Woher weiß ich nur...

Diskussionsübersicht

#51

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Whizz, Beitrag #50

>http://grenzdebil.de/kolumnen/moerderkiller.htm
>schon alt, aber immer wieder passend...

Schande über mich, ich kannte es nicht :)

Sind aber ein paar kleine Insider drin, die ein Außenstehender nicht versteht. So zum Beispiel, dass Counterstrike "nur" eine Erweiterung (Mod) im Multiplayer von Half Life ist, und Half Life damit installiert sein muss, hier aber im Text natürlich reißerisch ausgeschlachtet wird :)

[small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small]
#52

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Whizz, Beitrag #50

Naja, interessant find ich die "sehr wortgetreue" Übersetzung des Metallica Textes...


Nunja, grundsätzlich möcht ich hier kurz meine Meinung posten:

Ich bin der Meinung, man sollte schauen, dass Altersbeschränkungen gerade und vorallem bei "Killerspielen" strenger einhalten und kontrollieren.
Ganz verstehen kann ich es nicht, wenn Gamer kategorisch so tun, als wenn die Spiele, die die meisten Amokläufer ja vorher gespielt haben, nichts damit zu tun hätte...

Wenn ein Autofahrer mit seinem Auto plötzlich über den Gehweg fährt und viele Fußgänger über den Haufen fährt, dann könnte ich schon verstehen wenn rückschlüsse auf GTA gezogen werden würde!

Klar, es ist nicht der Auslöser, aber es ist doch sicherlich ein gewisses Stück im großen Puzzle, warum so jemand austickt! und ich denke, um so früher jemand damit anfängt, um so mehr, wird er von dieser Welt in beschlag genommen.

Also man sollte immer versuchen, dass man alle zeichen war nimmt, gerade beim letzten Amoklauf war der Täter je eigentlich schon aufgefallen! Diese Zeichen sollte man wahr und vor allendingen dann auch ernst nehmen!


________________________________________________
Morrrpheus - glaubt an das Gute im Menschen
#53

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Morrrpheus, Beitrag #52

> Wenn ein Autofahrer mit seinem Auto plötzlich über den Gehweg fährt und viele Fußgänger über den Haufen fährt, dann könnte ich schon verstehen wenn rückschlüsse auf GTA gezogen werden würde!


Nee er hat Mario gespielt....

http://www.youtube.com/watch?v=XB_gHY6unII


#54

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Keng, Beitrag #1

http://www.golem.de/0704/51847.html

Erst wenn sich herausstelle, dass die bestehenden Regelungen einen wirkungsvolleren Jugendmedienschutz verhindern ("Normdefizite") würden, wären Veränderungen nötig - im Moment sieht es aber den SPD-Politikern zufolge so aus, als würde es nur bei der Umsetzung ("Vollzugsdefizite") noch hapern.


Ich denke das deckt sich schon eher mit den meisten Meinungen hier.

[small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small]
#55

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Hm....


Hm...

[small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small]
#56

Teen Kills for MMO subscription

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 21-Nov-07 um 14:17 Uhr ()
A 13 year old Vietnamese boy has killed an 81-year-old woman to pay for his MMO subscription.

Police say Dan strangled Mai Thi Mau, 81, with a piece of rope and took 100,000 dong (6.2 dollars) from her before burying her in a pile of sand in front of his house on November 10.

This is not an isolated case of violence related to MMO gaming. Another 15-year-old boy resorted to violence to pay for his MMO subscription as well.

Trinh Dinh Thanh, of northern Vinh Phuc province,was arrested after he allegedly demanded some 300 dollars from a local businessman, threatening to splash sulfuric acid on the face of the man's 12-year-old daughter if he refused to pay.


Quelle

[small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small]
#57

RE: Teen Kills for MMO subscription

Antwort auf Keng, Beitrag #56

Hier kann ich jetzt keinen direkten Zusammenhang zu den anderen Fällen sehen.
Scheinbar handelt es sich bei den zitierten Verbrechen um Beschaffungskriminalität von Süchtigen, wie sie in ähnlicher Form auch bei anderen Abhängigkeiten vorkommt. Im Zusammenhang mit stofflichen Drogen ist dies aber vermutlich schon zu "normal" als das es noch berichtenswert wäre. Eine Verrohung durch gewalttätige Spiele, wie sie schon oft bei anderen Gewalttaten gemutmaßt wurde, kann ich hier nicht zwischen den Zeilen lesen.

Natürlich wird hier trotzdem nicht objektiv berichtet.

Gruß, Stefan

Mitglied der Initiative zur Verbreitung seltener Satzzeichen
#58

Video passend zum Thema

Antwort auf Keng, Beitrag #1

http://zensiert.to/media/flvplayer.swf?file=http://zensiert.to/media/1/20071122-killerspiele.flv

(Konnte das Video absolut nirgendwo anders finden - Bitte nur den hier gezeigten Link nutzen und möglichst die Seite nicht direkt aufrufen, die Seite selbst sagt mir (nicht nur wegen der Schriftart und des Namens sondern auch wegen der "anstößigen" Werbung) nicht sonderlich zu. Der Link wurde auf Bildschirmarbeiter.com veröffentlicht - bevor jemand fragt was ich denn dann auf der Seite zu suchen habe... ;-))

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#59

RE: Video passend zum Thema

Antwort auf Tron, Beitrag #58

> Konnte das Video absolut nirgendwo anders finden
Dein such-algo ist nicht besonders gut. Ich frag mich deshalb ob du in Spielen überhaupt jemals ein ziel zum killen findest :-)

gib mal killerspiele in youtube ein:

http://de.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak

killige Grüsse
Georges
#60

USK ?

