Freizeitpark Tripsdrill eröffnet "Gaudi-Viertel"
Letzte Bearbeitung am 19-Mar-13 um 11:49 Uhr ()
[h2]Freizeitpark Tripsdrill eröffnet "Gaudi-Viertel"[/h2]
Mit einem überdachten Spielebereich macht sich der Erlebnispark
Tripsdrill unabhängiger vom Wetter. Das "Gaudi-Viertel" in sieben
Fachwerkhäusern gilt als die Vorstufe zum Ganzjahresbetrieb.
Cleebronn Das Wetter war wie bestellt für eine Zeremonie im Erlebnispark
Tripsdrill, wo üblicherweise Sonnenschein, mindestens aber trockene Tage
über den Geschäftserfolg entscheiden. Gestern hat der für den Tourismus
zuständige Minister Alexander Bonde (Grüne) bei Kälte und Nieselregen jenen
neuen Bereich eröffnet, in dem genau bei solcher Witterung künftig die
Besucher ihren Spaß haben sollen. "Gaudi-Viertel" heißt das 1000 Quadratmeter
große Themenreich, bestehend aus sieben authentischen Fachwerkhäusern,
hinter deren Fassade sich ein moderner Spielplatz verbirgt.
Zwei Millionen Euro hat die Betreiberfamilie Fischer investiert, um vom
Wetter unabhängiger zu werden. Ein Bewegung förderndes Sammelsurium an
hundert Spielmöglichkeiten auf drei Ebenen soll vor allem junge Besucher
bei Laune halten. Hängebrücken, Netze, Rutschen, Bällekanonen, ein acht
Meter hoher Murmelturm als "Free-Fall-Tower" mit Jojo-Effekt - derlei
Attraktionen machen nach Ansicht von Minister Alexander Bonde aus
Baden-Württemberg "ein spannendes Tourismusland". Dabei hob er besonders
hervor, dass auch auf Nachhaltigkeit geachtet worden sei. Denn die Abwärme
der Druckluft für die Animationsapparaturen heizt das überdimensionale
Spielzimmer.
Den Anstoß für diese Erweiterung gab eine Pädagogin aus Stuttgart, die ihre
in Jahrzehnten zusammengetragene Spielzeugsammlung angeboten hat.
Märklin-Eisenbahn von 1920, Puppenstuben, Schaukelpferd, Steiff-Esel auf
Rollen sind als museale Ausstellung integriert.
Geschäftsführer Helmut Fischer ließ durchblicken, dass in Tripsdrill an
den Ganzjahresbetrieb gedacht wird. Das "Gaudi-Viertel" ist der erste
Schritt in diese Richtung. Dem Vernehmen nach gibt es bereits Pläne für
weitere Kurzweil unter schützenden Dächern.
Tripsdrill, zwischen Ludwigsburg und Heilbronn gelegen, ist der älteste
Freizeitpark in Deutschland. Er ging hervor aus der 1929 gegründeten
Altweibermühle. Im Frühsommer wird dort die 700 Meter lange Katapult-Achterbahn
"Karacho" fertig. Unerschrockene werden mit dieser sieben Millionen Euro
teuren Maschine innerhalb von 1,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt.
Quelle: www.tagblatt.de
[h2]Freizeitpark Tripsdrill eröffnet "Gaudi-Viertel"[/h2]
Mit einem überdachten Spielebereich macht sich der Erlebnispark
Tripsdrill unabhängiger vom Wetter. Das "Gaudi-Viertel" in sieben
Fachwerkhäusern gilt als die Vorstufe zum Ganzjahresbetrieb.
Cleebronn Das Wetter war wie bestellt für eine Zeremonie im Erlebnispark
Tripsdrill, wo üblicherweise Sonnenschein, mindestens aber trockene Tage
über den Geschäftserfolg entscheiden. Gestern hat der für den Tourismus
zuständige Minister Alexander Bonde (Grüne) bei Kälte und Nieselregen jenen
neuen Bereich eröffnet, in dem genau bei solcher Witterung künftig die
Besucher ihren Spaß haben sollen. "Gaudi-Viertel" heißt das 1000 Quadratmeter
große Themenreich, bestehend aus sieben authentischen Fachwerkhäusern,
hinter deren Fassade sich ein moderner Spielplatz verbirgt.
Zwei Millionen Euro hat die Betreiberfamilie Fischer investiert, um vom
Wetter unabhängiger zu werden. Ein Bewegung förderndes Sammelsurium an
hundert Spielmöglichkeiten auf drei Ebenen soll vor allem junge Besucher
bei Laune halten. Hängebrücken, Netze, Rutschen, Bällekanonen, ein acht
Meter hoher Murmelturm als "Free-Fall-Tower" mit Jojo-Effekt - derlei
Attraktionen machen nach Ansicht von Minister Alexander Bonde aus
Baden-Württemberg "ein spannendes Tourismusland". Dabei hob er besonders
hervor, dass auch auf Nachhaltigkeit geachtet worden sei. Denn die Abwärme
der Druckluft für die Animationsapparaturen heizt das überdimensionale
Spielzimmer.
Den Anstoß für diese Erweiterung gab eine Pädagogin aus Stuttgart, die ihre
in Jahrzehnten zusammengetragene Spielzeugsammlung angeboten hat.
Märklin-Eisenbahn von 1920, Puppenstuben, Schaukelpferd, Steiff-Esel auf
Rollen sind als museale Ausstellung integriert.
Geschäftsführer Helmut Fischer ließ durchblicken, dass in Tripsdrill an
den Ganzjahresbetrieb gedacht wird. Das "Gaudi-Viertel" ist der erste
Schritt in diese Richtung. Dem Vernehmen nach gibt es bereits Pläne für
weitere Kurzweil unter schützenden Dächern.
Tripsdrill, zwischen Ludwigsburg und Heilbronn gelegen, ist der älteste
Freizeitpark in Deutschland. Er ging hervor aus der 1929 gegründeten
Altweibermühle. Im Frühsommer wird dort die 700 Meter lange Katapult-Achterbahn
"Karacho" fertig. Unerschrockene werden mit dieser sieben Millionen Euro
teuren Maschine innerhalb von 1,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt.
Quelle: www.tagblatt.de

