Konkurrenz für den Potts Park ???
"Kampa-Land" soll den Standort Minden stärken
Fertighaus-Spezialist plant 14-Millionen-Mark-Investition in Dützen
Von Hans-Jürgen Amtage
Minden (mt). Mit einer Gesamtinvestition von rund 14 Millionen Mark will der Fertighaus-Hersteller Kampa den Firmenstandort Minden stärken. Mit dem bislang einmaligen Konzept "Info-Park Bauen".
Während im hohen Norden Erlebnisparks noch aus Lego-Steinen gebaut werden, wird das "Kampa-Land" in Dützen von echten Häusern beherrscht werden. Zweifelsohne steht hinter dem "Kampa-Info-Park Bauen", so der offizielle Name, ein völlig anderes Konzept als hinter Freizeitparks: "Das Thema Bauen beherrscht das Leben der Betroffenen über einen längeren Zeitraum auf vielfältige Art und Weise. Sowohl in finanzieller wie in praktischer und emotionaler Hinsicht", beschreibt der Vertriebs-Vorstand der Kampa- Haus AG, Udo Zimmermann, die Situation. Planung für und Beratung der Häuslebauer nähmen daher eine zentrale Stellung ein, zumal der Kunde anspruchsvoller geworden sei und nach wie vor der Hausbau im Normalfall "die größte Einzelinvestition im Leben" bleibe.
Da der Kunde aber nicht nur informiert, sondern auch unterhalten werden wolle, plane die Kampa-Haus AG (Gesamtumsatz in 2000 voraussichtlich knapp 400 Millionen Mark), den Info-Park Bauen östlich des Firmengeländes in Dützen an der Zechenstraße zu realisieren, erläuterten Zimmermann und der Vize-Aufsichtsratsvorsitzende, Wilfried Kampa, gestern vor Vertretern der Stadt, darunter Bürgermeister Reinhard Korte und die Vorsitzenden der Ratsfraktionen.
So will das Unternehmen die gesamte Leistungspalette der Kampa-Gruppe in dem Info- Park präsentieren, aber auch umfassend über das Thema Bauen informieren, (mehrtägige) Selbstbauseminare anbieten und Bauen zum Live-Erlebnis machen. So werden zukünftig Werksbesichtigungen möglich sein ("Der Kunde möchte sehen, wie sein Haus entsteht", so Udo Zimmermann) und Events sollen für Unterhaltung sorgen. Dabei wird auch an die Kinder der bauinteressierten Familien gedacht. Entsprechende Angebote sollen auf dem bis zu 20 000 Quadratmeter großen Gelände, in das auch ein Grundstück einer Nachbarfirma Kampas möglichst mit einbezogen werden soll, vorgehalten werden. Rund sieben Millionen Mark will Kampa in das Pilotprojekt investieren. Ungefähr die gleiche Summe muss für die Grundstücke gerechnet werden.
Zunächst ist ab Mitte 2001 an die Errichtung von 15 Musterhäusern gedacht, die voll ausgestattet aber nicht bewohnt werden sollen. Alle sieben bis zehn Jahre sei damit zu rechnen, dass die Gebäude durch neue Musterhäuser ersetzt werden, um interessierten Kunden das Neueste präsentieren zu können.
Angesichts von einem Auftragsrückgang in Höhe von 27 Prozent will Kampa zunächst vor allem den Firmenstandort Minden mit seinen rund 400 Mitarbeitern (insgesamt beschäftigt das Unternehmen gut 1400 Mitarbeiter) stärken und sich mit dem Live-Erlebnispark neue Kunden erschließen.
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eigene Anmerkung: Ebenfalls in Minden-Dützen befindet sich der "Potts Park". Auch wenn das oben beschriebene Projekt nicht direkt das gleiche bietet, so ist es doch ein Konkurrent auf dem Freizeit-Sektor.
Werden wir jetzt überschwemmt ? Nach diversen Autowelten und dem Holzhäuser-Hersteller Salzberger ein weiterer Haushersteller.
Wann kommt der erste Einkaufs-Erlebnispark von Karstadt oder das
"Live-Wurst-Erlebnis" von Böklunder. Erleben sie den Weg von der Geburt des Tieres an bis zur fertigen Wurst.
