Letzte Bearbeitung am 24-Mai-05 um 09:45 Uhr () BINGO!
Das ich hier nicht diskutieren will - schon gar nicht mit Dooftüte Heiko - ist übrigens weiter oben zu lesen. Mein Tag ist hart genug - da muss ich nicht auch noch versuchen, irgendwelche BMW-Prolls mit sinnentleertem Dasein in BOSS-Anzug plus Lorenzini-Hemd, deren wichtigste Entscheidungen im Tagesablauf bisher wahren, ob sie die Kaffeelatterei jetzt mit Karamel-Aroma oder eben nicht möchten, wieder auf den Pfad der Tugend zu führen. Sorry - aber dazu fehlt mir wirklich die Kraft. CDU-Spießer bleibt CDU-Spießer. Wer dieser Partei, die nix kann, als schlecht zu reden während sie selbst keine Alternativen haben, wer dieser Partei, die einen verlogenen Fettsack, der uns die grandiose Wiedervereinigung im Laufschritt plus anschließender Totalpleite beschert hat, hinterherläuft, dem ist nicht mehr zu helfen.
Irgendwie erinnert mich die CDU ziemlich an den FC Bayern. Die gewinnen auch immer und scharen genau aus diesem Grund eine Horde dummbatziger Zujubler um sich, die von der Materie keine Ahnung haben.
Letzte Bearbeitung am 23-Mai-05 um 10:40 Uhr () Hallo
>Mh...auch wenn es politsch vielleicht korrekt gewesen wäre zu gratulieren, finde ich >das ausdrückliche Verlangen danach doch recht peinlich.
Ich finde eher, dass es demjenigen peinlich sein sollte, der darauf hingewiesen werden muss- und ich finde es richtig, dass er darauf hingewiesen hat, weil der heutige Journalismus immer mehr an Niveau verliert. Ich habe es leider nicht gesehen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es seltsam, arrogant oder wie auch immer rüber kam- das mag sein- aber vom inhaltlichen und „pädagogischen“ her finde ich es korrekt.
>>Aber das zeigt halt das Niveau, auf dem sich links-Wähler bewegen. > >Verallgemeinerungen sind natürlich ein weitaus besseres Niveau }>
Keine Verallgemeinerungen! Bis auf Ausnahmen habe ich diese Erfahrung leider gemacht- lies Dir doch einfach mal die Parolen der Nicht-CDU-Wähler auf dieser Seite durch oder geh einmal in politische Foren.
Oder ganz anders und Dir somit entgegenkommend: Das Niveau der links-Wähler ist alles in allem, mit Ausnahmen, noch schlechter, als das der rechts-Wähler.
>Ich finde eher, dass es demjenigen peinlich sein sollte, der darauf hingewiesen werden >muss- und ich finde es richtig, dass er darauf hingewiesen hat, weil der heutige >Journalismus immer mehr an Niveau verliert. >Ich habe es leider nicht gesehen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es seltsam, >arrogant oder wie auch immer rüber kam- das mag sein- aber vom inhaltlichen und >„pädagogischen“ her finde ich es korrekt.
Das der schnellebige Journalismus an Niveao verliert ist so aktuell wie die Wiedervereinigung. Welchen pädagogischen zweck sowas haben soll ist mir schleierhaft, wahrscheinlich ist es nur der Boomerangeffekt, dass du dringend darauf antworten mustes.
>>>Aber das zeigt halt das Niveau, auf dem sich links-Wähler bewegen. >> >>Verallgemeinerungen sind natürlich ein weitaus besseres Niveau }> > >Keine Verallgemeinerungen! Bis auf Ausnahmen habe ich diese Erfahrung leider gemacht- >lies Dir doch einfach mal die Parolen der Nicht-CDU-Wähler auf dieser Seite durch oder >geh einmal in politische Foren. > >Oder ganz anders und Dir somit entgegenkommend: >Das Niveau der links-Wähler ist alles in allem, mit Ausnahmen, noch schlechter, als das >der rechts-Wähler.
Selbiges Argument von dir wie oben. Eine Behauptung ohne Erklärung welche nur wieder darauf abzielt den Count hochzuschrauben oder Halbwahrheiten die du über Jahre gesammelt hast einzusätzen (Nach deiner Erklärung oben haben sich die Roten und Grünen dieses Landes doch wieder in die Politische Mitte orrientiert oder?). Kurzer Tip am Rande lese dich mal ein bischen in die Materie der Parteien ein. Man hat bei deinen Argumentationen oft das Gefühl das bei dir der *Eltern haben schonn immer CDU gewählt also muss ich das auch tun* Effekt herscht. Deine letzte Äusserrung, das links-Wähler schlimmer seien als Rechtswähler setzt da nur einen drauf. Erstmal reden wir hier von ganz anderen Massenverteilungen und zweitens gibt sich die CDU doch rechter den je. war das nicht Jürgen Rüttgers mit der Kinder statt Inder Debatte, die ihm schonmal fast die Politische Karirere kostete?
>Das der schnellebige Journalismus an Niveao verliert ist so aktuell wie die >Wiedervereinigung. Welchen pädagogischen zweck sowas haben soll ist mir schleierhaft, >wahrscheinlich ist es nur der Boomerangeffekt, dass du dringend darauf antworten >mustes.
Viel Spaß bei der Kindererziehung. Ich würde es als unangenehm empfinden, wenn mich jemand auf mein schlechtes Verhalten aufmerksam macht...
Und zu dem Boomerangeffekt fehlt mir leider wieder die nötige Intelligenz, um es zu verstehen.
>Selbiges Argument von dir wie oben. Eine Behauptung ohne Erklärung
Wieso ohne Erklärung? Die Beleidigungen und die Wortwahl derer, die nicht für die CDU stimmen unterscheidet sich allein hier schon eindeutig.
>welche nur wieder darauf abzielt den Count hochzuschrauben
Jetzt hast Du mich aber ertappt. Wie man an meiner Anzahl ja eindeutig erkennen kann, bin ich nur darauf aus, ganz ganz viele Postings zu haben, weil ich mit denen dann nämlich...na ja, was auch immer machen!
>oder Halbwahrheiten die du über Jahre gesammelt hast einzusätzen
Siehst Du, ich nenn sowas Erfahrungen sammeln.
Auf den Rest habe ich (ehrlichgesagt) keine Lust einzugehen.
Nachhilfestunden in Sachen Politik brauche ich sicherlich nicht.
BTW: Wir trauern den Chinesen schon seit Jahren ihr Wachstum nach.
>Nachhilfestunden in Sachen Politik brauche ich sicherlich nicht. Sicher? Weiter oben schreibst Du als Beleg für die Untätigkeit der Regierung/des Kanzlers, es sei nicht zu einer Verschärfung des Strafrechts bei der Verfolgung von Triebtätern unternommen worden (sinngemäß), da fragt man sich doch ob Du in letzter Zeit mal den Terminus "mit anschließender Sicherheitsverwahrung" gehört hast (was meiner Meinung nach übrigens kein wirklich vernünftiger Umgang mit dem Problem ist, die Nachbarn in Holland sind hier wiedermal deutlich vorbildlicher). Ausserdem fällt der Satz: >Wir trauern den Chinesen schon seit Jahren ihr Wachstum nach. Abgesehen von den Verfehlungen im grammatikalischen Bereich :+ zeugt dieser Satz von fürchterlicher Unkenntnis. Es ist unmöglich ein hochentwickeltes Industrieland mit einem Schwellenland zu vergleichen. China befindet sich in einer Entwicklungsphase in der hohe Wachstumsraten fast von allein entstehen und dies trotz massiver Investitionshemmnisse. Wenn Du Deutschland vergleichen willst, dann bitte mit Großbritanien oder den USA, die befinden sich in einer halbwegs vergleichbaren Situation (allerdings ohne die Belastungen der Wiedervereinigung). Und dann stelle bitte die Systemfage gleich mit und beantworte sie. Willst Du eine Verarmung und Verelendung grosser Teile der Bevölkerung? Wilst du ein komplett abgewracktes Gesundheitssystem? Willst Du absolute Chancenungleichheit? Willst Du ein WIRKLICH katastophales öffentliches Schulsystem? Hier gibt es wenigstens noch einen gewissen Grundstock in sachen sozialer Ausgleich, in Großbritanien ist er seit den 80ern nicht mehr vorhanden, in den USA gab es ihn wohl nie. Frau Merkel macht mir Angst, vor allem weil sie in Kombination mit Herrn Westerwelle für mich soziale Kälte ausstrahlt und von dem seit 60 Jahren existierenden Grunkonsens deutscher Politik (soziale Ausgewogenheit) endgültig abrücken will.
>>Nachhilfestunden in Sachen Politik brauche ich sicherlich nicht. >Sicher?
Ja!
