Glück im Unglück hatte ich da wohl, als ich am 18.07.2005 eine Fahrt auf de "Imperator" auf der Düsseldorfer Rheinkirmes wagte.
Es sollte schon ein schlechtes Omen gewesen sein, als sich mir in den 10 Minuten meines Wartens niemand anschliessen wollte! Schließlich erbarmte sich noch ein junger Mann! Die Fahrt konnte los gehen, sie verlief zunächst normal. Dann plötzlich komische Bewegungen als der Schwenkarm wieder zur Landung ansetzen wollte. In der Stellung des Schwenkarmes, wie man sie auf dem Bild sehen kann (Das Bild habe ich aus einem anderen Forenbeitrag, Archiv)blieb dieser stehen, das Rad drehte sich aber weiter und auch die Gondeln setzten weiter ihr Bewegungen fort. Alles schien unkontrolliert, nicht mehr aufeinander abgestimmt! Farbreste flogen durch die Luft und es knarrte sehr verdächtig! Als dann der Operater, der vor einigen Minuten noch kesse Sprüche klopfte, sich panikartig über die Fläche zum Technikkasten rann um seine Techniker zu holen, wurde mir damit bestätigt, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Später werde ich von einem Freund, der vor dem "Imperator" gewartet hatte, dass sich die ganzen Aufbauten hin und herbewegt hätten, als würde gleich alles zusammenstürzen. Nach ca. 5 Minuten kam das Fahrgeschäft dann doch noch zum Stillstand und nach weiteren 10 Minuten konnte ich die Gondel verlassen, nachdem man mir manuell den Bügel geöffnet hatte.
Keine Information was passiert ist,mir wurde nur im Vorbeigehen von einem Techniker lächelnd zugeworfen: "Na, alles klar? Is ja nix passiert"
Nie wieder "Imperator" - Jetzt hab ich gerade mehrfach gelesen, dass es wohl schon öfters Probleme mit dem Fahrgeschäft gab!?
Zitat von www.kirmes-spezial.de: "Bei diesem Koloss handelt es sich um ein bis heute in seinen Ausmassen unerreichtes Flugkarussell, das von der Firma Helmuth Aigner aus Muenchen praesentiert wurde. Weltpremiere hatte dieser 3 Milionen € teure Kolloss inkl. Packwagen, hergestellt von den Firmen Nauta Bussink & Bailey aus den Niederlanden, der nur zweimal fuer die Reise gebaut wurde, allerdings schon im Juli 1992 auf den Duesseldorfer Rheinwiesen, dort allerdings in der Variante Evolution der Firma Eberhard aus Hamburg. Das spektakulaere Gross-Fahrgeschaeft hat eine Grundflaeche von 20 x 24 Metern , mit einem Gewicht von 275 Tonnen,wobei alleine der Drehkoerper 120 Tonnen wiegt . 16 Gondeln bieten je 4 Personen Platz die auf einer Hoehe von 38 Meter geschraubt werden . Fuer Auf und Abbau des Imperators wird neben ca. 5 Arbeitern und einer Aufbauzeit von 1 Woche unteranderem ein 400 Tonnen Kran benoetigt. Denn letzten Auftritt hatte der Imperator 1993 in Soest auf der Allerheiligen Kirmes. Danach trennte sich die Firma Aigner von ihm , im Wiener Prater fand er 1994 nun unter Leitung der Firma Kny ein neues zu Hause . Der Imperator und auch das Schwestergeschaeft Evolution der Fa . Eberhardt sorgten fuer viele offene Muender und es ist klar, so was hat es noch nie gegeben und wie wir heute wissen, hat es das auch danach nie wieder gegeben. Der IMPERATOR ist das einzige transportable Geschäft dieser Art, das noch mit dem “Hub” des Hauptarms ausgeruestet ist, der allerding immer noch Probleme bereitet war zumindest von jetzigen Betreiber zu hören"
Die Zukunft des "Imperator" wird wohl in China liegen!
Naja, in der Tat ist ja nicht viel passiert, wohl auch, weil nur 2 Leute mitgefahren sind! Doch der Schrecken sitzt tief!
>Alles schien unkontrolliert, nicht mehr >aufeinander abgestimmt! Farbreste flogen durch die Luft und es knarrte sehr verdächtig! >Als dann der Operater, der vor einigen Minuten noch kesse Sprüche klopfte, sich >panikartig über die Fläche zum Technikkasten rann um seine Techniker zu holen, wurde >mir damit bestätigt, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Später werde ich von einem >Freund, der vor dem "Imperator" gewartet hatte, dass sich die ganzen Aufbauten hin und >herbewegt hätten, als würde gleich alles zusammenstürzen.
Bist du dir sicher, dass nicht auch Blut spritzte? Waren da keine besorgten Mütter die ihre weinenden Kinder an ihren Busen drückten? Auch kein herannahendes Martinshorngeheul und eilig herbeigerufene Höhenrettungsteams? Panische Teens die bei diesem grauenhaften Anblick in Ohnmacht fielen? Nicht mal eine Räumung des Festplatzes durch die Düsseldorfer Verkehrskadetten oder wenigstens ein Löschkreuzer auf dem Rhein?
>Naja, in der Tat ist ja nicht viel passiert, wohl auch, weil nur 2 Leute mitgefahren >sind! Doch der Schrecken sitzt tief!
