Neues Freizeitpark Projekt

#1

Neues Freizeitpark Projekt

"Käpp'n Brass"- Rostocks neuer Mega-Freizeitpark

400-Millionen-Anlage in Brinckmansdorf geplant
Rostock (dpa) In Rostock soll für knapp 400 Millionen Mark ein riesiger Freizeitpark entstehen, ganzjährig geöffnet, für die ganze Familie und mit einer starken maritimen Ausrichtung. Auf einem 42 Hektar großen Gelände im Rostocker Stadtteil Brinckmansdorf soll ein in Deutschland einmaliges Erholungs-, Abenteuer- und Sportareal aus dem Boden gestampft werden. Wie die "Norddeutschen Neueste Nachrichten" berichten, fanden die Planer aus München in der Hansestadt bereits Partner für das Projekt. Der "Käpp'n Brass"-Park soll und bis1000 qualifizierte Jobs im Park selbst und weitere 700 "indirekte" Arbeitsplätze schaffen. Ein Investoren-Konsortium, dem unter anderem Siemens und Jenoptik Jena angehören, habe für das Projekt bereits seine Zusage gegeben. Auch europäische Betreiber seien interessiert.

Die Münchner Planer rechnen mit täglich rund 4200 Besuchern, 2,1 Millionen pro Jahr. Das Projekt könnte bis 2004 realisiert sein.


JUK
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Diskussionsübersicht

  1. #1 Neues Freizeitpark Projekt JUK
    1. #2 RE: Neues Freizeitpark Projekt cityjudge
    2. #4 RE: Neues Freizeitpark Projekt ralvi
      1. #5 RE: Neues Freizeitpark Projekt JUK
    3. #7 RE: Neues Freizeitpark Projekt Michelfeit
#2

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf JUK, Beitrag #1

Ich hab mal ein bischen rumgeforscht,aber das einzige was ich gefunden habe,ist ein kleines Schipper-Unternehmen namens
Käpp´n Brass - die machen Hafenrundfahrten und ähnliches in der Umgebung von Rostock und Warnemünde.
Toller Namenspate,Das!!!
Vielleicht ist Käpp´n Brass aber auch eine lokale Heldenfigur aus der Vergangenheit von Rostock........
Also ihr Meck-Vorpommer klärt uns mal auf !!
Hang loose
Bruno
#3

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf cityjudge, Beitrag #2

Frag doch mal bei der Schweriner Volkszeitung nach. Die haben schließlich den oben geposteten Beitrag veröffentlicht. Die müsste ja was wissen.


JUK
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#4

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf JUK, Beitrag #1

Hab hier noch eine andere dpa Meldung zum Projekt gefunden.

"Käpp'n Brass" soll in Rostock anlegen - Mega-Freizeitpark geplant

Rostock/München (dpa) - In Rostock soll bis zum Jahr 2004 ein großer Freizeitpark entstehen. Die Planungen der bayerischen GmbH "Projektierung von Freizeitparks - projecting for people" sehen Investitionen von 330 bis 350 Millionen DM vor, wie Geschäftsführer Thomas Frank der dpa am Mittwoch in München sagte. Durch das Projekt würden 1 000 direkte und 700 indirekte Arbeitsplätze entstehen. Eine Machbarkeitsstudie werden noch vor dem Frühjahr vorgelegt.

Die Bauarbeiten könnten nach Einschätzung Franks bereits im Jahr 2002 beginnen. Anfang 2004 soll der "Käpp'n Brass-Park" dann seine Pforten öffnen. Das Gelände umfasst insgesamt eine Fläche von rund 40 Hektar.

Bei einem ganzjährigen Betrieb werden im Durchschnitt zunächst etwa 4 000 Tagesbesucher erwartet. Im Jahr 2007 sollen es mehr als 6 000 sein. Im Jahr 2003 will die Gesellschaft mit dem Park einen Umsatz von 71,9 Millionen DM erwirtschaften. 2007 werde mit 173 Millionen DM Umsatz gerechnet, heißt es in einem Planungs-Exposé.

©dpa

171410 Jan 01


Jetzt frage ich mich nur wie die 2003 einen Umsatz von 71.9 Millionen erwirtschaften wollen, wenn die Pforten erst 2004 öffnen.

Tschüüss Ralph
#5

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf ralvi, Beitrag #4

Ganz frisch aus der Schweriner Volkszeitung vom 20. 01. 2001

Was halten Sie von Käpp'n Brass?

