Mystery Park soll verkauft werden
Letzte Bearbeitung am 21-Aug-06 um 19:13 Uhr ()
[h2]Mystery Park soll verkauft werden[/h2]
[h3]Zürcher Unternehmer unterbreitet Angebot[/h3]
Für den schwer angeschlagenen Mystery Park in Interlaken zeichnet
sich nach langem Hin und Her doch noch eine Lösung ab. Der Schweizer
Unternehmer Jakob Dietiker will den Park für 16 Millionen Franken kaufen.
In einer öffentlichen Auktion können aber auch weitere Interessenten noch
für das Unternehmen bieten. Der überschuldete Freizeitpark ringt seit Monaten
um die Sanierung.

Der in Nachlassstundung stehende Mystery Park soll verkauft werden.
Der Sachwalter wird in den kommenden zwei Wochen ein Bieterverfahren
eröffnen, in dem neben dem Zürcher Ex-Unternehmer Jakob Dietiker
allfällige weitere Interessenten Kaufangebote unterbreiten können.
Bestes Angebot erhält den Zuschlag
Die Angebote weiterer Interessenten müssten die gleichen Bedingungen
erfüllen wie jenes von Dietiker, sagte Sachwalter Kurt Stöckli. Wer das
finanziell beste Angebot unterbreite, erhalte den Zuschlag.
Der ehemalige Zürcher Metallunternehmer Dietiker will den Park für 16 Mio. Fr.
aus der bisherigen Gesellschaft herauskaufen und ihn dann weiterführen.
Die Angestellten will er zumindest teilweise weiter beschäftigen.
Zudem übernimmt Dietiker bis Ende Oktober eine Defizitgarantie für den
Rätselpark. Laut Stöckli haben zwei Banken eine Finanzierungsgarantie für
den Park vorgelegt. Die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Sanierungsvariante
ist definitiv vom Tisch.
Bisher kein Rettungsversuch erfolgreich
Derzeit kann das Unternehmen aus den Eintritten die Löhne und laufenden Kosten
decken. Wenn die Besucherzahlen gegen den Herbst aber wieder zurückgehen,
dürften die Finanzprobleme wieder akuter werden.
Der 68-jährige Dietiker ist nicht der erste Investor, der den Mystery Park
retten will. In Interlaken haben sich schon etliche vermeintliche Sanierer
die Klinke in die Hand gegeben, die jedoch keine Lösung zustande brachten.
Entsprechend verwirrend und undurchsichtig waren zeitweise die Ereignisse
um den Vergnügungspark.
Feindschaft verhindert Sanierung
Dessen Sanierung zieht sich trotz mehreren präsentierten Vorschlägen seit
Wochen dahin, weil zwei grosse Geldgeber verfeindet sind und unterschiedliche
eigene Interessen verfolgen: Bisher gelang es nicht, Grossaktionär Oskar
Schärz (Mitinitiant und ehemaliger VR-Präsident des Parks) und Franz Gyger,
Financier und Grossobligationär, auf eine Sanierungsvariante zu verpflichten.
Kommt der Verkauf an Dietiker zu Stande, gehen die Aktionäre leer aus und die
beiden Kontrahenten verlieren ihren Einfluss auf das Unternehmen. Das
Kaufangebot Dietikers hat der Verwaltungsrat bereits akzeptiert. Dem Verkauf
muss letztlich der Nachlassrichter zustimmen.
Der Rätselpark wurde im Sommer 2003 eröffnet. Nach einem guten ersten
Geschäftsjahr ging es abwärts. Der Park konnte die erwarteten, hohen
Besucherzahlen nicht erreichen und geriet in finanzielle Schwierigkeiten.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 21.August 2006
________________________________________________________
TUNETRAX - Finest Symphonic Trance
AQUABASE RECORDS
[h2]Mystery Park soll verkauft werden[/h2]
[h3]Zürcher Unternehmer unterbreitet Angebot[/h3]
Für den schwer angeschlagenen Mystery Park in Interlaken zeichnet
sich nach langem Hin und Her doch noch eine Lösung ab. Der Schweizer
Unternehmer Jakob Dietiker will den Park für 16 Millionen Franken kaufen.
In einer öffentlichen Auktion können aber auch weitere Interessenten noch
für das Unternehmen bieten. Der überschuldete Freizeitpark ringt seit Monaten
um die Sanierung.
Der in Nachlassstundung stehende Mystery Park soll verkauft werden.
Der Sachwalter wird in den kommenden zwei Wochen ein Bieterverfahren
eröffnen, in dem neben dem Zürcher Ex-Unternehmer Jakob Dietiker
allfällige weitere Interessenten Kaufangebote unterbreiten können.
Bestes Angebot erhält den Zuschlag
Die Angebote weiterer Interessenten müssten die gleichen Bedingungen
erfüllen wie jenes von Dietiker, sagte Sachwalter Kurt Stöckli. Wer das
finanziell beste Angebot unterbreite, erhalte den Zuschlag.
Der ehemalige Zürcher Metallunternehmer Dietiker will den Park für 16 Mio. Fr.
aus der bisherigen Gesellschaft herauskaufen und ihn dann weiterführen.
Die Angestellten will er zumindest teilweise weiter beschäftigen.
Zudem übernimmt Dietiker bis Ende Oktober eine Defizitgarantie für den
Rätselpark. Laut Stöckli haben zwei Banken eine Finanzierungsgarantie für
den Park vorgelegt. Die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Sanierungsvariante
ist definitiv vom Tisch.
Bisher kein Rettungsversuch erfolgreich
Derzeit kann das Unternehmen aus den Eintritten die Löhne und laufenden Kosten
decken. Wenn die Besucherzahlen gegen den Herbst aber wieder zurückgehen,
dürften die Finanzprobleme wieder akuter werden.
Der 68-jährige Dietiker ist nicht der erste Investor, der den Mystery Park
retten will. In Interlaken haben sich schon etliche vermeintliche Sanierer
die Klinke in die Hand gegeben, die jedoch keine Lösung zustande brachten.
Entsprechend verwirrend und undurchsichtig waren zeitweise die Ereignisse
um den Vergnügungspark.
Feindschaft verhindert Sanierung
Dessen Sanierung zieht sich trotz mehreren präsentierten Vorschlägen seit
Wochen dahin, weil zwei grosse Geldgeber verfeindet sind und unterschiedliche
eigene Interessen verfolgen: Bisher gelang es nicht, Grossaktionär Oskar
Schärz (Mitinitiant und ehemaliger VR-Präsident des Parks) und Franz Gyger,
Financier und Grossobligationär, auf eine Sanierungsvariante zu verpflichten.
Kommt der Verkauf an Dietiker zu Stande, gehen die Aktionäre leer aus und die
beiden Kontrahenten verlieren ihren Einfluss auf das Unternehmen. Das
Kaufangebot Dietikers hat der Verwaltungsrat bereits akzeptiert. Dem Verkauf
muss letztlich der Nachlassrichter zustimmen.
Der Rätselpark wurde im Sommer 2003 eröffnet. Nach einem guten ersten
Geschäftsjahr ging es abwärts. Der Park konnte die erwarteten, hohen
Besucherzahlen nicht erreichen und geriet in finanzielle Schwierigkeiten.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 21.August 2006
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