Der Bär tanzt bald in Tripsdrill
Hallo,
neues vom Wildpark in Tripsdrill. Aus der Heilbronner Stimme :
Drei Damen kommen zum Ruhestand in den Wildpark
Von Susanne Lohse
Für den kleinsten Wanderzirkus Baden-Württembergs heißt es im Frühjahr Abschied nehmen von den Bärinnen Katja, Shanja und Zosja. Mit 10 und 14 Jahren sind sie zu groß geworden, um auf Bällen zu balancieren. Im Wildparadies Stromberg erwartet sie ein 2500 Quadratmeter großes Gehege für den "Ruhestand".
Katja ist eine Bärendame, die Konkurrenz nicht leiden kann. Eifersüchtig verscheucht sie jeden, der ihr und "Herrchen" Wollo zu nahe kommt. Mit der Flasche zog der russische Artist Wollo Bannikov seinerzeit die Braunbären auf und brachte ihnen Kunststücke bei. In Tripsdrill erwartet die Bärinnen ein Gehege mit zwei Seen, Wasserfällen und einem Haus mit drei Boxen. "Wir haben einen großen Spielplatz mit Sandbad und einer Pergola für die Bären gebaut", berichtet Dieter Fischer vom Wildpark. Für ihn sei die Aufnahme der Bären "eine Sensation". Schon lange habe er mit dem Gedanken gespielt, Petze nach Tripsdrill zu holen. Jetzt sei alles viel schneller gegangen als gedacht.
Auch für Wollo und Rita Bannikov, die 1993 den Zirkus "Bambi" gegründet haben, kam das Angebot überraschend. "Wir haben lange nach einem Alterssitz für die Bären gesucht", erzählt Rita. Sie überlegen nun, ob sie in der Manege verstärkt auf Haustiere , "umsteigen". Neben dem angeblich kleinsten Schwein der Welt, "Micki", den Ziegen und Hunden waren die Bären stets die Attraktion. Zum Zirkus gehören noch die Stiefbrüder Wollo und Anton, die als Clowns auftreten. Rita selbst gibt als Zirkusdirektorin die Manege frei. Und mit dabei sind auch die zwölf und neun Jahre alten Töchter Samara und Carima, die als Luftakrobatin und Tierdompteuse auftreten. Die Mädchen hängen an den Bären. Sie wollen Katja Shanja und Zosja künftig so oft wie möglich im Stromberg besuchen.
Dieter Fischer rechnet zur Saisoneröffnung im April mit dem Einzug der Pelztiere. Nach einer Eingewöhnungszeit sind öffentliche Bärenfütterungen vorgesehen, bei der die Petze Fisch und Getreidebrei bekommen. Ein drei Meter hoher Zaun mit sieben Stromdrähten wird die Besucher vor den Raubtieren schützen. "Wichtig ist, dass sie lernen in ihre Boxen zu gehen", meint Fischer. Damit das klappt wird Wollo in der ersten Zeit mit nach Tripsdrill ziehen. Er hat die innigste Beziehung zu den Tieren. "Wenn wir Streit hatten, schlief Wollo regelmäßig im Stroh bei den Bären", verrät Rita. Wenn die Bärendamen ihr neues Zuhause und die neuen Pfleger kennengelernt haben, dann gibt´s bestimmt ein bäriges Abschiedsküsschen von Katja für Wollo. Mit Maulkorb versteht sich.
Der Wildpark Stromberg kann mit jeder Eintrittskarte für Tripsdrill besucht werden.
Gruß Thomas K
http://www.ep-fans.de
neues vom Wildpark in Tripsdrill. Aus der Heilbronner Stimme :
Drei Damen kommen zum Ruhestand in den Wildpark
Von Susanne Lohse
Für den kleinsten Wanderzirkus Baden-Württembergs heißt es im Frühjahr Abschied nehmen von den Bärinnen Katja, Shanja und Zosja. Mit 10 und 14 Jahren sind sie zu groß geworden, um auf Bällen zu balancieren. Im Wildparadies Stromberg erwartet sie ein 2500 Quadratmeter großes Gehege für den "Ruhestand".
Katja ist eine Bärendame, die Konkurrenz nicht leiden kann. Eifersüchtig verscheucht sie jeden, der ihr und "Herrchen" Wollo zu nahe kommt. Mit der Flasche zog der russische Artist Wollo Bannikov seinerzeit die Braunbären auf und brachte ihnen Kunststücke bei. In Tripsdrill erwartet die Bärinnen ein Gehege mit zwei Seen, Wasserfällen und einem Haus mit drei Boxen. "Wir haben einen großen Spielplatz mit Sandbad und einer Pergola für die Bären gebaut", berichtet Dieter Fischer vom Wildpark. Für ihn sei die Aufnahme der Bären "eine Sensation". Schon lange habe er mit dem Gedanken gespielt, Petze nach Tripsdrill zu holen. Jetzt sei alles viel schneller gegangen als gedacht.
Auch für Wollo und Rita Bannikov, die 1993 den Zirkus "Bambi" gegründet haben, kam das Angebot überraschend. "Wir haben lange nach einem Alterssitz für die Bären gesucht", erzählt Rita. Sie überlegen nun, ob sie in der Manege verstärkt auf Haustiere , "umsteigen". Neben dem angeblich kleinsten Schwein der Welt, "Micki", den Ziegen und Hunden waren die Bären stets die Attraktion. Zum Zirkus gehören noch die Stiefbrüder Wollo und Anton, die als Clowns auftreten. Rita selbst gibt als Zirkusdirektorin die Manege frei. Und mit dabei sind auch die zwölf und neun Jahre alten Töchter Samara und Carima, die als Luftakrobatin und Tierdompteuse auftreten. Die Mädchen hängen an den Bären. Sie wollen Katja Shanja und Zosja künftig so oft wie möglich im Stromberg besuchen.
Dieter Fischer rechnet zur Saisoneröffnung im April mit dem Einzug der Pelztiere. Nach einer Eingewöhnungszeit sind öffentliche Bärenfütterungen vorgesehen, bei der die Petze Fisch und Getreidebrei bekommen. Ein drei Meter hoher Zaun mit sieben Stromdrähten wird die Besucher vor den Raubtieren schützen. "Wichtig ist, dass sie lernen in ihre Boxen zu gehen", meint Fischer. Damit das klappt wird Wollo in der ersten Zeit mit nach Tripsdrill ziehen. Er hat die innigste Beziehung zu den Tieren. "Wenn wir Streit hatten, schlief Wollo regelmäßig im Stroh bei den Bären", verrät Rita. Wenn die Bärendamen ihr neues Zuhause und die neuen Pfleger kennengelernt haben, dann gibt´s bestimmt ein bäriges Abschiedsküsschen von Katja für Wollo. Mit Maulkorb versteht sich.
Der Wildpark Stromberg kann mit jeder Eintrittskarte für Tripsdrill besucht werden.
Gruß Thomas K
http://www.ep-fans.de

