Space Park - Bank will Schadenersatz
Aus: Die Welt
Bank will Schadenersatz bei Bremer Space-Park-Kredit
Mainz/Bremen - Die Dresdner Bank hat die beiden Ex-Geschäftsführer der Space Park AG (Bremen) wegen Untreue vor dem Mainzer Landgericht verklagt. Die Bank fühlt sich durch eine undurchsichtige Kreditvertragsgestaltung getäuscht. Von den beiden ehemaligen Geschäftsführern des Parks verlangt das Institut 3,5 Mio. Euro.
Der Vorwurf der Bank bezieht sich auf einen Kredit aus dem Jahr 1999, über den die Immobilien-Tochter der Dresdner Bank (Degi) nicht hinreichend aufgeklärt worden sei. Nachdem die Köllmann-Gruppe, die den Space Park errichtet hatte, in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, hatte sie von der Bremer Investitionsgesellschaft einen Kredit von 13 Mio. Euro erhalten.
Die Forderung der Dresdner Bank bezieht sich nun auf eine undurchsichtige Vertragskonstruktion, nach der Köllmann die Verbindlichkeiten an ein Tochterunternehmen weiterreichte. Die Space Park KG wiederum trat als Kreditbürge auf. Nach Bankangaben soll es zwei Verträge gegeben haben, wobei einer ohne die Verbindlichkeiten der Space Park KG ausgeführt worden sei. Die Degi engagierte sich daraufhin zu 90 Prozent an der Space Park KG, die nach ihrem Glauben ein Unternehmen ohne Verbindlichkeiten war.
Nach Einschätzung der Bank wurde die doppelte Vertragsgestaltung verwendet, um sie zu täuschen und zum Engagement zu verleiten. Der Space Park in Bremen ist September 2004 geschlossen worden, nachdem er die anvisierten Besucherzahlen nicht erreichen konnte und daher nicht wirtschaftlich zu betreiben war. DW
Artikel erschienen am Mo, 6. Juni 2005
http://www.welt.de/data/2005/06/06/728077.html?search=space+park&searchHILI=1
Bank will Schadenersatz bei Bremer Space-Park-Kredit
Mainz/Bremen - Die Dresdner Bank hat die beiden Ex-Geschäftsführer der Space Park AG (Bremen) wegen Untreue vor dem Mainzer Landgericht verklagt. Die Bank fühlt sich durch eine undurchsichtige Kreditvertragsgestaltung getäuscht. Von den beiden ehemaligen Geschäftsführern des Parks verlangt das Institut 3,5 Mio. Euro.
Der Vorwurf der Bank bezieht sich auf einen Kredit aus dem Jahr 1999, über den die Immobilien-Tochter der Dresdner Bank (Degi) nicht hinreichend aufgeklärt worden sei. Nachdem die Köllmann-Gruppe, die den Space Park errichtet hatte, in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, hatte sie von der Bremer Investitionsgesellschaft einen Kredit von 13 Mio. Euro erhalten.
Die Forderung der Dresdner Bank bezieht sich nun auf eine undurchsichtige Vertragskonstruktion, nach der Köllmann die Verbindlichkeiten an ein Tochterunternehmen weiterreichte. Die Space Park KG wiederum trat als Kreditbürge auf. Nach Bankangaben soll es zwei Verträge gegeben haben, wobei einer ohne die Verbindlichkeiten der Space Park KG ausgeführt worden sei. Die Degi engagierte sich daraufhin zu 90 Prozent an der Space Park KG, die nach ihrem Glauben ein Unternehmen ohne Verbindlichkeiten war.
Nach Einschätzung der Bank wurde die doppelte Vertragsgestaltung verwendet, um sie zu täuschen und zum Engagement zu verleiten. Der Space Park in Bremen ist September 2004 geschlossen worden, nachdem er die anvisierten Besucherzahlen nicht erreichen konnte und daher nicht wirtschaftlich zu betreiben war. DW
Artikel erschienen am Mo, 6. Juni 2005
http://www.welt.de/data/2005/06/06/728077.html?search=space+park&searchHILI=1

