Lehrer legte im Holiday Park Hassloch mehr als 28.000 Kilometer in der Achterbahn zurück Nach sieben Wochen rauf und runter und neuem Weltrekord hat er genug Uni-Dozent Richard Rodriguez will Donnerstag aus Achterbahn aussteigen
Hassloch / Pfalz. Er mag nicht mehr. Er hat genug vom ewigen Rauf und Runter. Richard Rodriguez, der seit dem 10. Juli auf einer 62 Meter hohen Achterbahn im Holiday Park Hassloch (Pfalz) Tag und Nacht im Kreis fährt, hat fertig. Übermorgen, am Donnerstagmittag, will der 44jährige Hochschuldozent aus Chicago die Achterbahn endgültig verlassen. "It's enough; I'm ready to drop!" Genug sei es, er sei zum Umfallen müde. Richard Rodriguez, der Mann aus der Achterbahn, hat in mehr als 25.000 Runden über 28.000 Kilometer zurückgelegt. Sieben volle Wochen wird er bis Donnerstag durchgehalten haben. Sieben Wochen ein Leben in der Achterbahn.
Interessant ist der amerikanische Lehrer vor allem für die Wissenschaft: Die Deutsche Venenliga, Kardiologen und Schlafforscher erschienen immer wieder an der Achterbahn im Pfälzer Freizeitpark, um bei dem Marathonfahrer Messungen durchzuführen. Ganze Nächte fuhr er, überall am Körper mit Elektroden verkabelt, für das Schlaflabor der Universitätskliniken Mannheim. Die Forscher wollten feststellen, wie viel Stunden Schlaf bei rüttelndem Tempo 120, bei Abstürzen von mehr als 60 Metern und viereinhalber Erdbeschleunigung überhaupt möglich sind. Zur Verblüffung der Ärzte waren das durchschnittlich immerhin vier Stunden pro Nacht.
Freuen kann sich über die Ausdauer des Amerikaners auch das Hilfsprojekt "Bildung für Kinder in Not" der UNESCO, das Rodriguez mit seiner sieben-Wochen-Tour unterstützte. Zugunsten der UNESCO wurde im Internet sogar die erste Achterbahn-Toilette der Welt versteigert, die Rodriguez wertvolle Dienste geleistet hatte.
Quelle: Holidaypark
Ich werde am Donnerstag bei seiner letzten Fahrt dabei sein, weitere Foto´´s und Info´s folgen dann
Gruß Dirk
"Höööörrr auf miiich, glaube miiiiiieeeerrrrrr, Augen zuuuuuu, vertraue miiiirrrrrrrr"
Eine Frage hab ich ja noch: Laut RP-online hat Richard ja Dienstag um 14:00 seinen 147h Rekord geknackt. Er will am Donnerstag um 12:00 aussteigen, macht also noch weitere 46h, richtig? Damit komme ich auf 193h. Wollte er nicht eigentlich 200 machen, wäre ja auch die schönere Zahl und 7h ist ja nicht viel, bis 19:00. Gibts da nen Grund für? Nen Werbewirksamen Ausstieg kann man ja auch um 19:00 noch machen.
Kleiner Fehler unterlaufen, der obige Pressetext in von Hernn Norbert Kick, Redaktionsbüro im alten Jagthaus, sorry nochmal für die Verwechslung :-)
Hier der Text des Holiday Parks:
Hassloch / Pfalz 26.8.03. Er fährt und fährt und fährt: Der amerikanische Hochschullehrer Richard Rodriguez (43) hört einfach nicht auf und übertrifft sich sogar selbst.
Seit dem 10. Juli fährt Rodriguez auf den Achterbahnen im Holiday Park Hassloch ununterbrochen Tag und Nacht für das Hilfswerk der UNESCO „Bildung für Kinder in Not.“ Rodriguez begann diese spektakuläre Spendenaktion mit einem neuen Guinness-Buch Weltrekord, den er am 16. Juli auf 147 Stunden brachte. Somit war ihm der Eintrag ins Buch der Rekorde sicher. Rodriguez führte die Spendenaktion fort, jedoch nicht nach den strengen Guinness Regeln. Sechs Wochen fuhr er Tag und Nacht auf der Looping Bahn „Superwirbel“ und der Riesenachterbahn „Expedition GeForce“ mit ihren Raumflug-artigen Gravitationskräften.
Nach sechswöchiger Dauerfahrt entschied sich Rodriguez für das Unglaubliche: Seinen eigenen Rekord vom Juli zu übertreffen. So fährt der „King of Rollercoasters“, wie der Amerikaner genannt wird, seit letztem Mittwoch wieder nach den harten Regeln des Guinness-Buchs und stellte am Dienstag, den 26.08.03, um 14 Uhr seinen eigenen 147-stündigen Rekord ein. Rodriguez wird seinen eigenen Rekord weiter ausbauen. Das Kräftezerrende Unterfangen des Amerikaners ist ihm anzusehen. Dennoch will er den Rekord unter den strengen Guinness-Regeln (acht Stunden fahren / 15 Minuten Pause) fortsetzen: „Ich lege noch 48 Stunden drauf, dann ist Schluss!“ so Rodriguez. Somit würde er eine siebenwöchige Marathonfahrt am Donnerstag abschließen, die mit einer Guinness-Buch Rekordfahrt begann und mit einer Guinness-Buch Rekordfahrt endet—falls er bis dahin durchhält.
Größter Nutznießer der ununterbrochenen Marathon-Achterbahnfahrt des Amerikaners ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, der UNESCO-Aktion „Bildung für Kinder in Not“. Jeder, der die Achterbahn-Marathon Aktion von Richard Rodriguez unterstützen möchte, kann auch direkt auf das Sonderkonto der UNESCO spenden: Commerzbank Düsseldorf; Bankleitzahl: 300 400 00; Konto: 34 80 100-4; Verwendungszweck: UNESCO / Achterbahnmarathon.
Gruß Dirk
"Höööörrr auf miiich, glaube miiiiiieeeerrrrrr, Augen zuuuuuu, vertraue miiiirrrrrrrr"
[div align=center][h3]Siebenwöchige Fahrt endet im "Guinness-Buch der Rekorde"[/h3][/div]
[div align=justify]Ein 43-jähriger Amerikaner hat alle Loopings gut überstanden und verdrängt nun zwei Japaner aus der Rekord-Gondel.
Der Amerikaner Richard Rodriguez hat am Donnerstag in Haßloch eine siebenwöchige Achterbahnrekordfahrt beendet. Mit dem Fahrtende hat der 43-Jährige einen neuen Weltrekord nach den Regeln des „Guinness“-Buchs der Rekorde in der Tasche, den zweiten Rekord innerhalb von wenigen Wochen. Rodriguez war zuletzt 192 Stunden lang nach diesen Regeln gefahren.
Im selben Freizeitpark hatte Rodriguez am 16. Juli auch seinen jüngsten Rekord aufgestellt. Er fuhr 147 Stunden und übertraf damit den Rekord von zwei Japanern, die mit einer 35,5-stündigen Dauerfahrt ins „Guinness“-Buch der Rekorde gekommen waren.
Nach den „Guinness“-Regeln darf der Wettbewerber nur alle acht Stunden 15 Minuten Pause machen. Rodriguez hatte deshalb auch in einer Achterbahn geschlafen.