Freizeitpark Projekt geplatzt !!!
Projekt geplatzt: Aus Eiffelturm bei Landsberg wird nichts
Investor aus den USA lässt Raumordnungsverfahren für gepriesenen Erlebnispark der Superlative stoppen
Landsberg/Leipzig. Die Nachricht kam für Skeptiker nicht ganz unerwartet: Aus dem 400 Hektar großen Freizeit- und Kulturpark Halle-Landsberg wird vorerst nichts. Nach einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Halle vom Dienstag hat der amerikanische Investor das Raumordnungsverfahren für das aufwändige Projekt abrupt gestoppt. Die Gesellschaft habe gegenwärtig kein Interesse mehr an dem Milliarden-Projekt, hieß es. Dabei hatte Uwe Bendler, Geschäftsführer der mit der Ausarbeitung beauftragten Gesellschaft für innovative Planung und Projektmanagement mbH (IPP), noch vor vier Monaten vollmundig von einem gesunden Konzept gesprochen. Er hatte die geplante Kombination von aktiver Freizeitgestaltung, Vergnügungsattraktionen und kulturellen Veranstaltungen als einmalig in Deutschland bezeichnet.
In dem Konzept für das Raumordnungsverfahren war von einem riesigen See und der Nachgestaltung aller Erdteile zwischen Landsberg, Schwerz und Spickendorf die Rede. Nachbauten der ägyptischen Pyramiden, des Eiffelturms und weiterer markanter Sehenswürdigkeiten sollten jährlich 2,5 Millionen Besucher anlocken. 850 feste Arbeitsplätze und nochmals rund 300 im Umfeld wurden angekündigt.
Eine exakte Begründung für den Planungsstopp gibt es bislang nicht. Theo M. Lies, Sprecher des Projektentwicklers, sagte gestern lediglich, das sei eine Entscheidung des Investors. Knut Bichoel, Landrat des Saalkreises, bedauert den Rückzug. "Wir brauchen jeden Arbeitsplatz und jede Entwicklungschance", unterstrich der CDU-Politiker.
"Das Scheitern des Landsberger Projekts hat nichts mit dem Ausbau des Freizeitparks Cospuden zu tun, eine entsprechende Bewertungsstudie aus unserem Haus hat keinen Einfluss auf die Entscheidung des Investors gehabt", versicherte Dietmar Röhl, Referatsleiter Raumordnung im Regierungspräsidium Leipzig. 25 Hektar der insgesamt 93 Hektar großen Fläche an dem ehemaligen Tagebau sollen im kommenden Jahr fer-tig sein. Die Investoren, die rund 100 Millionen Mark für den Freizeitpark Cospuden bereitstellen, rechnen mit maximal 8000 Besuchern pro Tag.
JUK
http://www.henson.com/cards/images/everyday_06s.gif
Investor aus den USA lässt Raumordnungsverfahren für gepriesenen Erlebnispark der Superlative stoppen
Landsberg/Leipzig. Die Nachricht kam für Skeptiker nicht ganz unerwartet: Aus dem 400 Hektar großen Freizeit- und Kulturpark Halle-Landsberg wird vorerst nichts. Nach einer Mitteilung des Regierungspräsidiums Halle vom Dienstag hat der amerikanische Investor das Raumordnungsverfahren für das aufwändige Projekt abrupt gestoppt. Die Gesellschaft habe gegenwärtig kein Interesse mehr an dem Milliarden-Projekt, hieß es. Dabei hatte Uwe Bendler, Geschäftsführer der mit der Ausarbeitung beauftragten Gesellschaft für innovative Planung und Projektmanagement mbH (IPP), noch vor vier Monaten vollmundig von einem gesunden Konzept gesprochen. Er hatte die geplante Kombination von aktiver Freizeitgestaltung, Vergnügungsattraktionen und kulturellen Veranstaltungen als einmalig in Deutschland bezeichnet.
In dem Konzept für das Raumordnungsverfahren war von einem riesigen See und der Nachgestaltung aller Erdteile zwischen Landsberg, Schwerz und Spickendorf die Rede. Nachbauten der ägyptischen Pyramiden, des Eiffelturms und weiterer markanter Sehenswürdigkeiten sollten jährlich 2,5 Millionen Besucher anlocken. 850 feste Arbeitsplätze und nochmals rund 300 im Umfeld wurden angekündigt.
Eine exakte Begründung für den Planungsstopp gibt es bislang nicht. Theo M. Lies, Sprecher des Projektentwicklers, sagte gestern lediglich, das sei eine Entscheidung des Investors. Knut Bichoel, Landrat des Saalkreises, bedauert den Rückzug. "Wir brauchen jeden Arbeitsplatz und jede Entwicklungschance", unterstrich der CDU-Politiker.
"Das Scheitern des Landsberger Projekts hat nichts mit dem Ausbau des Freizeitparks Cospuden zu tun, eine entsprechende Bewertungsstudie aus unserem Haus hat keinen Einfluss auf die Entscheidung des Investors gehabt", versicherte Dietmar Röhl, Referatsleiter Raumordnung im Regierungspräsidium Leipzig. 25 Hektar der insgesamt 93 Hektar großen Fläche an dem ehemaligen Tagebau sollen im kommenden Jahr fer-tig sein. Die Investoren, die rund 100 Millionen Mark für den Freizeitpark Cospuden bereitstellen, rechnen mit maximal 8000 Besuchern pro Tag.
JUK
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