Letzte Bearbeitung am 14-Jun-05 um 16:22 Uhr () Moin Bisher eigentlich als grösstes Segelsport Ereignis bekannt und lediglich mit Aussichtsfahrten (Top of the world war ein gern gesehener Gast) dekoriert, hat anscheinend ein Umdenken in Kiel stattgefunden und man fährt dieses Jahr in der 9 Tage dauernden Woche richtig schweres Gerät auf. Neben einem Breakdance (der auch früher schonmal zu gast war), dem Commander und der Grünen Hölle am ehemaligen Terminal der Color Line werden auch noch ein Riesenrad, Wellenflieger und die Pirateninsel aufbauen. Zumindest letztere steht bereits seit Ende letzter Woche sehr schick direkt am gegenüberliegenden Ufer des Hauptbahnhofs und wird weitere Besucher in diese Ecke locken. Sehr überraschend werden allerdings auch der Power Tower 2 und River Rafting von de Voer in Kiel Einzug halten und somit ein ziemlich eindrucksvolles Line up an der Förde bilden. Und somit hat Kiel auch zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Jahrmarkt, der diesen Namen auch verdient.
Hi Na wenn das mal kein grund ist die Kieler Woche zu besuchen!! Weiß jemand ob es auch wie letztes Jahr ein Sling Shot gibt? Das wollte ich dieses Jahr eigentlich mal machen!
Thomas Fehlauer lässt es sich doch bestimmt nicht neben, da irgendwo einen seiner Breaker hinzustellen. Und wenn er ihn nur ohne Erlaubnis in einer Nacht- und Nebel-Aktion auf irgendweine Kreuzung ballert.
Nö! Doofes Geshake und kein zackiges Gebreake in Kiel - das find' ich unbefriedigend! Da muss man doch was machen können ... soll ich mal das Gerücht starten, dass Corny in Kiel sein wird?
Bonners Großen schon lange mal wieder fahren wollende Grüße,
>>HW baut in Harburg frustriert ab und fährt mit Sack und Pack nach Kiel. > >Nun schieß doch nicht schon wieder gegen unser Schwarzenbergfest, bei dem Wetter >bleiben die bestimmt alle bis zum Schluß!
Gestern zum Familientag waren zumindest noch alle da. Und HW kommt noch ganz gut dabei weg.}>
Letzte Bearbeitung am 17-Jun-05 um 10:39 Uhr () Kieler Woche - Kein Spaß ohne Prüfplakette
Der Blick vom Power-Tower auf die Wildwasserbahn. Beide Anlagen haben die Prüfer von der Stadt Kiel gestern für das Kieler-Woche-Vergnügen freigegeben. Anlagen wie diese, die zum ersten Mal nach Kiel kommen, nehmen die Prüfer besonders gerne in Augenschein, sie suchen die Objekte nach eigenem Ermessen und stichprobenartig aus.
Burkhard Schwarzers erster amtlicher Blick gilt dem Prüfbuch im Technik- und Steuerungshaus: "Hab' noch keinen gültigen Stempel gesehen", murmelt er beim Durchblättern des Wälzers, in dem der TÜV seit 1983 seine jährlichen Abnahmen samt Auflagen besiegelt. Plötzlich ein erleichterter Seufzer: "Ah – da ist er ja!" Schon sammeln sich die ersten Kinder vor dem Eingang der 350 Meter langen Wasserbahn, schon fährt nebenan der Power-Tower erste Leer-Touren in den Himmel. Schwarzer aber steigt in die Tiefe der Bahn.
Er, Chef des städtischen Prüfamtes für Baustatik, hat keine alpinen Kletterpartien auf der Bahn vor – ihn interessiert, ob das Ding auf dem unebenen Gelände sicher steht. Die Sicherheit der Schweißnähte wird per Röntgen-Untersuchung im Zwölf-Jahres-Turnus geprüft. Mit Kollegen Gregor Jessen von der städtischen Bauaufsicht prüft Schwarzer heute, ob etwa Verstrebungen oder Schrauben fehlen. "Wir sind froh, wenn noch mal jemand einen Blick auf die Anlage wirft", sagt Bahn-Chef Daniel Löwenthal. Während er sich im Hintergrund hält, prüft Schwarzer Punkt für Punkt, ob die Stützen den Angaben im Plan entsprechen. "Zum Teil haben wir bis zu 70 Zentimeter Balken unterlegen müssen", erklärt Löwenthal.
Während der Abnahme entspinnt sich ein fast familiärer Dialog: Wie läuft das Geschäft? Was machen die Kosten? Viele Kollegen seien schon in Insolvenz gegangen, klagt der Schausteller. Für diese Prüfung wird er 200 Euro bezahlen. "Das hier ist eine gutmütige Anlage", sagt Schwarzer und wendet sich an den Bahn-Chef: "Aber in Betrieb möchte ich sie schon noch sehen." Kurz darauf schwappt die erste kleine Welle aus dem riesigen Becken aufwärts. "Haben Sie eigentlich eine Sirene, wenn sich die Boote in Bewegung setzen?", fragt Jessen. Antwort: "Ich habe meine Leute im Blick." Na dann. "Also Herr Schwarzer, können wir die Anlage freigeben?", fragt Jessen. Schwarzer nickt. Löwenthal lächelt.
