Holzachterbahn für Erlebnispark Forellenhof Plohn (!)
SoftwareFailure30.07.2008 · 10:57
Der schwache Dollar treibt anscheinend immer kuriosere Blüten! ;-)
Forellenhof, or "Erlebnispark Forellenhof Plohn", is indeed getting a Great Coasters ride for 2009!
Here are some stats: - 90-foot elevation change - 70.8-foot first drop - 45.5 mph top speed - 2,379 feet of track - Two tunnels
The ride intertwines well with the surrounding rides and shows beautifully from the rest of the park; it's a really cool setting for a coaster. And, of course, it will have low-to-the-ground speed, pops of airtime, and quick direction changes. There will be one of our Millennium Flyer trains (hence the lack of a maintenance building, as someone pointed out).
Construction is under way, as the link indicates. Forellenhof has posted a banner of this coming attraction on site.
GCI ist sicherlich die beste Wahl gewesen, denn GCI ist für mich der Mercedes unter den Holzachterbahnen-Herstellern. Das Layout verläuft zum größten Teil recht bodennah, womit sich auch die Materialkosten und somit die gesamten Baukosten im bezahlbaren Rahmen halten.
Wundert mich das man nach dem Flitzer und dem Big Apple direkt mit so einem Teil daherkommt. Ich hoffe das Gelände (welches in Plohn einiges hergibt) wird ordentlich ausgenutzt.
MfG TomSC [small]"Der wo es schön findet das dieser schnuckelige Park jetzt endlich auf vielen Landkarten auftaucht" [/small]
Lengenfeld."Wow! Das ist ja cool", meint der 13-jährige Dennis Schütte, als er das riesengroße Holzgestell, das einmal eine Achterbahn werden soll, hinter der Westernstadt im Freizeitpark Plohn erspäht. Mit ihren 28 Metern Höhe, einer Streckenlänge von 725 Metern und einer Höchstgeschwindigkeit von 75 Kilometern pro Stunde sei sie die größte und schnellste Achterbahn Ostdeutschlands, meint Geschäftsführer Lutz Müller. Am Donnerstag konnten die Gäste des Freizeitparkes den Fahrspaß der Superlative schon einmal in Augenschein nehmen. Denn der Freizeitpark lud zum Tag der offenen Baustelle ein.
Rund ein Dutzend Zimmerleute montieren derzeit Holzteile und passen diese an die Täler und Hügel im Park an. 80 Prozent des Holzes stamme aus deutschen Wäldern, der Rest komme aus den USA. "Dabei handelt es sich um sehr langsam gewachsenes Kiefernholz. Das benötigen wir in sieben Schichten als Untergrund für die Schienen", so Müller. So wie das Holz, so stammt auch der Bauleiter aus den USA - aus dem Bundesstaat Pennsylvania. "Er arbeitet dort für die Firma Great Coasters International", berichtet Müller. Das Unternehmen habe vor mehr als 100 Jahren die erste Holzachterbahn in den Vereinigten Staaten gebaut. "Heute gilt die Firma als Mercedes unter den Holzachterbahnbauern", weiß Müller. Im vergangenen Jahr zog sie solch ein Fahrgeschäft im Freizeitpark Toverland in Holland hoch. "Das haben wir uns angeschaut und daraufhin beschlossen, unsere Holzachterbahn auch von Great Coasters International bauen zu lassen", so Müller.
Ansonsten achte der Chef des Freizeitparkes jedoch darauf, dass auch hiesige Firmen bei den Bauarbeiten zum Zuge kommen. So stammen die Fundamente für den Fahrspaß von der Vogtländische Straßen- Tief- und Rohrleitungsbau GmbH in Rodewisch. Den Elektroanlagenbau übernimmt die Firma Riedel aus Schönbrunn. "Gebäuderegulierung, Fassadenverkleidung und Kunstfelsenbau machen wir mit unseren eigenen Leuten", informiert Müller.
Wenn das Holzgerüst steht, folgt der Schienenaufbau - voraussichtlich im November. Auf den Schienen fährt später ein Achterbahnzug mit 24 Sitzplätzen. "Bis dahin stehen aber noch zahlreiche Arbeiten an. "Erst wenn der Tüv die Anlage abgenommen hat, geht's los", so Müller. "Voraussichtlich Ostern."
>Lengenfeld."Wow! Das ist ja cool", meint der 13-jährige Dennis Schütte, als er das >riesengroße Holzgestell, das einmal eine Achterbahn werden soll, hinter der >Westernstadt im Freizeitpark Plohn erspäht.
