Bilder und Copyrights
Hi,
da es öfters mal Schwierigkeiten mit dem Thema gibt, möchte ich mal ausserhalb von dem konkreten Fall das Thema gern mal fortführen.
Bernhardt schrieb:
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, etwas gegen Bilderklau zu unternehmen?
Die von Alex aufgeführten Punkte:
> (knippsen vieler Fotos, entwickeln, auswählen, scannen, nachbearbeiten,
> optimieren, upload, webspace, zusätzliche Arbeit in den HTML-Dateien)
nehmen schon ganz schön Zeit in Anspruch. (Für den Poseidon-Bericht mit 11 Fotos habe ich einige Stunden gebraucht.)
Der Name unten rechts auf einem Foto dürfte auch kein echter Schutz sein. Der läßt sich mit einem geeigneten Programm einfach entfernen. Digitales Wasserzeichen? Wie das funktioniert, weis ich nicht.
Oder man macht die Bilder so schlecht, daß kein Interesse besteht, sie zu klauen. Ist aber auch keine Lösung, weil die Bilder dann eh keiner sehen will.
Gegen Bilderklau kann man eigentlich nur rechtlich etwas unternehmen (meist reicht ja eine Androhung und die andere Partei kommt zur Vernunft). Technisch gibt es keine wirklich effektiven Verfahren ein Bild nur in dem eigenen Kontext (der eigenen Website, CD-ROM ect) zugänglich zu machen. Grundsätzlich gilt also: Heran kommen sie alle.
Methode 1 ist wie schon gesagt die eigene URL oder den Namen in das Bild zu schreiben. Das ist natürlich a) unmissverständlich aber auch b) es kostet dem anderen Arbeit ;-).
Methode 2 ist die Orginal-Bilddaten nicht verfügbar zu machen. Beispielsweise könnte man im Web Grafiken über ein Java-Applet einladen, schlimmstenfalls noch in einem verschlüsselten Format. So kompliziert und umständlich wie es ist, haben sich alle solchen Verfahren ein Bildschirmfoto später erledigt.
Methode 3 ist das von Bernhardt angesprochene digitale Wasserzeichen. Dabei wird in einem echtfarben-Foto eine längere Nummer abgespeichert, und zwar als musterartige Farbverfälschung die mit Spezialprogrammen wieder sichtbar gemacht werden kann. Bei Programmmodulen wie etwa von Digimarc in Corel Photopoint geht das alles recht einfach; Man muss sich vorher kurz kostenlos(?) bei Digimarc registrieren und erhält dann 'seine' Nummer. Die Stärke der erlaubten Farbverfälschung reicht von 'unsichtbar' bis 'kleine Fehler sichtbar'. Je grösser die Veränderungen sein dürfen, desto sicherer wird das Wasserzeichen; Bei niedrigen Faktoren ist bereits eine .jpg-Neuberechnung für das Muster "tödlich". Bei starken Faktoren ist sogar einmal ausdrucken&scannen nicht weiter schlimm (vorausgesetzt man hat keinen Farb-Nadeldrucker ;-)). Gegen das Klauen hilft das Wasserzeichen natürlich nicht, ist aber ein eindeutiger Beweis für die Frage, wer wen beklaut hat.
Urheberrecht: Hat man in dem Moment, wo man eine eigene Leistung erbracht hat. Sprich bei Bernhardts Bericht sind sowohl der Text als auch die Fotos automatisch ihm. Eine Copyright-Anmeldung oder ähnliches ist gar nicht von Nöten, obwohl dies fälschlicherweise oft angenommen wird. Das Urheberrecht kann man meines Wissens auch nicht abgeben, allenfalls das Nutzungsrecht. Sprich Bernhardt darf mir sagen, dass ich seinen Bericht auf Freizeitparkweb.de veröffentlichen darf. Mein Bericht wird es dagegen lange noch nicht. Vergleichbar ist das mit Musik: Kauft man eine CD hat man natürlich nicht die Musik gekauft sondern ein beschränktes Nutzungsrecht (z.b. keine öffentlichen Veranstaltungen) für die Musik.
Unterm Strich braucht niemand erst seine Ansprüche auf sein Urheberrecht anzumelden oder gar dies auf seiner Website hinschreiben, wie er mit den Nutzungsrechten ect. umzugehen gedenkt. Da *muss* ein Interessent schon selber nachhorchen!
Im übrigen MUSS der Urheber allerdings auch ihm bekannte Verstösse regeln. Es gibt soweit ich das weiss auch die Möglichkeit, das etwas zum 'Freiwild' wird, weil der Urheben offensichtliche Verstösse nicht andet (möge mich jemand ergänzen, der den Paragraphen genauer kennt).
