Steinwasenpark
Wir haben bei uns auf Themepark-World schon vor längeren von der neuen Attraktion im Newsbereich berichtet. Jetzt gibt es auch einen aktuellen Artikel darüber...
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Eine Touristenattraktion zwischen Himmel und Erde
Im Schwarzwald wird die längste Hängebrücke der Welt gebaut - Park-Betreiber investiert zehn Millionen Mark
Oberried - Der Schwarzwald wird um eine Touristenattraktion reicher. Im Oberrieder Tal unterhalb des Freiburger Hausbergs ¸¸Schauinsland'' wird derzeit die längste Hängebrücke der Welt gebaut.
¸¸Diese Brücke'', so Bauherr Adolf Braun, ¸¸wird uns mehr Besucher bringen und dem Fremdenverkehr im Schwarzwald insgesamt eine bessere Zukunft.'' Das Riesenprojekt entsteht im Steinwasenpark des Todtnauer Unternehmers und Liftbesitzers Braun, der vor 25 Jahren zwischen Oberried und Notschrei angefangen hat, einen naturnahen Erlebnis- und Vergnügungspark zu bauen.
Die ¸¸Erlebnishängebrücke'' wird in ¸¸Indianerbauweise'' errichtet. Sie ist 218 Meter lang, 25 Meter hoch, drei Meter breit. Im Frühjahr soll sie eingeweiht werden. Die Brücke kann zwischen 1000 und 1500 Menschen gleichzeitig tragen. In den vergangenen Tagen haben Schweizer Spezialisten aus dem Bergbahnbau mit der Befestigung der Trageseile begonnen.
Auf die Idee mit der Hängebrücke kam Adolf Braun schon vor drei Jahren bei einer Rundreise durch die Vergnügungsparks in Nordamerika. Freimütig räumt er heute ein, die Anregung ¸¸in Kanada geklaut'' zu haben. Vorbild für das Projekt im Oberrieder Tal ist die Capilano Bridge bei Vancouver. Dort steht die mit 150 Metern bisher größte Brücke dieser Art. Sie überquert in 70 Meter Höhe einen kleinen Fluss mit angrenzendem Forellenteich und lockt jährlich bis zu 850000 Besucher an, die für den Besuch der Brücke 15 kanadische Dollar entrichten müssen. Im Steinwasenpark des Adolf Braun wird die Überquerung der Erlebnishängebrücke kostenlos sein. Auch die Investition in Höhe von knapp zehn Millionen Mark zieht laut Braun zunächst keine Erhöhung der Eintrittspreise für den Erlebnispark nach sich.
Der Bauherr der Rekordbrücke muss zahlreiche Sicherheitsauflagen der Behörden erfüllen. Das Bauwerk besteht aus zwei fast zehn Zentimeter dicken und zwölf Tonnen schweren Stahlseilen, die auf beiden Seiten des Tals von zwei massiven Fundamenten gehalten werden, für die 100 Spann-Anker sieben Meter tief in den Fels getrieben wurden. ¸¸Die Seitenwände der Brücke bestehen aus engmaschigem Draht'', so Braun, ¸¸so dass dort niemand raufklettern und eventuell runterspringen kann.'' Der Bauherr verspricht: ¸¸Wir werden die Brücke immer überwachen.''
Seit 25 Jahren baut der Todtnauer Unternehmer an der Zukunft seines Parkes. Der bestand zuerst aus einem einfachen Wildgehege mit Rot- und Damwild, Keilern, Fasanen und Pfauen. Es folgten nacheinander ein Restaurant und eine Sommerrodelbahn. Vor zwei Jahren kam ein unterirdischer ¸¸Erlebnisbereich'' dazu. Neben der Hängebrücke sollen jetzt ein Streichelzoo, ein Waldlehrpfad und eine Pflanzzone mit Schwarzwälder Raritäten folgen, die Gräfin Sonja von der Mainau eigenhändig setzen will.
Für sein Mini-Disneyland mit Tieren, Tradition und Technik hat Braun den Segen aller Behörden erhalten, die selbst die Aussicht nicht stört, dass der Park pro Jahr rund 350 000 Besucher anlocken und so für neue Verkehrsprobleme im Hochschwarzwald sorgen könnte.