Idee des Erlebnisparks findet Anklang/Bürger erwarten gewissen Anspruch/Bedenken wegen Finanzierung
Kennen Sie Käpp'n Brass? Auf diese Fragen werden, nach Ansicht des Projektvaters Thomas Frank, die Leute auch jenseits der Rostocker Stadtgrenzen mit "Ja", antworten. Was jetzt noch in Kinderschuhen steckt, soll im Jahr 2004 bundesweit und für alle Ostseeanliegerländer in Sachen Unterhaltung und Freizeit der Anlaufpunkt schlechthin werden. Der Park bei Brinckmansdorf soll zum Schmelztiegel für Kultur, Attraktion, Natur, Spass und Spiel werden. Das ganze Jahr über blieben damit Rostock und die Mecklenburgische Küste im touristischen Gespräch. Vorzüge für Stadt und Region sind absehbar. Mit 1700 Arbeitsplätzen rechnet man insgesamt, der Ruf als Vorbild für die gelungene Verbindung von Dienstleistung und Freizeit scheint Rostock gewiss. Auch Oberbürgermeister Arno Pöker schätzt diese Vision als realistisch ein, gibt aber auch zu bedenken, dass noch viele Hürden zu nehmen seien. Was die Rostocker vom geplanten Käpp'n Brass halten, das wollten NNN im "Thema der Woche" in Erfahrung bringen. Text, Umfrage: Christina Aude


Liebe Leserinnen und Leser,

schreiben Sie uns Ihre Meinung oder schlagen Sie ein Thema vor, das demnächst als "Thema der Woche" erörtert werden sollte. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften an die Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten, Bergstraße 10, 18057 Rostock.

Antje Gosselck (29), Fremdsprachensekretärin, fordert gute Zusammenarbeit.

Das Konzept des Käpp'n-Brass-Parks klingt sehr gut. Mir kommt es besonders darauf an, heimische Ressourcen zu nutzen und den Bau mit bereits Bestehendem zu verbinden. Damit meine ich beispielsweise eine Zusammenarbeit der Bühnen mit dem Volkstheater und der Musikschule ebenso wie eine gelungene Anpassung des Parks an die Umwelt, ohne dabei Naturreservate zu zerstören.

Frank Meyer (34), Konstrukteur, sorgt sich um langfristige Finanzierung.

Ich bin skeptisch. So ein Park mag sich für die zwei bis drei Sommermonate rentieren. Aber was ist im Winter? Ich befürchte, dass Käpp'n Brass auf die Dauer nicht kostendeckend arbeiten kann. Ausserdem muss man die Sache anders anpacken. Zuerst braucht die Wirtschaft Aufschwung, es müssen sich Konzerne und mehr Menschen siedeln, erst dann kann man sich ums Vergnügen kümmern.

Susanne Dittrich (21), Studentin, erwartet Anspruch, keinen Kommerz.

Der Park muss den Anspruch haben, mehr als nur eine Kopie von Disney-World zu sein. Mich würde es ungeheuer stören, wenn alles nur auf Vergnügen ausgerichtet wäre. Ich erwarte auch kulturelle Veranstaltungen, Freiluftkonzerte, Sommertheater und interaktive Museen. Eine totale Kommerzialisierung wäre das Schlimmste, was man aus der ansonsten sehr guten Idee machen kann.

Karl-Dieter Dobratz (34), Fleischer, sieht in Käpp'n Brass Rostocks Chancen.

Abwechslung, Spass und gute Laune, dafür gehe ich oft in solche Freizeitparks. Aber um neben den zahlreichen anderen hervorzustechen, sollte sich der Käpp'n-Brass-Park ruhig ein paar Besonderheiten einfallen lassen. Es wäre übrigens eine prima Idee, in ein Erholungsgebiet Freizeitmöglichkeiten zu integrieren. Das zieht Leute an und gibt Rostock die Chance, landesweit bekannter zu werden.

Marianne Wisnieski (51), Invalidenrentnerin, hofft auf Verkehrsanbindungen.

Eigentlich spricht so ein großer Erlebnispark eher Jugendliche an. Aber der Abwechslung halber würde auch ich einmal dort vorbeischauen. Mir ist jedoch wichtig, dass man auch an die Leute ohne Auto denkt und sich bemüht, gute Verkehrsanbindungen für Bus und Bahn zu schaffen. Ansonsten halte ich das für einen vorteilhaften Plan, bei dem im Grunde gar nicht mehr viel schief gehen kann.

Klaus-Peter Taege (46), Maurer, begeistert sich für diese Freizeitmöglichkeit.

Hier gibt es doch weit und breit kein vernünftiges Freizeitangebot. Da wurde es für einen Park wie Käpp'n Brass endlich einmal Zeit. Besonders für Familien mit Kindern wird es die Attraktion werden, schließlich kann sich nicht jeder eine Karte für Disney-World leisten. Meine Angst ist nur, dass wir uns mit dem Bau verschulden, denn allein mit dem Ostseestadion haben wir finanziell schon genug zu tun.





JUK
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#6

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf JUK, Beitrag #5

Über 400 Mio???
Hat der Park denn Achterbahnen? Oder irgendwelche ThrillRides?
Ich meine mit dem Geld ließe sich ja einiges bauen...


get in the back seat,
Alex.
#7

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf JUK, Beitrag #1

4200 Besucher * 365 Tage = 1533000 Besucher / Jahr.
Da fehlen dann noch irgendwie 567000 Besucher, um auf die 2.1 Mio zu kommen...

Stefan A.
http://www.michelfeit.net
#8

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf Michelfeit, Beitrag #7

Bravo, Adam Riese!

>4200 Besucher * 365 Tage =
>1533000 Besucher / Jahr.