Genau - es nur nichts passiert, weil nur 2 Leute mitgefahren sind. Denn ab 5 Personen aufwärts wäre der Imperator umgekippt, und hätte vermutlich sogar das Bellevue aus seiner Nabe gerissen. Nicht auszudenken, was noch alles hätte passieren können. Man stelle sich nur mal ein Riesenrad vor, dass über die Radschläger(sic!)straße gerollt wäre...
Das Fahrgeschäfte während des Betriebes wackeln ist weder gefährlich, noch was besonderes.
Die Eurostar ist dafür ein Beispiel. Dort wackelt das Gerüst auch ganz schön.
Ebenso Airwolf. Dort gibt es im Hauptarm eine Tolleranz von über 1 cm, so daß man entsprechendes Wackeln (Arm, wo das Airwolf Schild in der Mitte aufgesteckt ist) von der Seite ohne Probleme sehen kann.
Das sind natürlich nicht die einzigen Geschäfte, welche nicht "Bombenfest" stehen. Man muß da relativieren! Die genauen Tolleranzen wissen die Verantwortlichen. Würden die nicht eingehalten werden, dann würde entsprechendes Fahrgeschäft nicht betrieben werden!
Letzte Bearbeitung am 18-Jul-05 um 18:41 Uhr () Hi,
kannst du das alles nochmal präzisieren? So, wie du es beschreibst, klingt es wenig aufschlussreich.
EDIT: Marcel, was soll der Sche!ß? Warst du da? Weißt du es besser? Gib ihm doch wenigstens eine Chance, seine Erlebnisse etwas detaillierter zu beschreiben ... *kopfschüttel* ...!
Letzte Bearbeitung am 18-Jul-05 um 18:50 Uhr () Naja, ich weiß es klingt reisserisch, aber es war schon schlimm! Inwiefern und wie stark das Teil geschwankt hat, kann ich selber nicht sagen, da muss ich mich auf die Aussagen Anderer berufen! Aber dennoch, wenn man sich mal denkt, dass der Schwenkarm in einer 90 Grad Position verharrte, dass Rad an dem die Gondeln hängen, sich weiter drehten und dann die Gondeln selber noch schaukelten, dann kann man sich denken, dass dort enorme Kräfte gewirkt haben, die sich bestimmt nicht vorteilhaft auf die Konstruktion ausgewirkt haben dürften! Es war nämlich nicht mehr der gewöhnliche Programmablauf! So, wie ich das beurteilen kann, ist das Fahrgeschäft darauf ausgelegt, in die 180 Grad Position zu fahren und dann wieder in die Ausgangsposition!
>Es war nämlich nicht mehr der gewöhnliche >Programmablauf! So, wie ich das beurteilen kann, ist das Fahrgeschäft darauf ausgelegt, >in die 180 Grad Position zu fahren und dann wieder in die Ausgangsposition!
Letzte Bearbeitung am 18-Jul-05 um 18:43 Uhr () EDIT: Da waren aber 2 Mann wieder schneller...
Später werde ich von einem >Freund, der vor dem "Imperator" gewartet hatte, dass sich die ganzen Aufbauten hin und >herbewegt hätten, als würde gleich alles zusammenstürzen. Nach ca. 5 Minuten kam das >Fahrgeschäft dann doch noch zum Stillstand und nach weiteren 10 Minuten konnte ich die >Gondel verlassen, nachdem man mir manuell den Bügel geöffnet hatte.
Na, so dramatisch wie von dir beschrieben wird es wohl nicht gewesen sein. Auch wenn ich das von hier nicht schwer beurteilen kann aber dass das Karaussel kurz vor dem Zusammenkrachen stand halte ich für sehr unwarscheinlich. Das solch ein Koloss mal ins Wanken kommt ist nichts neues, Brücken wackeln schliesslich auch. Ich hoffe nur das die Presse das in den Medien nicht so hochschaukelt und das ganze wieder als Lebensgefährliche Katastrophe darstellt und die ohnehin schon sehr strapazierte Branche weiter wanken lässt.
Nachdem ich runter war , wurde das Teil geschlossen und ich bekam mein Geld zurück und einer der Mitarbeiter schrie nur rum: Kurwa, Kurwa neue Kabel, Kurwa
versetzt Euch mal in seine Lage, in der Höhe hat er sicher ganz schön Schiss bekommen. Bei 9 Beiträgen kennt er auch noch nicht unsere Empfindlichkeit gegenüber reisserisch aufgemachten Presseerklärungen.
Na, so dolle wird das wohl nich geschwankt haben. Ich nehme auch nicht an, dass das Gerüst mir nichts dir nichts so eingekracht wäre.
Dass da unkontrollierte Bewegungen waren kann ich mir schon ganz gut vorstellen. Ich war auch mal im Indiago und das wirkte den Tag auch nich so taufrisch. Irgendwann blieb es dann auch unten stehen und alles wackelte noch ein bisschen und die Bügel gingen plötzlich durch Muskelkraft auf. Zum Glück war dann die Fahrt auch unplanmäßig vorbei. Der OP sprach aber auch etwas nervös mit seinen Mitarbeitern. Irgendwie gab es Probleme. Das war der letzte Tag der Kirmes mit noch ein paar weiteren Fahrten. Das nächste Mal als ich Indiago erlebte fuhr sich das Ding auch wieder taufrisch.
