„Mammut“ startet im Frühjahr
CLEEBRONN
„Mammut“ startet im Frühjahr
Mit einem Mammutprogramm will der Erlebnispark Tripsdrill dieses Jahr seine Besucherbilanz aufpolieren. Schon im Frühjahr wird die bislang einzige Holzachterbahn Süddeutschlands zur 860 Meter langen, rasanten Schussfahrt starten. Die Holzkonstruktion des „Mammut“ steht bereits zu 65 Prozent.
Die Zimmerleute arbeiten unter Hochdruck. 50 Mitarbeiter, einige aus der Region, errichten die gewaltige Holzkonstruktion. „Nächste Woche werden fünf Zimmerergesellen auf der Walz zu uns stoßen. Sie wollen unbedingt an der ,Holzskulptur‘ mitarbeiten“, berichtet Firmenchef Ulf Cordes. Sein norddeutsches Unternehmen hat bisher vier Holzachterbahnen errichtet. In Tripsdrill entstehe aber die bisher einzige mit Materialien aus Deutschland, aus Kiefernholz, das zwischen Rhön und Vogelsberg gewachsen ist. Es wird die erste thematisierte Anlage überhaupt. Die Züge sind als Sägen gestaltet und fahren durch ein Sägewerk, vorbei an einer großen Kreissäge und durchschneiden so buchstäblich das Gebälk.
Bis in die Höhe von 30 Metern steigen die Wagen auf hölzernen Schienen und verkehren in Tunnels unter der Erde. Die rasante, 80 Stundenkilometer schnelle Fahrt soll zu der Attraktion im Erlebnispark werden. Bisher sind 7000 Kubikmeter Erde auf der Baustelle bewegt worden. Eine Million Schrauben wurden ins Holz geschraubt und zwei Millionen Nägel eingeschlagen. Die Elemente sind alle vorgefertigt und werden auf der Baustelle mit präziser Genauigkeit eingesetzt. „Wir wenden hier neue Fertigungsverfahren an“, betont Ulf Cordes. Die Anlage sei für eine Betriebsdauer von 50 Jahren ausgelegt. Die Planung und Baubetreuung hat der Gemmrigheimer Planer Dietz übernommen.
Die Betreiberfamilie Fischer hat sich für den Bau einer Holzachterbahn entschieden, weil sie die Nähe zur Natur dokumentiert. „Tripsdrill ist bekannt für seine Lage am Rande des Waldes, umgeben von Weinbergen und Wiesen“, sagt Helmut Fischer. Alle Anlagen würden sich harmonisch in die Landschaft einfügen. „Deswegen fiel die Entscheidung für das Element Holz“, sagt Fischer. Ergänzt wird die Achterbahn in den nächsten drei Jahren mit weiteren Elementen. Ein neuer Themenpark entsteht.
Auf der Stuttgarter Tourismusmesse CMT präsentiert Tripsdrill seine Neuheit; eine virtuelle Fahrt wird angeboten. Saisonstart ist am 15. März. Vom 31. März bis 30. April gibt es Mammut-Wochen zum ermäßigten Eintritt. Das Thema Holz wird noch weiter beschäftigen. Am 2. Oktober beginnen, wie schon berichtet, die Weltmeisterschaften der Waldarbeiter. 130 Akteure aus 30 Nationen treffen sich, um in sechs Wettbewerben den Holzsäge-Weltmeister zu ermitteln. In einer Art Stadion auf einer Wiese beim Wildpark sollen die Zuschauer hautnah den Wettbewerb verfolgen können. Gefällt werden dabei aber keine Bäume, sondern Holzstämme.
Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung
Gruß
Marcel
[small]Chicken, fight like a robot![/small]
„Mammut“ startet im Frühjahr
Mit einem Mammutprogramm will der Erlebnispark Tripsdrill dieses Jahr seine Besucherbilanz aufpolieren. Schon im Frühjahr wird die bislang einzige Holzachterbahn Süddeutschlands zur 860 Meter langen, rasanten Schussfahrt starten. Die Holzkonstruktion des „Mammut“ steht bereits zu 65 Prozent.
Die Zimmerleute arbeiten unter Hochdruck. 50 Mitarbeiter, einige aus der Region, errichten die gewaltige Holzkonstruktion. „Nächste Woche werden fünf Zimmerergesellen auf der Walz zu uns stoßen. Sie wollen unbedingt an der ,Holzskulptur‘ mitarbeiten“, berichtet Firmenchef Ulf Cordes. Sein norddeutsches Unternehmen hat bisher vier Holzachterbahnen errichtet. In Tripsdrill entstehe aber die bisher einzige mit Materialien aus Deutschland, aus Kiefernholz, das zwischen Rhön und Vogelsberg gewachsen ist. Es wird die erste thematisierte Anlage überhaupt. Die Züge sind als Sägen gestaltet und fahren durch ein Sägewerk, vorbei an einer großen Kreissäge und durchschneiden so buchstäblich das Gebälk.
Bis in die Höhe von 30 Metern steigen die Wagen auf hölzernen Schienen und verkehren in Tunnels unter der Erde. Die rasante, 80 Stundenkilometer schnelle Fahrt soll zu der Attraktion im Erlebnispark werden. Bisher sind 7000 Kubikmeter Erde auf der Baustelle bewegt worden. Eine Million Schrauben wurden ins Holz geschraubt und zwei Millionen Nägel eingeschlagen. Die Elemente sind alle vorgefertigt und werden auf der Baustelle mit präziser Genauigkeit eingesetzt. „Wir wenden hier neue Fertigungsverfahren an“, betont Ulf Cordes. Die Anlage sei für eine Betriebsdauer von 50 Jahren ausgelegt. Die Planung und Baubetreuung hat der Gemmrigheimer Planer Dietz übernommen.
Die Betreiberfamilie Fischer hat sich für den Bau einer Holzachterbahn entschieden, weil sie die Nähe zur Natur dokumentiert. „Tripsdrill ist bekannt für seine Lage am Rande des Waldes, umgeben von Weinbergen und Wiesen“, sagt Helmut Fischer. Alle Anlagen würden sich harmonisch in die Landschaft einfügen. „Deswegen fiel die Entscheidung für das Element Holz“, sagt Fischer. Ergänzt wird die Achterbahn in den nächsten drei Jahren mit weiteren Elementen. Ein neuer Themenpark entsteht.
Auf der Stuttgarter Tourismusmesse CMT präsentiert Tripsdrill seine Neuheit; eine virtuelle Fahrt wird angeboten. Saisonstart ist am 15. März. Vom 31. März bis 30. April gibt es Mammut-Wochen zum ermäßigten Eintritt. Das Thema Holz wird noch weiter beschäftigen. Am 2. Oktober beginnen, wie schon berichtet, die Weltmeisterschaften der Waldarbeiter. 130 Akteure aus 30 Nationen treffen sich, um in sechs Wettbewerben den Holzsäge-Weltmeister zu ermitteln. In einer Art Stadion auf einer Wiese beim Wildpark sollen die Zuschauer hautnah den Wettbewerb verfolgen können. Gefällt werden dabei aber keine Bäume, sondern Holzstämme.
Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung
Gruß
Marcel
[small]Chicken, fight like a robot![/small]

