Hansapark - Saisoneröffnung
Aus den Lübecker Nachrichten:
Saisoneröffnung im Hansapark mit neuen Attraktionen
Sierksdorf – Schon von weitem ist die neueste Attraktion im Hansapark zu sehen.
Mit einer Höhe von 85 Metern lässt der "Torre del Mar" seinen kleinen Bruder "Power-Tower Monte-Zuma" geradezu winzig erscheinen. Noch ist das größte Flugkarussell der Welt eine Baustelle, doch pünktlich zur Eröffnung des Erlebnisparks an der Lübecker Bucht am 24. März soll es startklar sein – ebenso wie der neue "Dr. Livingstone`s Safari-Flug" für Kinder ab drei Jahren. "Wir wollen ja nicht nur für die Adrenalin-Junkies, sondern auch für die Familien mit kleineren Kindern etwas Neues bieten", sagt Geschäftsführer Andreas Leicht und setzt sich im neuen afrikanischen Forschercamp in das erste Wasserflugzeug in "Dr. Livingstone`s Safari-Flug", das noch auf dem Trockenen sitzt. "Die Kinder können die Flugzeuge hier selbst auf und ab lenken und ins Wasser platschen lassen", erklärt Leicht.
Wenige Tage vor Saisonbeginn herrscht im Hansapark in Sierksdorf Hochbetrieb. "Wir sind alle stark gefordert wegen des langen Winters", sagt Leicht mit Blick auf den an einigen Stellen noch vereisten Schnee. Nicht nur an den Fahrgeschäften müssen noch Feinarbeiten erledigt werden, vor allem mit der Bemalung und der Bepflanzung ist der Park im Rückstand. Allein 150000 Stiefmütterchen, aber auch zahlreiche andere Blumen und Stauden werden gepflanzt, damit das 46 Hektar große Gelände sich bald frühlingshaft präsentieren kann.
Mit rund 1,2 Millionen Besuchern war 2004 für den Hansapark ein durchschnittliches Jahr. Mehr sei wegen der ungünstigen Ferienregelung, der ungünstigen Lage vieler Feiertage und der insgesamt schwachen Tourismus-Saison nicht möglich gewesen, meint Leicht. Für dieses Jahr ist er "verhalten optimistisch". Trotz der anhaltenden Konsum-Zurückhaltung und der Verunsicherung über die Auswirkungen von Hartz IV und der Gesundheitsreform hofft er, dass viele Leute einfach wieder Spaß haben wollen. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von sieben Stunden koste der Besuch im Hansapark für Erwachsene drei Euro pro Stunde: "Ein billigeres Freizeitvergnügen gibt es nicht."
Rund 4,5 Millionen Euro hat der Hansapark in die neue Saison investiert. Neben den Wasserflugzeugen, neuen Shows und vielen Kleinigkeiten wie etwa mexikanischen Toiletten galt das vor allem der neuen Attraktion "Torre del Mar".
Noch fehlen letzte elektrische Feinabstimmungen und die Abnahme durch den weltweit auf Personenbeförderung spezialisierten TÜV Süd, doch Leicht ist überzeugt davon, dass das größte Flugkarussell zur Eröffnung in Betrieb geht. Die 24 Mitfahrer in zwölf durch automatische Bügel gesicherten Sitze können zwischen einer gemütlichen und einer rasanten Fahrt wählen, bei der die Ketten um fast 90 Grad ausschwenken und eine Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde erreicht wird. Einen wesentlich kleineren Prototyp vom gleichen Hersteller hat Leicht auf dem Wiener Prater getestet: "Wirklich ein schwereloses Gefühl." Vorsichtshalber wird es nach amerikanischem Vorbild einen "Chicken Exit" geben – einen "Hühnchen-Ausstieg" für jene, die sich in letzter Minute doch nicht trauen.
Der Hansapark Sierksdorf ist über die A1, Abfahrt Neustadt-Mitte, oder mit der Bahn (zehn Minuten zu Fuß vom Bahnhof Sierksdorf) zu erreichen. Der Eintritt kostet für Besucher im Alter zwischen 15 und 60 Jahren 21 Euro. Wer jünger oder älter ist, zahlt 18,50 Euro.
