Legoland Artikel
aus der Schwäbischen Zeitung vom 24. 02. 2001
Legoland eröffnet 2002
ULM/GÜNZBURG - Wenn im Sommer 2002 das erste deutsche Legoland in Günzburg seine Pforten öffnet, dann beginnt für den Tourismus in der Region eine neue Zeitrechnung. Rund 1,5 Millionen Besucher sollen jährlich in den Klötzchen-Park am Rande der Autobahn strömen. Gestern informierte sich die CDU vor Ort über den Stand des 300-Millionen-Mark-Projektes.
Von unserem Redakteur Otto Benz
Derzeit gehört noch viel Phantasie dazu, um sich auf dem riesigen Baugelände den fertigen Freizeitpark vorzustellen: Die Landschaft wird gerade modelliert, und ein paar Beton-Pfeiler ragen in den grauen Februar-Himmel. Sie gehören zum Verwaltungsgebäude des Günzburger Legolands . Dennoch strahlt Andrea Rohmeder, Pressesprecherin von Legoland Deutschland, Optimismus aus: "Wir hatten Riesenglück mit dem milden Winter, wir liegen super im Zeitplan". Die Hauptarbeit für die Attraktionen des Freizeitparks wird ohnehin in Dänemark geleistet: Dort arbeiten Heerscharen von Designern und Modellbauern an den Skulpturen für Günzburg. 13 Millionen bunte Lego-Steine sind bereits verbaut, am Ende werden es 50 Millionen Klötzchen sein.
Bereits in der Eröffnungssaison 2002 erwartet der dänische Spielzeugkonzern 1,3 Millionen Besucher in seinem weltweit vierten Legoland. Neben 120 festen Mitarbeitern werden 600 bis 700 Saison-Arbeitskräfte eingestellt. Im Einzugsbereich des Günzburger Parks leben rund 16 Millionen Menschen. Die Zielgruppe sind Familien mit Kindern von zwei bis 13 Jahren. Über die Eintrittspreise wollte Andrea Rohmeder noch keine konkreten Angaben machen, sie dürften aber im oberen Segment vergleichbarer deutscher Freizeitparks liegen. Das Unternehmen rechnet mit 70 Prozent Tagesbesuchern und 30 Prozent Touristen, die in der Region übernachten. Für sie wird direkt neben dem Park ein Feriendorf mit Camper-Plätzen und einfachen Wohnhütten gebaut.
"Für Ulm ist Legoland eine große Chance und Herausforderung", sagte CDU-Fraktionschef Frank Ahnefeld bei dem Besuch. Die Stadt müsse eigene Angebote und Programme entwickeln, um von Günzburg touristisch zu profitieren.
Jens Uwe Kupka
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Legoland eröffnet 2002
ULM/GÜNZBURG - Wenn im Sommer 2002 das erste deutsche Legoland in Günzburg seine Pforten öffnet, dann beginnt für den Tourismus in der Region eine neue Zeitrechnung. Rund 1,5 Millionen Besucher sollen jährlich in den Klötzchen-Park am Rande der Autobahn strömen. Gestern informierte sich die CDU vor Ort über den Stand des 300-Millionen-Mark-Projektes.
Von unserem Redakteur Otto Benz
Derzeit gehört noch viel Phantasie dazu, um sich auf dem riesigen Baugelände den fertigen Freizeitpark vorzustellen: Die Landschaft wird gerade modelliert, und ein paar Beton-Pfeiler ragen in den grauen Februar-Himmel. Sie gehören zum Verwaltungsgebäude des Günzburger Legolands . Dennoch strahlt Andrea Rohmeder, Pressesprecherin von Legoland Deutschland, Optimismus aus: "Wir hatten Riesenglück mit dem milden Winter, wir liegen super im Zeitplan". Die Hauptarbeit für die Attraktionen des Freizeitparks wird ohnehin in Dänemark geleistet: Dort arbeiten Heerscharen von Designern und Modellbauern an den Skulpturen für Günzburg. 13 Millionen bunte Lego-Steine sind bereits verbaut, am Ende werden es 50 Millionen Klötzchen sein.
Bereits in der Eröffnungssaison 2002 erwartet der dänische Spielzeugkonzern 1,3 Millionen Besucher in seinem weltweit vierten Legoland. Neben 120 festen Mitarbeitern werden 600 bis 700 Saison-Arbeitskräfte eingestellt. Im Einzugsbereich des Günzburger Parks leben rund 16 Millionen Menschen. Die Zielgruppe sind Familien mit Kindern von zwei bis 13 Jahren. Über die Eintrittspreise wollte Andrea Rohmeder noch keine konkreten Angaben machen, sie dürften aber im oberen Segment vergleichbarer deutscher Freizeitparks liegen. Das Unternehmen rechnet mit 70 Prozent Tagesbesuchern und 30 Prozent Touristen, die in der Region übernachten. Für sie wird direkt neben dem Park ein Feriendorf mit Camper-Plätzen und einfachen Wohnhütten gebaut.
"Für Ulm ist Legoland eine große Chance und Herausforderung", sagte CDU-Fraktionschef Frank Ahnefeld bei dem Besuch. Die Stadt müsse eigene Angebote und Programme entwickeln, um von Günzburg touristisch zu profitieren.
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