>Weiter oben schreibst Du als Beleg für die Untätigkeit der Regierung/des Kanzlers, es >sei nicht zu einer Verschärfung des Strafrechts bei der Verfolgung von Triebtätern >unternommen worden (sinngemäß), da fragt man sich doch ob Du in letzter Zeit mal den >Terminus "mit anschließender Sicherheitsverwahrung" gehört hast (was meiner Meinung >nach übrigens kein wirklich vernünftiger Umgang mit dem Problem ist, die Nachbarn in >Holland sind hier wiedermal deutlich vorbildlicher).
Dann lies Dich mal hinein und schau, von welchen Seiten her und nach welchem Vorbild diese Sicherheitsverwahrung initiiert wurde...Du schreibst selber, dass sie zweifelhaft ist. Zudem ist dies nur ein einziger Punkt und dieser ist auch noch in großem Maße unsicher. Und zu guter letzt: Wann wurde dies denn erst eingeführt? Weit nach Schröders großem Versprechen und, wie schon gesagt, nicht auf seine ausdrückliche Initiative hin.
>Ausserdem fällt der Satz: >>Wir trauern den Chinesen schon seit Jahren ihr Wachstum nach. >Abgesehen von den Verfehlungen im grammatikalischen Bereich :+ zeugt dieser Satz von >fürchterlicher Unkenntnis.
Ich gehe hier auf Loopingstar ein, der diesen Vergleich ins Rennen geworfen hat. Deine Kritik geht also an den Falschen und hätte Deinerseits schon viel weiter oben angeführt werden müssen. Wir können das aber natürlich gerne vertiefen und ernsthaft behandeln obwohl das wohl eher ein neuer Thread wäre- also nur kurz: . >Es ist unmöglich ein hochentwickeltes Industrieland mit >einem Schwellenland zu vergleichen. China befindet sich in einer Entwicklungsphase in >der hohe Wachstumsraten fast von allein entstehen und dies trotz massiver >Investitionshemmnisse. Wenn Du Deutschland vergleichen willst, dann bitte mit >Großbritanien oder den USA, die befinden sich in einer halbwegs vergleichbaren >Situation (allerdings ohne die Belastungen der Wiedervereinigung). Und dann stelle >bitte die Systemfage gleich mit und beantworte sie. Willst Du eine Verarmung und >Verelendung grosser Teile der Bevölkerung? Wilst du ein komplett abgewracktes >Gesundheitssystem? Willst Du absolute Chancenungleichheit? Willst Du ein WIRKLICH >katastophales öffentliches Schulsystem?
Ok, das ist viel: China ist ein recht interessanter Fall. Vor allem die Frage: Kann es China überhaupt schaffen, ein Industriestaat, nach internationalen Kriterien, zu werden- kulturell, traditionell und von der Mentalität her? Allein die Größe (und Tiefe dieses Landes) macht diese Tatsache schon fast unmöglich. Hinzu kommen die fest verankerten Traditionen und deren Mentalität, die sich wohl nicht so schnell derer der Industriestaaten anpassen wird. Nichtsdestotrotz ist China die kommende Industrienation und dies nicht nur allein in Sachen Import. Es gibt schon ausreichend Stimmen, die davor mahnen die Wirtschaftskraft des Landes und der Arbeiter zu unterschätzen, damit uns dieses Schwellenland nicht überholt. Was haben wir davon, dass wir uns zurücklehnen und sagen „Die sind halt ein Schwellenland!“ Firmen aber weiter dort investieren, produzieren und forschen lassen. Man kann da nur hoffen, dass dieser Hochmut der Industriestaaten nicht auf einmal im Keime erstickt wird. Selbst Deutschland sollte aufpassen, was z.B. den Bereich Weltraumforschung angeht.
Verarmung: Diese Debatte ist doch auch recht einseitig und veraltet: Die Gesellschaft entwickelt sich in diese Richtung- da kann keiner etwas dagegen unternehmen. Der Wachstumsmarkt ist darauf ausgelegt, dass es diese Wahnsinnsreichen gibt- dagegen werden wir nichts unternehmen können. Deshalb packen wir da die Falschen am Kragen. Schau Dir allein mal die Hotels in den Großstädten an: da jagt ein Sternehotel das andere. Da werden keine billigen Pensionen für Otto-Normalverbraucher gebaut. Diese Gesellschaft wird immer die Superreichen haben und sie werden weltweit mehr. Es kann dann aber in unserer Neidgesellschaft (und die haben wir in Deutschland unbestritten- da nehme ich gerne den Vergleich mit den USA) nicht sein, dass die Großzahl nicht dazu bereit ist mehr zu arbeiten. Mir tut jedes Schicksal leid, bei dem es um Arbeitslosigkeit und Armut geht- und ich will überhaupt nicht sagen, dass diese Menschen an ihrem Schicksal selber Schuld. Aber die Debatte da anzusetzen, bei Beleidigungen und Boykottaufrufen gegen die Großverdiener ist der größte Schwachsinn überhaupt. Ist jetzt nur ein Teil meiner Meinung- die Entlassungen der Großkonzerne heiße ich auch nicht für gut. Aber wenn wir in einem Land leben, in dem sich Arbeitnehmer noch darüber empören können, dass sie in der Woche eine Stunde mehr arbeiten sollen, dann geh es uns immer noch recht gut.
Das wird jetzt leider zu viel. Wir werden auf ein Gesundheitssystem zulaufen, dass der Selbstbestimmung unterliegt und auch wenn es einige nicht für wahr haben werden, brauchen wir nur nach Amerika schauen und werden unsere soziale Zukunft in Auszügen sehen- und in gewissen Bahnen funktioniert diese.
Wo gibt es denn in Deinen Augen diese Verelendung von der Du sprichst?
>Hier gibt es wenigstens noch einen gewissen Grundstock in sachen sozialer Ausgleich, in >Großbritanien ist er seit den 80ern nicht mehr vorhanden, in den USA gab es ihn wohl >nie.
Mit den USA ist dies auch so der Fall, dass sich z.B. ein Lehrer, die zu den schlechtbezahltesten gehören, in den Ferien eine Job sucht; suchen muss. Den Lehrer will ich in Deutschland sehen, wo schon bei einer Stunde mehr die Woche gestreikt wird.
>Frau Merkel macht mir Angst, vor allem weil sie in Kombination mit Herrn Westerwelle >für mich soziale Kälte ausstrahlt und von dem seit 60 Jahren existierenden Grunkonsens >deutscher Politik (soziale Ausgewogenheit) endgültig abrücken will.
Wie willst Du denn diesen Sozialstaat noch einigermaßen in dieser Form aufrechterhalten, ohne dem Bürger gewisse Selbstverantwortung aufzudrücken? Wir haben einen Teufelskreislauf, der durch die demographischen Werte nicht mehr zu leugnen ist! Wir müssen uns endlich davon abkapseln, dass uns der Staat alles in den Hintern steckt und Eigenverantwortung übernehmen. Ich brauch doch aber nur ab Mittags fernsehen und weiß, wie es um Deutschland bestellt ist. Uns fehlen das Selbstvertrauen und der Wille.
Aber das ist wirklich alles eine andere Diskussion und gehört nicht hier her.
Damit dürfte ich den Fehler begangen haben, mich noch unbeliebter zu machen, weil ich nur einen Teil, aber halt den unbeliebteren, meiner Meinung von mir gegeben habe.
Vielleicht hast du recht und es gehört hier nicht hin, aber Du wolltest eine inhaltliche Diskusson und ich habe sie Dir gegeben. Deshalb nur kurz:
> >Ich gehe hier auf Loopingstar ein, der diesen Vergleich ins Rennen geworfen hat. >Deine Kritik geht also an den Falschen und hätte Deinerseits schon viel weiter oben >angeführt werden müssen. Tja viel weiter oben trifft es gut, denn mir war leider der Zusammenhang von Deiner Aussage mit der von Looping Star 29 Postings weiter oben (oder auch 37 Postings früher) nicht klar. Ich musste einfach davon Ausgehen sie sei Deine Meinung (und sie sollte es auch sein, wenn Du so was schreibst). Ich habe auch keine Lust hier in jedem Posting die inhaltlichen Fehler rauzusuchen und zu kommentieren, aber Dein provokantes "Nachhilfestunden brauche ich nicht" im Zusammenhang mit dieser Aussage hat doch einfach zu sehr gereitzt.
>Ok, das ist viel: >China ist ein recht interessanter Fall. Vor allem die Frage: Kann es China überhaupt >schaffen, ein Industriestaat, nach internationalen Kriterien, zu werden- kulturell, >traditionell und von der Mentalität her? >Allein die Größe (und Tiefe dieses Landes) macht diese Tatsache schon fast unmöglich. >Hinzu kommen die fest verankerten Traditionen und deren Mentalität, die sich wohl nicht >so schnell derer der Industriestaaten anpassen wird. >Nichtsdestotrotz ist China die kommende Industrienation und dies nicht nur allein in >Sachen Import. >Es gibt schon ausreichend Stimmen, die davor mahnen die Wirtschaftskraft des Landes und >der Arbeiter zu unterschätzen, damit uns dieses Schwellenland nicht überholt. >Was haben wir davon, dass wir uns zurücklehnen und sagen „Die sind halt ein >Schwellenland!“ Firmen aber weiter dort investieren, produzieren und forschen lassen. >Man kann da nur hoffen, dass dieser Hochmut der Industriestaaten nicht auf einmal im >Keime erstickt wird. Selbst Deutschland sollte aufpassen, was z.B. den Bereich >Weltraumforschung angeht. Habe ich alles nicht in Frage gestellt. Ich bin allerdings in Sachen China nicht so informiert um eine dezidierte Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung erstellen zu können. Meine Argumentation hat nichts mit den hier von Dir vorgetragenen Dingen zu tun, ich habe nur angemerkt, die Wachstumsraten beider Länder seien nicht vergleichbar.
