Jackson baut "Las Vegas"
Artikel aus den Salzburger Nachrichten
Eine Gruppe um den Vater von Popstar Michael Jackson kauft 180 Hektar an der Grenze in Ungarn für einen Freizeitpark. Verkäufer ist der Unternehmer Asamer.
MONDSEE (SN-marb).
Ein US-Entertainment-Konzern plant einen riesigen Unterhaltungs- und Freizeitpark an der burgenländischen Grenze in Ungarn. Das Investment wird mit 10 Mrd. US-Dollar (rund 150 Mrd. S) veranschlagt.
In der Vorwoche machten die Investoren erstmals Nägel mit Köpfen: In Wien unterzeichnete Präsident Chuck Okeke, sein Vertreter Doc Stephen und Joseph "Joe" Jackson von der Royal Distribution in Atlanta die Vorverträge für die 180 Hektar. Als Verkäufer des Areals, das nur ein paar Steinwürfe von Nickelsdorf entfernt ist, tritt der Baustofferzeuger Hans Asamer senior aus Gmunden auf. Über den Kaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Er liege aber "deutlich über 500 Mill. S" (Asamer).
"Der Park soll eine Attraktion für ganz Europa werden", sagt der Unternehmer. Den Planern schwebe ein europäisches Las Vegas vor. Der Arbeitstitel: Crystal City (Kristallstadt). Das Angebot soll von 5-Sterne-Hotels über Casinos bis zu Golfplätzen reichen. Auch ein riesiges Hightech-Zentrum und ein Gewerbepark sind geplant. Hinter dem Projekt stehen laut Asamer potente Investoren. Neben der Familie von Popstar Michael Jackson sollen auch der Coca-Cola-Konzern und Microsoft im Boot sitzen.
Mit Joseph Jackson, dem Vater von Janet, Jermaine, La Toya und Michael Jackson, ist Asamer seit eineinhalb Jahren in Kontakt. In den vergangenen Wochen feilte ein riesiger Stab an Rechtsanwälten an den Kaufverträgen. Zur Unterzeichnung kam auch Joseph Jackson nach Österreich. Nach dem Geschäft kam das Vergnügen: Hans Asamer zeigte Jackson und seinen Begleitern eine Woche die Schönheiten des Salzkammergutes.
Michael Jackson brach
sich den rechten Fuß
Michael Jackson (42) sorgte im fernen Kalifornien ebenfalls für Schlagzeilen. Der "King of Pop" brach sich bei einem Sturz auf seiner Neverland Valley Ranch den rechten Fuß. Die Veröffentlichung seines neuen Albums muss vermutlich erneut verschoben werden.
Jens Uwe Kupka
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Eine Gruppe um den Vater von Popstar Michael Jackson kauft 180 Hektar an der Grenze in Ungarn für einen Freizeitpark. Verkäufer ist der Unternehmer Asamer.
MONDSEE (SN-marb).
Ein US-Entertainment-Konzern plant einen riesigen Unterhaltungs- und Freizeitpark an der burgenländischen Grenze in Ungarn. Das Investment wird mit 10 Mrd. US-Dollar (rund 150 Mrd. S) veranschlagt.
In der Vorwoche machten die Investoren erstmals Nägel mit Köpfen: In Wien unterzeichnete Präsident Chuck Okeke, sein Vertreter Doc Stephen und Joseph "Joe" Jackson von der Royal Distribution in Atlanta die Vorverträge für die 180 Hektar. Als Verkäufer des Areals, das nur ein paar Steinwürfe von Nickelsdorf entfernt ist, tritt der Baustofferzeuger Hans Asamer senior aus Gmunden auf. Über den Kaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Er liege aber "deutlich über 500 Mill. S" (Asamer).
"Der Park soll eine Attraktion für ganz Europa werden", sagt der Unternehmer. Den Planern schwebe ein europäisches Las Vegas vor. Der Arbeitstitel: Crystal City (Kristallstadt). Das Angebot soll von 5-Sterne-Hotels über Casinos bis zu Golfplätzen reichen. Auch ein riesiges Hightech-Zentrum und ein Gewerbepark sind geplant. Hinter dem Projekt stehen laut Asamer potente Investoren. Neben der Familie von Popstar Michael Jackson sollen auch der Coca-Cola-Konzern und Microsoft im Boot sitzen.
Mit Joseph Jackson, dem Vater von Janet, Jermaine, La Toya und Michael Jackson, ist Asamer seit eineinhalb Jahren in Kontakt. In den vergangenen Wochen feilte ein riesiger Stab an Rechtsanwälten an den Kaufverträgen. Zur Unterzeichnung kam auch Joseph Jackson nach Österreich. Nach dem Geschäft kam das Vergnügen: Hans Asamer zeigte Jackson und seinen Begleitern eine Woche die Schönheiten des Salzkammergutes.
Michael Jackson brach
sich den rechten Fuß
Michael Jackson (42) sorgte im fernen Kalifornien ebenfalls für Schlagzeilen. Der "King of Pop" brach sich bei einem Sturz auf seiner Neverland Valley Ranch den rechten Fuß. Die Veröffentlichung seines neuen Albums muss vermutlich erneut verschoben werden.
Jens Uwe Kupka
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