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JUK
http://www.henson.com/cards/images/everyday_06s.gif
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Eine Touristenattraktion zwischen Himmel und Erde
Im Schwarzwald wird die längste Hängebrücke der Welt gebaut - Park-Betreiber investiert zehn Millionen Mark
Oberried - Der Schwarzwald wird um eine Touristenattraktion reicher. Im Oberrieder Tal unterhalb des Freiburger Hausbergs ¸¸Schauinsland'' wird derzeit die längste Hängebrücke der Welt gebaut.
¸¸Diese Brücke'', so Bauherr Adolf Braun, ¸¸wird uns mehr Besucher bringen und dem Fremdenverkehr im Schwarzwald insgesamt eine bessere Zukunft.'' Das Riesenprojekt entsteht im Steinwasenpark des Todtnauer Unternehmers und Liftbesitzers Braun, der vor 25 Jahren zwischen Oberried und Notschrei angefangen hat, einen naturnahen Erlebnis- und Vergnügungspark zu bauen.
Die ¸¸Erlebnishängebrücke'' wird in ¸¸Indianerbauweise'' errichtet. Sie ist 218 Meter lang, 25 Meter hoch, drei Meter breit. Im Frühjahr soll sie eingeweiht werden. Die Brücke kann zwischen 1000 und 1500 Menschen gleichzeitig tragen. In den vergangenen Tagen haben Schweizer Spezialisten aus dem Bergbahnbau mit der Befestigung der Trageseile begonnen.
Auf die Idee mit der Hängebrücke kam Adolf Braun schon vor drei Jahren bei einer Rundreise durch die Vergnügungsparks in Nordamerika. Freimütig räumt er heute ein, die Anregung ¸¸in Kanada geklaut'' zu haben. Vorbild für das Projekt im Oberrieder Tal ist die Capilano Bridge bei Vancouver. Dort steht die mit 150 Metern bisher größte Brücke dieser Art. Sie überquert in 70 Meter Höhe einen kleinen Fluss mit angrenzendem Forellenteich und lockt jährlich bis zu 850000 Besucher an, die für den Besuch der Brücke 15 kanadische Dollar entrichten müssen. Im Steinwasenpark des Adolf Braun wird die Überquerung der Erlebnishängebrücke kostenlos sein. Auch die Investition in Höhe von knapp zehn Millionen Mark zieht laut Braun zunächst keine Erhöhung der Eintrittspreise für den Erlebnispark nach sich.
Der Bauherr der Rekordbrücke muss zahlreiche Sicherheitsauflagen der Behörden erfüllen. Das Bauwerk besteht aus zwei fast zehn Zentimeter dicken und zwölf Tonnen schweren Stahlseilen, die auf beiden Seiten des Tals von zwei massiven Fundamenten gehalten werden, für die 100 Spann-Anker sieben Meter tief in den Fels getrieben wurden. ¸¸Die Seitenwände der Brücke bestehen aus engmaschigem Draht'', so Braun, ¸¸so dass dort niemand raufklettern und eventuell runterspringen kann.'' Der Bauherr verspricht: ¸¸Wir werden die Brücke immer überwachen.''
Seit 25 Jahren baut der Todtnauer Unternehmer an der Zukunft seines Parkes. Der bestand zuerst aus einem einfachen Wildgehege mit Rot- und Damwild, Keilern, Fasanen und Pfauen. Es folgten nacheinander ein Restaurant und eine Sommerrodelbahn. Vor zwei Jahren kam ein unterirdischer ¸¸Erlebnisbereich'' dazu. Neben der Hängebrücke sollen jetzt ein Streichelzoo, ein Waldlehrpfad und eine Pflanzzone mit Schwarzwälder Raritäten folgen, die Gräfin Sonja von der Mainau eigenhändig setzen will.
Für sein Mini-Disneyland mit Tieren, Tradition und Technik hat Braun den Segen aller Behörden erhalten, die selbst die Aussicht nicht stört, dass der Park pro Jahr rund 350 000 Besucher anlocken und so für neue Verkehrsprobleme im Hochschwarzwald sorgen könnte.
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JUK
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