29 Verletzte bei Unfall in britischem Vergnügungspark
Garg20.07.2006 · 17:54
Und wieder ein Achterbahnunfall..., diesmal Alton-Towers:
29 Verletzte bei Unfall in britischem Vergnügungspark
AP/baz. Bei einem Unfall im grössten Vergnügungspark Grossbritanniens sind am Donnerstag 29 Menschen verletzt worden. Wie eine Sprecherin des Alton-Towers-Parks, 20. Juli 2006
Hört sich irgendwie genauso an wie der Vorfall der sich auf der vergleichbaren Bahn im Bobbejaanland ereignete http://freizeitparkweb.de/cgi-bin/dcf/dcboard.cgi?az=show_thread&om=5757&forum=DCForumID4. Bleibt nur zu hoffen das solch ein Fehler bei anderen Bahnen dieses Typs nicht unerkannt bleiben. Schließlich lässt zweimal der selbe / ähnliche Defekt auf ein grundlegendes Problem schliessen.
>Hört sich irgendwie genauso an wie der Vorfall der sich auf der vergleichbaren Bahn im >Bobbejaanland ereignete >http://freizeitparkweb.de/cgi-bin/dcf/dcboard.cgi?az=show_thread&om=5757&forum=DCForumID4. >Bleibt nur zu hoffen das solch ein Fehler bei anderen Bahnen dieses Typs nicht >unerkannt bleiben. Schließlich lässt zweimal der selbe / ähnliche Defekt auf ein >grundlegendes Problem schliessen. >
Im Bobbejaanland war die Sache daß man keine originellen Mack-Ersatzteilen benutzt hattet und das war genau das Teil das gebrochen war... Wenn Alton auch diese Ersatzteilen gebraucht hatte, dann ist es doch kein Fehler von Mack...
Aber wir mussen warten, Geduld ist eine schöne Sache sagen wir hier ;) ...
Kurze Frage dazu. Bei vielen Achterbahnen gibt es ja zu den normalen Wagenverbindungen zusätzlich ein oder zwei Stahlseile als Zusatzsicherung die ein auseinander reißen des Zuges zu verhindern sollen. (2. Sicherung) Ich meine gerade bei den MACK Powerd Coasten solche zusätzlichen Sicherungen schon gesehen zu haben. Wenn die Stahlseile nun vorhanden sind, ist es für mich unerklärlich, wie es dann zu solch einem Unfallhergang kommen kann? Dann müsste ja in Belgien oder jetzt auch in England die 2. Sicherung versagt haben.
Ich vermute mal, dass diese Sicherung nur Sinn macht, wenn der Zug aus eigener Kraft die Strecke schafft. Somit wäre die Belastung auf diese Sicherungsseile im Ernstfall nicht zu stark, da beide Wagenteile in die selbe Richtung mit ca. der selben Kraft beschleunigt werden. Bei den Powered Coastern von Mack hingegen gibt es über den gesamten Zug verteilt Motoren. Dh. wenn der vordere Teil des Zuges bis zur Sicherheitsabschaltung weiter beschleunigt und die hinteren Motoren nicht mehr arbeiten und den Zug auch noch stark ausbremsen, dann dürfte die enorme Kraft auf die Sicherungsseile nicht mehr tragbar sein. Abhilfe könnte irgendeine intelligente Steurungstechnik an Board des Zuges schaffen, die das gesamte Motorsystem an Board abschaltet, sobald es zu solch einem Motordefekt kommt oder sobald eine Kuppelstange bricht. Die simpelste Methode dies zu realisieren wäre einfach alle vorderen Motoren (bis zur Mitte des Zuges) über den letzten Wagen speisen zu lassen und umgekehrt. An jedem Wagen wären Stecker, die dann bei Abriss eines Zugsegmentes die vordere bzw. auch die hintere Zugsektion lahmlegen. Bei aktuelleren Fabrikationen sollte man jedoch zusätzlich noch Motorbremsen einbauen, die den Antrieb im Falle eines Ausfalles sofort blockieren damit der Zug sofort bremst. Ob Mack irgendeinen dieser Punkte schon realisiert hat weiß ich jetzt natürlich nicht. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man sich in dieser Richtung auch schon so seine Gedanken gemacht hat.