>Der IMPERATOR ist das einzige transportable Geschäft dieser Art, das noch mit dem “Hub” >des Hauptarms ausgeruestet ist, der allerding immer noch Probleme bereitet war >zumindest von jetzigen Betreiber zu hören" > Hallo. Also wenn ich mich richtig erinnere hatte Evolution auch den Hub des Hauptarms. Was soll daran jetzt so besonders sein und Probleme machen? Gefährlich schien das Ganze jedenfalls nicht gewesen zu sein, denn sonst hätten wir in der Bildzeitung schon Interviews mit Überlebenden der Höllenfahrt lesen können. Gestern lief der Imperator jedenfalls sehr schön und ohne Probleme. Dramatisches Foto ;-) Gruß Ingo
Kirmo: Kirmesvideos für Fans Mailt an : Ingo.Kirmo@gmx.de
>Gefährlich schien das Ganze jedenfalls nicht gewesen zu sein, denn sonst hätten wir in >der Bildzeitung schon Interviews mit Überlebenden der Höllenfahrt lesen können.
Zu spät gefreut:
Stromausfall: Angst in 35 Metern Höhe
Beim „Imperator“ hingen am Montag die Gondeln fest
Von FRANK NEUSSER
Während der Fahrt des „Imperators“ fiel der Strom aus. Einige Fahrgäste hingen kopfüber in 35 Metern Höhe fest. Foto: Daniel Thywissen
Düsseldorf – Schock auf der Kirmes: Am Montagnachmittag blieb auf einmal der „Imperator“ stehen.
Während der Fahrt auf dem größten Fluggerät der Welt hatte es einen Stromausfall gegeben.
Der Zwischenfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr. „Es gab einen gewaltigen Knall, einige Gegenstände flogen durch die Luft“, berichtete ein Mitfahrer.
Dem Mann stand die Panik ins Gesicht geschrieben – er und vier weitere Gäste hatten mehr als fünf Minuten in 35 Metern Höhe festgehangen.
„Bei einigen Gondeln gingen sogar die Sicherheitsbügel auf, zum Glück saßen keine Passagiere drin. Das hätte richtig böse enden können“, erzählte der Fahrgast.
Gegen den oder die Zeitung, die sich so einen Schéiss ausdenkt, würde ich erstmal klagen.
Die „Imperator“-Mitarbeiter ließen die Gondeln langsam austrudeln und holten die Fluggäste, einige hingen mit dem Kopf senkrecht nach unten, so schnell wie möglich auf die Erde zurück.
Bei einem Fahrgast gab es Probleme mit dem Sicherheitsbügel. Erst mit einem Notstromaggregat konnten die Helfer den Mann aus seinem Sitz befreien.
„Imperator“-Besitzer Max Eberhard war gleich nach dem Zwischenfall zur Stelle, kümmerte sich um die Gäste. „Es waren nicht viele Menschen bei der Fahrt dabei. Zum Glück hat sich keiner verletzt“, sagte der Schausteller erleichtert und versuchte abzuwiegeln: „Es sah wilder aus, als es war. Bei einem Stromausfall greifen sofort unsere Sicherheitsfunktionen, die alles zum Stoppen bringen.“
Dennoch scheint Düsseldorf für den „Imperator“, der erstmals bei einer Kirmes in Aktion ist, kein gutes Pflaster zu sein. Bereits am Samstag stand das Fluggerät für einige Stunden wegen Motorproblemen still.
Sehr geehrter Express, sehr geehrte Herren Neusser und Thywissen,
mit großem Erstaunen las ich heute ihren Artikel "Stromausfall: Angst in 35 Metern Höhe" (19. Juli, Titelseite Express Düsseldorf, Bericht auf Seite 26). Weniger wegen des Umstands einer technischer Störung auf dem "Imperator", sondern viel mehr wegen der haarsträubenden Fehler die sie in diesem Artikel machen. Von Stilblüten, über falsche Fakten bis hin zu zweifelhaft wiedergegebene Aussagen der/des Befragten ist in diesem Artikel wirklich alles enthalten, was schlechten Journalismus ausmacht. Dieses möchte ich ihnen im Einzelnen darlegen.
Der Bericht beginnt mit der Stilblüte: "Während der Fahrt auf dem größten Fluggerät der Welt hatte es einen Stromausfall gegeben." Das größte Fluggerät der Welt dürfte zur Zeit wohl der Airbus A380 sein. Richtig wäre für diesen Beitrag jedoch gewesen: das größte transportable Flugkarussell der Welt.
Weiter: Der Zwischenfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr. „Es gab einen gewaltigen Knall, einige Gegenstände flogen durch die Luft“, berichtete ein Mitfahrer.
Der Mitfahrer Sebastian K* berichtet selber, ihnen von einem lauten Knarzen und umherfliegenden Farbresten erzählt zu haben. Wie es also zu einem gewaltigen Knall gekommen sein soll, bzw welche Gegenstände (natürlich sind Farbreste auch Gegenstände) umhergeflogen sein sollen, bleibt in ihrer Berichterstattung völlig unklar.
Als nächstes: (...)er und vier weitere Gäste hatten mehr als fünf Minuten in 35 Metern Höhe festgehangen.
Auch hier liegt widerspricht ihr Artikel der schriftlich getätigten Aussage des Herrn K. Diese beziffert die Anzahl der Mitfahrer wie folgt: "Es sollte schon ein schlechtes Omen gewesen sein, als sich mir in den 10 Minuten meines Wartens niemand anschliessen wollte! Schließlich erbarmte sich noch ein junger Mann! (...) Naja, in der Tat ist ja nicht viel passiert, wohl auch, weil nur 2 Leute mitgefahren sind!" Sie merken vielleicht, dass hier eine Differenz von 2 zu von ihnen genannten 5 Mitfahrer vorliegt. Könnten sie diese bitte erklären?
