Da ich nicht weiß, wie lange die Links gültig bleiben, habe ich den Text kopiert.
Zum Vergleich erst mal ein anderer Link:
http://www.schwabmuenchen.de/~mantiga/amus_alpina.htmlUnd nun viel Spaß beim Lesen:
http://rundschau-online.de/koeln/1018565.htmlHerbst-Volksfest: Alpina-Achterbahn, Wildwasser und Ärger
35 Meter Sturz in den Abgrund
"Alpina-Bahn" heißt einer der besonderen Attraktionen auf dem Kölner Herbst-Volksfest, das am Freitag, 27. Oktober, um 14 Uhr startet. Mit einem Sonderzug aus 35 Waggons und zusätzlich zehn Straßentransportern wurde die größte transportable "Classic-Achterbahn" von Stuttgart nach Köln befördert.
Der Kick ist eine fast senkrechte Abwärtsfahrt von 35 Metern, die fast wie ein freier Fall erlebt wird. Looping oder Überkopf-Effekte hat diese Achterbahn nicht. "Schließlich sollen die Leute eine angenehm prickelnde Fahrt erleben und nicht bereits nach der ersten Fahrt bedient sein", sagt Rudolf von der Gathen, Vorstandssprecher der Gemeinschaft Kölner Schausteller. Als die "Alpina-Bahn" vor vier Jahren für rund 15 Millionen Mark gebaut wurde, sollte sie eigentlich Alpia genannt werden. Um juristischen Ärger zu vermeiden, kauften die Besitzer für 5000 Mark den Buchstaben N dazu. Eine weise Entscheidung, ist die Achterbahn am Deutzer Rhein-Ufer in direkter Blickrichtung vom Schokoladenmuseum aufgestellt.
Andere Attraktionen sind zum Beispiel eine Wildwasserbahn, eine Super-Go Kart Bahn auf zwei Etagen und das "Mistery Tower Hotel". Bei gutem Wetter hoffen die Schausteller auf Besucherzahlen um die 800.000. Ein positiver Abschluss ist für viele von ihnen existenziell entscheidend. Unter der hohen Standmiete in Köln leiden die Schausteller besonders. "Fast das Doppelte im Vergleich zu anderen Städten", so Rudolf von der Gathen, "und dabei ist die seit Jahren versprochene feste Frischwasser- und Stromversorgung immer noch nicht eingerichtet. Geschweige denn eine Kanalisation." Dies sei auf anderen Festplätzen Standard, so der Vorstandsprecher weiter. Ebenso verärgert die Schausteller, dass sie wegen zwei Anwohnern der Siegburger Straße bereits um 22 Uhr Feierabend machen müssen. Besonders am Wochenende gehen viele Leute erst um diese Zeit aus. "Das sind Ausfälle, die der Sonntagnachmittag nicht aufholen kann", sagt Rudolf von der Gathen.
Das Kölner Herbst-Volksfest dauert bis 5. November und ist werktags ab 14 Uhr und sonntags ab 11 Uhr geöffnet. Zu "halben Preisen" können Familien am Donnerstag, 2. November das Volksfest besuchen. Und das Feuerwerk ist am Samstag, 4. November, um 21 Uhr zu bestaunen
http://www.ksta.de/koeln/1018677.htmlHerbst-Volksfest
Auf der Riesen-Frisbeescheibe geht es rund
Gemeinschaft Kölner Schausteller kritisiert Stadt und Dompropst Henrichs
cs - 650 Tonnen schwer, 85 Meter breit, 35 Meter hoch, 1100 Meter Schienenlänge - das sind die Maße der "Alpina-Bahn", die als weltweit größte "Classic-Achterbahn" gilt. Seit einigen Tagen wird der Stahlkoloss auf dem Festplatz zwischen Severins- und Deutzer Brücke montiert, damit er am nächsten Freitag fertig dasteht. Dann wird das Herbst-Volksfest eröffnet, das bis Sonntag, 5. November, dauert.
Rund 90 Schausteller beteiligen sich. Abgesehen von der "Alpina-Bahn" reicht das Angebot an Fahrgeschäften von der "Crazy Beach Party", einer schwingenden, sich drehenden Riesen-Frisbeescheibe, über eine Wildwasser-Bahn bis zum Riesenrad. Der Donnerstag, 2. November, ist Familientag mit halben Preisen; am Samstag, 4. November, wird gegen 21 Uhr ein großes Feuerwerk gezündet. Geöffnet ist das Fest werktags ab 14 Uhr, sonntags ab 11 Uhr. Wieder klagen die Veranstalter vehement darüber, dass sie bereits gegen 22 Uhr schließen müssen - ein paar Anwohner der Siegburger Straße lägen geradezu auf der Lauer, um die Sperrzeiten zu kontrollieren. In anderen Städten sei es kein Problem, dass ein Volksfest bis Mitternacht dauere; in Köln dagegen gingen den Schaustellern etliche Einnahmen verloren.
Hinzu kommt, dass die Gemeinschaft Kölner Schausteller die Gebühren, die die Stadt für die Nutzung des Platzes verlangt, für überhöht hält; es gebe nicht einmal, wie seit Jahren versprochen, fest installierte Leitungen für die Strom-und Wasserversorgung. Auf 800 000 Fest-Besucher hofft die GKS. Deutlich reagierte deren Vorsitzender Rudolf von der Gathen auf Kritik von Dompropst Bernard Henrichs daran, die Umgebung des Doms dürfe nicht zum "Rummelplatz" verkommen und eine Veranstaltung wie die Karnevalskirmes habe dort nichts zu suchen. "Der soll sich mal schlau machen: Das Wort »Kirmes« hat von der Entstehungsgeschichte her schließlich mit »Kirche« zu tun. Die Kirmes am Dom wird es wieder geben, wir haben diese Umsätze dringend nötig." Und weiter: "Schausteller sind gläubige Menschen; aber wir können auch aus der Kirche austreten, um von der gesparten Steuer unser Brot zu bezahlen."