Bild oder Anhang nicht verfügbar
der hofft keine inhaltlichen Fehler gemacht zu haben und ausserdem sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte zu diesem Text besitzt :D
da es öfters mal Schwierigkeiten mit dem Thema gibt, möchte ich mal ausserhalb von dem konkreten Fall das Thema gern mal fortführen.
Bernhardt schrieb:
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, etwas gegen Bilderklau zu unternehmen?
Die von Alex aufgeführten Punkte:
> (knippsen vieler Fotos, entwickeln, auswählen, scannen, nachbearbeiten,
> optimieren, upload, webspace, zusätzliche Arbeit in den HTML-Dateien)
nehmen schon ganz schön Zeit in Anspruch. (Für den Poseidon-Bericht mit 11 Fotos habe ich einige Stunden gebraucht.)
Der Name unten rechts auf einem Foto dürfte auch kein echter Schutz sein. Der läßt sich mit einem geeigneten Programm einfach entfernen. Digitales Wasserzeichen? Wie das funktioniert, weis ich nicht.
Oder man macht die Bilder so schlecht, daß kein Interesse besteht, sie zu klauen. Ist aber auch keine Lösung, weil die Bilder dann eh keiner sehen will.
Gegen Bilderklau kann man eigentlich nur rechtlich etwas unternehmen (meist reicht ja eine Androhung und die andere Partei kommt zur Vernunft). Technisch gibt es keine wirklich effektiven Verfahren ein Bild nur in dem eigenen Kontext (der eigenen Website, CD-ROM ect) zugänglich zu machen. Grundsätzlich gilt also: Heran kommen sie alle.
Methode 1 ist wie schon gesagt die eigene URL oder den Namen in das Bild zu schreiben. Das ist natürlich a) unmissverständlich aber auch b) es kostet dem anderen Arbeit ;-).
Methode 2 ist die Orginal-Bilddaten nicht verfügbar zu machen. Beispielsweise könnte man im Web Grafiken über ein Java-Applet einladen, schlimmstenfalls noch in einem verschlüsselten Format. So kompliziert und umständlich wie es ist, haben sich alle solchen Verfahren ein Bildschirmfoto später erledigt.
Methode 3 ist das von Bernhardt angesprochene digitale Wasserzeichen. Dabei wird in einem echtfarben-Foto eine längere Nummer abgespeichert, und zwar als musterartige Farbverfälschung die mit Spezialprogrammen wieder sichtbar gemacht werden kann. Bei Programmmodulen wie etwa von Digimarc in Corel Photopoint geht das alles recht einfach; Man muss sich vorher kurz kostenlos(?) bei Digimarc registrieren und erhält dann 'seine' Nummer. Die Stärke der erlaubten Farbverfälschung reicht von 'unsichtbar' bis 'kleine Fehler sichtbar'. Je grösser die Veränderungen sein dürfen, desto sicherer wird das Wasserzeichen; Bei niedrigen Faktoren ist bereits eine .jpg-Neuberechnung für das Muster "tödlich". Bei starken Faktoren ist sogar einmal ausdrucken&scannen nicht weiter schlimm (vorausgesetzt man hat keinen Farb-Nadeldrucker ;-)). Gegen das Klauen hilft das Wasserzeichen natürlich nicht, ist aber ein eindeutiger Beweis für die Frage, wer wen beklaut hat.
Urheberrecht: Hat man in dem Moment, wo man eine eigene Leistung erbracht hat. Sprich bei Bernhardts Bericht sind sowohl der Text als auch die Fotos automatisch ihm. Eine Copyright-Anmeldung oder ähnliches ist gar nicht von Nöten, obwohl dies fälschlicherweise oft angenommen wird. Das Urheberrecht kann man meines Wissens auch nicht abgeben, allenfalls das Nutzungsrecht. Sprich Bernhardt darf mir sagen, dass ich seinen Bericht auf Freizeitparkweb.de veröffentlichen darf. Mein Bericht wird es dagegen lange noch nicht. Vergleichbar ist das mit Musik: Kauft man eine CD hat man natürlich nicht die Musik gekauft sondern ein beschränktes Nutzungsrecht (z.b. keine öffentlichen Veranstaltungen) für die Musik.
Unterm Strich braucht niemand erst seine Ansprüche auf sein Urheberrecht anzumelden oder gar dies auf seiner Website hinschreiben, wie er mit den Nutzungsrechten ect. umzugehen gedenkt. Da *muss* ein Interessent schon selber nachhorchen!
Im übrigen MUSS der Urheber allerdings auch ihm bekannte Verstösse regeln. Es gibt soweit ich das weiss auch die Möglichkeit, das etwas zum 'Freiwild' wird, weil der Urheben offensichtliche Verstösse nicht andet (möge mich jemand ergänzen, der den Paragraphen genauer kennt).
Bild oder Anhang nicht verfügbar
der hofft keine inhaltlichen Fehler gemacht zu haben und ausserdem sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte zu diesem Text besitzt :D

