Elsass gibt Millionen für neuen Erlebnispark

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Elsass gibt Millionen für neuen Erlebnispark

Straßburg (cst). Das Elsass hat für den Bau des Erlebnisparks "Bioscope" umgerechnet rund 30 Millionen Mark bereit gestellt. Die Entscheidung für die Subventionen fiel am Freitag im Regionalrat. Ratspräsident Adrien Zeller bezeichnete das Projekt, in dem spielerisch der Mensch und seine Umwelt behandelt werden sollen, als "Aussöhnung zwischen Ökonomie und Ökologie". Das Bioscope soll etwa zehn Kilometer nördlich von Mulhouse in der Nähe des "Ecomusée" entstehen. Insgesamt soll der Bau des Parks umgerechnet über 100 Millionen Mark kosten. 51 Prozent der Kosten tragen private Investoren ("Asterix-Park").


Jens Uwe Kupka
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Im Elsass soll 2004 ein Biotech-Erlebnispark die Tore öffnen


Straßburg, 6. Februar (AFP) - Im Elsass soll in drei Jahren der Biotech-Erlebnisparks "Bioscope" seine Tore öffnen. Nach mehrjährigem Tauziehen scheint die Finanzierung nun gesichert: Nach dem Regionalparlament gab am Dienstag auch der Generalrat des Départements Oberelsass seine Zustimmung zu dem Projekt, das Kinder und Erwachsene zu einer "faszinierenden Reise" durch den menschlichen Körper einladen will. Bewilligt wurden Zuschüsse in Höhe von insgesamt 200 Millionen Franc (knapp 60 Millionen Mark). Noch einmal die gleiche Summe will der Freizeitpark "Parc Astérix" aufbringen, der das "Bioscope" konzipieren, bauen und betreiben will. Der Park soll bis Mitte 2004 im ehemaligen Kali-Revier im südlichen Elsass entstehen - direkt neben dem "Ecomusée", einem der größten Freilichtmuseen des Landes. Dabei setzen die Betreiber bewusst auf ein enges Zusammenwirken beider Einrichtungen, die beispielsweise kombinierte Tageskarten anbieten wollen. Einzelheiten zu den Inhalten des "Bioscope" legte der Parc Astérix bisher nicht vor. Einem von der Straßburger Louis-Pasteur-Universität erarbeiteten Vorentwurf zufolge sollen die Besucher zu einer "Erlebnisfahrt" durch einen nachgebildeten menschlichen Körper geladen werden - in einer Bahn oder virtuell. Thematisiert werden sollen unter anderem die Entwicklung des Lebens, die Konsequenzen des menschlichen Einwirkens auf die Umwelt und die "Medizin der Zukunft". Dabei geht es vor allem um die Perspektiven von Gentechnologie und Biomedizin. Der künftige Betreiber des "Bioscope" hofft nach Angaben eines Sprechers auf 400.000 Besucher im ersten Jahr, langfristig auf 800.000. Dabei wird auch auf Besucher aus Baden-Württemberg und der Schweiz gebaut. Unterstützung könnte der Park von einer Gruppe von Unternehmern, Forschern und Wirtschaftsplanern erhalten, die die Oberrhein-Region zu einer Hochburg für Gentechnologie und Biomedizin machen wollen. Die Mitglieder der vor vier Jahren gegründeten Vereinigung "Biovalley" hoffen nach Angaben eines Sprechers, dass der geplante Park ein "Aushängeschild für die gesamte Gentech-Branche" werden könnte.

© AFP

Gruß Marco vom EP Fan Team
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