Ui - jetzt gehts aber hoch hinaus fuer den Traditionspark. An der Stelle wo das Hotel entsteht, steht bereits ein aelteres Gebaeude das ich fuer SEHR geeingnet fuer ein Tivoli Hotel hielt. Aber offenbar soll's modern werden. Und gross. Klar, so zentral innerhalb von Kopenhagen gibts mehr als genuegend Potential fuer Uebernachtungsgaeste.
Mit 102 Metern wird der Glasturm aber ein ganz schöner Trum, auch wenn er noch so schmal ist. Ich weiss nicht recht, ob das zur "Skyline" Kopenhagen passt. Aber gut, Ende 2010 werden wir schlauer sein.
Finde ich prima, daß mal ein Architektenwettbewerb für ein Parkhotel durchgeführt wird. Gibts die anderen eingereichten Entwürfe irgendwo im Internet zu bewundern, die würden mich mal interessieren...?!?
Der Entwurf gefällt mir übrigens sehr gut... Norman Foster weiß halt was er macht. Wäre schön wenn andere Parks auch mal solch ein Verfahren durchführen würden, es muß ja nicht unbedingt gleich einer der berühmtesten Architekten der Welt engagiert werden so wie nun bei Tivoli oder Disney, aber ein bisschen was für Qualität ausgeben kann man ja schon...
^Das würde bedeuten, dass man keinen billigen Klotz bauen kann, den man dann mit allerlei Deko verziert um die Illusion von billiger Imitation zu erzielen.
[h2]Tivoli droht Flächenverlust für riesiges Hotelhochhaus[/h2]
Interessengruppe »Tivolis Venner« befürchtet Schlimmstes für den Park und das Stadtbild
Seit der Vorstellung der Pläne befürchtet die kürzlich gegründete Interessengruppe »Tivolis Venner« das Schlimmste: »Die Vielfalt des Parkes mit seinen vielen gemütlichen Atemlöchern würde verloren gehen«, sagte Gruppensprecher Peter Holst Eriksen. Das entspreche genau dem »stromlinenförmigen Business-Denken« der jetzigen Tivoli-Leitung mit Direktor Lars Liebst an der Spitze. Das kulturelle Erbe und die Geschichte des Tivolis würden gleichermaßen verhöhnt. Das geplante Hotelhochhaus soll etwa so hoch wie der Turm des Kopenhagener Rathauses werden. Das Gebäude würde das Stadtbild stark verändern. Holst Eriksen machte darüber hinaus geltend, dass nach den Tivoli-Satzungen dessen Grund und Boden allein für einen Vergnügungspark genutzt werden darf. Das weiß auch Tivoli-Lenker Liebst – und hat prompt eine Lücke entdeckt: Die Fläche, auf der das »H. C. Andersen Slot« steht, ist im Kataster als gesondertes Flurstück ausgewiesen. »Das könnte bedeuten, dass sie nicht den Tivoli-Statuten unterliegt«, ahnt Holst Eriksen wenig Gutes. Liebst wies die Kritik der Tivoli-Freunde zurück. Dem Tivoli sei es finanziell noch nie so gut wie in den letzten Jahren gegangen. Das sei vor nicht allzu langer Zeit noch sehr viel anders gewesen. Auch Oberbürgermeisterin Ritt Bjerregaard (Soz.) und Bau- und Technikbürgermeister Klaus Bondam (Rad. Venstre) würden die Pläne befürworten. »Das Projekt kann dazu beitragen, die Stadt attraktiv zu machen. Es passt gut dazu, dass wir uns weiterentwickeln können.«