich dann Kredithaien anzudienen. Das finde ich symphatischer als Russengasmillionen (Achtung, das sagt ein Schalker Fan!) und symphatischer als irgendeinen Tunichtgut mit ein paar Milliarden, der wie Rumpelstilzchen aufstampft, und "ich will aber Topstar xy" ruft. Ich finde das auch symphatischer als manchen "Traditionsclub" aus Europa, deren einzige Tradition es noch ist, hoffnungslos verschuldet zu sein und trotzdem (Alp)Traumablösen zu bezahlen.
Nee, nee - ich werde zwar garantiert kein Hoffenheimfan, und ich möchte auch nicht von Dietmar H. adoptiert werden. Trotzdem glaube ich, dass ein(!) Verein, der so geführt wird, für Deutschland gar nicht schlecht ist. Der Untergang des Fußballabendlandes ist er garantiert nicht. Da habe ich ganz andere Vereine auf dem Radar...
Tja, da sind wir doch bald gleicher Meinung, denn ich habe auch nie behauptet, das Hoffenheim schlecht für Fußball-Deutschland ist.
Dennoch wüßte ich nicht, wo ich mir widersprochen haben sollte. Natürlich wird auf Teufel komm raus alles so schnell wie möglich umgesetzt, schließlich fließen erst seit knapp 3 Jahren die wirklich dicken Beträge. Aber das ist auch kein Gegenspruch zu dem Beginn der Unterstützung von D.Hopp. Er hat vor knapp 20 Jahren damit angefangen, den Verein zu unterstützen. Aber die Jugendförderung, um die es mir geht, wurde so richtig erst im Jahre 2001 mit dem Konzept "Anpfiff fürs Leben" auf die Beine gestellt. Vorher lief da auch nicht viel zusammen. Das, was auf die Beine gestellt wurde, ist beachtlich und sollte auch dementsprechend anerkannt werden. Nur die Art und Weise, wie Spieler von anderen, größeren Vereinen nach Hoffenheim gelockt werden finde ich persönlich nicht gut. Da darf auch jeder seine Meinung zu haben, nur ich heiße es nicht gut in diesem Bereich schon so viele Gelder fließen zu lassen.
Okay, Morddrohungen und dergleichen gehen zu weit, aber wer sich über die herkömmliche Schmach der gegnerischen Fans aufregt, baut wohl auch einen pädagogisch einwandfreien Naturspielplatz neben den Moviepark und beschwert sich dann über Lärmbelästigung und das Publikum, das vom MP über den Spielplatz wandert.
Also allen Ernstes. Ich war bisher noch in keinem Stadion, in dem keine Auswärtsfans mit Edding geschmiert haben, in dem kein gegnerisches Personal im weitesten Sinne verspottet wurde und in dem pöbelnde Fans keinen Raum hatten, sich zu präsentieren. So lange das alles im Rahmen (auch wenn der sehr weit gesteckt sein kann) bleibt, erwarte ich das auch, wenn ich ins Stadion gehe. Leider kann ich das in immer mehr Stadien nicht mehr erwarten, weil sich da z.B. in Hoffenheim ein Wandel vollzieht. Das habe ich oben auch schonmal versucht zu erklären, auch wenn Bends es nicht nachvollziehen kann, dass da einfach ne Menge Atmosphäre "geklaut" wird, was meinen Fußballspass schmälert.
Ich frage mich nur, wieso jemand in ein sozial (ungeachtet welcher Art) so gefestigtes Umfeld eindringt, versucht sich mit anderen Mitteln zu etablieren und dann bei dem zu erwartenden Gegenwind als Opfer umsorgt wird. Wie gesagt, Morddrohungen oder ähnliches meine ich jetzt nicht, das ist politisch wahnsinnig inkorrekt und pfui uswusf aber plötzlich schalten sich überall Leute ein, die oben gennantes nie mochten, deshalb nicht auf Vereinsfußball, sondern nur auf Länderspiele mit Europapark-Choreo in der Halbzeit stehen und nun endlich ne Plattform gefunden haben, ihren Frust über die BuLi-Soziologie breitzutreten. Das finde ich scheinheilig.
Insgesamt find ich die Diskussion hier aber sehr interessant :) Abgesehen davon, dass ich die Kultur, die abgesehen vom Sport rund ums Spiel stattfindet in Hoffenheim absolut nicht gutheiße kommt man nicht umhin zuzugeben, dass die TSG sportlich ein scheinbar zukunftsträchtiges Modell verfolgt. Die Frage ist nur, wie sich eine solche absolute Neugründung eines Vereins im historisch gewachsenen Fußball einbinden lässt. Andererseits gibt es auch unter den etablierten Vereinen solche, die schon seit Jahren sehr gute Jugendarbeit leisten. Es gibt andere mit überwiegend vorzeigbaren Fans und wieder andere mit ner sympathischen Führung. Aber wie geht es aus, wenn man das alles künstlich von vorne herein "züchtet". Ich bin gespannt.