Weiter: „Bei einigen Gondeln gingen sogar die Sicherheitsbügel auf, zum Glück saßen keine Passagiere drin. Das hätte richtig böse enden können“, erzählte der Fahrgast.
Haben sie diese Aussage überprüft - zB durch eigene Recherchen ob so etwas technisch überhaupt möglich ist, bzw durch Befragen des Schaustellers zur Technik? Denn sie schildern den berichtenden Mitfahrer selbst als "Mann, dem die Panik ins Gesicht geschrieben stand"...
Weiter: Die „Imperator“-Mitarbeiter ließen die Gondeln langsam austrudeln und holten die Fluggäste, einige hingen mit dem Kopf senkrecht nach unten, so schnell wie möglich auf die Erde zurück.
Das ist in der Tat sehr interessant, und zwar aus zwei Gesichtspunkten. Auf der einen Seite ist ein "mit dem Kopf senkrecht nach unten" stehen bleiben auf grund des technischen Designs der Anlage nur sehr schwer vorstellbar, aber es gibt da noch einen anderen Umstand: Es sind 2 (wörtlich: zwei) Mitfahrer an Board gewesen. Wie können davon einige auf dem Kopf stehen geblieben sein? Einige bedeutet nicht alle - nicht alle kann bei zwei Personen aber nur heißen: wenn überhaupt dann nur einer... Sie verstehen vielleicht, worauf ich hinaus möchte...
Als nächstes: Bei einem Fahrgast gab es Probleme mit dem Sicherheitsbügel. Erst mit einem Notstromaggregat konnten die Helfer den Mann aus seinem Sitz befreien.
Schon komisch - auf der einen Seite gehen Bügel plötzlich auf (gottseidank saß dort kein Passagier) aber bei einem anderen gab es Probleme die Bügel zu öffnen. Spätestens hier hätte sie doch die Technik näher interessieren müssen. Das die Bügel bei einer Fehlfunktion eben nicht (ohne weiteres) öffnen ist Teil der Sicherheitstechnik. Allerdings haben sie offensichtlich die Chance vertan, Max Eberhard eben genau dazu zu befragen, obwohl sie den letzten Hinweis sogar (vermutlich) wörtlich zitieren:
(...) „Es sah wilder aus, als es war. Bei einem Stromausfall greifen sofort unsere Sicherheitsfunktionen, die alles zum Stoppen bringen.“
Zum Abschluß: Dennoch scheint Düsseldorf für den „Imperator“, der erstmals bei einer Kirmes in Aktion ist, kein gutes Pflaster zu sein.
Kein gutes Pflaster vermutlich deshalb, weil der Express aus der sprichwörtlichen Mücke einen Elefanten gemacht hat, und diesen noch auf der Titelseite präsentiert. Doch selbst der Abgang ist nicht fehlerfrei, denn der Imperator ist alles andere als "erstmals bei einer Kirmes in Aktion":
Der Imperator aus dem Hause Nauta-Bussink-Bailey feierte seine Premiere im Sommer 1992 auf dem Herbstfest in Rosenheim und setzte anschliessend auf das Oktoberfest nach München um. Auf der Allerheilgenkirmes in Soest 1993 gab er sein (vorerst) letztes Gastspiel in Deutschland. Nach rund 10jähriger Spielzeit im Wiener Prater unter Schausteller Kny kehrte der Imperator zum Winterdom 2004 nach Hamburg zurück und spielt nun in Düsseldorf und im Anschluß in Herne Crange.
[small]* Name dem Verfasser bekannt, die Aussagen liegen schriftlich vor.[/small]
Ich würde mich über kurze Stellungnahme ihrerseits sehr freuen, und verbleibe bis zu ihrer Antwort
Sehe ich genauso. Grade Bild und Express sind dafür bekannt, daß die gern reißerisch berichten und auch streckenweise der Wahrheit sehr fern bleiben. Ich würd mal sagen, daß dies hier der Fall ist.
Ich bekomme regelmäßig Aufstöße, wenn ich mich mit Kollegen über solche Vorfälle unterhalte. Bestes Beispiel ist ja immer noch die Holzachterbahn im PHL. Oder wie jetzt: "Du bist mit "Imperator" gefahren? Würd ich nie machen, ist mir viel zu unsicher"...
Gibt es eigentlich kein Gesetz, was vor Rufmord und dergleichen schützt?
>>Vergebene Liebesmüh! > >Sehe ich genauso. ... >Gibt es eigentlich kein Gesetz, was vor Rufmord und dergleichen schützt?
Irgendwie widersprichst du Dir hier doch selbst. Wer soll denn gegen eine solche Form von "Rufmord" vorgehen, wenn nicht Leute die es besser wissen (in diesem Falle wir). Ich glaube zwar auch nicht, dass ein solches Schreiben den Express oder die Boulevard Presse als solche ändert, zumindest kann man aber zur Kenntniss geben, dass man derartige Berichterstattung nicht toleriert.
Gruß, Stefan
der wo sich wünscht das mehr Leute beim Lexikon mitmachen
>Ich glaube zwar auch nicht, dass ein solches Schreiben den Express oder die Boulevard >Presse als solche ändert, zumindest kann man aber zur Kenntniss geben, dass man >derartige Berichterstattung nicht toleriert.