Und selbst die halte ich für äußerst unrealistisch! Das ganze hört sich für mich eher nach einer fetten Totgeburt an! Schliesslich hat Rostock ja auch nicht gerade das tollste Einzugsgebiet...

Gruß,

Tim :-wink2
#9

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf JUK, Beitrag #1

Tja, nicht nur das PL hat nette Nachbarn:

[h3]Bürgerinitiative wehrt sich gegen Freizeitpark[/h3]
Brinckmansdorfer schalteten Anwalt ein

Kaum kam die Idee für den Käpp'n-Brass-Park in Brinckmansdorf an die Öffentlichkeit, bildete sich eine Bürgerinitiative. Sie will die bekannt gewordenen Pläne verhindern.


Brinckmansdorf (OZ) In Brinckmanshöhe hat sich eine Bürgerinitiative gegen den Bau des Käpp'n-Brass-Parkes gegründet. Inzwischen zog sie über ein Anwaltsbüro auch Rechtsbeistand hinzu.

Auf 42 Hektar soll im Gewerbegebiet Brinckmansdorf der Freizeitpark „Käpp'n Brass“ entstehen. 300 Millionen Mark sind für das Vorhaben veranschlagt. Experten schätzen, dass jährlich etwa 2,1 Millionen Gäste den Park besuchen werden. Zu Spitzenzeiten könne man mit 20 000 Besuchern täglich rechnen, so die Vorhersage (OZ berichtete). Die Bürgerinitiative will nun die Ansiedlung des Freizeitparkes verhindern.

Den Oberbürgermeister Arno Pöker ließ die Initiative über eine Rechtsanwaltskanzlei wissen: „Als die Bewohner von Brickmanshöhe ihre Grundstücke . . . kauften, gingen sie davon aus, ein Grundstück in ruhiger Stadtrandlage zu erwerben. Der Bau eines Freizeitparkes in unmittelbarer Sicht- und Hörweite des Wohnparkes wäre ein Schlag ins Gesicht der Bürger, die im Vertrauen auf ein ruhiges Wohnumfeld investiert haben.“

Die Bürgerinitiative sieht durch die Ansiedlung die Lebensqualität im Wohnpark Brinckmanshöhe gefährdet. So komme Lärm während der Erschließungs- und Bauphase auf die Anwohner zu. Sollte der Park Wirklichkeit sein, ergäben sich weitere Einschnitte: Parkplatzsuchende würden ins Wohngebiet ausweichen, außerdem bereite der Geräuschpegel durch den Betrieb des Parks und die Belastung durch den Verkehr der Versorgungsfahrzeuge für den Park den Anwohnern Kopfschmerzen. Ein weiterer Punkt, der aus Sicht der Bürgerinitiative gegen den Käpp'n-Brass-Park spricht, ist die Verkehrssituation auf der Albert-Schulz-Straße. Bereits jetzt ist die Straße notorisch überbelastet. Verkehrszählungen der Anwohner beweisen dies.

Die Brinckmanshöher fordern den Oberbürgermeister jetzt auf, Plänen zur Errichtung des Freizeitparks mit Entschiedenheit entgegenzutreten und einen günstigeren Standort ins Auge zu fassen.

Der Ortsbeirat Brinckmansdorf wird voraussichtlich auf seiner heutigen Sitzung (18.30 Uhr Realschule Vagel-Grip-Weg) dazu Position beziehen.

TINO EGGERT/Ostsee-Zeitung http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_79626.html




Viele Gruesse :-wink2
http://www.kirmesfotos.de/doozer.jpg
Doozer
#10

RE: Neues Freizeitpark Projekt

Antwort auf JUK, Beitrag #1

Also wenn ich mir den Artikel über die Bürgerinitiative durchlese, könnte ich schon wieder durchdrehen! Wo leben wir eigentlich??? In einem Land völliger engstirniger Egoisten?? Das darf doch nicht war sein...
Nur mal so: Wer kauft sich an einer anscheinend bereits überlasteten Straße und am Rande eines großen Gewerbegebiet ein Stück Land (zu einem Schnäppchenpreis....warum wohl???) und wundert sich auf einmal über Investitionen??? Da kann ich mir nur noch an Kopf fassen.
Ach ja...da war doch noch etwas?? Wie hoch war man noch die Arbeitslosigkeit in diesen Gebieten? Na gut, den Klägern scheint es ja gut zu gehen, schließlich können sie sich ja einen Anwalt leisten! Schade das dieses 20% oder mehr Bürger in MVP nicht leisten können.

Das mußte ich mal auf die schnelle los werden.

Doch nun noch mal zum Anfang und zur Frage woher der Name stamt: Ich als alter "WERNER" Fan hatte gleich einen Einfall. Da gibt es doch eine Käpt´n Brass (-mann??) in WERNER 3, oder? Der hat sicherlich nicht direkt damit zu tun aber der Name "Brass" ist doch bestimmt ein altes Seemannswort oder aus einem Dialekt abgewand. Sagt das nun jemandem etwas?

Viele Grüße
carsten

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