Pforzheimer Zeitung: 'Freizeit-Parks zufrieden'
[h3]Freizeit-Parks zufrieden [/h3]
Trotz Hitze: Betreiber im Südwesten mit Saison zufrieden - Nur im Spieleland weniger Gäste
STUTTGART.Trotz der extremen Hitze im Sommer haben die Freizeitparks im Südwesten eine positive Bilanz der Hauptsaison gezogen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bei verschiedenen Parks.
Während der Schwabenpark in Kaisersbach-Gmeinweiler (Rems-Murr-Kreis) und der Erlebnispark Tripsdrill (Kreis Heilbronn) etwas mehr Besucher zählten als im Vorjahr, verzeichnete das Ravensburger Spieleland einen leichten Rückgang. Der Europa-Park im badischen Rust (Ortenaukreis) meldete stabile Besucherzahlen. In den nach eigenen Angaben größten deutschen Freizeitpark, kamen in dieser Saison 3,35 Millionen Menschen.
Damit wurde das Rekord-Ergebnis des Vorjahres erreicht, sagte Parkchef Roland Mack. Die Bilanz sei positiv. Mit stabilen Zahlen habe der 65 Hektar große Park seine Position als Marktführer unter den deutschen Freizeitparks behaupten können. Eine Besuchersteigerung, wie in den Vorjahren, sei nicht möglich gewesen. Als Gründe nannte Mack den extrem heißen Sommer und eine um zwei Wochen kürzere Hauptsaison. In den Erlebnispark Tripsdrill kamen 550 000 Vergnügungswillige. Das waren gut vier Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr, sagte Marketing-Leiterin Melanie Westphal. Gründe seien neue Attraktionen wie eine neue Wildwasserbahn für Kinder und deutliche Zuwächse bei Gruppen gewesen. Bei Gruppen sei vor allem die Tour hinter die Kulissen des Parks und ein Off-Road-Training gut angekommen.
Auch Schwabenpark-Besitzer Sieghard Hudelmaier zeigte sich zufrieden mit der Besucherzahl von 218 000. "Damit liegen wir etwa drei Prozent über dem Vorjahr." Dennoch sei im Park die Kaufzurückhaltung zu spüren. "Die Leute bringen inzwischen häufiger selbst Essen und Trinken mit", sagte Hudelmaier. Zudem werde weniger "Kitsch und Plüsch" verkauft.
Ins Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren (Bodenseekreis) kamen in dieser Saison 300 000 Besucher. Das ist ein Minus von drei Prozent im Vergleich zur Saison 2002. "Wir sind aber dennoch sehr zufrieden", betonte Pressesprecher Heinrich Hüntelmann. Die Rekordhitze des Sommers habe allen Freizeitparks zu schaffen gemacht. "Bei den hohen Temperaturen ist es verständlich, dass die Leute lieber baden gehen wollten", meinte er. In den vergangenen zwei Monaten habe sich der Zustrom der Besucher dann wieder normalisiert. "Wir haben ordentlich aufgeholt", meinte er. Das Spieleland war seit dem 12. April geöffnet. [div align=right]© Pforzheimer Zeitung 10.11.2003[/div]
mfg Boris
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STUTTGART.Trotz der extremen Hitze im Sommer haben die Freizeitparks im Südwesten eine positive Bilanz der Hauptsaison gezogen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bei verschiedenen Parks.
Während der Schwabenpark in Kaisersbach-Gmeinweiler (Rems-Murr-Kreis) und der Erlebnispark Tripsdrill (Kreis Heilbronn) etwas mehr Besucher zählten als im Vorjahr, verzeichnete das Ravensburger Spieleland einen leichten Rückgang. Der Europa-Park im badischen Rust (Ortenaukreis) meldete stabile Besucherzahlen. In den nach eigenen Angaben größten deutschen Freizeitpark, kamen in dieser Saison 3,35 Millionen Menschen.
Damit wurde das Rekord-Ergebnis des Vorjahres erreicht, sagte Parkchef Roland Mack. Die Bilanz sei positiv. Mit stabilen Zahlen habe der 65 Hektar große Park seine Position als Marktführer unter den deutschen Freizeitparks behaupten können. Eine Besuchersteigerung, wie in den Vorjahren, sei nicht möglich gewesen. Als Gründe nannte Mack den extrem heißen Sommer und eine um zwei Wochen kürzere Hauptsaison. In den Erlebnispark Tripsdrill kamen 550 000 Vergnügungswillige. Das waren gut vier Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr, sagte Marketing-Leiterin Melanie Westphal. Gründe seien neue Attraktionen wie eine neue Wildwasserbahn für Kinder und deutliche Zuwächse bei Gruppen gewesen. Bei Gruppen sei vor allem die Tour hinter die Kulissen des Parks und ein Off-Road-Training gut angekommen.
Auch Schwabenpark-Besitzer Sieghard Hudelmaier zeigte sich zufrieden mit der Besucherzahl von 218 000. "Damit liegen wir etwa drei Prozent über dem Vorjahr." Dennoch sei im Park die Kaufzurückhaltung zu spüren. "Die Leute bringen inzwischen häufiger selbst Essen und Trinken mit", sagte Hudelmaier. Zudem werde weniger "Kitsch und Plüsch" verkauft.
Ins Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren (Bodenseekreis) kamen in dieser Saison 300 000 Besucher. Das ist ein Minus von drei Prozent im Vergleich zur Saison 2002. "Wir sind aber dennoch sehr zufrieden", betonte Pressesprecher Heinrich Hüntelmann. Die Rekordhitze des Sommers habe allen Freizeitparks zu schaffen gemacht. "Bei den hohen Temperaturen ist es verständlich, dass die Leute lieber baden gehen wollten", meinte er. In den vergangenen zwei Monaten habe sich der Zustrom der Besucher dann wieder normalisiert. "Wir haben ordentlich aufgeholt", meinte er. Das Spieleland war seit dem 12. April geöffnet. [div align=right]© Pforzheimer Zeitung 10.11.2003[/div]
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