>Verarmung: Diese Debatte ist doch auch recht einseitig und veraltet: Die Gesellschaft >entwickelt sich in diese Richtung- da kann keiner etwas dagegen unternehmen. Der >Wachstumsmarkt ist darauf ausgelegt, dass es diese Wahnsinnsreichen gibt- dagegen >werden wir nichts unternehmen können. Deshalb packen wir da die Falschen am Kragen. >Schau Dir allein mal die Hotels in den Großstädten an: da jagt ein Sternehotel das >andere. Da werden keine billigen Pensionen für Otto-Normalverbraucher gebaut. >Diese Gesellschaft wird immer die Superreichen haben und sie werden weltweit mehr. >Es kann dann aber in unserer Neidgesellschaft (und die haben wir in Deutschland >unbestritten- da nehme ich gerne den Vergleich mit den USA) nicht sein, dass die >Großzahl nicht dazu bereit ist mehr zu arbeiten. >Mir tut jedes Schicksal leid, bei dem es um Arbeitslosigkeit und Armut geht- und ich >will überhaupt nicht sagen, dass diese Menschen an ihrem Schicksal selber Schuld. Aber >die Debatte da anzusetzen, bei Beleidigungen und Boykottaufrufen gegen die >Großverdiener ist der größte Schwachsinn überhaupt. >Ist jetzt nur ein Teil meiner Meinung- die Entlassungen der Großkonzerne heiße ich auch >nicht für gut. Aber wenn wir in einem Land leben, in dem sich Arbeitnehmer noch darüber >empören können, dass sie in der Woche eine Stunde mehr arbeiten sollen, dann geh es uns >immer noch recht gut. (...) >Wo gibt es denn in Deinen Augen diese Verelendung von der Du sprichst? Gegen die "Superreichen" habe ich erstmal auch gar nix, aber die Verelendung von nicht unerheblichen Teilen der Bevölkerung in den USA und Großbritannien scheint mir ein allgemein anerkannter Fakt zu sein. Und ich habe hier eigentlich keinen Boykottaufruf in meinem Text gefunden, kann aber gerne einen Nachliefern: KAUFT KEINE MÜLLER-MILCH-PRODUKTE! Der Firmeneigner ist nämlich das beste Beispiel für einen wohlhabenden Asozialen. Eine Frage hätte ich zu Deiner Formulierung "dass es diese Wahnsinnsreichen gibt- dagegen werden wir nichts unternehmen können. Deshalb packen wir da die Falschen am Kragen." Wen packen wir momentan am Kragen und wen sollten wir denn anpacken?
>Das wird jetzt leider zu viel. >Wir werden auf ein Gesundheitssystem zulaufen, dass der Selbstbestimmung unterliegt und >auch wenn es einige nicht für wahr haben werden, brauchen wir nur nach Amerika schauen >und werden unsere soziale Zukunft in Auszügen sehen- und in gewissen Bahnen >funktioniert diese. Was um alles in der Welt soll denn bitte das inflationär gebrauchte Schlagwort "Selbstbestimmung" im Zusammenhang mit dem Gesundheitssystem? Die aktuell diskutierten Konzepte laufen doch eher auf eine Gleichschaltung des Systems hinaus, wobei die Union eben verkennt, dass die sozialversicherungspflichtigen Einkünfte zurückgehen und somit ihr merkwürdiges Prämienmodell (was inzwischen nicht mal mehr als innovativ zu bezeichnen ist, da es so unglaublich entstellt wurde) keinerlei Erhöhung der Einnahmen zur Folge hätte, die meiner Meinung nach aber notwendig sein wird, da die Gesundheitskosten auf absehbare Zeit enorm ansteigen werden und dies auch schwerlich zu verhindern sein dürfte. Falls mit Selbstbestimmung allerding eine endgültige Zementierung der Zweiklassenmedizin gemeint ist, so befürchte ich ähnliches.
> >Mit den USA ist dies auch so der Fall, dass sich z.B. ein Lehrer, die zu den >schlechtbezahltesten gehören, in den Ferien eine Job sucht; suchen muss. Den Lehrer >will ich in Deutschland sehen, wo schon bei einer Stunde mehr die Woche gestreikt wird. Danke für Dein Beispiel, ist so ein System erstrebenswert? Und warum sollen nun gerade die Lehrer länger arbeiten, wo doch gerade unsere Bildung gefördert werden soll? Dieses Leherbashing ist doch mehr als ärgerlich! Wenn man eine Schulstunde mehr unterrichtet, bedeutet dies normalerweise (durch Veränderungen an der Stundentafel) eine zusätzliche Klasse bzw. einen zusätzzlichen Kurs. Dies wiederum erfordert einen deutlich höheren Vorbereitungs- und Korrekturaufwand, es bleibt also längst nicht bei einer Stunde.
Sorry, ist schon wieder ein ziemlich langer Text geworden, ich höre jetzt mal auf. Grüße zurück!
so macht das doch schon mehr Spaß, wenn mal jemand vernünftig auf einen eingeht. Ein Danke voraus.
>Tja viel weiter oben trifft es gut, denn mir war leider der Zusammenhang von Deiner >Aussage mit der von Looping Star 29 Postings weiter oben (oder auch 37 Postings früher) >nicht klar.
Sorry, mein Fehler- hatte übersehen, dass dies ja ein Verweiß auf einen viel weiter oben stehenden Kommentar war.
>Habe ich alles nicht in Frage gestellt. Ich bin allerdings in Sachen China nicht so >informiert um eine dezidierte Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung erstellen zu >können. Meine Argumentation hat nichts mit den hier von Dir vorgetragenen Dingen zu >tun, ich habe nur angemerkt, die Wachstumsraten beider Länder seien nicht vergleichbar.
>>Wo gibt es denn in Deinen Augen diese Verelendung von der Du sprichst? >Gegen die "Superreichen" habe ich erstmal auch gar nix, aber die Verelendung von nicht >unerheblichen Teilen der Bevölkerung in den USA und Großbritannien scheint mir ein >allgemein anerkannter Fakt zu sein. Und ich habe hier eigentlich keinen Boykottaufruf >in meinem Text gefunden, kann aber gerne einen Nachliefern: KAUFT KEINE >MÜLLER-MILCH-PRODUKTE! Der Firmeneigner ist nämlich das beste Beispiel für einen >wohlhabenden Asozialen.
1. Das „Wo“ war von mir absolut ernst gemeint, weil ich nicht erkennen konnte, ob Du Deutschland oder die anderen Länder meinst. Antwort erhalten und Zustimmung gegeben. 2. Der Boykottaufruf ging auch nicht an Dich, sondern war ein Bezug auf die Strategie der Bundesregierung.
>Eine Frage hätte ich zu Deiner Formulierung "dass es diese Wahnsinnsreichen gibt- >dagegen werden wir nichts unternehmen können. Deshalb packen wir da die Falschen am >Kragen." Wen packen wir momentan am Kragen und wen sollten wir denn anpacken?
Die Regierung geht gerade auf fast sämtliche Wahnsinnsreiche los- von Reichen, die ihr Geld in anderen Ländern versteuern bis hin zu Firmen, denen sie Entlassungen unterstellen, die in dieser Form nicht korrekt sind. Und das alles selber unter dem scheinheiligen Mantel, als SPD Eigentümer vieler Unternehmen zu sein, in denen sie selber nicht unerhebliche Anzahlen von Entlassungen mitgetragen haben. Es ist auch ein Unterschied, wie ich diese Diskussion führe: Natürlich kann und sollte ich Kritik äußern, aber doch nicht in dieser zum größten Teil diffamierenden Art und Weise. Die Machtverhältnisse scheinen hier ein wenig überschätzt zu werden, gerade in einer Zeit, in der es für ein Unternehmen ein Risiko ist in Deutschland zu investieren, hinsichtlich Abgaben, Löhne, etc. Ich sollte nicht den Baum fällen, der mich nährt. . >Was um alles in der Welt soll denn bitte das inflationär gebrauchte Schlagwort >"Selbstbestimmung" im Zusammenhang mit dem Gesundheitssystem? Die aktuell diskutierten >Konzepte laufen doch eher auf eine Gleichschaltung des Systems hinaus, wobei die Union >eben verkennt, dass die sozialversicherungspflichtigen Einkünfte zurückgehen und somit >ihr merkwürdiges Prämienmodell (was inzwischen nicht mal mehr als innovativ zu >bezeichnen ist, da es so unglaublich entstellt wurde) keinerlei Erhöhung der Einnahmen >zur Folge hätte, die meiner Meinung nach aber notwendig sein wird, da die >Gesundheitskosten auf absehbare Zeit enorm ansteigen werden und dies auch schwerlich zu >verhindern sein dürfte. Falls mit Selbstbestimmung allerding eine endgültige >Zementierung der Zweiklassenmedizin gemeint ist, so befürchte ich ähnliches.