"Alter, was geht'n da?", dachte Jens (23), als er den Artikelanfang las. - Als ich vor ein paar Jahren mal länger in einer lokalen Redaktion gesessen habe, wurde ich immer zu dieser Schreibgrütze ermahnt. Möglichst viele Altersklammern, O-Töne und die Kinder heißen immer Dennis, Jacqueline oder Steve. Alle Volksjournalisten hinr(...)n!
Topic:[/b][/i] Schön, was der Park sich traut, ich freu mich wirklich! Das wird sicherlich x-mal spannender als alle anderen jüngeren Baustellen in deutschen Parks.
Gruss, Jens Ich bin zwar nur dein Cocktailständer, aber ich bin dankbar, dass ich hier sein darf
EDIT: Selbstzensur, bevor Jeschke wieder schneller ist.
wow cool - Big Thunder Mountain Felsen! Hey, da legt sich Plohn ja mächtig ins Zeug. Würde gerne mal sehen, wie die Bahn so im Hintergrund aussieht wenn man vor der Wildwasserbahn steht. Müsste ja ein tolles Panorama dort von der Westernstadt aus entstehen. *daumen hoch*
Ich freue mich irre auf diese Bahn! Den Namen finde ich etwas feige und schade, da wäre mehr drin gewesen, aber bei tollen Coastern ist das ja oft sehr solide.
Das wird eine schöne Saison!
Gruss, Jens Ich bin zwar nur dein Cocktailständer, aber ich bin dankbar, dass ich hier sein darf
Plohn – 1,3 Millionen Nägel eingeschlagen, 80 000 Meter Holz, 60 000 Bolzen, 2500 Kubikmeter Beton und 350 000 Stück Bewährungsstahl verbaut: All das steckt in ostdeutschlands größter Holzachterbahn, die im Freizeitpark Plohn steht. „Zu Ostern öffnen wir den Park, und dann wird die Bahn in Betrieb gehen. Ich denke, wir schaffen den Zeitplan“, so Freizeitpark-Geschäftsführer Lutz Müller. Mit der Montage der zwölf Wagen, in denen die Gäste sich in rasanter Geschwindigkeit über die 725 Meter lange und 28 Meter hohe Achterbahn jagen lassen, hat man gestern den gigantischen Bau (fast) vollendet. Ab heute beginnt der Probelauf des 24-sitzigen Zuges – freilich noch unbemannt. Das geschieht unter den fachmännischen Augen des US-amerikanischen Achterbahn-Spezialisten „Great costers International“ und deren Tochterunternehmen Bauwerk aus Stuttgart. Dominierend auf der Baustelle ist derzeit die englische Sprache, hat doch die Mutterfirma etliche Bauarbeiter aus den Staaten nach Plohn geschickt. Von dem 5,1 Millionen teuren Bauvorhaben bekamen allerdings auch heimische Firmen ein Stück ab: Der VSTR Rodewisch setzte die Fundamente, Firma Riedel baute die Elektrik ein, ein Sägewerk aus Bärenwalde schnitt das speziell getrocknete, gewachsene und teilweise aus den Staaten stammende Kiefernholz zurecht. Für die tägliche Wartung des Vergnügungsgiganten hat Erlebnispark-Chef Arnfried Völkel extra zwei Wartungsmechaniker eingestellt. Einer von ihnen ist der gelernte Tischler Markus Hanisch: „Täglich vor Parköffnung werde ich die ganze Bahn ablaufen, werde Kette und Bremsen prüfen und kontrollieren, ob es irgendwo Risse gibt.“ Bis auf einen Arbeitsunfall – der Arbeiter von „Bauwerk“ stürzte vorige Woche aus mehreren Metern Höhe von der Bahn – sei der Achterbahnbau bisher planmäßig verlaufen. „Dem Bauarbeiter geht es soweit wieder gut. In den nächsten Tagen wird er wieder einsatzbereit sein auf der Baustelle“, so Müller. Rund 250 000 Besucher zählte der Park jährlich. Mit der neuen Attraktion wolle man die Besucherzahl nun noch um zehn Prozent steigern. Der Wermutstropfen für Besucher: Erwachsene zahlen ab neuer Saison 19 statt wie bisher 17,50 Euro, Kinder 16,50 statt 15 Euro. Ein Tribut an das bisher teuerste Fahrgeschäft. Cornelia Henze
Schöner Artikel! Der Superlativ "Größte Holzachterbahn in Ostdeutschland" ist zwar für einen GCI in Deutschland Hohn, aber irgendwie liegt darin ja auch ein bißchen Charme. Gerade im Kontrast zu der tausendfachen Resonanz, die jedes müde Gähnen aus Brühl hervorruft.