Felix
We don't just want airtime We want all the time all of the time
(...) das ist politisch wahnsinnig inkorrekt und pfui uswusf (...)
Die Art und Weise, wie du das hier pseudolustig ins Lächerliche ziehst, zeigt, dass du es insgeheim doch total dufte findest, was diese schwarzgelben Vollpfosten da vollbracht haben.
>Die Art und Weise, wie du das hier pseudolustig ins Lächerliche ziehst, zeigt, dass du >es insgeheim doch total dufte findest, was diese schwarzgelben Vollpfosten da >vollbracht haben.
Was die Dortmunder genau gemacht haben, weiß ich nicht. Wenn es sich lediglich auf einen Banner bezieht, sehe ich das wirklich als nicht so schlimm an. Ich rege mich auch nicht auf, wenn Leute Pullis anhaben, auf denen Bush im Fadenkreuz abgebildet ist und auch Montagen von Bill Kaulitz auf Kill Bill Postern finde ich nicht tragisch... So lange es sich auf dieser Ebene bewegt finde ich jegliche Aufregung scheinheilig, weil es offensichtlich nicht ernst gemeint ist. Da sich wie oben beschrieben im Dunstkreis dieser Thematik viele Leute aufhalten, die sich einfach gerne über Vollprolls aufregen, die sich angeblich jedes Wochenende zu hunderttausenden in den Stadien versammeln um sich mit Dreck zu beschmeißen, habe ich mich darauf bezogen. Da ich aber wirklich nichts davon mitbekommen habe, was sonst noch am Sonntag los war, hätte ich mich vielleicht besser an Dieter Nuhr gehalten.
"Neue Dimension erreicht": Pöbeleien gegen Hoffenheims milliardenschweren Mäzen sollen künftig von der DFB-Sportgerichtsbarkeit verfolgt werden. Der Verband will damit nach den Vorkommnissen vom Wochenende ein Signal setzen.
Bärendienst 1: Die Fans beider Borussias an den weiteren Fans, die noch nach Mannheim/Sinsheim fahren, und an der Liga, die Herrn Hopp jetzt mit Sonderstatus ausstattet.
Bärendienst 2: An Hopp selber, der jetzt wahrscheinlich erst recht Zielscheibe von Spott und Hohn wird, der allerdings diffiziler ausfallen wird und muss.
Man sollte sich fragen, ob *das* insgesamt nicht viel eher etwas ist, was den Sport kaputt macht... Darauf gebe ich einen "Zwanziger"!
Außer einem Zitat, muss man zu diesem Text eigentlich nicht mehr viel sagen... "...Provokationen und Anfeindungen in Richtung des Gegners. Diese WERTE sind es, die den Reiz unseres Sportes ausmachen..."
mit (ab-)wertenden Grüßen
Bruno
"All that we see or seem is but a dream within a dream"
und - sorry - Schuld ist doch einfach diese ätzende Berichterstattung. Gewalt gehört nicht in die Stadien, Nazisprüche oder Sonstiges auch nicht, aber ich finde das Ganze doch mehr als übertrieben. Wir sind hier auf dem Fußballplatz, da geht es nun mal auch hin und wieder etwas rauer zu, da werden mal die gegnerischen Fans beschimpft oder auch der eigene Trainer ;-) - warum jetzte auf einmal der Hopp einen Sonderstatus hier bekommt (aber nichts Böses rufen und immer schön artig bleiben) ist und bleib für mich rätselhaft. Was ist mit dem Schalker Spruch "BVB Hu...söhne", dieser Spruch geht auf alle Mütter von BVB Fans - darf dieser tatsächlich nun in einem Stadion noch angewendet werden? Oder wird dies auch bald bestraft werden? Und was ist mit dem Beschimpfen einzelner Spieler während des Spiels? Ist dies tatsächlich noch erlaubt, oder bald verboten? Der DFB macht sich doch mehr als lächerlich, aber ich habe auch nichts anderes erwartet.
>Was ist mit dem Schalker Spruch "BVB Hu...söhne", dieser Spruch geht auf >alle Mütter von BVB Fans - darf dieser tatsächlich nun in einem Stadion noch angewendet >werden?