Na, da werden die ganz schön Angst vor Deinen Konsequenzen haben und jetzt schon zittern...
[small]ARD - Bei uns sitzen Sie in der ersten Reihe[/small]
>Na, da werden die ganz schön Angst vor Deinen Konsequenzen haben und jetzt schon zittern...
Hat das jemand behauptet? Natürlich ist soetwas für den Express ein Witz. Aber wenn sich nie jemand über solche Berichterstattung beschwert, wird sie sich auch nicht ändern. Bei solchen relativen Lapalien dann direkt nach dem Gesetzgeber zu rufen halte ich aber für Unsinn. Wie Martinas Beispiele zeigen wird die unseriöse Berichterstattung ja auch gern unreflektiert von anderen (unseriösen) Medien übernommen. Weiter sollten wir das Thema Imperator aber nicht aufblasen, das wird eher mehr schaden als es nutzt. Eigentlich ist ja auch gar nichts passiert. ;-)
Gruß, Stefan
der wo sich wünscht das mehr Leute beim Lexikon mitmachen
Also ich bin am Sonntag zum ersten Mal mit dem Impertaor gefahren und nur weil ich hier gelesen habe, dass das Teil der Hammer sein soll. Ich fand an dem Teil nix toll. Meinetwegen kann das Teil wieder nach Wien oder nach Japan. Techno Power fand ich z.B. viel besser!!!!
>Glück im Unglück hatte ich da wohl, als ich am 18.07.2005 eine Fahrt auf de "Imperator" >auf der Düsseldorfer Rheinkirmes wagte.
Sehr guter Einleiter. Das klingt lebendig, das holt den Leser direkt in seiner Sensationsgier ab.
>Es sollte schon ein schlechtes Omen gewesen sein, als sich mir in den 10 Minuten meines >Wartens niemand anschliessen wollte! Schließlich erbarmte sich noch ein junger Mann!
Gut, der gemeine Boulevardschuster wird dir das so durch gehen lassen, und es nicht weiter überprüfen. Fakt ist aber, dass du zu einem Zeitpunkt auf der Kirmes gewesen sein musst, als das von dir geschilderte Phänomen einfach normal ist. "Sei froh, dass die die Kiste für euch überhaupt angeworfen haben - ich hätte Mittag gemacht" war mein erster Gedanke...
>Die Fahrt konnte los gehen, sie verlief zunächst normal. Dann plötzlich komische >Bewegungen als der Schwenkarm wieder zur Landung ansetzen wollte. In der Stellung des >Schwenkarmes, wie man sie auf dem Bild sehen kann (Das Bild habe ich aus einem anderen >Forenbeitrag, Archiv)blieb dieser stehen, das Rad drehte sich aber weiter und auch die >Gondeln setzten weiter ihr Bewegungen fort.
Text ist super, wieder sehr lebendig. Allerdings passt das Bild nicht wirklich. Denn die Position wird wohl eher 90° gewesen sein (bzw 270° entsprechend dem Fahrprogramm). Aber jessas, was sind Fakten? Fakten untermauern, aber EMOTIONEN verkaufen...
>Alles schien unkontrolliert, nicht mehr >aufeinander abgestimmt! Farbreste flogen durch die Luft und es knarrte sehr verdächtig! >Als dann der Operater, der vor einigen Minuten noch kesse Sprüche klopfte, sich >panikartig über die Fläche zum Technikkasten rann um seine Techniker zu holen, wurde >mir damit bestätigt, dass hier etwas nicht stimmen konnte.
Das einzige was hier rann war wohl Adrenalin - und zwar dir aus der Nase und das noch beim Schreiben. Ist aber nicht schlimm - ich glaube dir wirklich, dass dir das Erlebte nen Riesenschrecken eingejagt hat. Das Knarzen hab ich selbst schon gehört, doch ich bin mir zur 100% sicher, dass es immer da ist.
>Später werde ich von einem >Freund, der vor dem "Imperator" gewartet hatte, dass sich die ganzen Aufbauten hin und >herbewegt hätten, als würde gleich alles zusammenstürzen.
Na hoffentlich bewegt es sich - denn: nach knick kommt ab. Sprich: wenn die ganze Energie nicht irgendwo hinkönnte... aber was red' ich...
>Nach ca. 5 Minuten kam das >Fahrgeschäft dann doch noch zum Stillstand und nach weiteren 10 Minuten konnte ich die >Gondel verlassen, nachdem man mir manuell den Bügel geöffnet hatte.
Du hast da noch was an der Nase.... und entschuldige bitte ein Grinsen. Aber ich wette, die 5 waren keine zwei und die 10 keine 3 Minuten. Und ich weis, dass ich diese Wette gewinnen würde...
>Keine Information was passiert ist,mir wurde nur im Vorbeigehen von einem Techniker >lächelnd zugeworfen: "Na, alles klar? Is ja nix passiert"
Genau das ist der Punkt. Es ist nichts passiert. Die Maschine lief nicht wie sie im Idealfall sollte, das ist ärgerlich. Dir hats nen Riesenschreck eingejagt, das ist auch ärgerlich. Und ein Stück weit ist deine Reaktion auch nachvollziehbar, weil menschlich. Doch mir bleibt die Frage, wievielen Leuten ging es wohl schon wie dir, in all den Jahren in denen der Imperator schon spielt? Und wieviel haben davon, genau wie du, sogar den Fahrpreis erstattet bekommen?
