Allgäu-Skyline-Park Artikel
Moin!
Hier ein Artikel aus der Augsburger Allgemeinen vom 09.03.2001
Freitag, 09.03.2001
Neu: Bob- Racing, Skyrider und Sky Shot
Das Freizeitparadies bei Kirchdorf gewinnt weiter an Attraktivität - Löwenthals investieren acht Millionen Mark
Von unserem Redaktionsmitglied Siegfried Hasler
Bad Wörishofen/Kirchdorf. Kräne, Schubraupen und Bagger sind auf dem Gelände des Allgäu Skyline Parkes bei Kirchdorf aufgefahren. Es wird gebuddelt und gebaut, denn bis zum 7. April, zur Saison- Eröffnung des Freizeitparadieses, ist schier Unmögliches zu bewältigen: Auf einer Fläche von 14 000 Quadratmetern werden etwa 3000 Kubikmeter Erde bewegt, werden die neuen Attraktionen montiert, wird ein künstlicher See angelegt. Der "Allgäu Skyline Park", den im Vorjahr 140 000 Besucher aus einem weiten Umkreis besucht haben, wird durch die große Ausweitung, für die Petra und Joachim Löwenthal rund acht Millionen Mark investieren werden, noch stärkere Magnetwirkung haben. Joachim Löwenthal rechnet in diesem Jahr mit 180 000 bis 200 000 Besuchern. Den erwarteten Jahresumsatz schätzt er auf acht bis neun Millionen Mark ein.
Auf der zusätzlichen Fläche, die die Löwenthals hauptsächlich von Ramminger Landwirten erworben haben, wird es nicht nur einen großen See mit Hotel und der bekannten Riesen- Schiffschaukel ("Alte Liebe") geben, sondern mit dem Sky Shot eine ganz heiße Nummer.
Zwischen zwei 60 Meter hohen Gittermasten hängt an zwei Drahtseilen eine große Kugel, die zwei Personen aufnimmt. Sie wird durch ein Stahlseil hochgezogen, losgelassen und schwingt dann im Überschlag durch die Aufhängung in den Masten.
Dies, so Joachim Löwenthal, sei einmalig in einem deutschen Freitzeitpark. Und als erfahrener Schausteller auf den größten Volksfesten in Deutschland (Wildwasserbahn) betont er: "Auf den Volksfesten müssten allein für diesen Kick zwischen 35 und 50 Mark bezahlt werden."
Doch auch die weiteren Neuerungen sind nicht zu verachten, locken die Abenteuerlust der Besucher geradezu heraus. Da ist die 360 Meter lange Hänge- Achterbahn, die aus zwanzig Metern Höhe zu Tale saust. Und da vermittelt eine 700 Meter lange Bob-Cart-Bahn ("Bob Racing") mit Spitzengeschwindigkeiten von 50 km/h das Gefühl vom ultimativen Geschwindigkeitsrausch im Eiskanal. Doch keine Angst, zu Unfällen kann es nicht kommen, denn mit elektronischen Abweisern, wird die Sicherheit gewährleistet.
Sicherheit hat Vorrang
Zum Thema Sicherheit: Jährlich werden alle Geräte vom TÜV München (Löwenthal: "Wohl der erfahrenste TÜV in ganz Europa") überprüft.
Darüberhinaus würden im Rahmen des täglichen Einsatzplanes alle Teile auf die Sicherheit hin "abgeklopft", betont der erfolgreiche Unternehmer, für den der Sicherheitsfaktor geradezu existenziell ist.
Doch bei allem Bemühen um geschäftlichen Erfolg achten die Löwenthals in ihrer Planung stets auf die familienfreundliche Gestaltung und die Verwendung von Naturbaustoffen wie Holz oder Stein. Ein Beispiel dafür ist der neue Wildwest- Bahnhof, historischen Vorbildern nachempfunden. Das Tunnel, durch das der Western-Express braust wurde aus Felsbrocken erbaut und der Bahnhof, ganz aus rustikalen Balken, gibt Auskunft über solide Zimmermannsarbeit. Um den Erlebnistag abzurunden, wird demnächst auch ein Streichelzoo eingerichtet. Im kleinen See, der momentan noch wasserlos ist, ist eine alte Kogge gestrandet. Von einer Faschingsgesellschaft haben sie die Löwenthals erworben. Witterungsbedingt sind die Bauarbeiten etwas in Verzug geraten. Doch am 7. April soll die Saison zu ermäßigten Tarifen eröffnet werden. Wenn es dann im Mai so richtig losgeht, dann wird das größere Angebot auch einen etwas erhöhten Preis nach sich ziehen. Erwachsene zahlen pro Tag 25 Mark und Kinder 20 Mark. Zusätzliche Gebühren sind beim attraktiven Angebot für große und kleine Freizeitler nicht mehr zu entrichten. Und geradezu günstig ist die Jahreskarte mit 69 Mark pro Person.
Zur Bepflanzung des großen Freizeitparkes haben die Löwenthals eine eigene Baumschule, mit 3000 Großbäumen angelegt.
