Holiday-Park: Bringt's ein Hyper-Coaster wirklich?
Ich war am 10.10. im Holiday-Park (und am 12.10. in Tripsdrill) und habe mir dabei so meine Gedanken zum Thema Hyper-Coaster gemacht. Da meine Frau derzeit schwanger ist, habe ich einige Fahrattraktionen in einem anderen Blickwinkel betrachtet:
- Superwirbel: Eigentlich saßen mehr Menschen davor als drin. Meine Frau ist wegen der drückenden Schulterbügel draußen geblieben.
- Freefall: Außer ein paar Kids (so um die 10-14 Jahre) und mir wollte niemand mitfahren. So konnte ich zwar einfach sitzen bleiben, aber ich wollte Elisabeth auch nicht ewig draußen warten lassen.
- Spinning Barrels (Break Dance): Siehe Freefall. Außerdem abgelegen und wegen Baumaßnahmen in dieser Ecke (für einen Hyper aber zu bescheiden) in der Sackgasse. Ergo: Nix los.
- Bounty Tower (Condor): Für eine Parkversion tolles Fahrprogramm. Meine Frau fuhr begeistert mit; zahlreiche Leute sind aber wegen der Höhe des Karussells erschreckt draußen geblieben.
O.k., es war wenig los im Park. Aber:
- Teufelsfässer: bis zu 20 Minuten Wartezeit: Hier sind endlich alle Familien komplett eingestiegen!
Was bleibt, von den zugegeben meist tollen Shows abgesehen, sonst für alle Altersgruppen:
- Burg Falkenstein: Sehr schöner Darkride, an dessen Eingang allerdings die meisten Besucher glatt vorbeigehen.
- Donnerfluß: Erste Stromschnellenfahrt in D, hat bei Sturmböen und Regenschauern in Verbindung mit fliegenden Ästen und Eicheln durchaus seine Reize.
- Kanalfahrt Anno Tobak: Hat schon fast nostalgiewert, gehört aber dringend aufpoliert. Eignet sich aufgrund extra langer Fahrzeit auch gut zum Brotzeit-Machen.
- Tour des Fleurs: Steinzeit-Einschienenbahn mit extra langer Fahrstrecke auf kleinem Raum. Ist ja ganz nett gemacht, reißt aber sicher keinen mehr vom Hocker.
- Tanzender Pavillon, Balloon-Race: Gemütliche Karussells, die beim Ende der Papageienshow regelrecht gestürmt werden.
- Sturmschiff (Huss-Pirat), Wellenhopser (Mack-Koggenfahrt): Vor allem das Sturmschiff fand bei meinem Besuch guten Anklang beim Publikum. Es ist zudem schön ins Umfeld integriert.
Fazit:
Auch wenn ich persönlich mich natürlich sehr auf den Hyper-Coaster freue:
- ein Hyper-Coaster ist es nicht, was dem Holiday-Park fehlt!
- Vielmehr fehlen Attraktionen wie die Teufelsfässer: Schwungvoll, aber doch für die ganze Familie!
- Beispielsweise eine nette Familienachterbahn. Die G'sengte Sau in Tripsdrill findet schon ein wesentlich breiteres Publikum als Superwirbel oder Hyper-Coaster. Oder sowas wie die Suppenschüsseln ebenda. Zwar keine Achterbahn, aber trotzdem tolles Fahrgefühl.
- Außerdem fehlt was für Regenschauer (bei meinen 3 HP-Besuchen hat's bei zweien zeitweise geregnet). Die Falkenstein allein ist zu wenig. Vielleicht die Kanalfahrt komplett einhausen und aufpeppen (Piraten in Batavia?). Oder die Einschienenbahn. Oder einen Simulator, ein Mad House, etc. Das Angebot ist ja breitgefächert.
- Bei einigen Attraktionen ließe sich durch Neugestaltung deutlich mehr herausholen: Donnerfluß, Kanalfahrt, Einschienenbahn.
Weitere Ideen meinerseits:
- Beide "Hoch"-Fahrgeschäfte (Freefall, Condor) sind nicht voll familientauglich. Wie wär's mit einem Riesenrad o.ä.?
- Wenn der Hyper-Coaster fertig ist, könnte man den Superwirbel auch in eine Dunkelachterbahn verwandeln.
- Der vordere Parkbereich (beim Eingang) ist ja nicht nur städtebaulich ein Chaos. Als Entrée ist er geradezu peinlich. Dezenter Hinweis: Main Street U.S.A., Deutsche Straße, ... Vielleicht könnte hier ein Platz entstehen, der von einem Riesenrad überschaut wird.