Keine Zwei- sonder eine Klassenschicht. Das Hauptproblem liegt genau in dem, was Du schreibst und an dem Du verständlicher Weise festhalten willst: Der Staat zahlt für uns! Aber mal ganz banal: WOHER soll das Geld kommen? Es wird doch auch noch schlimmer, als es das jetzt schon ist. Selbiges Problem liegt bei der Rente. Es funktioniert nicht mehr und wenn wir als Bürger nicht selber sparen und den dafür nötigen Prozentsatz zur Verfügung bekommen reiten wir uns immer weiter in hinein. Warum soll ein Realschulabgänger, der jetzt ins Berufsleben eintritt noch in irgendeine staatliche Rentenform einzahlen? Er wird nichts davon in 50 Jahren bekommen. Ich weiß doch auch nicht, was für ein Modell funktionieren könnte, aber sicherlich keins, das darauf abzielt, das bestehende System: Staat zahlt- ich nix; Ich zahle ein- Staat zahlt zurück, irgendwie noch krampfhaft am Leben zu erhalten.
>Danke für Dein Beispiel, ist so ein System erstrebenswert? Und warum sollen nun gerade >die Lehrer länger arbeiten, wo doch gerade unsere Bildung gefördert werden soll? Dieses >Leherbashing ist doch mehr als ärgerlich! Wenn man eine Schulstunde mehr unterrichtet, >bedeutet dies normalerweise (durch Veränderungen an der Stundentafel) eine zusätzliche >Klasse bzw. einen zusätzzlichen Kurs. Dies wiederum erfordert einen deutlich höheren >Vorbereitungs- und Korrekturaufwand, es bleibt also längst nicht bei einer Stunde.
Ich habe nicht von erstrebenswert gesprochen, nur von einer Mentalitätsfrage! Wir sind so darauf fixiert, dass uns der Staat alles in den Allerwertesten steckt. Sorry, aber mit welchem Lebensrecht bekommen denn Sozialhilfeempfänger Möbel, Waschmaschinen, Fernseher etc. für die sie nichts bezahlen müssen. Warum? Hilft mir der Staat, wenns bei mir knapp wird? Nein!
Und das andere würde jetzt in eine „wie viel Freizeit/ Ferien haben Lehrer“ Diskussion enden und das lass ich lieber.
Wir sollten darauf pochen, dass wir ein wenig mündiger werden und uns vom Rockzipfel der Mama-Staat lösen- natürlich nur gleichfalls, wenn sich diese Mutter von uns löst. Und das funktioniert in viele Ländern der Welt sehr gut so. Der Staat hat das Geld nicht mehr und nicht mehr Bürger, für die es ausgegeben wird (mit und ohne Anspruch), die noch genug einzahlen können.
>Sorry, aber mit welchem Lebensrecht bekommen denn Sozialhilfeempfänger >Möbel, Waschmaschinen, Fernseher etc. für die sie nichts bezahlen müssen.
Genau mit dem Recht - mit dem Recht auf Leben und Menschenwürde, und dafür braucht es nun mal eine Existenzgrundlage. Hier muss genau differenziert werden: Natürlich gibt es jede Menge Missbrauch, und leider schaffen es auch solche Fälle immer wieder in die Bildzeitung, aber die meisten Sozialhilfeempfänger sind nun mal auf diese Dinge angewiesen. Und da brechen wir uns wahrlich keinen ab, von unserem Kuchen ein Stück abzugeben...
>Hilft mir der Staat, wenns bei mir knapp wird? Nein!
Doch, glücklicherweise ist das in Deutschland so. Wir dürfen darauf hoffen, dass Vater Staat für uns eine Lebensgrundlage erhält, wo wir alleine zugrunde gehen würden. Und das ist unendlich viel wert!
>Und das andere würde jetzt in eine „wie viel Freizeit/ Ferien haben Lehrer“ >Diskussion enden und das lass ich lieber.
Auch bei den Lehrern muss differenziert werden: Natürlich gibt es welche, die ihre Tätigkeit auf das Mindestmaß runtergefahren haben und dadurch ein gutes Leben haben. Aber es gibt umgekehrt eine ganze Menge Lehrer, die sich förmlich den A... aufreißen für ihren Unterricht und für ihre Schüler, die aus dem Elternhaus (so es überhaupt intakt ist) nicht die nötige Begleitung bekommen, die sie eigentlich bräuchten. Ganz ehrlich: Ich möchte heutzutage kein Lehrer sein.
>Wir sollten darauf pochen, dass wir ein wenig mündiger werden >und uns vom Rockzipfel der Mama-Staat lösen- natürlich nur >gleichfalls, wenn sich diese Mutter von uns löst. >Und das funktioniert in viele Ländern der Welt sehr gut so. >Der Staat hat das Geld nicht mehr und nicht mehr Bürger, >für die es ausgegeben wird (mit und ohne Anspruch), die >noch genug einzahlen können.
Bitte nicht! Der Preis für den oben genannten Luxus einer Grundversorgung für alle, die in Deutschland (übrigens nur mit einem festen Wohnsitz) leben ist zwar hoch, aber ich zahle ihn immer noch lieber als das Modell "Jeder ist auf sich allein gestellt".
Wie ich schon woanders in diesem Mammut-Thread gesagt habe: Es wird wirtschaftlich weiter abwärts gehen, daran wird niemand etwas ändern können. Aber das was bleibt, soll doch bitte bitte bitte gerecht verteilt werden. Wenn es irgendeinen Grund gibt, auf Deutschland stolz zu sein, dann ist es der, dass bei uns die Leute nicht so schnell durchs soziale Netz fallen, wie in anderen Ländern (auch hier muss man natürlich differenzieren: Es gibt durchaus auch Menschen, die in Deutschland nicht versorgt sind). Das, was zur Zeit not tut, ist mehr Transparenz und Vereinfachung, damit die deutsche Unzufriedenheit mal wieder etwas besänftigt wird...
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Gruß, MARC Wir sind ja schließlich nicht zum Vergnügen hier! ... :-)
Ich sehe das halt leider etwas anders. Mich stört der Umfang dieser "Rechte". Das mag oberflächlich und kalt klingen, doch habe ich den Eindruck, dass es sich in Deutschland gut auf Staatskosten leben lässt und dass dieses Leben doch viel einfacher ist, als dafür eine Gegenleistung zu bringen und seinen eigenen Stolz zu bewahren. Ich merke es doch selber, wenn es darum geht fähige oder arbeitswillige MA zu finden. Und ich finde es einen Hohn, wenn mir dann einer mitteilt, falls er überhaupt zum vereinbarten Termin erscheint, dass er lieber weiter auf Staatskosten lebt, anstatt 990€ monatlich zu verdienen, weil er mit 990€ nicht existieren kann. Und solchen Menschen wird das ALG weiterhin uneingeschränkt gezahlt und die Agentur für Arbeit teilt einem mit, dass ihnen da die Hände gebunden sind. Es gibt Ausnahmen, sicherlich, aber ich rede von der breiteren Masse und von „jüngeren“ Arbeitnehmern.
>>Hilft mir der Staat, wenns bei mir knapp wird? Nein! > >Doch, glücklicherweise ist das in Deutschland so. Wir dürfen darauf hoffen, dass Vater >Staat für uns eine Lebensgrundlage erhält, wo wir alleine zugrunde gehen würden. Und >das ist unendlich viel wert!
Nein, der Staat greift mir nicht unter die Arme. Nicht einmal, wenn es mir darum geht mehr Menschen in Arbeit zu bringen. Ist meine Erfahrung, mag Ausnahmen geben.
>Auch bei den Lehrern muss differenziert werden: Natürlich gibt es welche, die ihre >Tätigkeit auf das Mindestmaß runtergefahren haben und dadurch ein gutes Leben haben. >Aber es gibt umgekehrt eine ganze Menge Lehrer, die sich förmlich den A... aufreißen >für ihren Unterricht und für ihre Schüler, die aus dem Elternhaus (so es überhaupt >intakt ist) nicht die nötige Begleitung bekommen, die sie eigentlich bräuchten. Ganz >ehrlich: Ich möchte heutzutage kein Lehrer sein.