Antwort auf Keng, Beitrag #1

BTW: Die Alterskontrolle in DE ist für uns "Gamer" ein Witz, da wird ein Titel nur an Menschen ab 18 verkauft und ist trotzdem geschnitten, über den Sinn oder Unsinn lässt sich sicherlich streiten. In anderen Ländern sind die "ab 18" Spiele oft schon mit 16 Jahren (z.B. England) erhältlich - ob die allerdings eine wesentlich höhere Amokläufer Quote haben kann ich nicht beantworten...
#61

RE: USK ?

Antwort auf ciacomix, Beitrag #60

Dass die Spiele trotzdem geschnitten sind liegt aber weniger an der USK, sondern eher an den Herstellern. Die USK schneidet nichts und lässt auch nichts schneiden. Das machen die Hersteller freiwillig. Entweder, weil sie noch auf eine 16er Freigabe spekulieren (= höhere Verkaufszahlen), oder weil sie (meistens zu Recht) fürchten, keine Kennzeichnung von der USK zu erhalten. Dies ist übrigens etwas anderes, als die Einstufung "Keine Jugendfreigabe" (ab 18, rotes Siegel). Spiele die keine Kennzeichnung erhalten haben, müssen vom Handel wie indizierte Medien behandelt werden. Da dies für die Hersteller nur geringe Verkaufszahlen bedeutet, werden die deutschen Versionen entsprechender Titel meist schon von vornherein so gekürzt, dass sie auf jeden Fall die Einstufung "Keine Jugendfreigabe" bekommen.
#62

Wieder mal guuuuut Recherchiert....

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 08-Mai-08 um 13:16 Uhr ()
...von Bild.de

Von der Stadt gefördert 
Killerspiele im Jugend-Zentrum
Von L. BRINKAMA
Das Computerspiel ist an Brutalität kaum zu überbieten. Terroristen bekämpfen Antiterror-Einheiten. Blut fließt in Strömen. Ziel ist es, so viele „Gegner“ wie möglich zu töten.

„Counter Strike“ (Gegenschlag) heißt der Mist.

„Counter Strike“ im Haus der Jugend Anvisieren und abschießen, eine Szene aus dem Killerspiel „Counter Strike“Foto: Ullstein 1/3
Und ausgerechnet so etwas dürfen die Besucher im „Haus der Jugend“ (HdJ) in der Manshardtstraße 
spielen! Wo eigentlich das soziale Verhalten geschult, die Persönlichkeit ausgebildet und der 
Charakter gestärkt werden sollen.

Zur Erinnerung: Robert Steinhäuser († 19), der am 24. April 2002 in Erfurt an einer Schule zwölf 
Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler, einen Polizisten und sich selbst erschoss, war begeisterter 
Spieler von solchen Killerspielen.

„Ein Wahnsinn“, sagt Nikolaus Haufler (23) aus dem Jugendhilfeausschuss des Bezirks Mitte über das 
Spiele-Angebot der Jugendeinrichtung. Haufler: „In diesem Haus können sich Kinder auf acht 
Computern parallel virtuell töten. Das darf nicht sein. Und dann auch noch auf Kosten des 
Steuerzahlers.“

Tatsächlich kaufte das HdJ acht Lizenzen für das Spiel, bestätigt dessen Leiter Wolfgang Großmann 
(53). Der CDU-Bezirksabgeordnete Nikolaus Haufler stellte in der Hauptausschusssitzung direkt einen 
Antrag zur Akteneinsicht sowie eine Kleine Anfrage zur Arbeit der Einrichtung. 

HdJ-Leiter Großmann wehrt sich gegen die schweren Vorwürfe. Der Zugang zu dem Killer-Spiel werde
 streng kontrolliert, niemand unter 16 Jahren käme da ran. Großmann: „Wir haben uns für die Spiele 
entschieden, weil die Jugendlichen sonst vermutlich gar nicht mehr kommen. Sie isolieren sich zu 
Hause immer mehr, werden für uns nicht mehr greifbar.“ Dazu Werner Geißler (61), stellvertretender 
Regionalleiter des Jugendamtes Wandsbek: „Die Begründung halte ich für schwierig.“

Und wie sieht’s anderswo aus? Simone Bock (49), Leiterin des Haus der Jugend Steilshoop: „Wir 
haben uns klar gegen diese Art von Spielen und für pädagogisch wertvolle 
Beschäftigungsmaßnahmen entschieden.“


Bei solchen Artikeln bekomme ich das kalte kotzen...


Gruß
Dirk
#63

RE: Wieder mal guuuuut Recherchiert....

Antwort auf Flyo, Beitrag #62

Letzte Bearbeitung am 08-Mai-08 um 14:13 Uhr ()
Sind das nicht die Leute aus der Generation, die noch vom Krieg erzählt haben, wo sich Leute wirklich aus Hass und nicht aus sportlichem Wettkampf echt und nicht virtuell umgebracht haben, und wie ehrenhaft das war? Sind das nicht die Leute, die ihren Kindern Metallsoldaten und kleine Panzerchen mit Zündplättchen um die Kanonen zu laden gegeben haben zum Spielen?