Bin gespannt auf Eure Meinungen!
Stefan A.
- Superwirbel: Eigentlich saßen mehr Menschen davor als drin. Meine Frau ist wegen der drückenden Schulterbügel draußen geblieben.
- Freefall: Außer ein paar Kids (so um die 10-14 Jahre) und mir wollte niemand mitfahren. So konnte ich zwar einfach sitzen bleiben, aber ich wollte Elisabeth auch nicht ewig draußen warten lassen.
- Spinning Barrels (Break Dance): Siehe Freefall. Außerdem abgelegen und wegen Baumaßnahmen in dieser Ecke (für einen Hyper aber zu bescheiden) in der Sackgasse. Ergo: Nix los.
- Bounty Tower (Condor): Für eine Parkversion tolles Fahrprogramm. Meine Frau fuhr begeistert mit; zahlreiche Leute sind aber wegen der Höhe des Karussells erschreckt draußen geblieben.
O.k., es war wenig los im Park. Aber:
- Teufelsfässer: bis zu 20 Minuten Wartezeit: Hier sind endlich alle Familien komplett eingestiegen!
Was bleibt, von den zugegeben meist tollen Shows abgesehen, sonst für alle Altersgruppen:
- Burg Falkenstein: Sehr schöner Darkride, an dessen Eingang allerdings die meisten Besucher glatt vorbeigehen.
- Donnerfluß: Erste Stromschnellenfahrt in D, hat bei Sturmböen und Regenschauern in Verbindung mit fliegenden Ästen und Eicheln durchaus seine Reize.
- Kanalfahrt Anno Tobak: Hat schon fast nostalgiewert, gehört aber dringend aufpoliert. Eignet sich aufgrund extra langer Fahrzeit auch gut zum Brotzeit-Machen.
- Tour des Fleurs: Steinzeit-Einschienenbahn mit extra langer Fahrstrecke auf kleinem Raum. Ist ja ganz nett gemacht, reißt aber sicher keinen mehr vom Hocker.
- Tanzender Pavillon, Balloon-Race: Gemütliche Karussells, die beim Ende der Papageienshow regelrecht gestürmt werden.
- Sturmschiff (Huss-Pirat), Wellenhopser (Mack-Koggenfahrt): Vor allem das Sturmschiff fand bei meinem Besuch guten Anklang beim Publikum. Es ist zudem schön ins Umfeld integriert.
Fazit:
Auch wenn ich persönlich mich natürlich sehr auf den Hyper-Coaster freue:
- ein Hyper-Coaster ist es nicht, was dem Holiday-Park fehlt!
- Vielmehr fehlen Attraktionen wie die Teufelsfässer: Schwungvoll, aber doch für die ganze Familie!
- Beispielsweise eine nette Familienachterbahn. Die G'sengte Sau in Tripsdrill findet schon ein wesentlich breiteres Publikum als Superwirbel oder Hyper-Coaster. Oder sowas wie die Suppenschüsseln ebenda. Zwar keine Achterbahn, aber trotzdem tolles Fahrgefühl.
- Außerdem fehlt was für Regenschauer (bei meinen 3 HP-Besuchen hat's bei zweien zeitweise geregnet). Die Falkenstein allein ist zu wenig. Vielleicht die Kanalfahrt komplett einhausen und aufpeppen (Piraten in Batavia?). Oder die Einschienenbahn. Oder einen Simulator, ein Mad House, etc. Das Angebot ist ja breitgefächert.
- Bei einigen Attraktionen ließe sich durch Neugestaltung deutlich mehr herausholen: Donnerfluß, Kanalfahrt, Einschienenbahn.
Weitere Ideen meinerseits:
- Beide "Hoch"-Fahrgeschäfte (Freefall, Condor) sind nicht voll familientauglich. Wie wär's mit einem Riesenrad o.ä.?
- Wenn der Hyper-Coaster fertig ist, könnte man den Superwirbel auch in eine Dunkelachterbahn verwandeln.
- Der vordere Parkbereich (beim Eingang) ist ja nicht nur städtebaulich ein Chaos. Als Entrée ist er geradezu peinlich. Dezenter Hinweis: Main Street U.S.A., Deutsche Straße, ... Vielleicht könnte hier ein Platz entstehen, der von einem Riesenrad überschaut wird.
Bin gespannt auf Eure Meinungen!
Stefan A.

