>1: Nicht zu vergessen, die unschönen Zwischenfälle: Bremsversagen bei 2 der 3 S:RoS
>Anlagen und Kirnu,
>
>2: Die spektakulär- mysteriösen beinahe Unfälle bei TTD, KK und Stealth.
>
>Wäre lieb von dir wenn du dazu vielleicht Links oder weitere Infos für mich hättest.Im
>Augenblick tappe ich völlig in der Dunkelheit. Was für fast Unfälle? Wie können bitte
>Bremsen versagen? Technisch ist das doch überhaupt nicht möglich, daher vermute ich den
>Faktor Mensch wieder als Ursache. (haben diese Anlagen nicht Wirbelstrombremsen?)
Links zu all diesen Vorgängen zu suchen übersteigt meine Zeit. Auf einschlägigen amerikanischen Foren ist aber alles zu finden.
Der Supermann in New England hatte ein Bremsversagen, der zu einem Auffahrunfall im Bahnhof führte.
Das Problem bei dieser Anlage: Die Reduzierbremsen klappen seitlich weg, um den Zug aus der Bremskraft zu entlassen. Offenbar sind die Bremsen in diesem Fall nicht vollständig in die Ausgangsposition gefahren und hatten somit nicht genug Kraft um den Zug auf der sehr kurzen Bremsstrecke ausreichend zu verlangsamen, bzw. ihn zum Stillstand zu bringen.
Nach diesem Zwischenfall lief die Bahn lange nur mit einem Zug (kam SF sicher nicht ungelegen), zusätzlich wurden in den heissen Sommermonaten die mittleren 3 Wagen gesperrt, um den 9-gliedrigen Zug nicht zu schnell werden zu lassen.
Ähnliches passierte auf einem der beiden anderen S:RoS (ich glaube es war SFA), dort kam es zu einer Stationsdurchfahrt, und endete damit, dass aussnahmsweise 2 Züge auf dem Lift standen!
Alle drei S:RoS-Anlagen haben eine extrem kurze Bremsstrecke und keinen Sicherheitsblock zwischen Reduzierbremse und Bahnhof!
Möglich, dass hier nicht richtig gewartet wurde. Jedoch sind auch die sichersten Bremsen nur so gut wie ihre schwächste Komponente.
Bei Kirnu kam es kurz nach Eröffnung zu einem leichten Unfall bei dem ein oder zwei Gäste leicht verletzt wurden. Auch hier rutschte der Zug durch die vertikale Bremse und kam nicht rechteitig zum stehen. Darauf wurden die Bremsen in diesem Bereich verstärkt.
Bei Perilous Plunge ist im morgendlichen Testbetrieb ein Boot am Ende der Auslaufstrecke "entgleist" und setzte halb auf dem Dock auf.
Bei TTD kam es zu einem Zwischenfall, bei dem das Antriebskabel durch starken Abrieb kleine Metallteile in den Gesichtern und Händen der Fahrgäste vergrub.
Über den grossen Ausfall bei KK wurde hier berichtet (dort gab es bei einer Testfahrt einen Zwischenfall der wohl zu erheblichen Beschädigungen an Wagen und Schienenteilen geführt hat. Danach stand die Bahn lange still.
Ich finde Intamin Bahnen auch klasse, und gebe nicht ihnen die Schuld für jedes "Missgeschick". Allerdings ist die Quote ziemlich hoch, und leider geht die Schuldzuweisung oft sowohl an die Wartung/Zulieferer, das Personal, den Fahrgast und eben auch an die Planung.
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Club 8