Bei den Lehrern muss trotz alledem die Ferienzeit den allgemeinen Urlaubszeiten gegenübergestellt werden, und ganz im ernst, bis auf Ausnahmen, die es dann aber genauso in der anderen Arbeitnehmerwelt gibt, arbeiten die wenigsten Lehrer tagtäglich 8h und in den Ferien zusätzlich so viel, dass sie nur genauso viel reinen Urlaub haben, wie andere. Wir haben bei uns in der Familie genügend Lehrer gehabt. Lehrer möchte ich bei weitem heutzutage auch nicht sein- diskutiere gerade mit meiner Freundin darüber. Sind aber zweierlei Dinge. Es gibt genügend andere Berufe, die auch sozial oder körperlich schwer sind, trotzdem weniger Urlaub haben als Lehrer.
>Bitte nicht! Der Preis für den oben genannten Luxus einer Grundversorgung für alle, die >in Deutschland (übrigens nur mit einem festen Wohnsitz) leben ist zwar hoch, aber ich >zahle ihn immer noch lieber als das Modell "Jeder ist auf sich allein gestellt".
Das ist jetzt aber schon wieder zu schwarz-weiß gedacht. Ich rede nicht von einer Abschaffung sondern einer genaueren Prüfung und einer Überlegung der Notwendigkeiten, die zu der Grundversorgung gehören. Fernsehen gehört da leider meines Erachtens nicht mehr dazu, wie es einmal der Fall war. Nachmittagstalkshows, Gerichtssendungen und Big Brother stellen in meinen Augen keine Grundversorgung da, die Radio gemäß Nachrichten und Informationen allemal erfüllt. BTW hab ich bei meinen Umzügen meine Möbel, anstatt sie wegzuwerfen, Organisationen zukommen lassen, die sie dann an Sozialhilfeempfänger weitergeben- dass zu meiner sozialen Kälte. (hämische Sprüche darüber können sich einige gleich wieder in die Tasche stecken)
>Wie ich schon woanders in diesem Mammut-Thread gesagt habe: Es wird wirtschaftlich >weiter abwärts gehen, daran wird niemand etwas ändern können. Aber das was bleibt, soll >doch bitte bitte bitte gerecht verteilt werden. Wenn es irgendeinen Grund gibt, >auf Deutschland stolz zu sein, dann ist es der, dass bei uns die Leute nicht so schnell >durchs soziale Netz fallen, wie in anderen Ländern (auch hier muss man natürlich >differenzieren: Es gibt durchaus auch Menschen, die in Deutschland nicht versorgt >sind).
Stimm ich zu unter dem Vorbehalt, dass wir es den Deutschen nicht zu bequem machen. Ich glaube es fällt einem gar nicht so schwer, sich an den Zustand zu gewöhnen, Dinge zu bekommen ohne den gerechten Ausgleich dafür zu leisten. Meine Sorge geht dahin, dass dieses Schmarotzertum, dass es zunehmend gibt, zu viel wird.
Wir sind da in einem ganz beschissen Teufelskreis gelandet.
Und dann sei noch gesagt, für alle, die gegen die bösen Superreichen klagen und auf die Barrikaden gehen: Diese soziale Stärke dieses Landes tragen diese Menschen zu großen Teilen.
>Das, was zur Zeit not tut, ist mehr Transparenz und Vereinfachung, damit die deutsche >Unzufriedenheit mal wieder etwas besänftigt wird...
Ja, da stimme ich vollkommen zu und bleibe dabei, dass die Probleme dieses Landes weder mit SchwarzGelb (oder Kartoffelkäfer, wie Schily im Rahmen der Beleidigungsriege der niveauvollen SPDler gesagt hat) noch mit RotGrün eine absehbare und effektive Lösung finden werden sondern eine große Koalition, da sich beide in den wichtigsten Punkten doch recht nahe sind.
Und langsam habe ich keine Lust mehr, auch wenn es mit ein zwei Leuten jetzt zu einer anständigen Diskussion gekommen ist, denn wenn ich hier noch mehr anhaltende Kommentare, wie die von Tim, die an Niveaulosigkeit und Kindergarten wirklich nicht mehr zu übertreffen sind, lesen muss, glaube ich, dass ich doch besseres zu tun habe, was ich eigentlich schade finde. We’ll see.
Letzte Bearbeitung am 25-Mai-05 um 10:35 Uhr () Echt,
mir wird schlecht. Aus deinem unsäglichen Geschreibsel trieft so viel soziale Kälte, dass es einem noch kälter den Rücken hinunter läuft. Dazu kommt dann noch politisches Halbwissen, komplett CDU-gefärbt und - vermutlich absichtlich - einseitig informiert. Wer erzählt dir diesen Unsinn? Die karrieregeilen Jungspunde aus der CDU-Kreisliga? Dein Vater? Dein Opa? Von wem blubberst du nach?
Seit Nadine Söhnert habe ich nicht mehr so einen Bullshit gelesen. Das Dumme ist nur: es gibt garantiert genügend Dooftüten, die dir diesen Propaganda-Mupitz glauben. Armes Deutschland!
Hilft mir der Staat, wenns bei mir knapp wird?
Ich glaube kaum, dass du auch nur eine leise Ahnung hast, was "knapp werden" heißt. Von der akuten Verknappung in deinem Oberstübchen mal abgesehen ...
Deine Dummheit tut mich ankotzende Grüße,
Tim :+ ... wir werden wie Gold sein!
EDIT: Sorry - falsch gequotet! Sollte natürlich eine Antwort auf Low-ko sein, nicht auf Fabian.
Du bist einfach nur primitiv Tim. Schade, dass Du in diesem Thread nur Beleidigungen von Dir läßt. Das allein zeigt Dein gesamtes Niveau. Hier steht kein einziger vernünftiger Beitrag von Dir drin.
Und wenn Du so schlau und ziviliert bist, wie Du es gerne für Dich in Anspruch nimmst, solltest Du darauf jetzt auch nicht eingehen, außer Du willst Dich weiter bloßstellen.
wenn man den Kopf nicht nur zum Sonnenbrille-tragen benutzt (das trifft auf dich ja bekanntlich nicht zu), merkt man schnell, dass deine Postings nur aus sinnleerem CDU-Propaganda-Gebrabbel bestehen. Da kann ich mir auch eine Edi-Stoiber-Rede anhören, das wäre genau so ein Mumpitz.
Aufgrund dieser Tatsache sehe ich auch keinen Grund, mit dir den Versuch einer vernünftigen Diskussion zu unternehmen. Du bist geistig (wenn man bei dir überhaupt in irgendeiner Form von "Geist" sprechen kann) so verblendet, dass dies ein absolut aussichtsloses Unterfangen wäre.
Parallel dazu hältst du dich anscheinend für megaschlau. Aber das denkt Jürgen Rüttgers ja auch über sich.
Hier steht kein einziger vernünftiger Beitrag von Dir drin.
Und von dir? Ich kann keinen finden.
Wenn Leute, wie du, nicht so gefährlich wären, würde ich Mitleid habende Grüße,
Letzte Bearbeitung am 26-Mai-05 um 10:33 Uhr () ...bloßgestellt! Danke!
Hallo,
>[strike]Joseph[/strike] ... ähhh ... Heiko,
Brüller!
>wenn man den Kopf nicht nur zum Sonnenbrille-tragen benutzt (das trifft auf dich ja >bekanntlich nicht zu)
Bekanntlich! Ach ja? Woher denn? Sorry, ich möchte von Dir ja schon wieder mal einen Beweis Deiner durchweg intelligenten, coolen und niveauvollen Weisheiten, aber wie man in diesem gesamten Thread ja erkennen kann, tust Du das ja nicht. Natürlich nur, weil Du es nicht nötig hast und nicht, weil Du es nicht könntest, weil all das, was Du von Dir gibst sinnentleerte haltlose Pöbeleien sind.
>Aufgrund dieser Tatsache sehe ich auch keinen Grund, mit dir den Versuch einer >vernünftigen Diskussion zu unternehmen. Du bist geistig (wenn man bei dir überhaupt in >irgendeiner Form von "Geist" sprechen kann) so verblendet, dass dies ein absolut >aussichtsloses Unterfangen wäre.
Du bist wirklich unterhalsam!
Äußerst beeindruckend, wie jemand, scheinbar von allen guten Geistern verlassen, in seinem Glashaus mit Steinen um sich wirft.
>Parallel dazu hältst du dich anscheinend für megaschlau. Aber das denkt Jürgen Rüttgers >ja auch über sich.
Ich glaube der Einzige, der hier jemals betonen musste, wie intelligent und cool er doch sei, bist Du.
>Wenn Leute, wie du, nicht so gefährlich wären, würde ich Mitleid habende Grüße,
Obacht! Hui, ich bin ja so gefährlich!
