Rekordversuch: Australier will 14 Tage im Wasser leben
[h2]Rekordversuch: Australier will
14 Tage im Wasser leben[/h2]
Günzburg - Abgetaucht: 14 Tage lang will ein Australier in
einem Häuschen unter Wasser leben. Zum Zeitvertreib nimmt er
sein Fahrrad mit.
Das rote Häuschen wird im Legoland-Unterwasserhaus installiert.
Die Jagd nach skurrilen Rekorden scheint nur eine einzige Grenze
zu kennen. Die Grenze der Fantasie. Bereits vor rund drei Jahren
lebte Lloyd Godson 13 Tage lang unter Wasser. Um Sauerstoff zu
produzieren, bewässerte er Algen mit seinem Urin. Jetzt will der
junge Australier noch einen drauf setzen – nämlich einen weiteren Tag.
Schauplatz seines neuerlichen Guinness-Rekord-Versuchs ist das Legoland
in Günzburg. Vom 30. März bis zum 13. April zieht der Meeresbiologe
um in ein vier Quadratmeter kleines Haus in der Unterwasserwelt des
Freizeitparks. Zwei Wochen – 336 Stunden – muss er in dem Raum
verbringen, essen, schlafen, sich waschen und auf Toilette gehen –
alles ohne aufzutauchen.
Taucher installierten den knallroten Betonklotz vergangene Woche.
Zum Versenken wurde das Haus komplett geflutet und anschließend
wieder mit Sauerstoff vollgepumpt. Ventile sorgen nun dafür, dass
der Luftdruck innen höher ist als der Druck des Wassers von außen.
14 Tage unter Wasser – das allein ist Godson noch nicht seltsam genug.
Vor den Augen der Besucher wird er versuchen, die größte Menge Strom
zu erzeugen, die je durch Fahrradfahren unter Wasser generiert wurde.
2500 Wattstunden muss er erstrampeln, um die alte Bestmarke zu knacken.
Was das alles soll? „Der Rekordversuch wird der Wissenschaft dienen“,
lautet die Erklärung von Legoland. Dennis Chamberland, ein Bio-Ingenieur
der NASA, erforsche die Auswirkungen eines Langzeitaufenthaltes unter
Wasser. So sollen neue Erkenntnisse für die Errichtung „dauerhafter
Unterwasser-Kolonien“ gewonnen werden, heißt es.
Die Ein-Mann-Kolonie im Freizeitpark wurde eineinhalb Jahre lang geplant.
Die Luftzufuhr musste gesichert werden, der Nachschub mit Lebensmitteln
und die Entsorgung des Toiletten-Wassers. Denn nicht zuletzt steht die
Gesundheit der Fische auf dem Spiel. Das Häuschen darf keine Substanzen
an das Wasser des Aquariums abgeben, damit Rochen und Haie nicht gestört
werden. Rund 1300 Fische erwarten den Biologen im „Ocean Tank“.
Lloyd will mit seinem Experiment auch vermitteln, wie fragil der
Lebensraum Meer ist. Er will ein guter Nachbar sein.
merkur-online.de, 08.03.2010
_____________________________________________________________________
NUR NOCH WENIGE TAGE !
HANSA-PARK Saisonkarte 2010 für nur 50,- Euro!
14 Tage im Wasser leben[/h2]
Günzburg - Abgetaucht: 14 Tage lang will ein Australier in
einem Häuschen unter Wasser leben. Zum Zeitvertreib nimmt er
sein Fahrrad mit.
Das rote Häuschen wird im Legoland-Unterwasserhaus installiert.
Die Jagd nach skurrilen Rekorden scheint nur eine einzige Grenze
zu kennen. Die Grenze der Fantasie. Bereits vor rund drei Jahren
lebte Lloyd Godson 13 Tage lang unter Wasser. Um Sauerstoff zu
produzieren, bewässerte er Algen mit seinem Urin. Jetzt will der
junge Australier noch einen drauf setzen – nämlich einen weiteren Tag.
Schauplatz seines neuerlichen Guinness-Rekord-Versuchs ist das Legoland
in Günzburg. Vom 30. März bis zum 13. April zieht der Meeresbiologe
um in ein vier Quadratmeter kleines Haus in der Unterwasserwelt des
Freizeitparks. Zwei Wochen – 336 Stunden – muss er in dem Raum
verbringen, essen, schlafen, sich waschen und auf Toilette gehen –
alles ohne aufzutauchen.
Taucher installierten den knallroten Betonklotz vergangene Woche.
Zum Versenken wurde das Haus komplett geflutet und anschließend
wieder mit Sauerstoff vollgepumpt. Ventile sorgen nun dafür, dass
der Luftdruck innen höher ist als der Druck des Wassers von außen.
14 Tage unter Wasser – das allein ist Godson noch nicht seltsam genug.
Vor den Augen der Besucher wird er versuchen, die größte Menge Strom
zu erzeugen, die je durch Fahrradfahren unter Wasser generiert wurde.
2500 Wattstunden muss er erstrampeln, um die alte Bestmarke zu knacken.
Was das alles soll? „Der Rekordversuch wird der Wissenschaft dienen“,
lautet die Erklärung von Legoland. Dennis Chamberland, ein Bio-Ingenieur
der NASA, erforsche die Auswirkungen eines Langzeitaufenthaltes unter
Wasser. So sollen neue Erkenntnisse für die Errichtung „dauerhafter
Unterwasser-Kolonien“ gewonnen werden, heißt es.
Die Ein-Mann-Kolonie im Freizeitpark wurde eineinhalb Jahre lang geplant.
Die Luftzufuhr musste gesichert werden, der Nachschub mit Lebensmitteln
und die Entsorgung des Toiletten-Wassers. Denn nicht zuletzt steht die
Gesundheit der Fische auf dem Spiel. Das Häuschen darf keine Substanzen
an das Wasser des Aquariums abgeben, damit Rochen und Haie nicht gestört
werden. Rund 1300 Fische erwarten den Biologen im „Ocean Tank“.
Lloyd will mit seinem Experiment auch vermitteln, wie fragil der
Lebensraum Meer ist. Er will ein guter Nachbar sein.
merkur-online.de, 08.03.2010
_____________________________________________________________________
NUR NOCH WENIGE TAGE !
HANSA-PARK Saisonkarte 2010 für nur 50,- Euro!

