Die Kette um die Kurve hat ja dann wohl nicht funktioniert (Hand hoch wer wirklich dachte, das würde gutgehen). Nun wird doch ein Betonkanal gebaut - immerhin hübsch gemauert für die Optik - und eine Strömung soll das Boot vorantreiben. Ohne Kette, aber es bleibt dennoch weiterhin an der Schiene befestigt. Theoretisch müsste man so einen Kanal auch durch den gesamten Indoor-Part bauen. Hat Gardaland / Intamin das nicht irgendwie anders gelöst? Oder auch per Strömung??
Im Gardaland wird man von einer Kette hochgezogen, fährt per Schwerkraft die paar Meter zum Drop und dümpelt anschließend mit der Strömung durchs Wasser. Allerdings ist der Wasserstand bei weitem nicht hoch genug, um diesen Zustand "schwimmen" zu nennen - man schrammelt sich, sollte die Beladung kein Glückstreffer gewesen sein, geräuschvoll zur Station durch.
Die Umsetzung als Strömungskanal in Efteling habe ich fast erwartet, viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht; Alternativ kann man sich wirklich noch Reibräder vorstellen. Der hier sichtbare Umbau ändert natürlich nichts an der problematisch hohen Reibung innerhalb des Achterbahnparts...
Der große Unterschied zwischen KumbaKa und Intamin Anlage ist dass das Boot im Gardaland nur während der Achterbahn fahrt auf der Schiene verbunden wird und während den Schwimmkanälen die Schiene komplett verlässt, ähnlich wie bei Baumstammrutschen. Dadruch hat man auch nicht nicht das dieses merkwürdige Gefühle eines schwimmenden Bootes welchen über eine Schiene rappelt. Merkwürdig ist bei dem Schienenboot Konzept auch dass z.B die Ausfahrt aus der Station nicht in der Form von einem schwimmenden Boot genommen werden könnte da das Heck bei einem schimmenden Boot nie so nachschwingt wie bei einem Fahrzeug mit zwei Schienengeführten Achsen.
Leider verstehe ich nicht die Aussage im letzten Posting, dass ab dem 21. März wieder auf täglicher Basis getestet wird. Soll das bedeuten, dass es dann wieder auf ist oder sind hier wirklich nur Tests gemeint. Hm... Immerhin scheint das Problem mit der Unterwasser-Kette so weit gelöst dass die Bahn sich nun wieder in einer Testphase befindet. Es bleibt spannend...
Gibts für solche Fälle eigentlich eine Art Garantie dass der Hersteller die Kosten tragen muss bis das Ding reibungslos funktioniert? Oder musste hier der Park tiefer in die Tasche greifen?