Und ich frage mich ganz ernsthaft, denn so schreibst du es weiter unten, ob der Express wirklich ein Interview gewollt hat? Gabs vielleicht sogar ein Interview, und der Expressmensch hat zu dir gesagt: Sorry, that's not a story? Oder diente die Aussage: Express wollte Interview - habe natürlich abgelehnt der eigenen Schadensbegrenzung? Hmm?
>Die Zukunft des "Imperator" wird wohl in China liegen!
Die Zukunft des Imperators liegt in einer guten Tour und einem gut dotierten Verkauf. Beides ist nur zu wünschen!
>Doch der Schrecken sitzt tief!
Und nochmal: Das glaube ich dir wirklich! Das Ding ist wirklich respekteinflößend. Aber was bitte ist passiert?!
Letzte Bearbeitung am 19-Jul-05 um 00:24 Uhr () Hallo,
die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer irgendwo in der Mitte zwischen technischem Defekt und subjektiver Empfindung!
btw: Fast nach jeder Fahrt mit einer Kirmesattraktion spricht mich ein MA an und sagt: "Na, alles klar? Is ja nix passiert" und ich erhalte mein Geld zurück ;)
Mit eigenen Augen konnte ich beobachten, wie nach dem Lesen des Threads hunderte Wagemutige sich auf gen Düsseldorf machten und den Imperator verdammt gut besetzen und kleinere Warteschlagen entstehen ließen. Ob dies alles in der Hoffnung passierte, part of the story zu werden, ist leider nicht überliefert.
Also, ich würde mir wünschen, dass die Farbe komplett von dieser Maschine abfällt und der Imperator endlich mal in einer anständigen Farbe gestrichen wird. Wie kann man so ein wundervolles Gerät nur so hässlich gestalten???
Anyway, wie siehts denn mit den Fahrpreisen und dem Andrang aus? Wie ich diesem Thread entnehmen konnte wird die Anlage wohl nicht gerade gestürmt und das Fahrprogramm ist wohl auch immer noch ähnlich wie "damals"?!
>Anyway, wie siehts denn mit den Fahrpreisen und dem Andrang aus? Wie ich diesem Thread >entnehmen konnte wird die Anlage wohl nicht gerade gestürmt und das Fahrprogramm ist >wohl auch immer noch ähnlich wie "damals"?!
Montag Nachmittags kann man wohl kaum lange Schlangen erwarten, da wird es überall recht leer gewesen sein. Mit 3 € verlangt der "Imperator" einen moderaten Eintrittspreis und da ich sowohl Samstag und auch Sonntag jeweils von Nachmittags bis in die Abend bzw. Nachtstunden auf dem Platz war, kann ich Dir sagen, dass der "Imperator" gut vom Publikum angenommen wird. Beladen werden zwar immer nur 32 der 64 Plätze, so entstand allerdings immer eine Schlange an der Kasse und im Wartebereich der Attraktion, die IMHO das Geschäft für das Kirmespublikum noch interessanter macht, als es durch seine Größe eh schon ist.
Beim „Imperator“ hingen am Montag die Gondeln fest
Von FRANK NEUSSER
Während der Fahrt des „Imperators“ fiel der Strom aus. Einige Fahrgäste hingen kopfüber in 35 Metern Höhe fest. Foto: Daniel Thywissen
Düsseldorf – Schock auf der Kirmes: Am Montagnachmittag blieb auf einmal der „Imperator“ stehen.
Während der Fahrt auf dem größten Fluggerät der Welt hatte es einen Stromausfall gegeben.
Der Zwischenfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr. „Es gab einen gewaltigen Knall, einige Gegenstände flogen durch die Luft“, berichtete ein Mitfahrer.
Dem Mann stand die Panik ins Gesicht geschrieben – er und vier weitere Gäste hatten mehr als fünf Minuten in 35 Metern Höhe festgehangen.
„Bei einigen Gondeln gingen sogar die Sicherheitsbügel auf, zum Glück saßen keine Passagiere drin. Das hätte richtig böse enden können“, erzählte der Fahrgast.
Gegen den oder die Zeitung, die sich so einen Schéiss ausdenkt, würde ich erstmal klagen.
Die „Imperator“-Mitarbeiter ließen die Gondeln langsam austrudeln und holten die Fluggäste, einige hingen mit dem Kopf senkrecht nach unten, so schnell wie möglich auf die Erde zurück.
Bei einem Fahrgast gab es Probleme mit dem Sicherheitsbügel. Erst mit einem Notstromaggregat konnten die Helfer den Mann aus seinem Sitz befreien.
„Imperator“-Besitzer Max Eberhard war gleich nach dem Zwischenfall zur Stelle, kümmerte sich um die Gäste. „Es waren nicht viele Menschen bei der Fahrt dabei. Zum Glück hat sich keiner verletzt“, sagte der Schausteller erleichtert und versuchte abzuwiegeln: „Es sah wilder aus, als es war. Bei einem Stromausfall greifen sofort unsere Sicherheitsfunktionen, die alles zum Stoppen bringen.“
Dennoch scheint Düsseldorf für den „Imperator“, der erstmals bei einer Kirmes in Aktion ist, kein gutes Pflaster zu sein. Bereits am Samstag stand das Fluggerät für einige Stunden wegen Motorproblemen still.
Ich distanziere mich von einigen Aussagen des Artikels. Ich habe dem Reporter lediglich gesagt, dass es knarrte und Farbpartikel durch die Luft flogen. Dann wollte er mich zum Warten bewegen, weil seine Kollegen gleich noch kommen würden! Ich winkte ab und sagte, dass ich für die Sensationspresse nicht zur Verfügung stände, danach ging er weg!