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#64

RE: Wieder mal guuuuut Recherchiert....

Antwort auf Keng, Beitrag #63

Ich bin kein Freund von Zensur, halte "Killerspiele" auch nicht für psychologisch so bedenklich wie es in den Medien dargestellt wird, und mir geht der ganze Rummel darum auch tierisch auf den Sack. Trotzdem finde ich es auch ein wenig "unglücklich", daß eine städtische Jugendeinrichtung Counterstrike-Sessions anbietet - von daher kann ich die Kritik prinzipiell auch verstehen.
#65

RE: Wieder mal guuuuut Recherchiert....

Antwort auf vestermike, Beitrag #64

Es soll ja sogar Jugendzentren geben, die sogar Lanpartys veranstalten...

Gruß
Dirk
#66

RE: Wieder mal guuuuut Recherchiert....

Antwort auf Flyo, Beitrag #65

ich weiß, aber das machts nicht besser... ;)
#67

RE: Wieder mal guuuuut Recherchiert....

Antwort auf vestermike, Beitrag #66

>ich weiß, aber das machts nicht besser... ;)

<troll> Ich finde Microsoft Hearts sollte man dann ebenfalls verbieten. Das Eliminieren der Gegner durch das Kassieren möglichst vieler Karten ("Stiche" - schon wieder eine Gewaltverherrlichung!) ist hier das wichtigste. </troll>

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#68

RE: Wieder mal guuuuut Recherchiert....

Antwort auf vestermike, Beitrag #64

Wenn nicht dort, wo dann?

Medienkompetenz fällt nicht vom Himmel. Und natürlich amcht es Sinn, das Medienkompetenz eben auch mit betreffenden Spielen bearbeitet wird. Und da dies wohl auch nur Jugendlichen in einem entsprechenden Alter angeboten werden wird, finde ich es mehr als okay. Es würde wohl nur wenig bringen, medienpädagogische Themen mit Spielen wie "Ferien auf dem Reiterhof" zu behandeln. Es sei denn, dies wäre die Zielgruppe.

Und bevor jemand den Bogen zur Suchtvorbeugung schlägt, der Vergleich hinkt. Aber gewaltig!
#69

RE: Wieder mal guuuuut Recherchiert....

Antwort auf Flyo, Beitrag #62

>...von Bild.de

Jetzt auch bei Bildblog.

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#70

naaaa super...

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 09-Mai-08 um 09:22 Uhr ()
Bundestag verabschiedet Jugendschutzgesetz gegen sogenannte "Killerspiele"

Der Bundestag hat wie erwartet den umstrittenen Regierungsentwurf zur ersten Änderung des Jugendschutzgesetzes mit den Stimmen der Mehrheit der großen Koalition abgesegnet. Die Gesetzesnovelle, die am Donnerstagabend gegen die Stimmen der Opposition verabschiedet wurde, erweitert die Kriterien, nach denen Gewaltvideos und sogenannte "Killerspiele" als jugendgefährdend auf dem Index landen. Darüber hinaus müssen die Altersbeschränkungen auf CDs und DVDs vergrößert werden, damit sie beim Kauf künftig auf den ersten Blick ins Auge fallen. "Damit machen wir Jugendschutz sichtbar", sagte die CDU-Abgeordnete Antje Blumenthal laut dpa.
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Mit der von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hochgehaltenen Initiative werden Spiele mit "weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten" belegt, die "besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen". Bisher sind allein Gewalt oder Krieg "verherrlichende" Computerspiele für Jugendliche automatisch verboten. Gesetzlich festgeschrieben werden auch Mindestgrößen und Sichtbarkeit der Alterskennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

FDP, Linke und Grüne bezeichneten das Gesetz als unzureichend und mahnten zusätzliche Regelungen für den Online-Bereich an. Der FDP-Medienexperte Christoph Waitz warnte, im Internet könnten sich Kinder und Jugendliche indizierte Spiele weiterhin ohne jede Altersprüfung herunterladen. Auch der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, kritisierte, mit der Neuregelung treibe man die Jugendlichen "vorsätzlich ins ungeregelte Internet".

Die Linke mahnte eine Stärkung der Medienkompetenz bei Kindern und Eltern an. "Medienkompetenz ist die Schlüsselkategorie", sagte Lothar Bisky. Der jugendpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Kai Gehring, forderte darüber hinaus verschärfte Kontrollen im Handel sowie höhere Bußgelder bei Verstößen gegen den Jugendschutz.

Ursprünglich hatte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Einsatz jugendlicher Testkäufer geplant. Damit sollten Händler überführt werden, die Schnaps, Zigaretten oder Gewaltvideos unerlaubt an minderjährige Kunden verkaufen. Nach heftiger Kritik von SPD und Opposition war dieser Vorschlag aus dem Gesetzentwurf gestrichen worden. Gehring erklärte, damit hätte man Kinder zu "Lückenbüßern" für mangelnde staatliche Kontrolle gemacht.


Quelle

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#71

RE: naaaa super...

Antwort auf Tron, Beitrag #70

>Der FDP-Medienexperte Christoph Waitz warnte, im
>Internet könnten sich Kinder und Jugendliche indizierte Spiele weiterhin ohne jede
>Altersprüfung herunterladen. Auch der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas
>Krüger, kritisierte, mit der Neuregelung treibe man die Jugendlichen "vorsätzlich ins
>ungeregelte Internet".