Ja. Der qualitative Unterschied zwischen einem (fiktiven) "Hoffenheimer Hurensöhne" und "Hopp, Du Hure" dürfte deutlich zu erkennen sein. Ebenso der qualtitative Unterschied zwischen kollektiven Stinkefingerzeigen des Gästeblocks gegenüber einem Plakat, dass eine Einzelperson im Fadenkreuz zeigt. Ebenso der qualitative Unterschied zwischen einem Schmähgesang "Ihr seid rot, wir schlagen Euch tot" und einer Morddrohung auf Papier im Briefkasten einer Einzelperson.
Oder?
Trotzdem finde ich die Lex Hopp für das Letzte. Allerdings sehe ich hierfür vorallem die Fans der letzten beiden Gäste in Mannheim dafür in der Verantwortung. H. Hopp wäre gut bedient, wenn er deutlich sagen und zeigen würde: Das brauche und will ich nicht...
Nun ja, wie schon mal vorher geschrieben, auch ein Hoeneß muss sich in fremden Stadien oft was anhören, nur er macht nicht einen auf beleidigte Leberwurst. Noch einmal, hier geht es doch nicht um Morddrohungen die Hopp bekommt, sondern dass er ein paar Sprüche unter der Gürtellinie bekommt und da fragt sich halt, wo das hinführen soll, wenn man nun so etwas unter irgend eine Gerichtsbarkeit stellt. Also, ein paar Frankfurter Fans schreien "Hopp du Hurensohn" - was passiert nun? Bekommt der Verein eine Strafe? Wird das Spiel unterbrochen, oder zu Gunsten von Hoppenheim gewertet? Bekommen die Leute, die das Schreien 2 Jahre Stadionverbot? Ich meine jetzt nicht Plakate, mit Zielscheiben drauf, ich meine einfaches jeden Samstag stattfindenes Pöbeln. WIe will man so etwas bestrafen?
>Nun ja, wie schon mal vorher geschrieben, auch ein Hoeneß muss sich in fremden Stadien >oft was anhören, nur er macht nicht einen auf beleidigte Leberwurst.
Ich glaube schlicht und ergreifend nicht, dass Herr Hopp nur aufgrund der "paar Sprüche unterhalb der Gürtellinie" so dünnhäutig reagiert, wie er es derzeit wohl tut. Ich denke eher, dass es an dem nun bereits wohl mehrere Monate andauerndem Gesamtpaket aus persönlichen Beleidigungen, persönlichen Angriffen über Plakate und eben den bereits eingegangenen Morddrohungen liegt.
Gleichzeit glaube ich nicht, dass irgendjemand von uns der noch nicht selbst in solch einer Situation war, sich wirklich über die Dünnhäutigkeit des Herrn Hopp amüsiert oder aber gar abwertend äußern sollte, denn als Außenstehender kann und sollte vermutlich niemand seine persönliche Situation und Gefühlslage beurteilen.
Gruß Smoerf [small]Regel No. 6: Lass dein Urteilsvermögen nie durch persönliche Sichtweisen trüben![/small]
>Nun ja, wie schon mal vorher geschrieben, auch ein Hoeneß muss sich in fremden Stadien >oft was anhören, nur er macht nicht einen auf beleidigte Leberwurst.
Uh, oh! Gerade Uli "man kann seiner Gesichtsfarbe den Blutdruck ablesen" Hoeneß vom FC Hollywood ins Feld zu führen, halte ich für denkbar falsch. Immerhin steht gerade *er* für Zornesausbrüche á la "das sind keine Fans, das sind Tiere" - oder auch die Beschimpfung der eigenen(!) Fans. Auch verdanken wir ihm ein besonderes Bonmot von Anfang des Jahres:
Beim Neujahrsempfang des Bayern-Sponsors Hypovereinsbank soll Hoeneß über Beck gesagt haben: "Der ist furchtbar. Unvorstellbar, was da bei den Heimspielen des 1. FC Kaiserslautern auf der Tribüne abging. Beck und seine Frau haben alles beleidigt, was aus München kam. Jetzt spielen die Gott sei Dank in der 2. Liga."
Das sind mal nur drei ad hoc Beispiele zum Thema "Ach, der Uli, der ist ja auch nie beleidigt"...
Was hat das denn mit dem Thema zu tun? Uli Hoeneß weiß, dass man in fremden Stadion nunmal beschimpft wird. Uli Hoeneß wird niemanden deswegen anzeigen. Uli Hoeneß heult nicht rum und bemüht die DFL. Uli Hoeneß macht solche höchst peinlichen Sachen nicht. Komisch, sowas macht nur der Herr Ho€€.