Außerdem waren wir keine 5 Leute sondern nur zu zweit!!!
Ob er noch meinen Mitfahrer interviewt hat, weiss ich nicht!
>Ich distanziere mich von einigen Aussagen des Artikels. Ich habe dem Reporter lediglich >gesagt, dass es knarrte und Farbpartikel durch die Luft flogen. Dann wollte er mich zum >Warten bewegen, weil seine Kollegen gleich noch kommen würden! Ich winkte ab und sagte, >dass ich für die Sensationspresse nicht zur Verfügung stände, danach ging er weg!
Hiermit wäre "ein Interview ablehnen" neu definiert...
[hr noshade size="1" color="E96A1C"]Tobi Droom, droom in de Droomvlucht mee, hoog in de sterren met je hemelslee.
Letzte Bearbeitung am 19-Jul-05 um 16:12 Uhr () Ich möchte mich nochmal zu dem heute erschienen Artikel im "Express" äußern Ich habe hier schon erwähnt, welchen Satz ich dem Reporter gesagt habe, ich brauche ihn wohl nicht zu wiederholen! Mein Name ist in dem Artikel nicht aufgetaucht. Ich kann sagen, warum: Man hat wohl mehrere Augenzeugen befragt, wenn überhaupt, und lässt den Leser im Unklaren, ob man nun einen oder mehrer Leute zitiert, indem man von "Fahrgast", "jungen Mann" spricht! Man hat den Eindruck alle zitierten Aussagen stammen von ein und demselben Augenzeugen. Das ist unwahr!!! Inwieweit man dort mehrere Augenzeugen befragt hat, kann ich nicht sagen!Ebenso falsch sind die Aussagen zu der Anzahl der Mitfahrer: Ich war der Erste nach der letzten Fahrt, der eingestiegen ist und hatte während der gesamten Wartezeit Blick auf das Drehkreuz, also den Zugang. Übrigens rief der Operater mir durchs Mikro zu, dass ich ja dann wohl alleine fahren müsste! Minuten später kam ein zweiter junger Mann und dann startete die Fahrt. Ich bin somit sicher, dass nur zwei Personen bei dieser Fahrt anwesend waren. Fraglich bleibt für mich auch, ob sich Sicherheitsbügel geöffnet haben! Ich kann nur eines sicher sagen: Bis auf 2 Sicherheitsbügel (2 Mitfahrer=2 Sicherheitsbügel zum Fahrtantritt geschlossen) waren alle anderen Sicherheitsbügel bei Fahrtbeginn geöffnet. Die Mitarbeiter sind also nicht umhergegangen und haben an allen Plätzen, die nicht besetzt waren, die Bügel geschlossen. In meinem Wagen schlossen sich jedoch die 3 geöffneten Sicherheitsbügel kurz nach Fahrtantritt durch die Fahrtbewegung. Inwieweit nun tatsächlich Sicherheitsbügel auf den leeren Plätzen nicht selbst zum schließen kamen und der Reporter daraus erkennen wollte, dass sie sich während der Fahrt geöffnet haben, wage ich nicht zu beurteilen. Ebenso kann ich nicht ausschließen, dass sich Sicherheitsbügel während der Fahrt geöffnet haben. Mit einigen Worten: Dazu kann ich nix sagen. Wie man auf dem Foto im "Express" sehen kann, wird mir der Sicherheitsbügel manuell oder mit technischen Hilfsmitteln geöffnet Auch falsch ist die Aussage: einige "hingen mit dem Kopf senkrecht nach unten". Wer das Fahrgeschäft kennt, weiss dass die Gondeln freischwebend sind. Ich jedenfalls hing nicht mit dem Kopf senkrecht nach unten, meine Gondel schaukelte nur sehr stark hin und her. Immerhin bin ich 50% der Besetzung Außerdem habe ich dem Reporter untersagt, Bilder auf denen ich erscheine zu veröffentlichen. Das Ergebnis ist heute im "Express zu lesen.
KIRMES / "Cyber Space" und "Imperator" blieben stehen. Passagiere aus Gondeln geschraubt.
Für Zartbesaitete ist allein der Anblick Thrill genug - für acht Passagiere wurde am Montagabend die 50 Meter hohe Katapult-Fahrt im "Cyber Space" auf der größten Kirmes am Rhein zum Horror-Tripp: Erst ein Stromausfall, später brannte auch noch eine Sicherung durch. Minutenlanger Stillstand, dann setzte das Notaggregat ein, holte die Gäste auf den Boden zurück. Dennoch waren sie in ihren Gondeln Gefangene, die Sicherheitsbügel ließen sich nicht mehr öffnen und mussten per Hand aufgeschraubt werden. Erst gestern Nachmittag war der Defekt behoben. Ein durchgeschmortes Ersatzteil musste aus Holland angeliefert werden.
Und das ist nicht die einzige Panne auf dem Volksfest, das jedes Jahr Millionen auf die Rheinwiesen lockt. Stunden vorher setzte auch bei dem größten Karussell der Welt, dem "Imperator", der Strom aus. "Zum Glück hatten wir gerade erst aufgemacht, es war nur ein Gast an Bord", so der Betreiber Max Eberhard. Auch hier schaltete die eingebaute Sicherheits-Elektronik automatisch auf Stopp, der Passagier verbrachte drei lange Minuten auf halber Höhe (20 Meter), bis er wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
Belastung an der Obergrenze Eberhard sperrte für eine Stunde den "Imperator", kontrollierte, prüfte, "dann konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden", so Kirmes-Architekt Thomas König, der einräumte, "dass es immer mal wieder zu Stromausfällen kommt. Wir sind mit unserer Belastung an der Obergrenze".