Schade nur, dass die Bahnverbindungen im Osten noch so mau sind, sonst würde ich jetzt "Homepark!" brüllen.
Angeblich haben die Testfahrten begonnen und die Bahn soll jetzt schon (kaum eingefahren) rocken. Das sieht nach nem echten Sahnestückchen aus! Aufschwung Ost!! :-)
Christian und ich waren heute in Plohn und haben die Bahn am Eröffnungstag getestet. Die Fahrt ist spaßig und trotzdem sehr familientauglich und damit für den Park und seine Haupt-Zielgruppe bestens geeignet. Die Abfertigung im Bahnhof war zwar heute noch etwas langsam, aber dies liegt zum einen daran, dass nur eine Person zur Bügelkontrolle eingesetzt wurde, zum anderen muss sich das natürlich auch erst einspielen. Für beleibtere Personen scheint die Bahn nicht geeignet zu sein. Eine Dame musste wieder aussteigen, weil der Bügel nicht schloss. (als Referenzmaß kann Christian genommen werden. Mehr wird problematisch :+ )
>Für beleibtere Personen scheint die Bahn nicht geeignet zu sein. Eine Dame musste >wieder aussteigen, weil der Bügel nicht schloss. (als Referenzmaß kann Christian >genommen werden. Mehr wird problematisch :+ )
Was heißt das denn in Kilogramm und Aus- ähh Bauchmaßen ? :+
Gruß Dirk
----------------------------------------------- PREMIERENFAHRT - Rider on "FLUCH VON NOVGOROD"
Der limitierende Faktor heißt auf jeden Fall "Bauch" und nicht "Oberschenkel". Ich möchte nicht indiskret werden, deswegen Details einfach bei Christian (Top Spin) per PN erfragen. ;-)
Ich kann Thomas nur zustimmen. Die Fahrt ist recht gut. Schön viel Airtime auch in den Kurven. Aber trotzdem noch Familientauglich. Abfertigung wie schon erwähnt heute echt nicht das wahre aber das wird schon. Zur Zeit ist auch nur 1 Zug im Betrieb. Ob es noch einen zweiten gibt scheint nicht so(Kein Abstellgleis usw.). Wie auch TT schon erwähnt hat wird es für mehr etwas bebaute Personen eng aber es hat ja geklappt.:P Sonst ist der Park recht nett. Freu mich schon auf die Osttour. Das wird lustig!:9
>Zur Zeit ist auch nur 1 Zug im Betrieb. Ob es noch einen zweiten gibt scheint nicht so(Kein Abstellgleis usw.)<
Ich war gestern auch da und wurde durch Zufall von einem Mann von GCI angesprochen (dem T-Shirt von Troy sei Dank, ;-)) Und konnte kurz etwas mit ihm sprechen. Es gibt leider keinen zweiten Zug. Warum? leider wie könnte es auch anders sein, das Geld reichte nicht. Der Aufwand noch ein Abstellgleis, Weiche usw. war dann doch zu viel für denn kleinen Park. So müssen die erstmal mit einem auskommen.
Als Fazit von mir: echt Super geworden die Bahn. Endlich mal eine anständige Achterbahn, zu der ich nicht etliche 100Km fahren muss. 85 nach Plohn reichen jetzt auch :+
Zurück von einer kleinen Ostertour durch Ostdeutschland auch von mir ein kurzer Review:
El Toro rockt.
Die Bahn ist definitiv ein echter GCI mit allem was dazu gehört und einer extra Portion Airtime oben drauf. Je später der Tag, desto wilder der Stier. Für mich haben sich die 6h Anfahrt auf jeden Fall gelohnt und ein weiterer Besuch im Sommer bei Öffnungszeiten bis 23 Uhr ist fest im Kalender eingeplant.
Zahlreiche Fotos und ein ausführlicher Bericht folgen in den nächsten Tagen.
24.05.2009 - "Die große Reportage" ca. 23.30 auf RTL 25.05.2009 - Deutschland mittendrin - Die große Reportage 19.25 Uhr auf NTV 26.05.2009 - Abenteuer Leben ca. 22.00 Uhr auf Kabel 1