JUK
http://www.henson.com/cards/images/everyday_06s.gif
Fertighaus-Spezialist plant 14-Millionen-Mark-Investition in Dützen
Von Hans-Jürgen Amtage
Minden (mt). Mit einer Gesamtinvestition von rund 14 Millionen Mark will der Fertighaus-Hersteller Kampa den Firmenstandort Minden stärken. Mit dem bislang einmaligen Konzept "Info-Park Bauen".
Während im hohen Norden Erlebnisparks noch aus Lego-Steinen gebaut werden, wird das "Kampa-Land" in Dützen von echten Häusern beherrscht werden. Zweifelsohne steht hinter dem "Kampa-Info-Park Bauen", so der offizielle Name, ein völlig anderes Konzept als hinter Freizeitparks: "Das Thema Bauen beherrscht das Leben der Betroffenen über einen längeren Zeitraum auf vielfältige Art und Weise. Sowohl in finanzieller wie in praktischer und emotionaler Hinsicht", beschreibt der Vertriebs-Vorstand der Kampa- Haus AG, Udo Zimmermann, die Situation. Planung für und Beratung der Häuslebauer nähmen daher eine zentrale Stellung ein, zumal der Kunde anspruchsvoller geworden sei und nach wie vor der Hausbau im Normalfall "die größte Einzelinvestition im Leben" bleibe.
Da der Kunde aber nicht nur informiert, sondern auch unterhalten werden wolle, plane die Kampa-Haus AG (Gesamtumsatz in 2000 voraussichtlich knapp 400 Millionen Mark), den Info-Park Bauen östlich des Firmengeländes in Dützen an der Zechenstraße zu realisieren, erläuterten Zimmermann und der Vize-Aufsichtsratsvorsitzende, Wilfried Kampa, gestern vor Vertretern der Stadt, darunter Bürgermeister Reinhard Korte und die Vorsitzenden der Ratsfraktionen.
So will das Unternehmen die gesamte Leistungspalette der Kampa-Gruppe in dem Info- Park präsentieren, aber auch umfassend über das Thema Bauen informieren, (mehrtägige) Selbstbauseminare anbieten und Bauen zum Live-Erlebnis machen. So werden zukünftig Werksbesichtigungen möglich sein ("Der Kunde möchte sehen, wie sein Haus entsteht", so Udo Zimmermann) und Events sollen für Unterhaltung sorgen. Dabei wird auch an die Kinder der bauinteressierten Familien gedacht. Entsprechende Angebote sollen auf dem bis zu 20 000 Quadratmeter großen Gelände, in das auch ein Grundstück einer Nachbarfirma Kampas möglichst mit einbezogen werden soll, vorgehalten werden. Rund sieben Millionen Mark will Kampa in das Pilotprojekt investieren. Ungefähr die gleiche Summe muss für die Grundstücke gerechnet werden.
Zunächst ist ab Mitte 2001 an die Errichtung von 15 Musterhäusern gedacht, die voll ausgestattet aber nicht bewohnt werden sollen. Alle sieben bis zehn Jahre sei damit zu rechnen, dass die Gebäude durch neue Musterhäuser ersetzt werden, um interessierten Kunden das Neueste präsentieren zu können.
Angesichts von einem Auftragsrückgang in Höhe von 27 Prozent will Kampa zunächst vor allem den Firmenstandort Minden mit seinen rund 400 Mitarbeitern (insgesamt beschäftigt das Unternehmen gut 1400 Mitarbeiter) stärken und sich mit dem Live-Erlebnispark neue Kunden erschließen.
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eigene Anmerkung: Ebenfalls in Minden-Dützen befindet sich der "Potts Park". Auch wenn das oben beschriebene Projekt nicht direkt das gleiche bietet, so ist es doch ein Konkurrent auf dem Freizeit-Sektor.
Werden wir jetzt überschwemmt ? Nach diversen Autowelten und dem Holzhäuser-Hersteller Salzberger ein weiterer Haushersteller.
Wann kommt der erste Einkaufs-Erlebnispark von Karstadt oder das
"Live-Wurst-Erlebnis" von Böklunder. Erleben sie den Weg von der Geburt des Tieres an bis zur fertigen Wurst.
JUK
http://www.henson.com/cards/images/everyday_06s.gif

