Letzte Bearbeitung am 02-Okt-07 um 18:33 Uhr ()Letzte Bearbeitung am 02-Okt-07 um 18:22 Uhr ()Es wäre interessant zu wissen, wieviele von diesen Clicks von NICHT Coaster-Enthusiasten generiert wurden.
34.000 site views in einem Monat sind nun auch nicht wirklich viel bei sicher starken Wiederholungsclicks der ganz fanatischen Fans, die auf die einschlägigen Websites verteilt sein dürften.
Strenggenommen war die Bibel eigentlich der erste Fall von erfolgreichem Viral-Marketing und das Ding findet immer noch Käufer.
Nach einigen wenigen, wirklich erfolgreichen Kampagnen (Blair Witch), die durch ihre simple, subversive Neuartigkeit funktionierten, ist das Einzig faszinierende heute doch nur noch die begrenzte Dauer der Kampagne und die damit vorprogrammierte Ernüchterung.
Im Bereich des Musikmarketings kann ich den Nutzen noch nachvollziehen. Die "Nine Inch Nails"-Kampagne hat den Fans, schliesslich exlklusive mp3s geboten, um sich letztendlich durch den ganzen Mythenbombast und das Verschwörungsbrimborium selbst ad absurdum zu führen, was wiederum das Produkt bestärkt hat.
Wie schnell der Schuss in den Ofen gehen kann, hat vor einem Jahr die Kampagne um "Snakes on a Plane" verdeutlicht. Hier war der Film lediglich der Nachklapp zur Kampagne und wurde sogar mit hastig nachgedrehten Szenen bestückt, um der durchdrehenden Fangemeinde das Verlangte zu geben.
Als der Film schliesslich in die Kinos kam, war der Gag so abgelutscht und der Film so überflüssig, dass eigentlich nur noch die ganz nerdigen Nerds ins Kino gerannt sind, um willig ein Teil des (angeblich) eigenen Hypes zu werden.
Das Zünglein an der Waage - zumindest im Bereich der Viralwerbung im Filmbereich - ist derzeit der neue Film von J.J. Abramhams, der bereits vor Drehstart eine Hypemaschine in Gang gesetzt hat, die eigentlich nur in einem Kollaps enden kann.
Und selbst wenn die angeblichen Produktionskosten von gerade einmal 30 Millionen $ ein Indiz für eine grosse Seifenblase (oder ein weiterer Mosaikstein im "alternative reality"-Universum) sind... Der Nutzen wird am Ende die Kosten rechtfertigen.
War die Hershey-Aktion nun ein Erfolg? Oder war die Enttäuschung, dass es keine Hyper-11 Inversions-coaster wird doch größer? Werden sich diese Kosten für Hershey bis zur Eröffnung der Bahn gelohnt haben?
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Club 8