Pullmann City 3

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Pullmann City 3

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"Pullman City eröffnet an Pfingsten 2002"

HÖHEISCHWEILER: Investor kündigt Baubeginn für Juli an - Finanzierung des 35-Millionen-Projekts "zu 99 Prozent" gesichert

Pfingsten 2002 soll auf dem Gelände des ehemaligen Tivoli-Parks Pullman City III eröffnen. Das bestätigte Josef Schöffmann von Pullman City auf RHEINPFALZ-Anfrage. Im Juli soll Baubeginn sein. Pullman City ist ein Freizeit- und Themenpark, bei dem die Besucher in das Amerika des 19. Jahrhunderts, in die Zeit der Cowboys und Indianer, versetzt werden. Zum Konzept gehören auch eine Hotel- und Ferienhausanlage.

Das Hotel soll im ersten Bauabschnitt entstehen - innerhalb des bestehenden Bebauungsplanes des Tivoli-Parks, der als Freizeitgelände ausgewiesen ist. Die Ferienhäusern sollen etwas später verwirklicht werden.
Zu 99 Prozent stehe die Finanzierung des 35-Millionen-Mark-Projekts, erklärte Schöffmann. Die Investitions- und Strukturbank in Mainz sichert das Projekt über Landesbürgschaften ab. 120.000 Quadratmeter groß ist das Gelände. Es sei eine schöne Lage, ist Schöffmann vom Erfolg von Pullman City III in der Südwestpfalz überzeugt. 100 bis 150 Mitarbeiter werden hier in der Saison Arbeit finden.
1998 war das Raumordnungsverfahren mit der Anhörung von rund 50 Trägern öffentlicher Belange problemlos über die Bühne gegangen. Allerdings hatte der Höheischweilerer Rat beispielsweise angekündigt, dass er mit der Erschließung über das Gewerbegebiet "Nördlich der A 62" nicht einverstanden sei. Aus umliegenden Orten hatte es insbesondere wegen des möglichen Lärms Bedenken gegeben. Als nächster Schritt steht jetzt das Baugenehmigungsverfahren an. Allerdings, so Verbandsbürgermeister Hartmut Grimm gestern auf Anfrage, sei noch kein Bauantrag eingegangen. Bis April rechne er damit. Von dem Projekt erwartet er positive Impulse für den Tourismus ind der Verbandsgemeinde.
"Leben mit Tier und Natur", lautet der Slogan von Pullman City. Pferde spielen im Gesamtkonzept des Parks eine große Rolle. In Eging am See, wo der erste Pullman-City-Freizeitpark eröffnete, können Urlauber beispielsweise ihr eigenes Pferd mitbringen. Dort gibt es auch verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. Nicht nur im Hotel, auch im Indianer-Tipi oder in einem Trapperzelt kann übernachtet werden. 200.000 Quadratmeter groß ist das Areal von Pullman City I, das mit zahlreichen Musik- und Showprogrammen während der Saison aufwartet. Im Sommer 2000 (wir berichteten) entstand Pulman City II in Hasselfelde im Harz. Auf 100.000 Quadratmeter, also vergleichbar mit der geplanten Fläche in Höheischweiler, entstand eine Westernstadt. Dort gibt es auch ein großes Indianermuseum, Besucher können unter Anleitung nach Gold suchen. Bei dem im Raumordnungsverfahren vorgelegten Planentwurf für Höheischweiler waren diese Freizeitmöglichkeiten auch vorgesehen gewesen. Mit 250.000 Besuchern war im Harz in der ersten Saison gerechnet worden, rund 400.000 waren es am Ende gewesen. (add)

RON - RHEINPFALZ ONLINE, Donnerstag, 15. Feb

"Südwestpfalz wird profitieren"

Rund 150 Arbeitsplätze im Westernpark - Neue Heimat für Indianermuseum?

HÖHEISCHWEILER (pet). Die Südwestpfalz wird von dem neuen Westernpark "Pullman City" profitieren. Davon ist Betreiber Josef Schöffmann überzeugt. "Das ist in Eging am See der Fall und wird in Höheischweiler genau so sein", sagte er gestern gegenüber der RHEINPFALZ.

Pfingsten 2002 will Schöffmann den 220.000 Quadratmeter großen Park in Höheischweiler eröffnen. Rund 150 Menschen sollen dort in der Hauptsaison (Ende März bis Anfang November) einen Arbeitsplatz finden. Der Eintrittspreis soll bei 15 Mark liegen. Als weitere Zahl nennt der Betreiber für die "Pullman City"-Parks in Eging am See (Bayern) und Hasselfelde (Harz) jeweils mehr als eine Million Besucher jährlich.

"Unter anderem werden wir auch Ferienwohnungen anbieten", sagt Schöffmann. Die schöne Lage des Freizeitparks biete sich dazu an. Übernachtungsmöglichkeiten im Indianertipi oder im Blockhaus sollen kleine und große Gäste in die Südwestpfalz locken. "Die Gegend ist reizvoll, und die Autobahn nicht weit, so dass der Betrieb laufen müsste", meint Schöffmann. Dies gelte selbst dann, wenn die Einheimischen weniger zahlungskräftig seien als anderswo. In den benachbarten Gemeinden sind die Bürger noch unschlüssig, was sie von dem 35-Millionen-Mark-Projekt halten sollen. Vorbehalte gibt es beispielsweise beim Thema Lärmbelästigung.
Der geplante Western- und Freizeitpark soll mit viel Liebe zum Detail ausgestattet werden. Ein Blick ins Internet zeigt, dass die Gebäude in den Pullman-Parks möglichst originalgetreu aus Naturstoffen gebaut werden. Neben einer Goldgräberstadt gibt es unter anderem ein Holzfällercamp, eine Farm und Reitställe. In der Westernstadt mit Fort dreht sich alles um Cowboys und Indianer (auch echte).
In dieses Konzept würde das Indianer- und Westernmuseum "Old America" gut passen. Wie mehrfach berichtet, will Betreiber Thomas Merbt in die Pfalz umziehen. Seine bisherigen Räume im badischen Neckarmühlbach sind zu klein und zu feucht, so dass die wertvollen Exponate Schaden nehmen. Holzwürmer tun ein Übriges. "Mein Museum könnte das Projekt als zusätzliches Angebot und Schlechtwetter-Attraktion sehr schön ergänzen", meint Merbt.
Auch Schöffmann hält es für sinnvoll, das Indianermuseum in die Anlage zu integrieren. "Wenn das Ganze bezahlbar ist, machen wir es", sagt der Unternehmer. Er will sich mit Merbt zusammensetzen, um über Konditionen zu verhandeln. Ein Gang über das Gelände sei bereits vereinbart worden.
Internet


www.pullmancity.de

RON - RHEINPFALZ ONLINE, Donnerstag, 15. Feb



Jens Uwe Kupka
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