10 000 Kilowatt-Stunden Strom verbraucht der Rummel täglich, wenn alle Geschäfte laufen. "Soviel wie "6000 Haushalte", sagt Stadtwerke-Sprecher Juan Cava-Marin, der keine Erklärung für die Ausfälle hat. "Wir liefern den Strom, ein eigens engagiertes Unternehmen verteilt ihn weiter."
Düsseldorf - Zu einem Zwischenfall kam es am Nachmittag auf der Düsseldorfer Kirmes. Die neue Attraktion, der "Imperator", blieb für etwa fünf Minuten stehen, schreibt der Express. Grund war ein Stromausfall. Die Passagiere, von denen einige in ihren Sitzen über Kopf in der Luft hingen, konnten aber alle unverletzt befreit werden. Bereits am Samstag hatte ein Motorproblem das größte Fluggerät der Welt für mehrere Stunden still gelegt. 19.07.2005 - 07:27
[h3]Trotz einiger Zwischenfälle ist die Sicherheit auf der Kirmes sehr hoch[/h3]
Düsseldorf - Nach dem Zwischenfall auf dem Kirmeskarussell "Imperator" auf der größten Kirmes am Rhein hat es dort am Abend erneut Probleme gegeben. Das Fahrgeschäft "Cyberspace" stand ebenfalls zeitweise still, die Fahrgäste bekamen ihr Geld zurück. Das Problem hier: Schwierigkeiten mit der Stromversorgung. Die Schausteller sind für solche Fälle allerdings gewappnet. Der Betreiber des 66 Meter hohen "Power Towers", Eberhard Schneider, sagte im Antenne Düsseldorf-Interview, es gäbe einen Notfallplan. Nach Angaben von Kirmesbürgermeister Thomas König gibt es immer wieder mal Probleme mit einzelnen Fahrgeschäften. Trotzdem könnten sich die Besucher sicher fühlen. Niemand auf der Welt würde derart gründliche Tests durchführen wie der TÜV in Deutschland.
Zumindest beweist NRZ-Online noch eine einigermaßen seriöse Berichterstattung.
Wobei ich mir nach diesem Bericht eine Fahrt auf Cyberspace wirklich nochmal überlegen müsste: >Ein durchgeschmortes Ersatzteil musste aus Holland angeliefert werden. Ob das wirklich hilft? }>
Allerdings kam man hier zumindest auf die tolle Idee, den Betreiber des Imperators selbst zu dem Ereignis zu befragen. Und irgendwie hören sich die Fakten auch schon ganz anders an. >"Zum Glück hatten wir gerade erst aufgemacht, es war nur ein Gast an Bord", so der Betreiber Max >Eberhard. Auch hier schaltete die eingebaute Sicherheits-Elektronik automatisch auf Stopp, der >Passagier verbrachte drei lange Minuten auf halber Höhe (20 Meter), bis er wieder festen Boden unter >den Füßen hatte.
Zum ersten Bericht von Antenne Düsseldorf muss man wohl nicht mehr viel sagen. Wer seine Berichterstattung auf einen Artikel vom Express aufbaut, kann von mir beim besten Willen nicht ernst genommen werden. Wobei ich es mir aber wirklich interessant vorstelle, kopfüber im A380 zu hängen. }> Komischerweise ist man bei diesem Sender aber dann doch in der Lage, selbst nachzuforschen und einen Tag später einen seriösen Bericht auf die Beine zu stellen. Also dadurch hat Antenne Düsseldorf dann doch noch seine Glaubwürdigkeit gerettet.
Letzte Bearbeitung am 20-Jul-05 um 16:26 Uhr () Das wird ja immer besser lol: Eberhart Schneider man wenn ich so schlampig arbeiten würde hätte ich keinen Job mehr.
>Düsseldorf - Nach dem Zwischenfall auf dem Kirmeskarussell "Imperator" auf der größten >Kirmes am Rhein hat es dort am Abend erneut Probleme gegeben. Das Fahrgeschäft >"Cyberspace" stand ebenfalls zeitweise still, die Fahrgäste bekamen ihr Geld zurück. >Das Problem hier: Schwierigkeiten mit der Stromversorgung. Die Schausteller sind für >solche Fälle allerdings gewappnet. Der Betreiber des 66 Meter hohen "Power Towers", >Eberhard Schneider, sagte im Antenne Düsseldorf-Interview, es gäbe einen Notfallplan.
Entschuldigung für diesen Ton aber ich finde man sollte wenigstens den richtigen Namen von den Personen wissen mit dem man ein Interview führt. Auch wenn es schlimmere fehler in Berichten gibt. Aber da frag ich mich manchmal was wir wohl manchmal für einen Mist verkauft bekommen, wenn wir als "normaler" Mensch keine Ahnung von einem Thema haben worüber berichtet wird.
ich stand letztes Jahr auf dem Canstatter Wasen schon zu lange davor, um mich zu trauen; vielmehr jedoch mit dem Gedanken beschäftigt, ob mir das Teil nicht den Magen umdreht.
Morgen oder spätestens Samstag werde ich es wohl im Sinne von "Augen zu und durch" wagen (müssen).