Aber das ist doch sehr begrüßenswert - in unserem Überwachungsstaat kann man gar nicht früh genug lernen, wie man mit P2P-Netzwerken arbeitet, wie man erfolgreich im Internet nach Software recherchiert, wie man mit Hacks und Cracks DRM und anderen schwindeligen Unsinn umgeht, das man was über anonyme Proxies wissen sollte, usw usw - dass das jetzt staatlich gefördert wird, um "uns Uschis Kinder im Lilalaune-Land" vor den Unbillen mörderischer, hetzerischer und menschenverachtender Spieleentwickler zu beschützen, ist doch nur zu unterstützen.

Hauptsache, man muss nix in Bildung, Kompetenzbildung, Familienunterstützung, Weiterbildung für Eltern, Kinder- und Jugendbetreuung, Vereinsförderung, usw investieren. Das ist nämlich alles rausgeschmissen Geld, würde das Problem nicht mal ansatzweise lösen, und da ist so ein kostenloses Gesetz doch viel effektiver.

Hut ab dafür, ich frag mich immer nur wieder, wer hat diesen Misthaufen eigentlich gewählt. Ich schwöre bei meiner Ehre: ICH WARS NICHT!

Gruß
Marcel
[small].[/small]
#72

RE: naaaa super...

Antwort auf Tron, Beitrag #70

Werden eigentliche schon geprüfte Spiele neu bewertet? Wenn ja verschwindet sicherlich so manches Spiel sehr bald aus den Regalen.

Und gut, dass es Importhändler gibt.

www.parkwelten.de | www.blogspiele.de | www.sneakfilm.de
#73

RE: naaaa super...

Antwort auf Gnislew, Beitrag #72

>Und gut, dass es Importhändler gibt.

Mal sehen wie lange die Einfuhr dann noch erlaubt bleibt... Sind ja schließlich verbotene Waren, die diese Händler da aus dem Ausland importieren. Bild oder Anhang nicht verfügbar

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#74

RE: naaaa super...

Antwort auf Tron, Beitrag #73

>>Und gut, dass es Importhändler gibt.
>
>Mal sehen wie lange die Einfuhr dann noch erlaubt bleibt... Sind ja schließlich
>verbotene Waren, die diese Händler da aus dem Ausland importieren.
>Bild oder Anhang nicht verfügbar

*mööp* Indiziert ist nicht das selbe wie verboten!

www.parkwelten.de | www.blogspiele.de | www.sneakfilm.de
#75

RE: naaaa super...

Antwort auf Gnislew, Beitrag #74

>>>Und gut, dass es Importhändler gibt.
>>
>>Mal sehen wie lange die Einfuhr dann noch erlaubt bleibt... Sind ja schließlich
>>verbotene Waren, die diese Händler da aus dem Ausland importieren.
>>Bild oder Anhang nicht verfügbar
>
>*mööp* Indiziert ist nicht das selbe wie verboten!

Mea culpa, hab ich dann wohl verwechselt.

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#76

RE: naaaa super...

Antwort auf Tron, Beitrag #70

Hi!
Wie gut das ich es nicht weit bis nach Holland hab :)

Ich gebs zu: ICH MAG DIE HOLLÄNDER!

Also: Wer mal was braucht *pfeif*


Gruß
Dirk

*ppssstttt*Brauchsdu?*pssst*
#77

RE: naaaa super...

Antwort auf Tron, Beitrag #70

Letzte Bearbeitung am 09-Mai-08 um 14:29 Uhr ()
>(...) Darüber hinaus
>müssen die Altersbeschränkungen auf CDs und DVDs vergrößert werden, damit sie beim Kauf
>künftig auf den ersten Blick ins Auge fallen. "Damit machen wir Jugendschutz sichtbar",
>sagte die CDU-Abgeordnete Antje Blumenthal laut dpa.

Nene Frau Blumenthal, damit machen Sie doch eher sichtbar, was sich vielleicht WIRKLICH lohnt zu spielen. Je verbotener, je interessanter.

Gruß Twisi
#78

RE: naaaa super...

Antwort auf Twister-Sister, Beitrag #77

>>(...) Darüber hinaus
>>müssen die Altersbeschränkungen auf CDs und DVDs vergrößert werden, damit sie beim Kauf
>>künftig auf den ersten Blick ins Auge fallen. "Damit machen wir Jugendschutz sichtbar",
>>sagte die CDU-Abgeordnete Antje Blumenthal laut dpa.
>
>Nene Frau Blumenthal, damit machen Sie doch eher sichtbar, was sich vielleicht WIRKLICH
>lohnt zu spielen. Je verbotener, je interessanter.

Wie wäre es denn mit großen weißen schwarz umrandeten Kästen auf den Spieleverpackungen, so wie bei den Zigarettenschachteln?

Drauf stehen dann solche Sätze wie "Das Spielen von Killerspielen verursacht Amokläufe", "Wer Killerspiele spielt wird vom Verfassungsschutz überwacht", "Pixelmännchen töten ist extrem realistisch", "Achtung: Aus Jugendschutzgründen schießen Sie in diesem Spiel auf Pixelmännchen-Roboter, welche nicht Bluten, sondern schwarzes Öl verlieren" oder "Aufgrund des hohen Gewaltgehalts fragen Sie bitte ihren Psychiater oder Bewährungshelfer"...