Hier ein Artikel aus der Augsburger Allgemeinen vom 09.03.2001
Freitag, 09.03.2001
Neu: Bob- Racing, Skyrider und Sky Shot
Das Freizeitparadies bei Kirchdorf gewinnt weiter an Attraktivität - Löwenthals investieren acht Millionen Mark
Von unserem Redaktionsmitglied Siegfried Hasler
Bad Wörishofen/Kirchdorf. Kräne, Schubraupen und Bagger sind auf dem Gelände des Allgäu Skyline Parkes bei Kirchdorf aufgefahren. Es wird gebuddelt und gebaut, denn bis zum 7. April, zur Saison- Eröffnung des Freizeitparadieses, ist schier Unmögliches zu bewältigen: Auf einer Fläche von 14 000 Quadratmetern werden etwa 3000 Kubikmeter Erde bewegt, werden die neuen Attraktionen montiert, wird ein künstlicher See angelegt. Der "Allgäu Skyline Park", den im Vorjahr 140 000 Besucher aus einem weiten Umkreis besucht haben, wird durch die große Ausweitung, für die Petra und Joachim Löwenthal rund acht Millionen Mark investieren werden, noch stärkere Magnetwirkung haben. Joachim Löwenthal rechnet in diesem Jahr mit 180 000 bis 200 000 Besuchern. Den erwarteten Jahresumsatz schätzt er auf acht bis neun Millionen Mark ein.
Auf der zusätzlichen Fläche, die die Löwenthals hauptsächlich von Ramminger Landwirten erworben haben, wird es nicht nur einen großen See mit Hotel und der bekannten Riesen- Schiffschaukel ("Alte Liebe") geben, sondern mit dem Sky Shot eine ganz heiße Nummer.
Zwischen zwei 60 Meter hohen Gittermasten hängt an zwei Drahtseilen eine große Kugel, die zwei Personen aufnimmt. Sie wird durch ein Stahlseil hochgezogen, losgelassen und schwingt dann im Überschlag durch die Aufhängung in den Masten.
Dies, so Joachim Löwenthal, sei einmalig in einem deutschen Freitzeitpark. Und als erfahrener Schausteller auf den größten Volksfesten in Deutschland (Wildwasserbahn) betont er: "Auf den Volksfesten müssten allein für diesen Kick zwischen 35 und 50 Mark bezahlt werden."
Doch auch die weiteren Neuerungen sind nicht zu verachten, locken die Abenteuerlust der Besucher geradezu heraus. Da ist die 360 Meter lange Hänge- Achterbahn, die aus zwanzig Metern Höhe zu Tale saust. Und da vermittelt eine 700 Meter lange Bob-Cart-Bahn ("Bob Racing") mit Spitzengeschwindigkeiten von 50 km/h das Gefühl vom ultimativen Geschwindigkeitsrausch im Eiskanal. Doch keine Angst, zu Unfällen kann es nicht kommen, denn mit elektronischen Abweisern, wird die Sicherheit gewährleistet.
Sicherheit hat Vorrang
Zum Thema Sicherheit: Jährlich werden alle Geräte vom TÜV München (Löwenthal: "Wohl der erfahrenste TÜV in ganz Europa") überprüft.
Darüberhinaus würden im Rahmen des täglichen Einsatzplanes alle Teile auf die Sicherheit hin "abgeklopft", betont der erfolgreiche Unternehmer, für den der Sicherheitsfaktor geradezu existenziell ist.
Doch bei allem Bemühen um geschäftlichen Erfolg achten die Löwenthals in ihrer Planung stets auf die familienfreundliche Gestaltung und die Verwendung von Naturbaustoffen wie Holz oder Stein. Ein Beispiel dafür ist der neue Wildwest- Bahnhof, historischen Vorbildern nachempfunden. Das Tunnel, durch das der Western-Express braust wurde aus Felsbrocken erbaut und der Bahnhof, ganz aus rustikalen Balken, gibt Auskunft über solide Zimmermannsarbeit. Um den Erlebnistag abzurunden, wird demnächst auch ein Streichelzoo eingerichtet. Im kleinen See, der momentan noch wasserlos ist, ist eine alte Kogge gestrandet. Von einer Faschingsgesellschaft haben sie die Löwenthals erworben. Witterungsbedingt sind die Bauarbeiten etwas in Verzug geraten. Doch am 7. April soll die Saison zu ermäßigten Tarifen eröffnet werden. Wenn es dann im Mai so richtig losgeht, dann wird das größere Angebot auch einen etwas erhöhten Preis nach sich ziehen. Erwachsene zahlen pro Tag 25 Mark und Kinder 20 Mark. Zusätzliche Gebühren sind beim attraktiven Angebot für große und kleine Freizeitler nicht mehr zu entrichten. Und geradezu günstig ist die Jahreskarte mit 69 Mark pro Person.
Zur Bepflanzung des großen Freizeitparkes haben die Löwenthals eine eigene Baumschule, mit 3000 Großbäumen angelegt.