Wenn man sich Deine gesamte aggressive und niveaulose Ausdrucksweise anschaut, weiß ich nicht, wer von uns beiden gefährlicher ist…
>>Ausserdem fällt der Satz: >>>Wir trauern den Chinesen schon seit Jahren ihr Wachstum nach. >>Abgesehen von den Verfehlungen im grammatikalischen Bereich :+ zeugt dieser Satz von >>fürchterlicher Unkenntnis. > >Ich gehe hier auf Loopingstar ein, der diesen Vergleich ins Rennen geworfen hat. >Deine Kritik geht also an den Falschen und hätte Deinerseits schon viel weiter oben >angeführt werden müssen. Wir können das aber natürlich gerne vertiefen und ernsthaft >behandeln obwohl das wohl eher ein neuer Thread wäre- also nur kurz:
Wie es fabred schon sagte, mein Satz ist in der Argumentation 30 Postings vorher verankert und nicht mehr mit der Aktuellen die weiter weg liegt. Nur soviel, ein Schwellenland ist China schon lange nicht mehr. Kein Land der Welt hat ein so starkes Wachstum und eine so hohe liquidität wie China. Und ohne das wir es gross merken, geben wir unser letztes Standbein, was das Know How in der Technik ist, über den Export auf Nimmerwiedersehn frei.
>Das wird jetzt leider zu viel. >Wir werden auf ein Gesundheitssystem zulaufen, dass der Selbstbestimmung unterliegt und >auch wenn es einige nicht für wahr haben werden, brauchen wir nur nach Amerika schauen >und werden unsere soziale Zukunft in Auszügen sehen- und in gewissen Bahnen >funktioniert diese.
Deine sogenante Selbstbestimmung wird wohl eher auf eine Zwangsverküzung hinauslaufen, welche einen langen Teufelskreis mit einer Zweiklassen Bevölkerrung hinter sich herrzieht, was in Deuzchland nicht machbar ist. (Was glaubt ihr was passiert wenn der erste mit Krebs dran kripiert, weil er keinen gutbezahlten Job hat weil er sich die geforderten Studiengebühren nicht leisten konnte?)
>Viel Spaß bei der Kindererziehung. >Ich würde es als unangenehm empfinden, wenn mich jemand auf mein schlechtes Verhalten >aufmerksam macht...
Jetzt mal halblang! Da betrittst du ein Metier auf dem Du anscheinend einen maximalen Erfahrungsschatz durch die Supernanny gewonnen hast. Das Verhalten viel definitiv unter die Rubrik des Denunzierens. Das Denunzieren an sich ist ein unterpunkt der Arroganz, welche aus einem geringen Selbstbewusstsein in (meinst) mehreren Gebieten entsteht. Man versucht sich durch seine starke Seite (z.B. das Beharren auf Etikette, überdurchschnittliche Artikulation etc.) zu profilieren um von seinen, meist vehementen, Defiziten abzulenken. Diese werden i.d.R. nicht zugegeben oder sogar dahingehend verdrängt, dass der Betroffene sie selber nicht sieht.
Ergo: Profilierungssüchtige sind die ärmsten Würste von Welt.
>Jetzt mal halblang! Da betrittst du ein Metier auf dem Du anscheinend einen maximalen >Erfahrungsschatz durch die Supernanny gewonnen hast. Das Verhalten viel definitiv unter >die Rubrik des Denunzierens. Das Denunzieren an sich ist ein unterpunkt der Arroganz, >welche aus einem geringen Selbstbewusstsein in (meinst) mehreren Gebieten entsteht. Man >versucht sich durch seine starke Seite (z.B. das Beharren auf Etikette, >überdurchschnittliche Artikulation etc.) zu profilieren um von seinen, meist >vehementen, Defiziten abzulenken. Diese werden i.d.R. nicht zugegeben oder sogar >dahingehend verdrängt, dass der Betroffene sie selber nicht sieht. > >Ergo: Profilierungssüchtige sind die ärmsten Würste von Welt.
Wow, da prescht aber einer nach vorne und wirft ein Wort in Waagschale, das hier ja leider überhaupt nicht zutrifft.
Wo handelt es sich denn hier um denunzieren?
Dann ist die Supernanny eine Anstifterin zum Denunzieren…und selber eine Denunziantin schlecht hin…aha!
Deine Definition stimmt hier in diesem Fall leider überhaupt nicht, wo es darum geht, dass er durch das Denunzieren von seinem Verhalten ablenken will. Wo denn? Von was für einem Verhalten? Absurd! Er war der Wahlsieger und die Etikette, auch wenn es einigen nicht passt und sie sie regelmäßig mit Füßen treten und sich dabei auch noch auf die Schulter klopfen, gebietet eine Gratulation. Ganz einfach! Das ist keine Kneipe oder ein Fußballplatz.
Allein Deine Formulierung „Beharren auf Etikette“ lässt tiefer blicken und Deine Rückleitung ist hanebüchen: Denunzieren-Arroganz-geringes Selbstbewusstsein.
Jedenfalls handelte es sich hier überhaupt nicht um Denunzieren, zumal Herr Rüttgers hier ja betroffen war und dies ist in der Regel beim Denunzieren nicht der Fall ist und er wollte dadurch auch nicht von sich selber ablenken- im Gegenteil, er wollte doch die Aufmerksamkeit- Du widersprichst Dich hier selber.
Wenn Du (ver)urteilst und mit Worten jonglierst, solltest Du das korrekt machen- dann gestehe ich auch gerne ein, wenn ich mich geirrt haben sollte, aber geh nicht mit solchen Waffen in die Offensive, die schon beim ersten Abfeuern in sich selbst zusammenfallen.
>Wow, da prescht aber einer nach vorne und wirft ein Wort in Waagschale, das hier ja >leider überhaupt nicht zutrifft. > >Wo handelt es sich denn hier um denunzieren?
de|nun|zie|ren [V.3, hat denunziert; mit Akk.] 1 anzeigen (aus niederen persönlichen oder übertriebenen politischen Beweggründen)
Wird heutzutage auch für das Bloßstellen aus niederen Beweggründen genutzt. Passt wie die Faust aufs Auge.
>Dann ist die Supernanny eine Anstifterin zum Denunzieren…und selber eine Denunziantin >schlecht hin…aha!
Klasse. Sogar Nichtpädagogen rallen, dass diese Frau gegen so einiges Verstößt, was in dem Studiengang gelehrt wurde.
>Deine Definition stimmt hier in diesem Fall leider überhaupt nicht, wo es darum geht, >dass er durch das Denunzieren von seinem Verhalten ablenken will. Wo denn? Von was für >einem Verhalten? Absurd!
Mich dünkt, Du hast die Definition nicht verstanden.
>Er war der Wahlsieger und die Etikette, auch wenn es einigen nicht passt und sie sie >regelmäßig mit Füßen treten und sich dabei auch noch auf die Schulter klopfen, gebietet >eine Gratulation. Ganz einfach! Das ist keine Kneipe oder ein Fußballplatz.
Das Maßregeln oder Erziehen eines Erwachsenen vor laufender Kamera ist definitiv eine Bloßstellung und hat nicht mit Etikette zu tun.
>Allein Deine Formulierung „Beharren auf Etikette“ lässt tiefer blicken und Deine >Rückleitung ist hanebüchen: Denunzieren-Arroganz-geringes Selbstbewusstsein.
Der Ursprung dieser Kausalität ist nachzulesen unter Knörs/Moenks: Lehrbuch der Entwicklungspsychologie (Kap. 2 und 3) sowie Schwäbisch/Siems (Kap2.II ; Kap4).
>Jedenfalls handelte es sich hier überhaupt nicht um Denunzieren, zumal Herr Rüttgers >hier ja betroffen war und dies ist in der Regel beim Denunzieren nicht der Fall ist und >er wollte dadurch auch nicht von sich selber ablenken- im Gegenteil, er wollte doch die >Aufmerksamkeit- Du widersprichst Dich hier selber.
Dann zitiere ich mich mal selbst: Man versucht sich durch seine starke Seite (z.B. das Beharren auf Etikette, überdurchschnittliche Artikulation etc.) zu profilieren um von seinen, meist vehementen, Defiziten abzulenken. Diese werden i.d.R. nicht zugegeben oder sogar dahingehend verdrängt, dass der Betroffene sie selber nicht sieht.
>Wenn Du (ver)urteilst und mit Worten jonglierst, solltest Du das korrekt machen- dann >gestehe ich auch gerne ein, wenn ich mich geirrt haben sollte, aber geh nicht mit >solchen Waffen in die Offensive, die schon beim ersten Abfeuern in sich selbst >zusammenfallen.
Ich hoffe, dass die Bücher und Kapitelangaben für Dich korrekt genug waren. Les Dir die Kapitel durch, lese mein erstes Posting noch einmal in Ruhe um es wirklich zu verstehen (vllt schreibe ich auch unverständlich?) und dann schau noch einmal auf Deine Antwort.
Vorweg: Ich glaube wir werden vielleicht auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, denn ich habe gelernt, wenn es um Psychologie, Pädagogik und Kunst geht sind die Definitionsauslegungen und Deutungen genauso frei wie die Gedanken.
>>Allein Deine Formulierung „Beharren auf Etikette“ lässt tiefer blicken und Deine >>Rückleitung ist hanebüchen: Denunzieren-Arroganz-geringes Selbstbewusstsein. > >Der Ursprung dieser Kausalität ist nachzulesen unter Knörs/Moenks: Lehrbuch der >Entwicklungspsychologie (Kap. 2 und 3) sowie Schwäbisch/Siems (Kap2.II ; Kap4).