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#79

RE: naaaa super...

Antwort auf Tron, Beitrag #78

Oh ja - die Vorschläge hätten doch mal was :)
Aber vielleicht sollten wir es nicht zu sehr an die große Glocke hängen. Unsere Politiker bringen es wohlmöglich todernst noch fertig, Entsprechendes in die Wege zu leiten...

Gruß Twisi
#80

RE: naaaa super...

Antwort auf Twister-Sister, Beitrag #77

Wobei die größern Aufkleber ja durchaus noch Sinn machen. Wenn es denn mit der klaren Kennzeichnung 0, 6, 12, 16, 18 einhergeht. Bei meinen Streifzügen durch die Gamestops dieses Landes habe ich schon öfters erlebt, dass Eltern den Hinweis "keine Jugendfreigabe" nicht für eine 18er, sondern eine 0er Kennzeichnung hielten. Wohlgemerkt, die Sprößline waren nicht dabei. Aber die Fragen bei den Verkäufern dieser Eltern machten diese Verwechslung deutlich.

www.parkwelten.de | www.blogspiele.de | www.sneakfilm.de
#81

RE: naaaa super...

Antwort auf Gnislew, Beitrag #80

Hm. Vielleicht brauchen Eltern dafür auch noch eine besondere Schulung? Könnte man ja mal dem Bundestag vorschlagen *fg*.

Gruß Twisi
#82

RE: naaaa super...

Antwort auf Gnislew, Beitrag #80

>Wobei die größern Aufkleber ja durchaus noch Sinn machen.

Theoretisch ja. Hauptgrund für die größeren Freigabelogos war doch, dass die Kassierer so besser auf die Freigabe achten, weil man es ja nun besser sehen kann. Funktioniert das Kassensystem jetzt aber so, dass der Barcode gescannt wird, muss man das Spiel jetzt nur mit der Rückseite nach oben auf das Band legen. Ein Kassierer, der bisher unachtsam war, wird auch jetzt nur schnell den Barcode scannen und das Spiel dann aushändigen.

Fakt ist doch, dass es nicht zu vermeiden ist, dass Kinder oder Jugendliche immer an solche Spiele, Filme etc. rankommen werden, wenn sie es denn wollen. Sei es wie Marcel schon schrieb über P2P-Netzwerke oder ganz klassisch über den Schulhof oder einen älteren Freund. Das war schon zu Beginn der 80er bei der großen Indizierungswelle der damaligen BPJS so und wird auch immer so bleiben.

Die Hauptschuld hier auf die Eltern zu schieben, mag zwar im Ansatz stimmen, lösen wird es das Problem aber nicht. Dafür haben Eltern viel zu wenige Möglichkeiten der Kontrolle, was ihre Kinder spielen / gucken. Ich denke, wenn man wirklich die (kommerzielle) Verbreitung an Jugendliche unterbinden will, geht das nur über den Handel. Und zwar nur, indem die Strafen für den Verkauf so hoch angesetzt werden, dass es richtig weh tut.

Als volljähriger Käufer tue ich mir den Mist sowohl bei Spielen als auch bei Filmen jedenfalls schon lange nicht mehr an, Importen sei Dank. Netter Nebeneffekt: Durch den starken Euro ist es oft auch noch deutlich günstiger als in Deutschland.


bis denne,
Crusher
Sit back. It's fright time.
#83

RE: naaaa super...

Antwort auf Crusher, Beitrag #82

>Ein Kassierer, der bisher
>unachtsam war, wird auch jetzt nur schnell den Barcode scannen und das Spiel dann
>aushändigen.

Es ist schon lange Usus, dass die Kassierer bestätigen müssen an den Kassen, dass die Person, die das kaufen will, was eine Altersfreigabe hat, auch das entsprechende Alter erreicht hat. Einfach drüber ziehen ist schon lange nicht mehr :)

>Fakt ist doch, dass es nicht zu vermeiden ist, dass Kinder oder Jugendliche immer an
>solche Spiele, Filme etc. rankommen werden, wenn sie es denn wollen. Sei es wie Marcel
>schon schrieb über P2P-Netzwerke oder ganz klassisch über den Schulhof oder einen
>älteren Freund. Das war schon zu Beginn der 80er bei der großen Indizierungswelle der
>damaligen BPJS so und wird auch immer so bleiben.
>
>Die Hauptschuld hier auf die Eltern zu schieben, mag zwar im Ansatz stimmen, lösen wird
>es das Problem aber nicht. Dafür haben Eltern viel zu wenige Möglichkeiten der
>Kontrolle, was ihre Kinder spielen / gucken. Ich denke, wenn man wirklich die
>(kommerzielle) Verbreitung an Jugendliche unterbinden will, geht das nur über den
>Handel. Und zwar nur, indem die Strafen für den Verkauf so hoch angesetzt werden, dass
>es richtig weh tut.

Warum schreibst Du erst wie es ist, nämlich dass Kinder sowieso die nicht freigegebenen Sachen bekommen, wenn sie sie wollen. Dann aber redest Du von kommerzieller Vertreibung an Kinder und Jugendliche. Ich bin mir sicher, dass die kommerzielle Verbreitung einen absolut vernachlässigbaren Prozentsatz darstellt. Also ich habe oft genug gesehen im Media-Markt oder sonstigen Spiele-Händlern, dass die Kinder das nicht freigegebene Spiel nicht bekommen haben. Also ich denke das ist die allerkleinste Gefahr und das kleinste Übel.

