Netphener Freizeitpark
Richtungweisende Beschlüsse gefordert Kämmerer legt Ideen für Netphener Freizeitpark vor
Netphen. (WP) Die Netphener Stadtverwaltung hat zur Sitzung des Freizeitparkausschusses am Donnerstag kommender Woche ihre Vorschläge zu einer Privatisierung des Freizeitparks vorgelegt.
Mit der Sitzung wird eine völlige Neuorientierung angestoßen, die jetzt auch die CDU vorgeschlagen hatte. Kämmerer und 1. Beigeordneter Heinz-Joachim Hengstenberg weist darauf hin, dass im Bereich des Bades von einst 10,9 Millionen Mark Anschaffungswert heute nur noch 2,8 Millionen Mark als Buchwert stehen. Insgesamt sei das Ursprüngliche Immobilien-Vermögen im Freizeitpark von 21 auf 6 Millionen Mark geschrumpft.
Diesem "Substanzverzehr", den der Kämmerer anspricht, hätten in den vergangenen Jahren nur knapp 31 000 Mark jährliche Investitionen gegenübergestanden. Die Abschreibungssummer hätten in der selben Zeit mehr als zehn Mal so hoch gelegen.
Zwar ließen sich nun die Unterlassungen der Vergangenheit nicht nachholen oder entscheidende attraktivitätssteigernde Maßnahmen finanzieren. Für die Einleitung "eines gezielten Veränderungsprozesses" schlägt er aber vor, ab 2002 jährliche 250 000 Euro bereit zu stellen. Der selbe Betrag soll jeweils auch den Folgejahren investiert werden.
Voraussetzung dafür sei freilich ein Gesamtkonzept für die Sanierung und Attraktivitätssteigerung des Freizeitparks. Ein Gutachten müsse in Auftrag gegeben werden, um dieses Ziel zu erreichen, wobei die Stadt den Rahmen der Veränderung stecken müsse.
Gleichzeitig mit diesen Vorschlägen präsentiert die Stadtverwaltung das Ziel, den Freizeitpark und die Bäder an private Betreiber abzugeben. Die Anlagen seien zwar organisatorisch als Regiebetrieb der Verwaltung in einer neuen Führung unterstellt worden, doch habe sich der Erwartungshorizont nicht erfüllt. Für den ersten Beigeordneten ist klar, dass ein privater Betreiber gefunden werden müsse, der die alleinige Trägerschaft des Bades dauerhaft übernimmt.
Zwar müssten dafür Nutzeroptionen festgelegt werden, aber als Ziel bleibe, den städtischen Zuschussbetrag zu minimieren. Seien solche Betreiber nicht zu finden, schlägt der Kämmerer die Gründung einer GmbH oder ein Kommunalunternehmen vor, das rechtlich selbständig ist.
Von den Politikern fordert Hengstenberg dazu einen "richtungweisenden Beschluss
Netphen. (WP) Die Netphener Stadtverwaltung hat zur Sitzung des Freizeitparkausschusses am Donnerstag kommender Woche ihre Vorschläge zu einer Privatisierung des Freizeitparks vorgelegt.
Mit der Sitzung wird eine völlige Neuorientierung angestoßen, die jetzt auch die CDU vorgeschlagen hatte. Kämmerer und 1. Beigeordneter Heinz-Joachim Hengstenberg weist darauf hin, dass im Bereich des Bades von einst 10,9 Millionen Mark Anschaffungswert heute nur noch 2,8 Millionen Mark als Buchwert stehen. Insgesamt sei das Ursprüngliche Immobilien-Vermögen im Freizeitpark von 21 auf 6 Millionen Mark geschrumpft.
Diesem "Substanzverzehr", den der Kämmerer anspricht, hätten in den vergangenen Jahren nur knapp 31 000 Mark jährliche Investitionen gegenübergestanden. Die Abschreibungssummer hätten in der selben Zeit mehr als zehn Mal so hoch gelegen.
Zwar ließen sich nun die Unterlassungen der Vergangenheit nicht nachholen oder entscheidende attraktivitätssteigernde Maßnahmen finanzieren. Für die Einleitung "eines gezielten Veränderungsprozesses" schlägt er aber vor, ab 2002 jährliche 250 000 Euro bereit zu stellen. Der selbe Betrag soll jeweils auch den Folgejahren investiert werden.
Voraussetzung dafür sei freilich ein Gesamtkonzept für die Sanierung und Attraktivitätssteigerung des Freizeitparks. Ein Gutachten müsse in Auftrag gegeben werden, um dieses Ziel zu erreichen, wobei die Stadt den Rahmen der Veränderung stecken müsse.
Gleichzeitig mit diesen Vorschlägen präsentiert die Stadtverwaltung das Ziel, den Freizeitpark und die Bäder an private Betreiber abzugeben. Die Anlagen seien zwar organisatorisch als Regiebetrieb der Verwaltung in einer neuen Führung unterstellt worden, doch habe sich der Erwartungshorizont nicht erfüllt. Für den ersten Beigeordneten ist klar, dass ein privater Betreiber gefunden werden müsse, der die alleinige Trägerschaft des Bades dauerhaft übernimmt.
Zwar müssten dafür Nutzeroptionen festgelegt werden, aber als Ziel bleibe, den städtischen Zuschussbetrag zu minimieren. Seien solche Betreiber nicht zu finden, schlägt der Kämmerer die Gründung einer GmbH oder ein Kommunalunternehmen vor, das rechtlich selbständig ist.
Von den Politikern fordert Hengstenberg dazu einen "richtungweisenden Beschluss