Sollte ich mal Zeit haben, werde ich mir das vielleicht wirklich mal anschauen. Arroganz kann jedoch genauso gut durch übertriebenes Selbstbewusstsein/ Erfolg hervortreten. Denunzieren ist sicherlich mit einem geringen Selbstbewusstsein verbunden.
Ich gehe mal nur auf den Punkt ein den ich am wichtigsten halte.
>>Jedenfalls handelte es sich hier überhaupt nicht um Denunzieren, zumal Herr Rüttgers >>hier ja betroffen war und dies ist in der Regel beim Denunzieren nicht der Fall ist und >>er wollte dadurch auch nicht von sich selber ablenken- im Gegenteil, er wollte doch die >>Aufmerksamkeit- Du widersprichst Dich hier selber. > >Dann zitiere ich mich mal selbst: Man versucht sich durch seine starke Seite (z.B. das >Beharren auf Etikette, überdurchschnittliche Artikulation etc.) zu profilieren um von >seinen, meist vehementen, Defiziten abzulenken. Diese werden i.d.R. nicht zugegeben >oder sogar dahingehend verdrängt, dass der Betroffene sie selber nicht sieht.
Und? Wo versucht denn Rüttgers hier durch eine „Denunziation“ von seinen Defiziten abzulenken? Er koppelt doch sein „Denunzieren“ dann sogar mit sich selbst und lenkt damit wieder auf sich, was es dann doch eindeutig zu keiner Denunziation macht. Dieses Kriterium ist hier doch wirklich nicht gegeben. 1.keine Ablenkung- im Gegenteil sogar 2.von was versucht er denn abzulenken? Dass er die Wahl gewonnen hat?
Oder wurde ihm eine so brisante Frage gestellt, die seine Defizite aufgezeigt hätte? Wenn ja wie lautete diese? Dann würde ich Dir evtl. recht geben und nur eine schlechte Etikette seitens des Moderators anmahnen, was ich ja eigentlich sowieso nur getan habe ;-)
>Ich hoffe, dass die Bücher und Kapitelangaben für Dich korrekt genug waren. Les Dir die >Kapitel durch, lese mein erstes Posting noch einmal in Ruhe um es wirklich zu verstehen >(vllt schreibe ich auch unverständlich?) und dann schau noch einmal auf Deine Antwort.
Ich werde mal zusehen, ob ich dazu komme, das nachzulesen.
Ich bleibe aber dabei, dass Dein Hauptkriterium nicht passt.
Kann es nicht auch sein, dass Du durch Deine Antipathie gegen Rüttgers die Definition in diese Richtung so vehement auslegst?
Für mich widersprichst Du Dir noch immer.
Mich beschleicht ja das Gefühl, dass Du ob Deines Wissens o.ä. recht hast, aber ich kann es bisher bei bestem Willen nicht sehen- ganz im Gegenteil.
Wir können das auch gerne per Inbox oder E-Mail weiterbehandeln, weil ich bei so was dann doch gerne ein Ergebnis hätte.
Nach Rüttgers wohl ums Gewinnen und Verlieren. Ich hoffe auf einen Bundestags-Wahlkampf, der wieder Themenbezug anstelle von Plattitüden hat. Diese Hoffnung wird aber wohl vergeblich sein. Das gemeine Volk lässt sich scheinbar am Besten durch "SPD ist doof"-Wahlkampagnen rattenfangen. Ärgerlich.
Naja, bei den Eskapaden der angeblichen SOZIALdemokraten in Berlin hätte für die CDU wahrscheinlich auch ein Werbeslogan a la "Die Nacht ist sternenklar - CDU", "Canberra ist die Hauptstadt von Australien - CDU" oder auch einfach "Wxgsjdsldfkfl - CDU" gereicht. Willy Brandt und Helmut Wehner rotieren im Grab, während Lispelnase Rüttgers die Sektkorken knallen läßt und die gesamte "Gerd-Show" aus der Bundeshauptstadt hoffentlich bald ihren letzten Auftritt hat.
ich frags nochmal: ganz ehrlich: Wir haben so ziemlich die selbe Lage, wie damals, als Kohl abgewählt wurde. Das war damals richtig so, weil man auch gesagt hat, dass die SPD nach ihren ständigen Blockaden im Bundesrat nun beweisen kann, ob sie es besser kann. Sie bekam die Chance (2mal) und hat sie in Grund und Boden verspielt. Schlechter kann man es zur Zeit nicht machen (und jetzt kein: "Doch, die CDU-Pappnasen können das!"). Also, laßt sie ran, gegebenenfalls scheitern und dann besinnt man sich hoffentlich einmal, dass es ums Land und nicht die Partei geht, bildet eine große Koalition, schmeißt die Grünen und die PDS (meinetwegen auch die FDP) raus und macht endlich wieder richtige Politik.
Glaubt denn hier wirklich jemand, dass es RotGrün noch kann/ will? Wenn ja, warum?
Letzte Bearbeitung am 23-Mai-05 um 14:43 Uhr () >Wer hat eigentlich die CDU gewählt?
Vermutlich auch jene Erscheinung von Opposition, die du ansprichst. Ich habe im Zusammenhang mit der Wahl genau drei Sorten von Protest gehört: 1. Die, die gar nicht mehr wählen gehen. 2. Die, die ihren Wahlzettel ungültig machen und 3. Die, die weniger wählen, sondern eher abwählen.
Ich schätze, die CDU hat weniger das Rennen gemacht, weil sie die Wähler überzeugt hat, sondern eher, weil "die Anderen" nicht mehr überzeugt haben.
Ich vermisse einfach nur eine Partei, die zugibt, dass der Karren Deutschland an die Wand gefahren ist und die fetten Jahre vorbei sind. Insofern widerspreche ich Hans: Es wird noch weiter bergab gehen - da wird keine Partei was dran ändern. Die Frage ist nur, wer das Gürtel-enger-schnallen am gerechtest und transparentesten gestaltet. Dass die Unzufriedenheit unter den Wählern hoch ist, solange immer noch viele auf einen Aufschwung hoffen, ist doch klar.
Aber (politische) Wunder erwarte ich schon seit Jahren nicht mehr...
Gruß, MARC Wir sind ja schließlich nicht zum Vergnügen hier! ... :-)
Völlig richtig, eher wurde eine Regierung abgewählt als eine neue gewählt (oder warum hat man Rüttgers mit seinem politisch überzeugenden Programm nicht schon vor 5 Jahren gewählt?). Ich finde es ebenfalls bezeichnend dass plötzlich ein Ministerpräsident als möglicher Kanzlerkandidat gehandelt wird, der bis zur erst im dritten Anlauf gewonnenen Landtagswahl als blass, bieder und Verlierer galt. Jetzt ist er halt nett und kann sich einigermassen ausdrücken und schwups haben wir Deutschlands beliebtesten Politiker (schonmal drüber nachgedacht dass beliebt ungleich kompetent ist?).
Auch völlig richtig, es wird weiter bergab gehen. Denn gerade die CDU wird sich von der Macht leiten lassen und ihre frisch gewonnenen Posten ganz sicher nicht aufs Spiel setzen wollen. Denn auch die CDU wird sich von gerande in ihrer Partei vorhandenen Lobbyisten, den Wirtschaftsverbänden und Seilschaften nicht lösen können und dementsprechend sich nicht zu den Einschnitten durchringen können, die dieses Land braucht und die dessen Bürger leider nicht bereit sind zu akzeptieren. Unser Schlaf ist noch viel zu fest als dass wir aus dem schönen Traum aufwachen würden.
Wieso wird dieser Thread nicht einfach geschlossen? Meiner Meinung nach ist es der ganze Politik Quatsch nicht wert, daß sich jetzt hier wieder die Köpfe eingeschlagen werden. Mal ganz abgesehen davon, daß es ja letztendlich jedermanns eigene Sache ist was er wählt.
Ich halte auch nichts von den andauernd wiederkehrenden Vorurteilen über verschiedene Wählergruppen und deren daraus "angeblich" abzuleitenden, persönlichen Eigenschaften oder Charakteren. Eins ist doch sicher: Deppen und schwarze Schafe gibts überall!
Egal ob SPD oder CDU - Ich denke nicht daß sich allzu viele Unterschiede feststellen lassen werden. Hauptsache die "braunen" bekommen keine Stimmen.
Warum den Thread schließen? Ich finde, der bildet relativ genau die Inhalte des Wahlkampfs ab - und die kamen halt nicht großartig über "alle doof außer Mutti" hinaus, und das völlig parteiunabhängig.
Eine kräftige Wortwahl ist übrigens ganz klar von einer "Beleidigung" zu trennen. Für eine schmantige Parteidiskussion haut sich niemand später die Köppe ein, außer man nimmt es zu ernst.
Letzte Bearbeitung am 23-Mai-05 um 20:37 Uhr () >Für eine schmantige Parteidiskussion haut sich niemand >später die Köppe ein, außer man >nimmt es zu ernst.