Viel wichtiger ist doch, das Verständnis und den Umgang mit Medien zu lernen. Und da sind zum einen natürlich in allererster Linie die Eltern gefragt, denn die heißen nicht umsonst "Erziehungsberechtigte". Das Wort ist leider ein wenig missverständlich, es ist nämlich weniger ein Recht, als mehr eine Pflicht. Von daher finde ich gerade Jugendeinrichtungen, wo bewusst und verantwortungsvoll mit solchen Medien umgegangen wird, und wo auch durchaus altersbedingt jugendliche darauf Zugriff haben viel sinnvoller, wenn es die Eltern nicht schaffen, das ihren Kindern selbst beizubringen.

Welcher Hobby-Psychologe hat denn den verbohrten Entscheidungsträgern dieses Landes eigentlich geraten, dass Dinge, die man vermeintlich unnahbar macht, auch gleichzeitig kein Problem mehr darstellen, und überhaupt nicht dadurch erst Recht interessant wirken für denjenigen, für den es verboten ist? Herrje, also ich weiß nicht, früher hat auch mal ein 10-jähriger an Papas Bierchen Schaum abgetrunken oder an Mamas Zigarette gezogen. Die sind daran auch nicht direkt süchtig geworden, ganz im Gegenteil, es wurde zunehmend uninteressanter, weils auch total bitter und verraucht schmeckt in dem Alter, und mans ja mal "gesehen" hat. Alles, was ich wegsperre, was ich nie gesehen habe, muss ja einen Grund haben, warum es weggesperrt ist. Und wenn der Mensch eins ist, dann ist es neugierig.

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#84

RE: naaaa super...

Antwort auf Keng, Beitrag #83

>Es ist schon lange Usus, dass die Kassierer bestätigen müssen an den Kassen, dass die
>Person, die das kaufen will, was eine Altersfreigabe hat, auch das entsprechende Alter
>erreicht hat. Einfach drüber ziehen ist schon lange nicht mehr :)

OK, das wusste ich nicht und habe ich auch noch nie beobachten können. Dafür nutze ich wohl zu extensiv den Versandhandel.


>Warum schreibst Du erst wie es ist, nämlich dass Kinder sowieso die nicht freigegebenen
>Sachen bekommen, wenn sie sie wollen. Dann aber redest Du von kommerzieller Vertreibung
>an Kinder und Jugendliche. Ich bin mir sicher, dass die kommerzielle Verbreitung einen
>absolut vernachlässigbaren Prozentsatz darstellt.

Auf den kommerziellen Vertrieb bin ich nur eingegangen, weil ich mich mit meinem Posting ursprünglich auf die neuen großen Freigabelogos auf den Vorderseiten der Hüllen bezogen habe. Dass diese keine Rolle beim Schulhofhandel spielen, sollte klar sein.
Dass der Anteil der Verbreitung über den Handel verschwindend gering ist, da sind wir uns auch einig, das macht die neue Regelung mit den übergroßen Etiketten aber nur noch schwachsinniger.

Zum Rest Deines Postings: ACK!


bis denne,
Crusher
Sit back. It's fright time.
#85

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Zur abwechslung mal was eher positives. GTA IV in der Tagesschau:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video314734.html

The only difference between genius and insanity is success.
Gruss, DragonKhan
#86

CSU will Strafrecht zu Computerspielen

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 10-Mai-08 um 13:43 Uhr ()
[h3]Herstellungs- und Verbreitungsverbot gefordert [/h3]

Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) hat die gestrige Verschärfung des Jugendschutzgesetzes bei Computerspielen und Filmen durch den Bundestag als ungenügend bezeichnet. Eine leichtere Indizierungsmöglichkeit als jugendgefährdend allein reiche nicht aus.

"Wir brauchen ein strafrechtliches Verbot von virtuellen Killerspielen. Um solche Gewaltspiele mit ihren negativen Folgen effektiv bekämpfen zu können, muss ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot im Strafrecht geschaffen werden", so Merk. "Nur dann kann es gelingen, derartige Machwerke zurückzudrängen."



Ganzer Artikel: Golem.de


----
Bone
"Fright Light Flashlight"
#87

Buchempfehlung für alle "Killerspiel-Gegner"

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Grand Theft Childhood: http://www.golem.de/0805/59661.html

[hr noshade size="1" color="E96A1C"]Tobi - Wer braucht schon Brad Pitt?!
[small]ThemenParX.de - Updated: Neuheiten 2008[/small]
#88

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Mal andersherum betrachtet: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27921/1.html

Gruß, Stefan

Mitglied der Initiative zur Verbreitung seltener Satzzeichen
#89

Für Gamer ist Gewalt nicht immer ein Spiel

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Das Ergebnis einer noch unveröffentlichten Neuro-Studie beruhigt: Intensivnutzer von Gewaltspielen am Computer haben noch immer ein gesundes Verhältnis zu echter Gewalt.


Den ganzen Artikel gibts bei: Focus

Leider benötigen gewisse Propagandisten keine echten Argumente, um einfach strukturierten Menschen ein "Hört hört!" zu entlocken.