Kurz darauf stehen die Prüfer mit dem Kopf im Nacken am himmelhohen Power-Tower – dann folgt der Blick zum Fundamentalen: "Das sieht hier kompakter aus", sagt Jessen anerkennend, während Schwarzer unters Lochgitter geht. Alles klar. Hoppla – ein Bodenständer, einer unter vielen, lässt sich frei bewegen. Da muss was drunter gefüttert werden – Betriebsleiter Thorsten Oberbeckmann: "Ich veranlasse, dass das passiert". Plötzlich entdeckt Schwarzer fehlende Splinte an den Stützen. Keine Freigabe, bevor das nicht geändert wird, sagt er, und schon schickt Oberbeckmann jemanden los. Während Schwarzer sich für das Fundament interessiert, fährt Jessen mal nach oben. Mit der Ansage "Wir kommen noch mal wieder" und der Zusage, dass noch der Unterbau abgesperrt wird, geben sie auch dem Powertower ihren Segen: Viel Vergnügen an der Hörn.
Wellenflug, der auch letztes Jahr schon außerordentlich gut besucht war.
Und das alles am Ostseekai.
Ich denke Kiel wird es gut verkraften, dass endlich mal geshakert und nich gebreakt wird. Ich denke auch, dass der Commander für die kirmesmüden Kieler schon ein bisschen zu heftig ist *hehe*
Die letzten Jahre dachte ich immer, wie schön es doch wäre einfach mal paar Fahrgeschäfte dazu zu stellen. Den Jahrmarkt nach der KiWo wird man sich dieses Mal doch hoffentlich sparen.
Nun kommen die ersten Bilder der Kieler Woche 2005 von mir. Diese wurden am Freitag Abend aufgenommen. Für einen "Soundcheck" war es ordentlich gefüllt und alle Bahnen wurden sehr gut angenommen. Man merkt, dass in Kiel diese Anlagen bisher gefehlt haben, denn die Standart-Fahrattraktionen reissen nach 10 Jahren Daueranwesenheit niemanden mehr vom Hocker.
Nun unkommentiert die Bilder des Abends:
Kai-City (Halle 400):
Action-Park Ostseekai:
Versuche noch das Riesenrad am Ende der Kiel-Linie einzufangen, nur ist es ein sehr langer Fußweg dorthin.
Gruß,
André
. Disneyland-Resort-Paris in noch genau 27 Tagen ;-) .
lt. einem Bericht heute in den Kieler Nachrichten ist der Betreiber der Wildwasserbahn, Daniel Löwenthal, vom Erfolg seiner Kieler-Woche-Premiere "sehr positiv überrascht".
Bis zu 1800 Mitfahrer PRO STUNDE in Spitzenzeiten: "Das ist schon was", so Löwenthal.
Segel gestrichen - Rund 3,5 Millionen Besucher bei Kieler Woche 2005
Kiel (ddp-nrd). Rund 3,5 Millionen Menschen haben die Kieler Woche 2005 besucht. Das waren nach Polizeiangaben 900 000 Besucher mehr als vor einem Jahr. Damals hatte das nach Angaben der Veranstalter größte Volksfest Nordeuropas unter nasskaltem Wetter gelitten. Die Kieler Woche 2005 sei «friedlich, fröhlich und festlich» verlaufen, sagte Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz (CDU) am Sonntag. Die Kieler Woche sollte am Abend mit einem Feuerwerk über der Förde zu Ende gehen.
An den Regatten vor Schilksee nahmen rund 5000 Segler aus 50 Nationen mit insgesamt rund 2000 Booten teil. Neben viel Segelsport bot das Volksfest vor allem auf den Straßen und entlang der Kaimauern Spaß und Unterhaltung. Seit dem 17. Juni fanden auf den 15 Musikbühnen 300 Konzerte statt. Volquartz sprach vom «längsten Open-Air-Festival Deutschlands».
Bei hochsommerlichem Wetter verzeichneten die Betreiber der zahlreichen Gastronomieangebote nach Veranstalterangaben gute Umsätze. Insgesamt seien rund 81 Millionen Euro in die Kassen aller Beteiligten geflossen, sagte Volquartz.
Nach Polizeiangaben gab es während der Kieler Woche mit Ausnahme des glimpflich ausgegangenen Hubschrauberunglücks vom Freitag «keine spektakulären Zwischenfälle». Am Freitag war vor den Augen tausender Besucher ein Hubschrauber in die Kieler Förde gestürzt. Bei dem Unglück wurden vier Menschen leicht verletzt. Die Ursache ist bislang unklar.
Maritimer Höhepunkt war die Windjammerparade mit rund 100 internationalen Gaffel- und Topsegelschonern, Barkentinen, Brigantinen, Briggs, Barken und Vollschiffen am Samstag auf der Kieler Förde. Angeführt wurde die Parade vom spanischen Segelschulschiff «Juan Sebastian de Elcano».
Insgesamt 2200 Polizisten sorgten an den zehn Veranstaltungstagen für den sicheren Verlauf des Volksfestes. Erfreulich sei, dass die Zahl der Körperverletzungen trotz drastischen Besucheranstiegs um neun Prozent auf 158 zurückgegangen sei, sagte Kiels Polizeichef Werner Tanck.
Bundespräsident Horst Köhler hatte Kiels fünfte Jahreszeit am 18. Juni offiziell eröffnet. Köhler war auch mit dabei, als am 19. Juni im Institut für Weltwirtschaft erstmals der «Weltwirtschaftliche Preis» verliehen wurde. Ausgezeichnet wurden damit der niederländische Ex-Ministerpräsident Wim Kok, Nobelpreisträger Robert Mundell und Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Mit der undotierten Auszeichnung sollen Menschen geehrt werden, die sich durch ihr Vordenken und Vermitteln weltwirtschaftlicher Lösungsansätze sowie ihre Dialogbereitschaft ausgezeichnet haben.