Von Thomas Christiansen
nordClick/Kieler Nachrichten vom 18.03.2005 01:00
Saisoneröffnung im Hansapark mit neuen Attraktionen
Sierksdorf – Schon von weitem ist die neueste Attraktion im Hansapark zu sehen.
Mit einer Höhe von 85 Metern lässt der "Torre del Mar" seinen kleinen Bruder "Power-Tower Monte-Zuma" geradezu winzig erscheinen. Noch ist das größte Flugkarussell der Welt eine Baustelle, doch pünktlich zur Eröffnung des Erlebnisparks an der Lübecker Bucht am 24. März soll es startklar sein – ebenso wie der neue "Dr. Livingstone`s Safari-Flug" für Kinder ab drei Jahren. "Wir wollen ja nicht nur für die Adrenalin-Junkies, sondern auch für die Familien mit kleineren Kindern etwas Neues bieten", sagt Geschäftsführer Andreas Leicht und setzt sich im neuen afrikanischen Forschercamp in das erste Wasserflugzeug in "Dr. Livingstone`s Safari-Flug", das noch auf dem Trockenen sitzt. "Die Kinder können die Flugzeuge hier selbst auf und ab lenken und ins Wasser platschen lassen", erklärt Leicht.
Wenige Tage vor Saisonbeginn herrscht im Hansapark in Sierksdorf Hochbetrieb. "Wir sind alle stark gefordert wegen des langen Winters", sagt Leicht mit Blick auf den an einigen Stellen noch vereisten Schnee. Nicht nur an den Fahrgeschäften müssen noch Feinarbeiten erledigt werden, vor allem mit der Bemalung und der Bepflanzung ist der Park im Rückstand. Allein 150000 Stiefmütterchen, aber auch zahlreiche andere Blumen und Stauden werden gepflanzt, damit das 46 Hektar große Gelände sich bald frühlingshaft präsentieren kann.
Mit rund 1,2 Millionen Besuchern war 2004 für den Hansapark ein durchschnittliches Jahr. Mehr sei wegen der ungünstigen Ferienregelung, der ungünstigen Lage vieler Feiertage und der insgesamt schwachen Tourismus-Saison nicht möglich gewesen, meint Leicht. Für dieses Jahr ist er "verhalten optimistisch". Trotz der anhaltenden Konsum-Zurückhaltung und der Verunsicherung über die Auswirkungen von Hartz IV und der Gesundheitsreform hofft er, dass viele Leute einfach wieder Spaß haben wollen. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von sieben Stunden koste der Besuch im Hansapark für Erwachsene drei Euro pro Stunde: "Ein billigeres Freizeitvergnügen gibt es nicht."
Rund 4,5 Millionen Euro hat der Hansapark in die neue Saison investiert. Neben den Wasserflugzeugen, neuen Shows und vielen Kleinigkeiten wie etwa mexikanischen Toiletten galt das vor allem der neuen Attraktion "Torre del Mar".
Noch fehlen letzte elektrische Feinabstimmungen und die Abnahme durch den weltweit auf Personenbeförderung spezialisierten TÜV Süd, doch Leicht ist überzeugt davon, dass das größte Flugkarussell zur Eröffnung in Betrieb geht. Die 24 Mitfahrer in zwölf durch automatische Bügel gesicherten Sitze können zwischen einer gemütlichen und einer rasanten Fahrt wählen, bei der die Ketten um fast 90 Grad ausschwenken und eine Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde erreicht wird. Einen wesentlich kleineren Prototyp vom gleichen Hersteller hat Leicht auf dem Wiener Prater getestet: "Wirklich ein schwereloses Gefühl." Vorsichtshalber wird es nach amerikanischem Vorbild einen "Chicken Exit" geben – einen "Hühnchen-Ausstieg" für jene, die sich in letzter Minute doch nicht trauen.
Der Hansapark Sierksdorf ist über die A1, Abfahrt Neustadt-Mitte, oder mit der Bahn (zehn Minuten zu Fuß vom Bahnhof Sierksdorf) zu erreichen. Der Eintritt kostet für Besucher im Alter zwischen 15 und 60 Jahren 21 Euro. Wer jünger oder älter ist, zahlt 18,50 Euro.
Von Thomas Christiansen
nordClick/Kieler Nachrichten vom 18.03.2005 01:00