[small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small]
#90

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 12-Sep-08 um 16:56 Uhr ()
Pressemitteilung des bayrischen Philologenverbandes

Ursprünglich sah der letzte Satz wie folgt aus:

Auf die freiwillige Selbstkontrolle der Hersteller zu setzen, greife angesichts der Dimension der tangierten wirtschaftlichen Interessen der Produzenten zu kurz - Schätzungen zufolge werden alleine mit dem beliebten wie aufgrund seiner Brutalität berüchtigten Marktführer „World of Warcraft“ jährlich rund eine Milliarde Dollar Umsatz erzielt.


Viel deutlicher zeigen, dass man von der Materie, über die man hart urteilt, nicht die geringste Ahnung hat, kann man nicht. Auch die Begründung, dass dieser Faux Pas ein "Versehen" war, zeigt noch viel mehr die unrühmliche pure und plumpe Meinungsmache, die dahinter steckt. Was war denn das Versehen? In die falsche Textmakrokiste gegriffen?

Gepaart mit der Erwähnung, dass Fernsehen als Leitmedium immer weiter in den Hintergrund tritt (war nicht früher immer Fernsehen böse? "Kinder schauen zu viel" und dergleichen?), ist das eine populistische Farce. Ich danke meinen Eltern, dass dieses volksverdummende Medium nie mein Leitmedium war. Alleine das Wort ist schon etwas, wo sich mir die Haare sträuben. Und es ist bedauerlich, dass heutzutage viele Eltern, die mit Sicherheit mehr Ahnung von aktuellen Medien haben als meine damals, ihre Verantwortung zur Medienerziehung auf andere mit einem pseudounschuldigen Getue abwälzen wollen.

So peinlich. Aber noch viel peinlicher, dass es leider noch genug Leute gibt, die den Schund ohne Hinterfragen glauben. "Hat ja der Philologenverband gesagt!", wovon mit Sicherheit ein Großteil noch nichtmal weiß, was ein Philologe überhaupt ist.

Aber hört sich gut an.

[small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small]
#91

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Keng, Beitrag #90

>wovon mit
>Sicherheit ein Großteil noch nichtmal weiß, was ein Philologe überhaupt ist.


Briefmarkensammler, weiss doch jedes Kind! Du kannst Dich anstellen...


#92

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Keng, Beitrag #90

Ganz ehrlich, auch wenn ich das "brutal" nicht teile und das ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist, finde ich das Spiel dennoch bedenklich.
Es ist aus meiner Sicht das meistgespielte Spiel der letzten Jahre - und das meine ich nicht positiv. Im Gegenteil.




#93

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Bends, Beitrag #92

Letzte Bearbeitung am 18-Sep-08 um 10:03 Uhr ()
>Ganz ehrlich, auch wenn ich das "brutal" nicht teile und das ziemlich an den Haaren
>herbeigezogen ist, finde ich das Spiel dennoch bedenklich.
>Es ist aus meiner Sicht das meistgespielte Spiel der letzten Jahre - und das meine ich
>nicht positiv. Im Gegenteil.

Jop, gebe Dir absolut Recht. Als Quelle des internationalen Terrorismus ist es bedrohlich für uns alle, wie folgende Bilder belegen:

http://blog.wired.com/defense/images/2008/09/15/osctoavs1.jpg

http://blog.wired.com/defense/images/2008/09/15/osctoavs2.jpg

http://blog.wired.com/defense/images/2008/09/15/osctoavs3.jpg

Quelle

DU BIST DIE BOMBE!

[small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small] - http://kengslair.de
#94

RE: Woher weiß ich nur...

Antwort auf Keng, Beitrag #93

Letzte Bearbeitung am 18-Sep-08 um 10:59 Uhr ()
Hm, das geht aber doch nicht mehr unter dem WoW Deckmantel - das muss man anders aufziehen. Man muss den Spieler von der neuen RL-Grafikengine, die bombastische und fotorealistische Qualität bietet, von der neuen, interaktiven, Steuerungsmöglichkeit, sowie dem absolut realitischen Sozialansatz überzeugen.

Mal ehrlich, wenn der durchschnittliche WoW Zocker sowas durchziehen wollen würde, würde er schon am indischen Taxifahrer scheitern, da er verzweifelt die Teamspeak-Funktion vermisst, um sich mit den anderen abzustimmen wo es denn hingehen soll.
Völlig aussen vor lasse ich den Punkt, das die online Bestellservice des Pizzataxis "da draussen" nicht so leicht funktioniert. ;)
#95

Aber saufen sollse - meint wohl die Uschi!

Antwort auf Keng, Beitrag #1

Komsasaufen nimmt zu

Teils bis zur Bewusstlosigkeit betrunken: Mehr als 23.000 Kinder und Jugendliche mussten 2008 nach maßlosem Alkoholkonsum in Kliniken gebracht werden - mehr als jemals zuvor.

Besorgniserregende Entwicklung: Immer öfter müssen Kinder und Jugendliche nach Alkoholkonsum im Krankenhaus behandelt werden. (Foto: AP)
Koma-Trinken gehört bei immer mehr Jugendlichen in Deutschland zum Alltag. Mehr als 23.000 junge Menschen wurden vergangenes Jahr nach Alkoholkonsum "teils bewusstlos" ins Krankenhaus gebracht - so viele wie niemals zuvor, wie die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) am Montag in Berlin bei der Vorstellung des neuen Drogenberichts sagte.