Wer das noch ernst nehmen kann, hat es nicht anders verdienst... }>
Biblisch gesagt: "Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall. Besser niedrig sein mit den Demütigen als Beute austeilen mit den Hoffärtigen." (Sprüche 16,18) :+
"Naturcoole" Grüße, MARC Wir sind ja schließlich nicht zum Vergnügen hier! ... :-)
>Wer >das >noch ernst nehmen kann, hat es nicht anders verdienst... }> > >Biblisch gesagt: "Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und >Hochmut kommt vor dem Fall. Besser niedrig sein mit den Demütigen als Beute austeilen >mit den Hoffärtigen." (Sprüche 16,18) :+
Danke, bester Beitrag in diesem Thread, insbesondere bezogen auf den gelinkten Beitrag. Nur :+ war nicht nötig. Das hätte hier hin gehört.
Vielleicht sagen uns "die da oben" ja nun endlich einmal, was wirklich Tacheles in unserem Land ist. Wieviel fehlt, wo es fehlt, was gemacht werden muss! Denn: Den Gürtel enger zu schnallen, mehr zu arbeiten, sinnvoller zu wirtschaften - selten war die Bereitschaft der Deutschen dazu so groß wie heute.
Allerdings, Reformen die hauptsächlich nur einen gewichtigen Namen tragen (Rürup-Kommission, Riester Rente, Agenda 2010, Hartz IV) werden die Menschen erst dann verstehen, wenn sie ihnen einer erklärt. Und zwar mit einem klaren: das machen wir darum und damit ergibt sich das und das - und so merkt ihr es spätestens 2008 in eurem Portemonaie.
Dabei ist es sogar herzlich Dachlatte, ob sie nun der Genosse der Bosse und Linkenkiller Kumpel Gerhard erklärt, die bulldoggengesichtige, geschiedene Protestantin aus dem Osten Angie, die bärbeißig-bajuwarische Hülsenfrucht Edmund, der noch bis ins hohe Alter an seiner Akne leiden werdende Hurraliberale Guido, oder der (oder die) nächstreinrotierte (haha) Grünenchef/in...
Aber statt Antworten, Inhalte und Programme wird es Gesichter, Flashlights und einen Lagerwahlkampf geben. Alles wird versucht werden, um sich zu akzentuieren, ohne in eine bestimmte Richtung auszureissen. Inhaltlich wird es hauptsächlich um Fingerzeige auf den politischen Gegner gehen, und programmatisch stehen uns wieder ein paar TV-Kanzlerduelle ins Haus.
Kommt daher die "Schwarze Republik" - geeint in Bundestag und Bundesrat? Und was kommt dann? Aber das ist ein anderes Gedankenspiel.
Letzte Bearbeitung am 24-Mai-05 um 00:15 Uhr () Zumindestens die SPD muss jetzt einen anderen Schritt wagen! Ein Wahlkampf auf selber Ebene mit den bisherigen Argumenten würde die SPD IMHO nicht gewinnen können. sollten sie es so weiter machen, dann war es leider gestern nur ein Rücktritt auf Raten. Das die Reformen nicht offen erklärt wurden ist leider ein Zeichen dafür, dass man in den Medien nicht das Linke Gesicht verlieren will. Vielleicht wurde der Wahlkampf aber auch schon mit Münteferings Antikapitalismus Debatte eingeläutet um der Partei mehr ein linkes Gesicht zu geben.
>Zumindestens die SPD muss jetzt einen anderen Schritt wagen! Ein Wahlkampf auf selber >Ebene mit den bisherigen Argumenten würde die SPD IMHO nicht gewinnen können.
Die SPD wird auch mit neuen Argumenten keinen Wahlkampf gewinnen können. Die einzige Chance die Schröder jetzt noch bleibt, ist, dass Schorschi mal wieder 'nen Krieg anzettelt oder die Elbe übertritt. Oder beides. Sonst sehe ich da schwarz (bad pun intended).
Da hätte es im Herbst 2006 schon besser ausgesehen. Da sind wir dann schließlich Fußballweltmeister und sowas schlägt immer auf die Politik über. Außerdem hat der Schorsch bis dahin wahrscheinlich wirklich was neues am Start...
Aber Herbst 2005 - das ist einfach zu knapp! Um mal Herrn Rüttgers zu zitieren: Ich halte von der Strategie des Herrn Müntefering auch nicht viel.
Ich durfte leider noch nicht wählen gehen, aber ich hätte garantiert die CDU gewählt!! Natürlich ist der Steinbröck um Längen sympathischer und der Rüttgers n komischer Vogel, aber es geht bei den Wahlen nicht um Sympathie, sondern um Politik!
Und wieso spricht alles eigentlich nur über die Studiengebüren, die die CDU einführen will? Ist die Einheitsschule von der SPD etwa besser? Dass Gymnasiasten mit Hauptschülern zusammen gelegt werden und Deutschland somit noch mehr verblödet? Das Land NRW hat Schulden ohne Ende. Die SPD hat bisher immer versprochen, dass sie die Schulden senken wollen, nur dieses Jahr nicht ->weil sie endlich eingesehen haben, dass sie sich bisher NIE dran gehalten haben und es auch in Zukunft nicht schaffen werden! Und außerdem; Was ist an Studiengebühren eigentlich so schlimm???? Ich war anfangs auch nicht überzeugt davon. Aber erstens müssen die erst NACH dem Studium bezahlt werden und außerdem haben die späteren Absolventen genug Geld. Wenn man sich doch manchen Arzt o.ä. anschaut - die fahren mim Porsche u.ä. durch die Gegend. Denen wird es kaum am Geld mangeln. Dafür geht man ja studieren. Damit man nachher die besseren Jobs hat, bei denen man mehr Geld verdienen kann. Die Studenten wollen anständige Bedingungen beim Studium, also können sie auch was dafür tun. Und es ist ja nicht so, dass sie nur zahlen, sie bekommen ja auch was dafür! Die Fahrkarte zur Uni ist zum Beispiel mit drin! Und allein das kostet manche schon ein Vermögen. Also! Und wenn man wirklich studieren will, hält einen das nun auch nicht mehr davon ab. Mit der Einheitsschule von der SPD wird aber umso mehr Jugendlichen überhaupt schon die Chance genommen, ein Studium zu erreichen! Die Schlechten kommen nicht mit und die Guten langweilen sich zu Tode. Und im Bezug auf Steuergelder: Die SPD bezahlt Einwanderern z.B. Deutschkurse mit unseren Steuergeldern. D.h., dass praktisch jeder Idiot hier hin ziehen kann, nen Sprachkurs bezahlt kriegt und sich dann auf den Arsch setzen kann, um hier ordentlich Sozialhilfe zu kassieren. Nennt sich dann Integration... Die CDU hingegen würde das Ganze nicht von den Steuergeldern bezahlen, sondern würde von denjenigen verlangen selbst für die Kosten aufzukommen. Nennt sich dann Assimilation. Und schon ist mehr Geld in der Kasse.
Es gibt noch genug Beispiele!
Ich war vorher auch eher Anhänger der SPD und prinzipiell bin ich von denen auch mehr überzeugt, als von der CDU. Im Bezug auf die Landtagswahlen in NRW bin ich mit der Entscheidung allerdings mehr als zufrieden. Manchmal reicht so ein "Ruck" auch schon aus, um ordentlich was zu verändern.
>Ist die Einheitsschule von der SPD etwa besser? Dass Gymnasiasten mit >Hauptschülern zusammen gelegt werden und Deutschland somit noch mehr verblödet?
Gut, dass du nicht wählen durftest. Wer jeden Scheiß glaubt, den er auf irgendeinem Stammtisch hört, und sich nicht selbst über solche Konzepte informiert, hat mit Recht noch kein Wahlrecht.
>Aber erstens müssen die erst NACH dem Studium bezahlt werden und >außerdem haben die späteren Absolventen genug Geld.
Die kriegen ja auch alle einen Job später, und alle studieren sie Medizin. So einen polemischen Mist habe ich in diesem ganzen Thread echt noch nicht gelesen.
> Und es ist ja nicht so, dass sie nur >zahlen, sie bekommen ja auch was dafür! Die Fahrkarte zur Uni ist zum Beispiel mit >drin!
Ich dachte, dafür zahle ich ASTA-Gebühr?
>Und allein das kostet manche schon ein Vermögen. Also! Und wenn man wirklich >studieren will, hält einen das nun auch nicht mehr davon ab.
Von was? Vom Verschulden, bevor man überhaupt arbeitet?
>Die kriegen ja auch alle einen Job später, und alle studieren sie Medizin. So einen >polemischen Mist habe ich in diesem ganzen Thread echt noch nicht gelesen.
Deswegen müssen sie ja auch erst zahlen, wenn sie den Job haben!
Kann ich dir ebenfalls raten! Die Infos sind nämlich nicht aus den Fingern gesaugt oder von irgendwem nachgelabert, sondern von einer sehr guten Freundin, die in der CDU sehr engagiert ist und da einiges zu sagen hat!