Rügen Park Artikel
Rügen-Park in Gingst zählte knapp 55 000 Besucher
Die führenden Köpfe Amerikas haben ihr Kommen angesagt. Im Frühjahr werden sie auf der Insel eintreffen. Station von gleich vier US-Präsidenten wird Gingst sein.
Gingst (OZ) Das rund 30 000 m2 große Areal des Rügen-Parks in Gingst ist momentan verwaist. Die 75 Miniaturausgaben markanter Gebäude aus aller Welt, darunter 15 von Rügen und Hiddensee, sind abgebaut und halten Winterschlaf. Dass dies auch für die Macher des Erlebnisparks zutrifft, ist ein Trugschluss. Denn hinter den Kulissen wird bereits Großes vorbereitet. Gleich vier US-Präsidenten sollen nach OZ vorliegenden Informationen schon im Frühjahr diesen Jahres nach Rügen kommen. Genauer gesagt, Gingst ansteuern wollen. „Das ist richtig“, bestätigt der Investor und Rügen-Park-Chef Jörg Lüth. George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln hätten sich angekündigt, fügt er augenzwinkernd hinzu.
Dass die längst das Zeitliche gesegnet hat, weiß natürlich auch Lüth. „Kommen wird das Präsidenten-Quartett trotzdem. Denn ab der neuen Saison soll das im Original in den Black Hills zu findende Nationaldenkmal der USA, Mount Rushmore, als Miniaturausgabe unseren Park bereichern.“ Nicht der einzige Zuwachs, wie Jörg Lüth weiter zu berichten weiß. Auch die Londoner Tower-Bridge gehört dazu. Erweitert werden solle außerdem die Palette der Spielgeräte. Insbesondere die Kleinkinder habe man im Auge. Für die sei u. a. das Aufstellen einer altersgerechten Rutsche vorgesehen.
Nicht nur nach vorne, sondern auch zurück schaut Jörg Lüth. Und ist dabei mit der ersten Saison zufrieden. „Knapp 55 000 Besucher zählte der Rügen-Park im vergangenen Jahr.“ Damit seien alle Erwartungen übertroffen worden, bilanziert der Park-Chef. Denn die Saison 2000 – der Park wurde am 22. Juli eröffnet – zählte letztendlich nur dreieinhalb Monate.
Sieben werden es 2001 auf jeden Fall, ist sich Lüth sicher. Ab März sollen die Miniaturen aus dem Winterschlaf geweckt und wieder aufgestellt werden, bevor der Park am 7. April seine Pforten öffnen wird. Ein Besuch sei dann bis zum 4. November möglich. Eventuell solle auch an den Wochenenden danach noch geöffnet werden. „Bustouristen hinzugerechnet, für die es im Eröffnungsjahr noch keine Arrangements gab, peilen wir 2001 die 120 000-Besucher-Marke an“, prognostiziert Jörg Lüth.
JUK
http://www.henson.com/cards/images/everyday_06s.gif
Die führenden Köpfe Amerikas haben ihr Kommen angesagt. Im Frühjahr werden sie auf der Insel eintreffen. Station von gleich vier US-Präsidenten wird Gingst sein.
Gingst (OZ) Das rund 30 000 m2 große Areal des Rügen-Parks in Gingst ist momentan verwaist. Die 75 Miniaturausgaben markanter Gebäude aus aller Welt, darunter 15 von Rügen und Hiddensee, sind abgebaut und halten Winterschlaf. Dass dies auch für die Macher des Erlebnisparks zutrifft, ist ein Trugschluss. Denn hinter den Kulissen wird bereits Großes vorbereitet. Gleich vier US-Präsidenten sollen nach OZ vorliegenden Informationen schon im Frühjahr diesen Jahres nach Rügen kommen. Genauer gesagt, Gingst ansteuern wollen. „Das ist richtig“, bestätigt der Investor und Rügen-Park-Chef Jörg Lüth. George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln hätten sich angekündigt, fügt er augenzwinkernd hinzu.
Dass die längst das Zeitliche gesegnet hat, weiß natürlich auch Lüth. „Kommen wird das Präsidenten-Quartett trotzdem. Denn ab der neuen Saison soll das im Original in den Black Hills zu findende Nationaldenkmal der USA, Mount Rushmore, als Miniaturausgabe unseren Park bereichern.“ Nicht der einzige Zuwachs, wie Jörg Lüth weiter zu berichten weiß. Auch die Londoner Tower-Bridge gehört dazu. Erweitert werden solle außerdem die Palette der Spielgeräte. Insbesondere die Kleinkinder habe man im Auge. Für die sei u. a. das Aufstellen einer altersgerechten Rutsche vorgesehen.
Nicht nur nach vorne, sondern auch zurück schaut Jörg Lüth. Und ist dabei mit der ersten Saison zufrieden. „Knapp 55 000 Besucher zählte der Rügen-Park im vergangenen Jahr.“ Damit seien alle Erwartungen übertroffen worden, bilanziert der Park-Chef. Denn die Saison 2000 – der Park wurde am 22. Juli eröffnet – zählte letztendlich nur dreieinhalb Monate.
Sieben werden es 2001 auf jeden Fall, ist sich Lüth sicher. Ab März sollen die Miniaturen aus dem Winterschlaf geweckt und wieder aufgestellt werden, bevor der Park am 7. April seine Pforten öffnen wird. Ein Besuch sei dann bis zum 4. November möglich. Eventuell solle auch an den Wochenenden danach noch geöffnet werden. „Bustouristen hinzugerechnet, für die es im Eröffnungsjahr noch keine Arrangements gab, peilen wir 2001 die 120 000-Besucher-Marke an“, prognostiziert Jörg Lüth.
JUK
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