Mehr als 20 Prozent der Minderjährigen seien 2008 mindestens einmal pro Monat betrunken gewesen, berichtete Bätzing. Fast jeder zehnte Jugendliche konsumiere riskant oder gefährlich viel Alkohol. Trotzdem lägen geplante nationale Aktionsprogramme gegen Alkohol und Tabak wegen Streits in der Koalition auf Eis, kritisierte Bätzing.

Sie warf der Union eine Blockade aus wahlkampftaktischen Gründen vor. "Das ist nicht zu begreifen", sagte die SPD-Politikerin. Kritik übte sie auch an Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU), die auch aus Rücksicht vor Wirtschaftsinteressen eine Kehrtwende in dieser Causa vollzogen hätten. Dabei seien die Pläne bereits abgestimmt gewesen, und es habe nach langen Verhandlungen Kompromisse gegeben.

(...)weiter bei der Süddeutschen

Schöne Familienministerin das, gell? Die Hirse wegsaufen darfse sich, die Jugend. Ist doch scheissegal - mit weniger Hirnkapazität sind die Blagen eh besser zu ertragen. Aber fiese Killerspiele, ja da hörts sich der Spaß aber auf!
#96

RE: Aber saufen sollse - meint wohl die Uschi!

Antwort auf MarcelR, Beitrag #95

>Schöne Familienministerin das, gell? Die Hirse wegsaufen darfse sich, die Jugend. Ist
>doch scheissegal - mit weniger Hirnkapazität sind die Blagen eh besser zu ertragen.
>Aber fiese Killerspiele, ja da hörts sich der Spaß aber auf!

Es fängt doch schon bei noch offensichtlicheren Sachen an: Laut Ermittlern haben Killerspiele keine Rolle im Leben des Amokläufers gespielt.

Seitdem wurden mindestens 2 große Gaming-Veranstaltungen abgesagt von den Hallenbesitzern und Kommunen, mit der Begründung des Amoklaufs, dabei auch 2 Eltern-LANs, welche u.A. von der Bundeszentrale für politische Bildung getragen werden.

Gleichzeitig werden aber Waffenbörsen problemlos erlaubt.

Ich sags Euch, er hat sie mit Pappschachteln mit Silberscheiben beworfen und die Menschen sind einfach nur doof gefallen! Gaaaaaaanz sicher.

Ach ja... ich habe meine Blogseite jetzt Politiker-sicher gemacht. Wer sehen will wie, der klickt unten :)

[small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small] - http://kengslair.de
#97

RE: Aber saufen sollse - meint wohl die Uschi!

Antwort auf Keng, Beitrag #96

klasse aktion *g*
#98

RE: Aber saufen sollse - meint wohl die Uschi!

Antwort auf Keng, Beitrag #96

>Ach ja... ich habe meine Blogseite jetzt Politiker-sicher gemacht. Wer sehen will wie,
der klickt unten :)

Gefällt mir, meine Seite ist jetzt auch Politiker-sicher ;-)
Auch wenn ich mich dort (bislang) nicht politisch äußere.

Gruß, Stefan

Mitglied der Initiative zur Verbreitung seltener Satzzeichen
#99

RE: Aber saufen sollse - meint wohl die Uschi!

Antwort auf MarcelR, Beitrag #95

Bei der Bewertung der vorgestellten Daten wäre ich ein wenig vorsichter. Zunächst muß man festhalten, daß der Nachsatz "mehr als jemals zuvor" völliger Unfug ist, da die Zahlen erst seit dem Jahr 2000 erhoben werden. Richtig hätte es also lauten müssen: "mehr als jemals zuvor in den letzten neun Jahren - aber das wäre vermutlich nicht so herrlich reißerisch gewesen.

23.000 junge Menschen wurden also "teils bewußtlos" eingeliefert. Was heißt denn hier genau "teils"? Waren es 2? 20? 200 oder gar 2000?

Mehr als 20 Prozent der Minderjährigen seien auch 2008 mindestens einmal pro Monat betrunken gewesen. Hört sich erstmal drastisch an. Doch bei genauem Lesen des Berichts auf der Seite des Ministeriums erfährt man dann, daß es doch nicht ganz so schlimm zu sein scheint: Es sind nämlich 20 Prozent, die in den letzten 30 Tagen mindestens an einem Tag 5 Gläser mit alkoholischen Getränken zu sich genommen haben. Heißt also: Jeder, der in den letzten 4 Wochen abends zwei Fläschchen Bier getrunken hat, darf sich zu den 20 Prozent zählen (also vermutlich jeder, der im letzten Monat auf einer Feier war und dort etwas getrunken hat).

Vielleicht trügt mich ja meine Erinnerung, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß zu meinen Jugendzeiten genauso viel getrunken wurde wie heute. Mindestens einmal pro Monat gabs irgendwo ne große Party mit viel Bier und auch Hochprozentigem. Der einzige Grund, warum es damals kein Komasaufen gab, ist wohl, daß es das Wort einfach noch nicht gab.

#100

RE: Aber saufen sollse - meint wohl die Uschi!

Antwort auf vestermike, Beitrag #99

>indestens einmal pro Monat gabs irgendwo ne große Party mit viel Bier und auch Hochprozentigem.

Jo, und an den Wochenenden dazwischen ballerte man sich einfach nur so einen rein. Im Idealfall freitags UND samstags.

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